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Afrika

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 32-33/2006)

Afrika

Kriegerische Auseinandersetzungen in Somalia oder Äthiopien, zu wenig Trinkwasser in den subsaharischen Regionen oder die Aids-Pandemie in Teilen des Kontinents: Problemfelder wie diese beeinflussen die Politik Afrikas nachhaltig. Doch es gibt auch positive Anzeichen, beispielsweise bei der Entstehung zivilgesellschaftlicher Strukturen.

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Inhalt

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    Afrika wird demokratischer. Es entwickelt sich zunehmend eine Zivilgesellschaft, die Afrikanerinnen beteiligen sich vermehrt am politischen Leben. Die schweren Konflikte gehen zurück, und die Menschenrechte werden in stärkerem Maße als in der Vergangenheit geachtet. Die alte Garde, die noch die Unabhängigkeit erkämpft hatte, ist von einer neuen Politikergeneration abgelöst worden. Von dieser werden nicht mehr alle Versäumnisse und Rückschläge in der Entwicklung ihrer Länder mit der kolonialen Vergangenheit erklärt, sondern auch auf eigene Fehler zurückgeführt. Eigenverantwortung - Ownership - lautet das neue Bekenntnis.

    Diese positiven Entwicklungen können aber die enormen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Probleme des Kontinents nicht verdecken. Die Ökonomien vieler Länder sind noch nicht über den Status von Subsistenzwirtschaften hinaus gekommen. Mit der Gründung von NEPAD (New Partnership for Africa's Development) im Oktober 2001 haben 15 Staats- und Regierungschefs einen Paradigmenwechsel vollzogen.



    Seiten: 40, Erscheinungsdatum: 07.08.2006, Erscheinungsort: Bonn

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