Zukunft Bildung

Geschichte

Schulanfängerin im Jahr 1915

Heinz-Elmar Tenorth

Kurze Geschichte der allgemeinen Schulpflicht

Die Einführung der Schulpflicht gilt als Fortschritt in der Bildungsgeschichte der Moderne. Ihre Durchsetzung gehört zu den wesentlichen Bestandteilen einer demokratischen Gesellschafts- und Bildungsverfassung. Weiter...

Schüler im Russischunterricht 1956. Während der Lehrer die Lerninhalte an die Tafel schreibt, müssen die Schüler aufmerksam zuhören.

Ulrich Herrmann

Die Geschichte des Lernens mit Lehre

Die Ziele und Formen des Lernens in der Schule sind heute andere als früher. Neue Bildungsideale, innovative pädagogische Ansätze und wissenschaftliche Erkenntnisse gaben immer wieder Anlass, die gängige Lehr-Lern-Praxis zu überdenken. Über die Zeit verlor das Stoffpauken an Bedeutung, im Vordergrund steht nun der Erwerb von Kompetenzen. Weiter...

Ausflug einer Schulklasse der Realschule am Doventor in Bremen im Jahr 1910. Neben dem neuhumanistischen Gymnasium entstanden im Kaiserreich nun "Realgymnasien" und "Oberrealschulen" als neue Einrichtungen für höhere Bildung, die einem modernen Curriculum folgten.

Benjamin Edelstein, Hermann Veith

Schulgeschichte bis 1945: Von Preußen bis zum Dritten Reich

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts rücken gesellschaftliche und politische Umwälzungen die Schule in den Fokus des Staates. Er etabliert zunächst ein zweigeteiltes Schulwesen mit einfachen Volksschulen für die Masse und Gymnasien für eine kleine Elite. Zwischen ihnen entsteht das mittlere Schulwesen, doch erst die gemeinsame Grundschule macht aus dem Nebeneinander ein zusammenhängendes System. Weiter...

Unterricht in einer Volksschule in Duisburg 1965. Bildung sei in Deutschland noch immer nicht als "Bürgerrecht" verwirklicht, mahnte der Soziologe und spätere FDP-Politiker Ralf Dahrendorf in seinem einflussreichen "Plädoyer für eine aktive Bildungspolitik" (1965).

Benjamin Edelstein, Hermann Veith

Schulgeschichte nach 1945: Von der Nachkriegszeit bis zur Gegenwart

Nach dem Zweiten Weltkrieg wird das dreigliedrige Schulsystem der Weimarer Zeit restauriert. Doch in der bildungspolitischen Aufbruchstimmung der 1960er Jahre kehrt die Strukturfrage auf die politische Agenda zurück. Die integrierte Gesamtschule aber bleibt als Gegenmodell umstritten und ihr gesellschaftlicher Rückhalt begrenzt. So wird sie lediglich eine zusätzliche Schulform neben den anderen. Weiter...

Schülerinnen und Schüler in einer Abitursprüfung

Rainer Bölling

Das Tor zur Universität - Abitur im Wandel

In vielen Ländern der westlichen Welt führt der Weg zum Studium bis heute über eine universitäre Aufnahmeprüfung. Auch in Deutschland war das lange der Fall. Mit dem Abiturreglement von 1834 wurde schließlich bestimmt, dass man sich nur mit dem Reifezeugnis einer höheren Schule an der Universität einschreiben kann. Wie haben sich die Anforderungen des Abiturs seither gewandelt? Weiter...

Deutscher Alltag

Video

Deutscher Alltag: Was sie voneinander wissen

1983: Filmaufnahmen in einer polytechnischen Oberschule in Luckenwalde südlich von Berlin und einer Realschule in Bergheim bei Köln. Wie spiegeln sich die politischen Systeme wider? Welches Bild wird den Schülern vom anderen Teil vermittelt? Weiter...

Beim Umbau des Schulsystems konnte auf die gemeinsame Tradition der deutsch-preußischen Staatsschule zurückgegriffen werden.

Bernd Martens

Wende in den Schulen

Der Umbau des Schulsystems verlief erstaunlich problemlos. Dabei kopierten die neuen Länder nicht bloß die Systeme im Westen, sondern setzten auf eigene Lösungen. Heute sind die Schulen im Osten fester Bestandteil einer gesamtdeutschen Bildungslandschaft. Weiter...