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Kriminalitätsprävention

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 46/2005)

Kriminalitätsprävention

Politik und Medien tragen zu einem zumindest verzerrten Bild vom Ausmaß der Kriminalität in Deutschland bei. Auf die Furcht vor kriminellen Delikten wird verstärkt mit Kriminalitätsprävention reagiert.

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    Die deutsche Gesellschaft ist sicherer geworden, behaupten Kriminologen. Tatsächlich ist die Zahl der Kapitalverbrechen rückläufig; auch beim Diebstahl meldet die Polizeiliche Kriminalstatistik Erfolge. Die Aufklärungsquoten sind insgesamt hoch. Doch ungeachtet solcher statistischen Ergebnisse scheint die Angst, zum Opfer einer Straftat zu werden, eher zu wachsen.

    Die Menschen haben - so Christian Pfeiffer vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen - "ein ganz falsches Bild" vom Ausmaß krimineller Delikte in Deutschland. Politik und Medien tragen nicht unerheblich dazu bei, dass die Bevölkerung ein zumindest verzerrtes Bild vom Ausmaß der Kriminalität in Deutschland gewinnt: Für die Medien ist Kriminalität eine Ware, die sich gut verkaufen lässt; für die Politik sind ängstliche Bürgerinnen und Bürger zugleich Wählerinnen und Wähler.



    Seiten: 32, Erscheinungsdatum: 14.11.2005, Erscheinungsort: Bonn

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