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Rechtsextremismus

Schwerpunkt: Rechtsextreme und Medien

"Berichterstattung über Rechtsextremismus ist mühsam und vermutlich macht es mehr Spaß, über Fußball zu berichten", schreibt der Journalist Toralf Staud. In der Tat: Ans Thema trauen sich nicht viele Journalisten heran oder sind unsicher, wie sie es am besten bearbeiten sollen. Dieser Schwerpunkt erschließt das Thema auf vier Ebenen: Welche Medien bestimmen den rechtsextremen Diskurs? Wie umgehen mit Rechtsextremisten im Fernseh- oder Zeitungsinterview? Gibt es auch Ratgeber für die "richtige" Formulierung, zum Beispiel was fremdenfeindlich, was rassistisch ist? Und existieren aktuelle wissenschaftliche Studien über die Wechselwirkung von rechtsextremem Aktionismus und Sensationsberichterstattung? Die Antwort in diesem Fall: Ja - allerdings nur in der Schweiz. Ein weiterer Blick richtet sich auf die Opfer neonazistischer Gewalt: Wie können sie Aufmerksamkeit erlangen?

Toralf Staud

Ein kurzer Ratgeber für Journalisten

Beim Thema Rechtsextremismus sind Redakteure oft unsicher – vor allem, wenn das Thema für sie journalistischers Neuland ist. Wie soll man mit Rechtsextremen umgehen? Ein Ratgeber von ZEIT-Autor Toralf Staud.

Holger Kulick, Fabian Stroetges und Caspar Rehner

Wenn Redaktionen Flagge zeigen

Wie sollen Zeitungen über Rechtsextremismus schreiben? Parteiisch, empört – oder lieber gar nicht? Bauschen sie gar ein Randthema auf? Holger Kulick, Fabian Stroetges und Caspar Rehner meinen: Nur was deutlich beim Namen genannt wird, kann auch repariert werden.

Annette Ramelsberger

Wer fährt schon gern bei der Müllabfuhr mit?

Rechtsextremismus wird von Medien nur in bestimmten Aufmerksamkeitsintervallen wahrgenommen, beklagt Annette Ramelsberger von der Süddeutschen Zeitung. Dem Aufschrei folgt die Beschwichtigung. Und dann?

Rezension von Caspar Rehner

Krimi gegen Rechts

Auch das können Medien leisten - indem sie bei Buchbesprechungen gute, jugendnahe Bücher zum Thema Rechtsextremismus nicht übersehen. Der Krimi ''Schwarz-Rot-Gold'' gehört dazu.

Prof. Axel Buchholz

"Nicht aus der Rolle fallen"

Gibt es allgemeinverbindliche Regeln, die ein Journalist beherrschen sollte, wenn er über Rechtsextremismus berichten will? Der Mainzer Publizistik-Professor Axel Buchholz hat 18 Grundprinzipien aufgestellt.

Gabriele Nandlinger

Rechtsextreme Schwarz-Weiß-Malerei

Rechtsextreme Zeitschriften dienen als publizistisches Bindeglied für die Neonaziszene. Die führenden einschlägigen Publikationen sind seit Jahrzehnten auf dem Markt. Eine Vielzahl meist kleinerer Blätter sind dagegen von eher kurzlebiger Dauer. Ein Überblick von Gabriele Nandlinger.

Dominik Schenkel

Neonazis auf YouTube

Rund 1000 neonazistische Internetauftritte werden bundesweit gezählt, in denen sich über Ideologie, Termine und Kontaktdaten ausgetauscht wird. Die rechtsextreme Szene nutzt aber auch ganz allgemeine Foren, die das Web 2.0 bietet, für mehr oder weniger subtile Propaganda. Zum Beispiel YouTube.

Noël Martin

Lebenslänglich im Rollstuhl

Der Brite Noël Martin ist seit einem rassistischen Überfall zweier Neonazis 1996 im brandenburgischen Mahlow gelähmt und an den Rollstuhl gefesselt. Jetzt hat er ein Buch über sein Schicksal geschrieben."Nenn es: mein Leben" heißt seine Biografie. Darin schildert er, wie Rassismus von Kind auf sein Leben begleitet hat.

Anna Fischer

Kleiner Formulierungs-Ratgeber für Journalisten

In den Medien gibt es oft Ungereimtheiten darüber, wann von einer rechtsextremen Straftat gesprochen werden kann, ob Ausländerfeind-
lichkeit oder doch Rassismus die Hintergründe einer Tat darstellen. Ein Ratgeber hilft.


Linards Udris, Patrik Ettinger und Kurt Imhof

Rechtsextremismus und Öffentlichkeit in der Schweiz

Rechtsextremismus/-radikalismus in der öffentlichen Kommunikation der Schweiz, 1960-2005. Eine Studie vom Forschungsbereich Öffentlichkeit und Gesellschaft der Universität Zürich (fög).

Silke Dürrhauer

Hitlers Jugendpropaganda

Gezielt missbrauchten die Nationalsozialisten die Medien. Zahlreiche Jugendzeitschriften sorgten dafür, dass das nationalsozialistische Gedanken- gut bis in die Kinderzimmer hineingetragen wurde. Jungen sollten so zu brauchbaren Soldaten und Mädchen zu "Reinhalterinnen des Volkes" erzogen werden.

Romano Sposito

Links und Literatur

Links und Literatur zum Thema rechtsextreme Medien und Rechtsextremismus in den Medien.


 
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Initiativen gegen Rechtsextremismus
Initiativen gegen Rechtsextremismus
Ob Jugendbegegnungs- stätte, Beratungsstelle oder Online-Angebot: Viele Initiativen haben dem Rechtsextremismus den Kampf angesagt. Wer sich wie engagiert und wo Sie Hilfe für Ihre konkreten Fragen und Probleme erhalten können, erfahren Sie hier.
Initiativen gegen Rechtsextremismus
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jugendschutz.net
jugendschutz.net
jugendschutz.net ist die Zentralstelle der Länder für den Jugendschutz im Internet. Das von der bpb geförderte Rechtsextremismus-Projekt geht mit einem mehrdimensionalen Ansatz aus Kontrollen, Maßnahmen und medienpädagogischen Aktivitäten erfolgreich gegen rechtsextreme Propagandaplattformen im Internet vor.
jugendschutz.net

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