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Kaukasus

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 13/2009)

Kaukasus

Die Region zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer wird in Westeuropa vor allem als Krisenherd wahrgenommen. Zuletzt erschütterte der Augustkrieg 2008 zwischen Georgien und Russland die Weltöffentlichkeit.

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    Die Region zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer wird in Westeuropa vor allem als Krisenherd wahrgenommen. Insbesondere seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 scheinen die kaukasischen Staaten, die von zahlreichen "historisch gewachsenen" Konflikten belastet werden, kaum mehr zur Ruhe zu kommen.

    Im August 2008 rückte der Südkaukasus schlagartig ins Blickfeld der Weltöffentlichkeit, als der Sezessionskonflikt um die georgischen Provinzen Südossetien und Abchasien in einem kurzen Krieg zwischen Georgien und Russland eskalierte. Die politische Bedeutung dieses Krieges reichte vor allem deshalb weit über die Region hinaus, weil Georgien als engster Verbündeter der USA im Kaukasus gilt und Russland nicht davor zurückschrak, erstmals gegen einen souveränen Nachbarstaat militärisch vorzugehen, um seine Interessen in der Region zu verteidigen. Ein möglicher NATO-Beitritt Georgiens wird von vielen seither noch kritischer gesehen.



    Seiten: 48, Erscheinungsdatum: 23.03.2009, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 7913

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