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Welthandel (APuZ 1–3/2014)

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 1–3/2014)

Welthandel

Anfang Dezember 2013 einigten sich die Mitglieder der Welthandelsorganisation auf ein Welthandelsabkommen zum Abbau von Handelsschranken. Ein weiterer Abbau tarifärer und nicht-tarifärer Handelshemmnisse wie Zölle, unterschiedliche technische Standards und Zulassungsverfahren sowie Sicherheits- und Gesundheitsnormen, bleiben auf der Agenda.

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Inhalt

Anfang Dezember 2013 einigten sich die 159 Mitglieder der Welthandelsorganisation (WTO) nach zähem Ringen auf ein Welthandelsabkommen zum Abbau von Handelsschranken. Das als historisch bewertete Abkommen ist die größte Handelsreform seit Gründung der Organisation im Jahr 1995. Ein weiterer Abbau tarifärer und nicht-tarifärer Handelshemmnisse wie Zölle, unterschiedliche technische Standards und Zulassungsverfahren sowie Sicherheits- und Gesundheitsnormen, bleiben auf der Agenda.

Ein möglichst freier Welthandel fördert Wachstum, schafft Wohlstand, sichert Arbeitsplätze und senkt Preise – so die Theorie. Nackte Zahlen über Handelsvolumen mögen diese Thesen stützen. Ein genauerer Blick auf gesellschaftliche und politische Zusammenhänge verkompliziert die Kalkulation. Wer profitiert vom Handel – wer nicht? Wer kann eigene Interessen in die Verhandlungen einbringen – wer nicht? Wie sind (vermeintliche) Gegensätze wie Gewinnstreben einerseits und Mindeststandards in Arbeits-, Sozial- und Umweltschutz andererseits zu vereinbaren – und wer trägt welche Verantwortung?



Herausgeber: bpb, Erscheinungsdatum: 30.12.2013, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 7401

 

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