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Rechtsextremismus

Schwerpunkt: rechtsextreme Jugendkultur

Rechtsextremisten ködern vor allem unter Jugendlichen ihren Nachwuchs. Das typische Einstiegsalter liegt zwischen 12 und 15, als Einstiegdroge Nummer eins gilt Musik von Nazibands wie "Landser" oder "Stahlgewitter". Aber auch Faktoren wie Kameradschaft und Abenteuertum, Geltungsdrang und Protest spielen eine große Rolle bei der jugendlichen Zielgruppe. In manchen Städten hat der Rechtsextremismus bereits die Vorherrschaft in den Jugendmilieus erobert und ist zur prägenden Ideologie geworden – über die Grenzen von Subkulturen hinaus.

Bianca Klose u.a.

Rechtsextreme Jugendkulturen

Rechtsextreme Ausdrucksformen und Positionen dringen über alle Poren jugendtypischer Lebenswelten in den Alltag ein. Manchmal verdichten sie sich sogar zu rechtsextremen Erlebniswelten im urbanen Raum. Ein Überblick am Beispiel Berlins.

Romano Sposito

Einstiegsdroge Musik

Vom Rechtsrock bis zum Nazi-Barden für heimelige Abende am Sonnenwend-Lagerfeuer: Im rechtsextremen Milieu ist Musik wesentliches Bindeglied, Lockmittel und wichtige Einnahmequelle. Auch die NPD hat die Macht der Musik entdeckt.

Joachim Wolf

Symbolwandel

Anfang der 1990er Jahre war alles einfach: Zum Outfit eines Rechtsextremen gehörten schwere Stiefel, Glatze und Bomberjacke. Diese "Klassiker" gibt es heute zwar auch noch. Aber die Zeit ist vorbei, in der Neonazis eindeutig zu erkennen sind. Das hat auch taktische Gründe.

Patrick Gensing

Neonazis und das Internet

Rechtsextremisten setzen bei der Verbreitung ihrer Ideologie und bei der Rekrutierung neuer Mitglieder auf das Internet - vor allem, weil es sie besonders gut vor Strafverfolgung schützt.

Michael Klarmann

Kameradschaften als Strategieelement

"Kameradschaften" sind weder Partei noch Verein. Das macht sie rechtlich schwer greifbar. Rund 4.100 Neonazis sind in Deutschland gegenwärtig in solchen Cliquen organisiert, die mehr sind als einfache Freundeskreise.

Gabriele Nandlinger

"Ehre, Freiheit, Vaterland!"

Einige studentische Burschenschaften haben gute Kontakte zur rechtextremen Szene. Diese entdeckt die Universitäten zunehmend als lohnendes Ziel.



Felix Dachsel

Einmal Nazi und zurück

Protest? Geltungsdrang? Ist es wirklich nur das? Ein Schüler des Hölderlin-Gymnasiums in Nürtingen berichtet in der Schülerzeitung "Spongo" über seine zweifelhafte Nazi-Karriere.

Interview mit Oliver Tölle

Erlebnisorientierte Gruppen

Basecap, Skaterschuh, Kapuzenpulli – und rechtsextrem? Immer stärker durchmischen sich szentypische Codes und Kleidung. Das macht es für die Polizei schwer, Rechtsextreme von Linksextremen zu unterscheiden. Ein Interview mit dem Berliner Polizeidirektor Oliver Tölle.

Joachim Wolf

Links und Literatur

Links und Literatur zum Thema rechtsextreme Jugendkultur.


 
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