Rechtsextreme Demonstranten bei einem Neonazi-Aufmarsch in Berlin am 1. Mai 2010.

Täter und Opfer

Gedenkstein für Amadeu Antonio in Eberswalde/Brandenburg. Am 6. Dezember 1990 wurde der Angolaner hier von Neonazis ermordet. Er war eines der ersten Opfer rechter Gewalt in Ostdeutschland nach der Wende.

Toralf Staud

Ungezählte Opfer

Tag für Tag werden in Deutschland Menschen Opfer rechter Gewalt – neben Migranten oft auch Homosexuelle, Obdachlose und andere Minderheiten. Und immer wieder sehen sich die Sicherheitsbehörden mit dem Vorwurf konfrontiert, sie würden viele der Betroffenen nicht erkennen. Stimmt das? Weiter...

Die Teilnehmer einer deutschen Neo-Nazi-Demonstration mit schwarzen Stiefeln nehmen an einem Spaziergang durch die Straßen von Hagen teil. Etwa 150 Menschen folgten dem Aufruf der deutschen National Party.

Andrea Röpke

Mitten in der Öffentlichkeit

Die Journalistin Andrea Röpke ist mehrfach zum Opfer rechtsextremer Gewalt geworden, zuletzt Anfang November 2006 in Blankenfelde. Im Internet lancieren Neonazis Steckbriefe von ihr. Einschüchtern lässt sie sich dadurch aber nicht. Ihr Erfahrungsbericht. Weiter...

Am 20.12.1963 gebinnt im Frankfurter Rathaus Römer der Auschwitz-Prozess. Es ist der größte Strafprozess der deustchen Nachkriegsgeschichte.

Joachim Wolf

Leugnen aus Tradition

Die Leugnung des Holocaust hat Tradition: Schon im Frankfurter Auschwitz-Prozess 1963 leugneten viele der nationalsozialistischen Täter ihre Schuld. Ihre Strategie aus Lüge und Verfälschung wirkt bis heute nach. Weiter...

Broschüre der Opferperspektive Brandenburg.

Dominique John

Modell aus dem Osten

In den ostdeutschen Bundesländern gibt es besondere Beratungsstellen für Menschen, die von Rechtsextremen bedroht und angegriffen werden. Wie sieht ihre Arbeit konkret aus? Weiter...

Werbeplakat für eine Opferhilfevereinigung.

opferperspektive.de

Ratgeber

Was tun, wenn man Opfer von rechtsextremer Gewalt geworden ist? Eine Broschüre der Opferperspektive in Brandenburg bietet erste Hilfe. Weiter...

Täter und Opfer

"Ich verzeihe ihm jetzt"

1996 schlug der Rechtsextreme Jan Weicht den Italiener Orazio Giamblanco in Trebbin so schwer zusammen, dass das Opfer bis heute pflegebedürftig ist. Erst jetzt hat sich der Täter in einem Brief entschuldigt. Weiter...

Heike Kleffner

Lange Verfahren - Symbolische Strafen

Ein Beispiel aus Wernigerode in Sachsen-Anhalt macht deutlich, wie lang und schwierig der Weg zu einer Verurteilung rechtsextremer Gewalttäter sein kann. Nur auf Initiative des Opfers ist es überhaupt zu einer Bestrafung der Täter gekommen. Weiter...