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Arbeitslosigkeit: Psychosoziale Folgen

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 40-41/2008)

Arbeitslosigkeit: Psychosoziale Folgen

Der Verlust der eigenen Arbeit kann kann zu psychischen Beeinträchtigungen führen, die den Betroffenen einen Wiedereinstieg in die Arbeitswelt erschweren.

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    Arbeit ist eine zentrale Voraussetzung für gesellschaftliche Integration. Wer seinen Arbeitsplatz (dauerhaft) verliert, läuft Gefahr, an den Rand der Gesellschaft zu geraten oder ganz aus dieser herauszufallen. Arbeitslosigkeit bedeutet für die meisten Menschen mehr, als eine sinnvolle Tätigkeit und den Einkommenserwerb zu verlieren. Sie wird begleitet vom Zerfallen des Beziehungsnetzes jenseits der Familie sowie vom Ausbleiben sozialer Anerkennung. Arbeitslosigkeit kann zu psychischen Beeinträchtigungen führen, die es den Betroffenen erschweren, wieder in Arbeit zu kommen.

    Arbeitsmarktpolitik sollte nicht nur auf kurzfristige ökonomische Effekte gerichtet sein, nicht primär unter dem Gesichtspunkt der Einsparung von Kosten reformiert, sondern auch als gesellschaftlich integrative Politik begriffen und dementsprechend gestaltet werden.



    Seiten: 48, Erscheinungsdatum: 29.09.2008, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 7840

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