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Dossier
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China
Zum 60. Jahrestag der Volksrepublik zeigt sich China widersprüchlich. Während der Jahrestag der Staatsgründung mit militärischem Pomp gefeiert wurde, blieben Fragen nach Menschenrechtsverletzungen, Meinungsfreiheit und Minderheitenpolitik unbeantwortet. Welche Rolle wird das bevölkerungsreichste Land der Erde zukünftig spielen? Manche sehen im Erfolg Chinas die Chance auf eine multipolare und gerechtere Weltordnung. Andere befürchten, dass mit China ein undemokratischer, nicht-liberaler Staat den Aufstieg schafft und damit Werte wie Menschenrechte und Demokratie untergräbt. Aber auch innerhalb China zeigen sich große Gegensätze zwischen den entwickelten Ballungszentren und einer von der Entwicklung ausgeschlossenen Landbevölkerung. |
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 China und die internationale Finanzkrise

Im Zuge der weltweiten Finanzkrise galt China als überaus verwundbar gegenüber einer starken Rezession. Mittlerweile macht die Volksrepublik wieder Schlagzeilen mit Wachstumsraten, die zu den höchsten zählen. Wie stark ist das Land also wirklich von der globalen Krise betroffen?
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 Erinnerungskultur und Geschichtspolitik in China

Wie wird in China Vergangenheit reflektiert? Welche Rolle spielt die Wahrheit in diesem Denkprozess? Im Mittelpunkt stehen drei Beispiele: die Erinnerungen an die Kulturrevolution und den Sino-Japanischen Krieg und die Neuerfindung des Konfuzianismus – mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen.
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 Statistiken und Karten zu China

Alle demografischen und wirtschaftlichen Kennzahlen zur Volksrepublik China und Taiwan auf einen Blick, dazu Karten und Statistiken.
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| Eine Frau lässt in Peking ein Spielzeug vor einer chinesischen Flagge fliegen. Die ganze Stadt war zum 60. Jahrestag der Volksrepublik am 1. Oktober 2009 festlich geschmückt. (Foto: AP) |
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 Das politische System Chinas

Das politische System der VR China hat in Europa ein zwiespältiges Image. Chinakritische Politiker, Journalisten und Menschenrechtsaktivisten sehen in China eine Diktatur mit "eiserner Faust" am Werk. China-freundliche Politiker und Geschäftsleute hingegen verweisen auf die außerordentliche wirtschaftliche Dynamik des Landes und vertrauen auf die Wirkung der Marktwirtschaft.
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 Wen Jiabao

Als politischer Überlebenskünstler wird Wen Jiabao gerne bezeichnet. Mit seinem ausgeprägten Machtgespür ist es dem Ministerpräsidenten Chinas gelungen, selbst die blutige Niederschlagung der Studentenproteste am Platz des Himmlischen Friedens zu überstehen. Er präsentiert sich zugleich volksnah und weiß, seine Auftritte medienwirksam zu inszenieren.
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 Die Komplexität der Tibetfrage

Schon immer ist Tibet ein Spielball unterschiedlicher Weltmächte gewesen – von Großbritannien über Russland bis hin zur Volksrepublik China. Die Forderungen des Dalai Lama und der tibetischen Exil-Regierung nach mehr Autonomie oder gar Unabhängigkeit sind bislang allerdings von keinem Erfolg gekrönt.
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 Mythos Mao

Bis zum heutigen Tag wird Mao Zedong in China wie ein Heiliger verehrt. Doch seine Herrschaft von 1949 bis 1973 war gekennzeichnet durch Rechtlosigkeit, Terror und totalitäre Gewalt. Der "Große Steuermann", der den "Großen Sprung" wagte und die Kulturrevolution ausrief, brachte das Reich der Mitte an den Rand des Abgrunds.
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