Beleuchteter Reichstag

Erinnern, Gedenken und Aufarbeitung

Als Erbe der beiden Weltkriege sind überall in Europa Kriegsgräber entstanden. Insbesondere in Deutschland hat sich das Gedenken an die Kriegstoten im Laufe des 20. Jahrhunderts gewandelt. Wurde der Tod auf dem Schlachtfeld nach dem Ersten Weltkrieg noch als heroisches Opfer gefeiert, betonte man nach dem Zweiten Weltkrieg vor allem das erlittene Leid der Soldaten.

Dieser Schwerpunkt vereint Beiträge, die sich den unterschiedlichsten Aspekten der wechselreichen Geschichte des öffentlichen Erinnerns an Gefallene und Ermordete in den Kriegen des 20. Jahrhunderts in Deutschland sowie der Aufarbeitung von Unrecht widmen.

ORIGINAL-BU: Eine Ehrenparade der Nationalen Volksarmee leitete die Feierlichkeiten am 7.Oktober ein. Auf der Ehrentribüne in der Karl-Marx-Allee wurden herzlich begrüßt der Generalsekretär des ZK der SED und Vorsitzende des Staatsrates der DDR, Erich Honecker, und weitere Mitglieder der Partei- und Staatsführung der DDR sowie der Generalsekretär des ZK der KPdSU und Vorsitzende des Obersten Sowjets der UdSSR, Michail Gorbatschow (7.v.l.), und weitere Repräsentanten aus dem Ausland.

Ilko-Sascha Kowalczuk

Die Aufarbeitung der Aufarbeitung - Welche Zukunft hat die DDR-Geschichte?

Die DDR-Aufarbeitung könnte nun, fast dreißig Jahre nach dem Mauerfall, beginnen, die ganze Palette der DDR-Gesellschaft und die Transformationsgeschichte miteinander verknüpft zu erzählen. Dafür plädiert der Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk in seinem Debattenbeitrag.

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In einer Feierstunde am 9.11.1960, dem 22. Jahrestag der von den Nationalsozialisten 1938 veranstalteten Reichspogromnacht, wurde an der Stätte des ehemaligen jüdischen Altersheimes in der Großen Hamburger Straße in Berlin-Mitte ein Gedenkstein enthüllt. Während der Feierstunde ergriffen Hans Seigewasser, Vizepräsident des Nationalrats der Nationalen Front, und Rabbiner Martin Riesenburger das Wort.

Alexander Walther

Keine Erinnerung, nirgends? Die Shoah und die DDR

Die Shoah war kein prominentes Thema in der Erinnerungskultur der DDR, aber tabuisiert wurde sie nicht. Es gab immer Versuche, die jüdische Verfolgungserfahrung zu würdigen und kritische Fragen zu stellen. Der Beitrag untersucht dieses Spannungsverhältnis im Antifaschismus der DDR.

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Bundespräsident Richard von Weizsäcker bei seiner vielbeachteten Rede im Bonner Bundestag am 8. Mai 1985 während der Feierstunde zum Ende des Zweiten Weltkrieges

Vortrag von Wolfgang Benz

Zwischen Amnesie und Erinnerungskultur - Die Deutschen und der 8. Mai 1945

34 Jahre nach der bedeutenden Rede von Bundespräsident Richard von Weizsäcker zum Ende des Zweiten Weltkriegs, hielt der Historiker Wolfgang Benz auf dem Symposium „Tag der Befreiung – Tag der Erinnerung“ in Rostock zur Rezeption des 8. Mai 1945 in beiden deutschen Staaten einen wichtigen Debattenbeitrag. Diesen können Sie hier nachlesen.

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Auf dem Foto ist ein Teil der Wanderausstellung „Verboten und Verfolgt. Jehovas Zeugen im KZ Ravensbrück und in Haftanstalten der DDR“ zu sehen, die am 22. April 2018 anlässlich des 73. Jahrestages der Befreiung des Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück eröffnet wurde.

Falk Bersch

Jehovas Zeugen und die DDR-Erinnerungspolitik – Das Beispiel Ravensbrück

Jehovas Zeugen fanden in den Nationalen Mahn- und Gedenkstätten der DDR, die den Opfern des Nationalsozialismus (NS) gewidmet waren, keine Erwähnung. Von Gedenkzeremonien waren sie ausgeschlossen. Wenn eine Nennung dieser NS-Opfergruppe unumgänglich war, verwendete man Synonyme. Am Beispiel Ravensbrück lässt sich dies nachvollziehen.

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Reste des Grenzzaunes an der ehemaligen innerdeutschen Grenze in der Gedenkstätte Point Alpha.

Maximilian Kutzner

Die Generation 1989 und die deutsch-deutsche Vergangenheit

Im dreißigsten Jahr nach dem Mauerfall führen wir im „Deutschland Archiv“ eine Debatte über die Erinnerungskultur zur DDR-Geschichte. Die neue Reihe wird eröffnet mit einem Beitrag des Historikers Maximilian Kutzner, der – aus der Perspektive eines 1989 Geborenen – eine grundlegende Modernisierung der Erinnerungskultur fordert. Die Redaktion ist interessiert an weiteren Fach- und Debattenbeiträgen zu diesem Thema. Vorschläge können Sie an deutschlandarchiv@bpb.de senden.

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Dr. Karl Wilhelm Fricke bei einer Buchvorstellung im Jahr 2015

Karl-Wilhelm-Fricke-Preis 2019: Vorschläge für Preisträgerinnen und Preisträger gesucht

Mit dem Karl-Wilhelm-Fricke-Preis würdigt die Bundesstiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur seit 2017 das Engagement derjenigen, die sich über Jahrzehnte mit Zivilcourage und Mut gegen Diktaturen, autoritäre Herrschaft sowie für demokratische Rechte und Freiheiten eingesetzt haben und einsetzen. Sie haben bis zum 1. März 2019 die Möglichkeit, potenzielle Preisträgerinnen und Preisträger vorzuschlagen.

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Festakt zum 500. Geburtstag Martin Luthers in der Deutschen Staatsoper Berlin, 1983

Dorothea Wendebourg

Doppelte Konkurrenz – die Reformationsjubiläen in der Zeit der deutschen Teilung

Am 31. Oktober 2017 jährt sich zum 500. Mal die Veröffentlichung der 95 Thesen, die Martin Luther, der Überlieferung nach, an das Portal der Wittenberger Schlosskirche schlug. Doch welche Bedeutung hatten die Reformationsjubiläen im geteilten Deutschland? Wie feierte die DDR und welche Rolle spielte dabei das Verhältnis von Staat und Kirche?

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Akteneinsicht im Leseraum beim Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU) in Berlin

Christian Booß

Die Akteneinsicht. Von der revolutionären Aktion zum Gesetz

Was heute wie eine Selbstverständlichkeit wirkt – das Recht auf die Einsichtnahme in die eigene Stasi-Akte oder die Möglichkeit der Überprüfung politischer Mandatsträger auf eine mögliche Spitzeltätigkeit für das Ministerium für Staatssicherheit – wurde während und nach der friedlichen Revolution hart erkämpft. Christian Booß wirft einen Blick zurück auf die Anfänge des Stasi-Unterlagen-Gesetzes.

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Symbolische Grundsteinlegung für den Wiederaufbau der neuen Synagoge in Ost-Berlin im Beisein des Generalsekretärs der DDR, Erich Honecker, 1988

Wolfgang Benz

Das Israelbild der DDR und dessen Folgen

2017 jährt sich der "Sechstagekrieg" zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarn zum 50. Mal. In der DDR wurde dieser zum Anlass genommen, Israel als Aggressor zu charakterisieren, auch um die Bemühungen der DDR um eine Anerkennung bei den arabischen Staaten zu fördern. Wolfgang Benz untersucht in seinem Beitrag die Folgen, die ein einseitiges Israelbild in Ostdeutschland hinterlassen hat.

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Das "Stuttgarter Schuldbekenntnis" vom 18./19. Oktober 1945, hier veröffentlicht im Verordnungs- und Nachrichtenblatt der EKD im Januar 1946

Sören Rohrmann

Siegerin in Trümmern? Kirchliche Vergangenheitspolitik in der unmittelbaren Nachkriegszeit

Kirchen sind und waren wichtige Institutionen der Selbstvergewisserung und Vergemeinschaftung für Millionen Deutsche. Nach der Befreiung von der nationalsozialistischen Diktatur fiel ihnen die Rolle zu, die vergangenen zwölf Jahre einzuordnen und sich institutionell und seelsorgerisch für den Aufbau des Landes und die Abrechnung mit dem Regime einzusetzen. Sören Rohrmann umreißt in seinem Beitrag die ersten Versuche einer kirchlichen Vergangenheitspolitik.

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Das frühere Verwaltungsgebäude des ehemaligen Jugendwerkhofs in Torgau mit dem sich anschließenden Zellentrakt im April 2010

Berenike Feldhoff

Zwischen gesellschaftlicher Anerkennung und individueller Rehabilitierung. Eine (Zwischen-)Bilanz der Aufarbeitung der DDR-Heimerziehung

Im Zentrum der Analyse des Aufarbeitungsprozesses stehen die zentralen Fragen, welchen Beitrag die Politik zur Aufarbeitung der DDR-Heimerziehung geleistet hat, welche gesellschaftlichen Aufklärungsmöglichkeiten es gibt und ob die Täter bestraft und die Opfer entschädigt wurden.

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Das Berliner Marx-Engels-Denkmal, von Unbekannten besprüht mit dem Spruch "Wir sind unschuldig", aufgenommen im Oktober 1990

David Johst

Demokratischer Denkmalsturz? Über den Umgang mit politischen Denkmälern der DDR nach 1989

Sie zeugen noch heute vom Legitimationsanspruch der untergegangenen DDR – die in den östlichen Bundesländern zwischen 1949 und 1989 errichteten Denkmäler. Am Umgang mit Ihnen nach der Friedlichen Revolution kann man das Verhältnis der verantwortlichen Politiker und Denkmalschützer zur eigenen DDR-Geschichte ablesen. David Johst zeigt die wechselnden Umgangsformen mit dem künstlerischen Erbe der DDR im Straßenbild.

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Bundespräsident Richard von Weizsäcker bei seiner vielbeachteten Rede im Bonner Bundestag am 8. Mai 1985 während der Feierstunde zum Ende des Zweiten Weltkrieges

Aus dem Deutschland Archiv

"Wir […] müssen die Vergangenheit annehmen" Richard von Weizsäckers Rede zum Kriegsende 1985

Die Rede des damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker am 8. Mai 1985 hat bis heute große Bedeutung für die gesamtdeutsche Erinnerung an das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 70 Jahren. Ihre Wirkung war auch Thema der Trauerreden und Nachrufe, als Weizsäcker im Januar 2015 verstarb. Eine Würdigung von Katrin Hammerstein und Birgit Hofmann.

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Zerstörter Straßenzug in Kiew in der Ukraine im Jahr 1941

Jörg Baberowski

Verwüstetes Land: Die Sowjetunion nach Holocaust und Krieg

In seinem Essay beschreibt der Berliner Professor für Geschichte Osteuropas anschaulich die Situation im Osten des europäischen Kriegsschauplatzes nach dem alliierten Sieg über das nationalsozialistische Deutschland und seine Verbündeten. Die menschlichen und materiellen Kosten des Sieges waren hoch. Mehr als in Westeuropa jemals anerkannt, bestimmten sie in den folgenden Jahrzenten das Leben in der Sowjetunion. Professor Baberowski erinnert mit seinem Essay an ein in Deutschland vernachlässigtes Kapitel der Kriegs- und Nachkriegsgeschichte Europas - das verspätete Kriegsende in Osteuropa.

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Besuchergruppe betrachtet das Denkmal in der Nationalen Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald

Julia Reuschenbach

"Tempel des Antifaschismus"? - Die Nationalen Mahn- und Gedenkstätten der DDR

Die Nationalen Mahn- und Gedenkstätten der DDR stellten ein wichtiges Instrument des staatlichen Antifaschismus dar. Nach der Wiedervereinigung standen zwei Herausforderungen im Vordergrund: die differenzierte Darstellung aller Opfergruppen in den Ausstellungen sowie die Thematisierung der sowjetischen Speziallager einschließlich der Frage, wie eine künftige Gedenkstättenkonzeption an Orten mit "doppelter Vergangenheit" aussehen konnte.

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Berlin, Normannenstraße - Besetzung der Zentrale des Ministeriums für Staatssicherheit

Manuel Becker

Die Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen. Ein spezifisches Instrument deutscher Vergangenheitspolitik

Kann die Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen als "Kind" der Friedlichen Revolution bezeichnet werden und wie sieht ihre Zukunft aus? Manuel Becker geht diesen Fragen nach und analysiert sie im Vergleich mit den vergangenheitspolitischen Instrumenten anderer postkommunistischer Staaten.

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Mahnmal für die gefallenen Soldaten des Ersten Weltkrieges in Quitzöbel, Brandenburg. Nachträglich ergänzt wurde die Innschrift "Die Toten aller Kriege mahnen zum Frieden – Durch Frieden zur Einheit u. Wohlstand"

David Johst

"Als Totenehrung erlaubt" - Die Entmilitarisierung des Kriegstotengedenkens in der Sowjetischen Besatzungszone

Im Mai 1946 erging ein Befehl des Alliierten Kontrollrates, in Deutschland sämtliche militärischen und nazistischen Denkmäler zu beseitigen. Daraufhin wurden zahlreiche Kriegerdenkmäler in der Sowjetischen Besatzungszone entfernt oder durch bauliche Veränderungen und neue Inschriften im Sinne eines stillen Gedenkens an die Toten umgedeutet.

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Deutscher Soldatenfriedhof Futapass in Italien

Jakob Böttcher

Heldenkult, Opfermythos und Aussöhnung

Kriegsgräber werden dauerhaft erhalten. Diese international übliche Praxis ist eng verbunden mit dem Gedenken an die Kriegstoten. Stand nach dem Ersten Weltkrieg noch die Ehrung der Gefallenen im Vordergrund, wurde nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland das erlittene Leid aller Kriegsopfer betont. Auch steht die Kriegsgräberfürsorge heute unter dem Anspruch politischer Bildungsarbeit und leistet einen Beitrag zur Völkerverständigung.

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Deutschland Archiv

Illustration, die Kathrin und Ereignisse rund um den Mauerfall 1989 zeigt.
Messenger-Projekt

Der Mauerfall und ich

Es ist Leipzig im Spätsommer des Jahres 1989. Die Studentin Kathrin und ihre Freundinnen und Freunde erleben eine Zeit des Umbruchs in der DDR. Im November fällt die Mauer und damit die Grenze, die Deutschland und die Deutschen viele Jahrzehnte trennte. Was Kathrin erlebt, erzählt sie im bpb-Messengerprojekt "Der Mauerfall und ich".

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Publikationen zum Thema

Deutschland Archiv 2018

Deutschland Archiv 2018

Der Band enthält eine Auswahl der wichtigsten Artikel, die im Jahr 2018 erschienen sind.

Deutschland Archiv 2017

Deutschland Archiv 2017

Der Band enthält eine Auswahl der wichtigsten Artikel, die im Jahr 2017 erschienen sind.

Deutschland Archiv 2016

Deutschland Archiv 2016

Der Band enthält eine Auswahl der wichtigsten Artikel, die im Jahr 2016 erschienen sind.

Schriftenreihe Bd. 1664 "Deutschland Archiv 2015": Cover

Deutschland Archiv 2015

Der Band enthält eine Auswahl der wichtigsten Artikel, die im Jahr 2015 erschienen sind.

Schriftenreihe Bd. 1544 "Deutschland Archiv 2014": Cover

Deutschland Archiv 2014

Der Band enthält eine Auswahl der wichtigsten Artikel, die im Jahr 2014 erschienen sind.

Coverbild Deutschland Archiv 2013

Deutschland Archiv 2013

Der Band enthält eine Auswahl der wichtigsten Artikel, die im Jahr 2013 erschienen sind.

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Chronik der Mauer

Es erwartet Sie eine Fülle von multimedial aufbereiteten Informationen über Mauerbau und Mauerfall - und über die Opfer der Grenze.

Mehr lesen auf chronik-der-mauer.de

Dossier

Stasi

Alles wissen, alles kontrollieren, Menschen manipulieren. Aus der Arbeitsweise der DDR-Geheimpolizei "Stasi" ist auch viel zu lernen über die Mechanismen von Diktaturen der Gegenwart. In der DDR überwanden couragierte Bürgerinnen und Bürger allerdings 1989 ihre Angst vor der "Staatssicherheit".

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Online-Angebot der bpb und der Robert-Havemann-Gesellschaft

jugendopposition.de

Wie haben junge Menschen in der DDR mit Mut und Musik gegen Stasi und SED-Diktatur gekämpft? Zeitzeugen berichten. Mit zahlreichen Texten, Videos, Audios, Fotos und Dokumenten.

Mehr lesen auf jugendopposition.de

Wird die DDR-Diktatur verharmlost? Und warum begann die intensive Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit erst so spät? Die Deutung von Geschichte ist oft umstritten - und nicht selten ein Politikum.

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13. August 1961: In den frühen Morgenstunden beginnt der Bau der Mauer, die Deutsche Teilung wird zementiert. Am Abend des 9. November 1989 kommt es zum Mauerfall. Bald 30 Jahre danach ist Deutschland in vielem noch immer ein Land mit zwei Gesellschaften.

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Online-Archiv

www.wir-waren-so-frei.de

Fast 7.000 private Filme und Fotos aus der Umbruchzeit 1989/90 sowie über 100 begleitende Erinnerungstexte. Dazu ost- und westdeutsche Medienberichte. Die persönlichen Erfahrungen der Fotografen und Filmemacher bieten zusammen mit der öffentlichen Berichterstattung vielfältige Blicke auf die historischen Ereignisse und deren Auswirkungen auf den Alltag in Ost und West.

Mehr lesen auf wir-waren-so-frei.de

Zu dem Thema "Children of Transition, Children of War, the Generation of Transformation from a European Perspective" diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Deutschlandforschertagung 2016 vom 3. bis 5. November 2016 in der Universität Wien. Die Tagungsdokumentation gibt Einblick in die Themen und Ergebnisse.

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Der Tag in der Geschichte

  • 19. August 1963
    Die BRD tritt dem Atomteststoppabkommen trotz schwerer Bedenken Adenauers (»Wir sind Opfer der amerikanischen Entspannungspolitik«) bei. Die Bundesregierung erklärt, dass die von der DDR in Moskau geleistete Vertragsunterschrift (8. 8. 1963) keine Anerkennung... Weiter
  • 19. August 1965
    Der Frankfurter »Auschwitz-Prozess« endet als bisher größtes Strafverfahren in der BRD: sechs ehemalige SS-Angehörige werden lebenslang, elf Angeklagte zeitlich begrenzt zu Zuchthaus verurteilt, drei freigesprochen. Der Bundesgerichtshof bestätigt die Urteile... Weiter
  • 19. August 1969
    Das Gesetz über die rechtliche Stellung der nichtehelichen Kinder (in Kraft am 1. 7. 1970) will die Diskriminierung der nicht ehelich geborenen Kinder beseitigen. Die natürliche Verwandtschaft zwischen Vater und Kind wird anerkannt und ein Erbrecht oder ein... Weiter
  • 19. August 1985
    Hans-Joachim Tiedge,imKölner Verfassungsschutzamt Gruppenleiter in der Spionageabwehr, wechselt in die DDR über. Der neue Chef des Bundesnachrichtendienstes Heribert Hellenbroich wird am 29. 8. von seinem Posten abgelöst; denn als Präsident des Bundesamtes... Weiter
  • 19. August 1989
    Größte Massenflucht seit dem Mauerbau: Hunderte von DDR-Bürgern nutzen das »Paneuropäische Picknick« bei Sopron zur Flucht über die »grüne« ungarisch-österreichische Grenze. Sie werden von der bundesdeutschen Botschaft in Wien betreut und nach Bayern... Weiter