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Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 32–34/2012)

Nationalsozialismus

Das absehbare Ende der unmittelbaren Zeitzeugenschaft wird die Erinnerungskultur und die Vermittlungspraxis zum Nationalsozialismus verändern. Immer stärker überlagern sich Zeitzeugenberichte und Forschungsergebnisse mit Geschichten und Bildern fiktionaler Darstellungen des Nationalsozialismus. Es gilt, neue Wege des historischen Lernens zu finden.

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Inhalt

Das absehbare Ende der unmittelbaren Zeitzeugenschaft wird die Erinnerungskultur und die Vermittlungspraxis zum Nationalsozialismus verändern. Immer stärker überlagern sich Zeitzeugenberichte und Forschungsergebnisse mit Geschichten und Bildern fiktionaler Darstellungen des Nationalsozialismus. Zugleich scheinen empirische Studien zu belegen, wie lückenhaft oft das Faktenwissen ist – nicht nur unter Jugendlichen. Hier gilt es, neue Wege des historischen Lernens zu finden.

Doch kann es einen Anspruch auf die eine wahre Geschichtsdeutung und -darstellung geben? Sind nicht Berichte von Zeitzeugen immer im Lichte des Jetzt verfasst, gehen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nicht immer schon von aktuellen Prämissen und Deutungen aus? Letzteres spielte auch in der geschichtspolitischen Debatte der vergangenen Jahre über die Diplomaten des Auswärtigen Amts im "Dritten Reich" und in der Bundesrepublik eine Rolle.



Herausgeber: bpb, Seiten: 48, Erscheinungsdatum: 06.08.2012, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 7232

 

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