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Schriftenreihe (Bd. 10479)
Der Preis des WandelsNeu: Der Preis des Wandels

Der Preis des Wandels

Geschichte des europäischen Ostens seit 1989

30 Jahre sind seit dem Ende der kommunistischen Regime in den Staaten Ostmittel- und Südosteuropas vergangen. Was hat sich seither politisch und gesellschaftlich dort getan? Reinhold Vetter zeichnet in Einzelstudien den zwiespältigen Weg der Staaten ins 21. Jahrhundert nach.

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Inhalt

Transformation – und was dann? 30 Jahre nach dem Ende der kommunistischen Regime in den Staaten Ostmittel- und Südosteuropas ist die Aufbruchstimmung vielfach Ernüchterung gewichen. Welchen Weg haben Polen, die Tschechische Republik und die Slowakei, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Litauen, Lettland und Estland seither genommen? Reinhold Vetter skizziert zunächst die Ausgangslage: die tastende Suche nach Reformen in Polen, Ungarn und der DDR, den Fall der Mauer im November 1989, die Erlangung der deutschen Einheit, den Zusammenbruch der Sowjetunion, den blutigen Zerfall Jugoslawiens sowie die Trennung der Tschechen und Slowaken. In Einzelstudien zeichnet er vor diesem Hintergrund die von beeindruckenden Leistungen, aber auch Brüchen und Rückschlägen geprägte Geschichte dieser Staaten nach, die längst alle auch EU- und NATO-Mitglieder sind. Vetter beschreibt, wo, wie und warum bei allen auch ökonomischen Erfolgen gleichwohl erstarkender Nationalismus und Populismus, religiöse Intoleranz, fragiler werdende Rechtsstaatlichkeit, mangelnder Minderheitenschutz oder bedrohte Meinungsfreiheit Anlass zur Sorge geben.



Autor: Reinhold Vetter, Seiten: 336, Erscheinungsdatum: 06.01.2020, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10479