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Coverbild Rassismus und Diskriminierung

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 13–14/2014)

Rassismus und Diskriminierung

In den vergangenen Jahren kritisierten sowohl die Vereinten Nationen als auch der Europarat den Umgang mit Rassismus in Deutschland. Es gilt, beim Erkennen und Benennen von Rassismus mit Sorgfalt vorzugehen. Wo fängt Rassismus an und welche Formen gibt es? Welche individuellen und gesellschaftlichen Konsequenzen sind mit ihm verbunden? Welche Möglichkeiten haben Betroffene, ihre Erfahrungen sichtbar zu machen?

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Inhalt

In den vergangenen Jahren kritisierten sowohl die Vereinten Nationen als auch der Europarat den Umgang mit Rassismus in Deutschland. Der Vorwurf des Rassismus wiegt schwer: Er besagt nichts Geringeres als die Missachtung des humanistischen Kerns moderner Gesellschaften – das Axiom der vorbehaltlosen Gleichheit und Gleichwertigkeit aller Menschen. Kritisiert wird dabei, dass Menschen entlang biologischer, religiöser, kultureller oder anderer Merkmale in homogene Gruppen eingeteilt und die als negativ bewerteten Eigenschaften zu unveränderbaren "Wesens- und Charakterzügen" der jeweiligen Gruppen erklärt werden.

Rassistische Ausschlüsse dienen unter anderem der Legitimation bestehender oder erzeugen neue Ungleichheiten. Opfern von Rassismus werden Teilhabechancen vorenthalten, nicht wenige bezahlen gar mit dem Tod. Vor diesem Hintergrund gilt es, beim Erkennen und Benennen von Rassismus mit Sorgfalt vorzugehen. Wo fängt Rassismus an und welche Formen gibt es? Welche individuellen und gesellschaftlichen Konsequenzen sind mit ihm verbunden? Welche Möglichkeiten haben Betroffene, ihre Erfahrungen sichtbar zu machen?



Herausgeber: bpb, Seiten: 48, Erscheinungsdatum: 21.03.2014, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 7413

 

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