Infodienst Radikalisierungsprävention
Newsletter Mai 2026
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Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir freuen uns, diesen Newsletter mit positiven Nachrichten aus dem Arbeitsfeld zu eröffnen: Der Forschungsverbund „RadiGaMe – Radikalisierungsprozesse auf Gaming-Plattformen und Messenger-Diensten“ wurde beim Deutschen Computerspielpreis 2026 mit dem Sonderpreis der Jury ausgezeichnet. Gewürdigt wurde damit insbesondere das Engagement des Projekts gegen Extremismus in digitalen Räumen. Auch wir gratulieren herzlich!
Nach unserem letzten Newsletter wurde die Debatte um die Reform des bundesweiten Förderprogramms „Demokratie leben!“ intensiv weitergeführt. Dazu haben wir erneut eine Auswahl aktueller Berichte und Einordnungen für Sie zusammengestellt. Ergänzend bietet ein umfangreicher Pressespiegel des Kooperationsverbundes Rechtsextremismusprävention zahlreiche weitere Artikel, Interviews, Podcasts und Medienberichte zum Thema – alle Links finden Sie in der Rubrik „Meldungen aus dem Arbeitsfeld“.
Außerdem möchten wir Sie auf den neuesten Artikel im Infodienst aufmerksam machen: In seinem Beitrag ordnet Heiner Vogel die Rolle des Monitorings für die Präventionsarbeit ein, beschreibt methodische Zugänge, benennt zentrale Herausforderungen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung dieses Arbeitsfeldes.
Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre des Newsletters.
Ihre Infodienst-Redaktion
Redaktionsschluss für diese Ausgabe war der 18. Mai 2026.
PS: Haben Sie einen Hinweis, worüber wir berichten sollten? Schreiben Sie uns an infodienst@bpb.de
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Neu im Infodienst Radikalisierungsprävention
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HEINER VOGEL
Monitoring als präventive Praxis. Methoden, Herausforderungen und Perspektiven
Das Internet ist zu einem zentralen Handlungsraum islamistischer Akteurinnen und Akteure geworden: Hier organisieren sie sich, werben Anhängerinnen und Anhänger an und verbreiten ihre Ideologien. Um diese Dynamiken nachvollziehen zu können, gewinnt das systematische Beobachten und Analysieren digitaler Kommunikationsräume – das Monitoring – zunehmend an Bedeutung für die Präventionsarbeit. Der Beitrag von Heiner Vogel ordnet die Rolle des Monitorings ein, beschreibt methodische Zugänge, benennt zentrale Herausforderungen und wirft einen Blick auf die zukünftige Entwicklung dieses Arbeitsfeldes.
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Neu bei der Bundeszentrale für politische Bildung
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BUNDESZENTRALE FÜR POLITISCHE BILDUNG
Schulnewsletter April 2026. Thema: Iran-Krieg
Die Eskalation zwischen dem Iran, den USA und Israel sowie die Schließung der Straße von Hormus sorgen weltweit für politische und wirtschaftliche Spannungen. Doch wie lässt sich dieser komplexe Konflikt im Unterricht einordnen? Der Schulnewsletter bietet kompakte Hintergrundinformationen und Anregungen, um die aktuellen Entwicklungen verständlich und differenziert mit Schülerinnen und Schülern zu besprechen.
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Veranstaltungshinweise und Fortbildungen
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Sammeltermine & regelmäßige Angebote
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Details zu Stellenangeboten aus dem Arbeitsfeld finden Sie in der Übersicht des Infodienstes.
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Beiträge in anderen Medien
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Neue Dokumente versprechen Ermittlungserfolge gegen ehemalige „IS“-Kämpfer
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– Diverse Autorinnen und Autoren sowie Medien – Geheime Unterlagen aus dem Inneren des sogenannten „Islamischen Staats“ (IS) liefern dem Bundeskriminalamt neue Ermittlungsansätze: Laut Recherchen von NDR, WDR und der Süddeutschen Zeitung konnten dadurch zahlreiche mutmaßliche frühere Mitglieder in Deutschland identifiziert werden. Insgesamt sollen 400 Listen mit insgesamt zwei Millionen Datensätzen vorliegen.
Zum Beitrag auf tagesschau.de
Zur Recherche des Spiegel auf spiegel.de (Paywall)
Zum Beitrag auf zeit.de
Zum Beitrag auf sueddeutsche.de (Paywall)
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„Kommentar: Deutsche Islampolitik: Kontinuität oder Neuausrichtung?“
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– NDR Kultur: Michael Kiefer – Der Islamwissenschaftler Michael Kiefer analysiert in seinem Gastkommentar die deutsche Islampolitik zwischen Kontinuität und möglicher Neuausrichtung. Im Zentrum stehen die künftige Rolle der Deutschen Islamkonferenz, ihre Themen und Akteurinnen und Akteure sowie die Ausgestaltung der Extremismusprävention. Kiefer kritisiert, dass im Koalitionsvertrag zwar die Bekämpfung von Islamismus adressiert werde, der Islam und muslimisches Leben in Deutschland jedoch ausgeklammert blieben. Dadurch bleibe etwa die Frage der Abhängigkeit islamischer Gemeinden von ausländischen Regierungen ungelöst. Der Beitrag ordnet diese Kritik in die breitere Debatte über politische Strategien und Zielkonflikte ein.
Zum Gastkommmentar auf ndr.de
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„Wie viel Entwicklung erlaubt unsere Debattenkultur?“
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– ufuq.de: Mathieu Coquelin – Gesellschaftliche Debatten über Extremismus sind häufig von schnellen Zuschreibungen, moralischen Urteilen und klaren Fronten geprägt. In seinem Beitrag richtet der Diplom-Sozialpädagoge und Sozialwirtschaftler Mathieu Coquelin den Blick dagegen auf Prozesse von Veränderung und Distanzierung: Wie entstehen extremistische Haltungen? Welche Rolle spielen Scham, Irritation und Reflexion? Und warum braucht pädagogische Arbeit Räume, in denen Entwicklung möglich bleibt? Der Autor plädiert dafür, Menschen nicht dauerhaft auf problematische Äußerungen oder Handlungen festzulegen, sondern gesellschaftliche Debatten stärker von einer Perspektive der Lern- und Veränderungsfähigkeit aus zu denken.
Zum Fachartikel auf ufuq.de
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„Empowerment statt Opfernarrative“
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– forum kriminalprävention: Friedhelm Hartwig und Götz Nordbruch – Opfernarrative sind ein zentrales Element islamistischer Ansprache: Erfahrungen von Diskriminierung in Deutschland und internationale Konflikte werden zu einem Deutungsmuster einer grundsätzlichen Feindschaft zwischen Musliminnen und Muslimen auf der einen Seite und Nicht-Musliminnen und Nicht-Muslimmen auf der anderen verdichtet. Zugleich wächst die Skepsis gegenüber Präventionsansätzen, die daran anknüpfen wollen und auf Empowerment setzen. In ihrem Beitrag für „forum kriminalprävention“ analysieren Friedhelm Hartwig und Götz Nordbruch die Bedeutung solcher Narrative für Radikalisierungsprozesse und begründen, warum sie diskriminierungskritische Ansätze für unverzichtbar halten.
Zum Fachartikel auf forum-kriminalpraevention.de
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Bundesnachrichtendienst beobachtete Osama bin Laden bereits in den 1990ern
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– Tagesschau: Florian Flade – Offengelegte Akten des Bundesnachrichtendienstes (BND) zeigen, dass der deutsche Auslandsnachrichtendienst den früheren Gründer und Führer des Terrornetzwerks al-Qaida, Osama bin Laden, bereits Anfang der 1990er-Jahre beobachtet hat. Den Recherchen zufolge lagen deutschen Sicherheitsbehörden bereits früh Hinweise auf dessen Aktivitäten vor. Die Dokumente werfen dem Journalisten Florian Flade zufolge Fragen zur damaligen Bewertung und Weitergabe von Erkenntnissen auf.
Zum Beitrag auf tagesschau.de
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Vorstellung der Initiative „Communities That Care: Radikalisierungsprävention (CTC:RP)“ in Niedersachsen
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– forum kriminalprävention: Andreas Beelmann, Frederick Groege-Roth, Sebastian Lutterbach und Thomas Müller – Für „forum kriminalprävention“ haben Andreas Beelmann et al. ihre Erfahrungen mit dem niedersächsischen Projekt „CTC:RP“ zusammengefasst. Im Rahmen des Projekts wurden wissenschaftliche Gutachten erstellt, um die Ursachen von Radikalisierung und Präventionsmöglichkeiten besonders bei Jugendlichen zu erkennen. Grundlage waren eine landesweite Befragung von Schülerinnen und Schülern sowie eine kommunale Erhebung mit mehreren tausend Jugendlichen, in denen Einstellungen zu Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, politischer Gewalt und Kontakte zu extremistischen Inhalten erfasst wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass bereits relativ früh identifiziert werden kann, welche Jugendlichen ein hohes Risiko aufweisen, sich zu radikalisieren. Zugleich unterstützt „CTC:RP“ Kommunen dabei, auf dieser Basis geeignete und wirksame Präventionsmaßnahmen auszuwählen.
Zum Beitrag auf forum-kriminalpraevention.de
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Materialien und Handreichungen
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Handbuch: „Politische Bildung im hessischen Justizvollzug“
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– Violence Prevention Network – Das Handbuch „Politische Bildung im hessischen Justizvollzug“ bündelt Konzepte, Methoden und direkt einsetzbare Materialien für Fachkräfte in Justizvollzug und Bewährungshilfe. Thematisch reicht das Spektrum von Demokratiebildung, Menschenrechten und Diskriminierung über Genderrollen und toxische Männlichkeit bis hin zu Antisemitismus, Deutschrap und dem Nahostkonflikt. Das Handbuch greift dabei konkrete Workshop- und Präventionsansätze aus der Extremismusprävention im Strafvollzug auf – darunter Biografiearbeit, Medienpädagogik, Rap-Analysen und Übungen zu Empathie, Vielfalt und demokratischer Teilhabe. Ziel ist es, Radikalisierung frühzeitig entgegenzuwirken und Fachkräfte mit praxisnahen Werkzeugen bei der politischen Bildungsarbeit in Gefängnissen zu unterstützen.
Zum Handbuch auf violence-prevention-network.de
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Berliner „Islamismus-Monitor“
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– Senatsverwaltung für Inneres und Sport – Der Berliner Senat hat erstmals einen „Islamismus-Monitor“ veröffentlicht und und liefert damit einen umfassenden Überblick über aktuelle Entwicklungen des islamistischen Extremismus und Terrorismus in den Jahren 2024/25 in der Hauptstadt. Der Bericht weist auf eine weiterhin hohe Gefährdungslage hin und beschreibt Islamismus als zunehmend digital, professionell und besonders attraktiv für junge Menschen. Zugleich verdeutlicht er die komplexen Herausforderungen für die Sicherheitsbehörden – von Online-Radikalisierung bis hin zu Einzeltätern.
Zur Pressemitteilung auf berlin.de
Zum Monitor auf berlin.de
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Zwei Policy Paper zur Incel-Szene und zur Radikalisierung junger Menschen
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– Kooperationsverbund dist[ex] : Saskia Schindler; Maximilian Campos Ruf und Sandra Schwarz – Im Policy Paper Nr. 5 des Kooperationsverbundes dist[ex], „Zwischen Frauenhass und Selbsthass. Incels und ihre Bedeutung für die Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit“, analysiert die Autorin Saskia Schindler die Schwierigkeit, die Incel-Szene eindeutig einem spezifischen Phänomenbereich zuzuordnen. Sie zeigt, wie antifeministische Narrative als verbindendes Element zwischen unterschiedlichen extremistischen Strömungen wirken und ideologische Überschneidungen begünstigen. Vor diesem Hintergrund betont sie die Notwendigkeit phänomenübergreifender Ansätze in der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit. Zudem diskutiert sie den Ausbau niedrigschwelliger Angebote sowie die Entwicklung spezifischer Maßnahmen für Incels, ihr Umfeld und Fachkräfte.
In einem weiteren Policy Paper zum Thema „Verlorene Sicherheiten, extreme Antworten: Die Radikalisierung von Kindern und Jugendlichen in der Polykrise“ analysieren die Autorin Sandra Schwarz und der Autor Maximilian Campos Ruf, was auch Sicherheitsbehörden und Praxisträger seit einiger Zeit beobachten: Kinder und jüngere Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren werden zunehmend in extremistischen und gewaltbereiten Szenen auffällig. Auf Grundlage von Praxisbeispielen, Kriminalitätsdaten und psychologischer Forschung beleuchtet das Paper mögliche Ursachen und diskutiert Ansätze für Prävention und Gegenmaßnahmen.
Zum Policy Paper Nr. 5 auf dist-ex.de
Zum Policy Paper Nr. 6 auf dist-ex.de
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dist[ex]-Bericht 2026: „Ideologien der Ungleichwertigkeit und weltanschaulich-konflikthafte Einstellungen in der Psychotherapie“
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– Kooperationsverbund dist[ex] : Melanie Hudler – Der Bericht des Kooperationsverbundes dist[ex] basiert auf einer bundesweiten Bedarfserhebung unter Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten und untersucht den Umgang mit extremistischen sowie menschenfeindlichen Einstellungen im Praxisalltag. Die Ergebnisse zeigen, dass Fachkräfte regelmäßig mit Ideologien der Ungleichwertigkeit konfrontiert sind – insbesondere im Kontext von Rassismus, Antifeminismus und Verschwörungserzählungen – und ihre Handlungssicherheit je nach Phänomen variiert. Zugleich identifiziert die Studie deutliche Fortbildungs- und Unterstützungsbedarfe, etwa im Umgang mit Radikalisierungsprozessen sowie im Spannungsfeld zwischen therapeutischer Neutralität und diskriminierungskritischer Haltung. Vor diesem Hintergrund leitet der Bericht Empfehlungen für den Ausbau von Qualifizierungsangeboten, die stärkere Vernetzung zwischen Psychotherapie und Präventionspraxis sowie den Aufbau spezialisierter Strukturen ab, um Fachkräfte zu unterstützen.
Zum Bericht auf izrd.de
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Neue Studie des hessischen Verfassungsschutzes zu Antisemitismus
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– Landesamt für Verfassungsschutz Hessen – Die Studie des Landesamtes für Verfassungsschutz Hessen beschreibt für das Bundesland einen deutlichen Anstieg antisemitischer Äußerungen im Kontext des islamistischen Terrorangriffs der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023. Demnach nutzen verschiedene extremistische Akteurinnen und Akteure die zugespitzte Lage im Nahostkonflikt gezielt für ihre Propaganda. Im Fokus stehen insbesondere islamistische und linksextremistische Gruppen, die antisemitische Narrative als Mobilisierungsmittel einsetzen. Während islamistische Akteurinnen und Akteure den Konflikt teilweise religiös aufladen, würden linksextreme Organisationen ihre antiimperialistische Argumentation mit israelfeindlichen Positionen verknüpfen. Auch rechtsextremistische Akteurinnen und Akteure verbreiteten demnach weiterhin antisemitische Verschwörungsmythen. Laut Studie spielten sie im untersuchten Protestgeschehen jedoch eine geringere Rolle. Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass Antisemitismus als verbindendes Element über verschiedene extremistische Spektren hinweg wirke und auch über diese hinaus in Teilen der Gesellschaft anschlussfähig sei.
Zur Studie auf lfv.hessen.de
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Kostenpflichtige Neuerscheinungen
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Sachbuch: „Phänomene von Radikalisierung in schulischen Kontexten. Herausforderungen und Gegenmaßnahmen“
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– Michael Kiefer und Marvin Mücke-Choudhury – Rechtsextreme Vorfälle, religiös begründete Konflikte oder Formen gruppenbezogener Abwertung im schulischen Alltag werden zunehmend öffentlich diskutiert. Schulen geraten damit verstärkt als Orte in den Blick, an denen Radikalisierungstendenzen sichtbar werden können. Zugleich bieten sie besondere Möglichkeiten für Prävention und pädagogische Intervention, da hier junge Menschen potenziell über einen langen Zeitraum erreicht werden können. Der Sammelband bündelt aktuelle Perspektiven aus Forschung und Praxis und beleuchtet Herausforderungen, Handlungsmöglichkeiten und offene Fragen im Umgang mit Radikalisierungsphänomenen im schulischen Kontext.
Zum Sachbuch (Softcover: 59,99 Euro / e-Book: 46,99 Euro) auf link.springer.com
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Sammelband: „Extremistische Einstellungen in Deutschland: Verbreitungen, Einflussfaktoren und Trends“
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– Rebecca Endtricht (Hrsg.) – Die Publikation untersucht Verbreitung, Ursachen und Ausdrucksformen extremistischer Einstellungen in Deutschland. Auf Basis repräsentativer Befragungsdaten analysieren die Beiträge Dynamiken im Spannungsfeld von Demokratie, gesellschaftlicher Integration und politischer Radikalisierung. Im Fokus stehen insbesondere Einfluss- und Risikofaktoren für demokratieferne, rechtsextreme und islamismusaffine Haltungen sowie deren Zusammenhang mit individuellen und kollektiven Wahrnehmungen von Unsicherheit, Bedrohung und Vertrauen. Der Sammelband bietet damit eine empirisch fundierte Bestandsaufnahme und ordnet aktuelle Radikalisierungstendenzen in einen breiteren gesellschaftlichen Kontext ein.
Zum Buch (Softcover: 53,49 Euro / e-Book: kostenlos) auf link.springer.com
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Sachbuch: „Moscheegemeinden in der postmigrantischen Gesellschaft. Eine rekonstruktive Studie zu Milieus, Kulturerbe und kollektiven Orientierungen“
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– Halil Emre Uçar – Das Buch analysiert, wie sich religiöse Traditionen in Moscheegemeinden in Deutschland unter neuen gesellschaftlichen Bedingungen verändern. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie muslimische Gemeinschaften zwischen Tradition und Wandel kollektive Orientierungen, Konsens und Konfliktlinien im Umgang mit historisch gewachsenen Normen und Praktiken entwickeln. Anhand einer fallvergleichend-rekonstruktiven Studie werden unterschiedliche Strategien sichtbar, mit denen Gläubige auf gesellschaftliche Erwartungen, innergemeinschaftliche Spannungen und die Herausforderungen kultureller Zugehörigkeit reagieren.
Zum Buch (Softcover: 79,99 Euro / e-Book: 62,99 Euro) auf link.springer.com
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Sachbuch: „Religiöse Diversität intersektional. Herausforderungen für die Lehrkräftebildung“
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– Naciye Kamcili-Yildiz, Britta Konz und Joachim Willems (Hrsg.) – Religiöse Vielfalt, Migrationserfahrungen und gesellschaftliche Machtverhältnisse prägen den Schulalltag zunehmend. Der Sammelband beleuchtet, wie intersektionale Perspektiven helfen können, Überschneidungen von Religion, Rassismus, Geschlecht und sozialer Ungleichheit in der Lehrkräftebildung sichtbar zu machen. Im Fokus steht die Frage, welche Kompetenzen Lehrkräfte benötigen, um migrationssensible und rassismuskritische Bildungsangebote zu gestalten. Gleichzeitig untersucht der Band die ambivalente Rolle von Religion als Differenzdimension und deren Bedeutung für zukünftige Professionalisierungsprozesse im Religionsunterricht.
Zum Buch (Hardcover: 89,95 Euro / e-Book: kostenlos) auf degruyterbrill.com
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Roman: „Unser Haus mit Rutsche“
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– Safia Al Bagdadi – Der Roman erzählt vom Aufwachsen zwischen Kulturen, sozialen Milieus und politischen Umbrüchen. Im Zentrum steht die junge Layla, deren Eltern zunächst als schillerndes und gegensätzliches Paar erscheinen: der irakische Vater Babe mit seinen großen Versprechen und Geschäftsideen und die französische Mutter aus noblem Elternhaus. Mit dem Golfkrieg 1991 verändert sich jedoch die Dynamik innerhalb der Familie zunehmend. Laylas Vater entfremdet sich, entwickelt eine immer radikalere religiös-politische Haltung bis hin zu einer islamistischen Radikalisierung und trennt sich schließlich von seiner Frau. Der Roman verbindet diese Entwicklungen mit Fragen nach Identität, Zugehörigkeit und den widersprüchlichen Erfahrungen eines Lebens zwischen unterschiedlichen kulturellen und gesellschaftlichen Welten.
Zum Buch (Hardcover: 24,00 Euro / e-Book: 17,99 Euro) auf hanser-literaturverlage.com
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„Folge #39: Influencerinnen zwischen ‚Mainstream-Islam‘ und Extremismus“
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– KN:IX talks: Audio; 41 Minuten – Influencerinnen auf Social Media beeinflussen die Lebenswelten vieler Jugendlicher – auch mit religiös geprägten Inhalten. Die neue Folge von KN:IX talks beschäftigt sich mit Akteurinnen, deren Beiträge zwischen popkulturellen Inszenierungen, religiöser Orientierung und ideologischen Narrativen angesiedelt sind. Im Mittelpunkt stehen die Fragen, wie sich problematische Inhalte in digitalen Räumen erkennen lassen, welche Herausforderungen sich daraus für pädagogische Arbeit und Präventionspraxis ergeben und wie Jugendliche für extremismusnahe Inhalte sensibilisiert werden können, ohne religiöse Influencerinnen pauschal zu stigmatisieren. Gesprächspartnerin ist die Islamwissenschaftlerin und Präventionsexpertin Meryem Tinç.
Zur Podcastfolge auf spotify.com
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„Im Bann der Algorithmen: Extremismus und Radikalisierung im Kinderzimmer“
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– Kinderschutz Podcast: Audio; 62 Minuten – Extremistische Akteurinnen und Akteure nutzen Social Media, Gaming-Plattformen und Algorithmen gezielt, um Kinder und Jugendliche online zu erreichen. Die Folge mit Maximilian Campos Ruf und Sandra Schwarz beleuchtet neue digitale Radikalisierungsdynamiken – von Influencerinnen und Influencern bis hin zu Phänomenen wie COM764 – und zeigt, warum junge Menschen besonders anfällig sind. Im Mittelpunkt steht außerdem die Frage, welche Verantwortung Eltern, Fachkräfte und Gesellschaft beim Schutz junger Menschen tragen.
Zur Podcastfolge auf kinderschutzpodcast.podigee.io
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„Schürt KI religiösen Fundamentalismus?“
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– SRF Perspektiven: Audio; 29 Minuten – Was passiert, wenn Menschen Künstliche Intelligenz (KI) nach religiösen Inhalten befragen? Large Language Models beziehen ihre Informationen aus dem Netz. Dadurch besteht die Möglichkeit, dass KI-Chatbots vor allem jene Inhalte wiedergeben, die online besonders stark verbreitet sind. Studien zeigen, dass Algorithmen extreme Positionen auf Social-Media-Plattformen eher begünstigen als moderate – kann somit die KI den religiösen Fundamentalismus fördern?
Zur Podcastfolge auf srf.ch
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„Kontrolle bis unter die Bettdecke: Wie die Taliban Afghanistan umbauen“
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– 11KM: der tagesschau-Podcast: Audio; 26 Minuten – Mit einem neuen Strafgesetzbuch verschärfen die islamistischen Taliban ihre Kontrolle über das gesellschaftliche Leben in Afghanistan. Der Podcast beleuchtet, welche Vorstellungen von Ordnung und Moral sich darin widerspiegeln und welche Folgen die neuen Regelungen insbesondere für Frauen und homosexuelle Menschen haben. Der langjährige Afghanistan-Korrespondent Peter Hornung ordnet die Entwicklungen ein und geht der Frage nach, warum die internationale Kritik an den Maßnahmen bislang vergleichsweise verhalten ausfällt.
Zur Podcastfolge auf ardsounds.de
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„Zwischen Leid und Verbundenheit zur Hisbollah“
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– Deutschlandfunk Kultur: Audio; 25 Minuten – Nach mehreren Wochen bewaffneter Auseinandersetzungen gilt im Libanon derzeit eine Waffenruhe. Tausende Schiitinnen und Schiiten kehren in ihre zerstörten oder beschädigten Häuser im Süden des Landes zurück. Der Beitrag der Korrespondentin Julia Neumann beleuchtet, wie eng Leid, Unsicherheit und die Verbundenheit vieler Menschen zur Hisbollah miteinander verwoben sind. Zugleich geht es um die Spannungen innerhalb der libanesischen Gesellschaft, die Debatte über Verhandlungen mit Israel und den Generalverdacht, dem sich viele Schiitinnen und Schiiten derzeit ausgesetzt sehen.
Zum Beitrag auf deutschlandfunkkultur.de
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Mali: „Neue Partner, alte Gewalt“
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– Deutschlandfunk Kultur: Audio; 27 Minuten – Nach dem Abzug westlicher Truppen wächst in Mali der Einfluss Russlands – begleitet von Berichten über Menschenrechtsverletzungen durch russische Kämpfer. Gleichzeitig haben dschihadistische Gruppen und Tuareg-Rebellen erstmals gemeinsam Angriffe auf Einrichtungen der Militärregierung verübt. In diesem Audiobeitrag ordnen die Reporterin Sira Thierij und Moderatorin Katja Bigalke die Hintergründe dieser neuen Allianz, die Rolle der malischen Militärjunta und die zunehmende Instabilität im Sahelstaat ein.
Zum Beitrag auf deutschlandfunkkultur.de
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BR-Reportage „KLAR: Wo Islamisten Deutschland unterwandern“ und die mediale Debatte darum
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– BR: Video; 30 Minuten; BR: Audio; 44 Minuten; Tagesspiegel: Lionel Kreglinger – In ihrer BR-Reportage gehen Moderatorin Julia Ruhs und die ehemalige Verfassungsschützerin Gülden Hennemann der Frage nach, wie sich islamistische Ideologien und Milieus in Deutschland verbreiten. Der Film beleuchtet dafür unter anderem Social Media, Demonstrationen und Schulen als Orte gesellschaftlicher Aushandlungen und möglicher Radikalisierung. Bereits im Vorfeld sprach Ruhs im Podcast „Kaffee, extra schwarz“ mit Oliver Mayer-Rüth und Ahmad Mansour über Meinungsfreiheit, gesellschaftliche Debattenkultur und die Rolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Zeiten von Social Media und KI.
Nach der Ausstrahlung gerieten insbesondere Szenen aus einer Neuköllner Schule in die Kritik: Eltern und Schulleitung werfen dem Filmteam vor, Aussagen von Schülerinnen und Schülern verzerrt dargestellt und aus dem Zusammenhang gerissen zu haben. Der BR wies die Vorwürfe zurück, entfernte die betreffenden Szenen jedoch nachträglich aus der Reportage.
Zur Reportage auf ardmediathek.de
Zur Podcastfolge von „Kaffee, extra schwarz“ mit Julia Ruhs auf ardsounds.de
Zur Kritik an der BR-Produktion auf tagesspiegel.de
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„Die Frage der Rückholung aus dem Ausland bleibt ungelöst“
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– Deutschlandfunk: Audio; 21 Minuten – Während deutsche Anhänger des „Islamischen Staats“ (IS) weiter in Lagern und Gefängnissen in Syrien und im Irak festgehalten werden, kämpfen ihre Familien für eine Rückkehr nach Deutschland. Der Deutschlandfunk begleitet seit Jahren die Familie eines verschwundenen „IS“-Kämpfers und zeigt exemplarisch die rechtlichen, politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen im Umgang mit Rückführungen und möglichen Gefahren durch Rückkehrer.
Zum Audiobeitrag auf deutschlandfunk.de
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„Islamismus in Deutschland: Fakten. Ursachen. Antworten.“
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– RADIS: Video; 25 Minuten – Auf Grundlage der Forschungsergebnisse des RADIS-Netzwerks werden in diesem Film Radikalisierungsprozesse, Präventionsansätze und gesellschaftliche Debatten rund um Islamismus beleuchtet. Im Fokus stehen dabei unter anderem islamistische Inhalte auf TikTok, Herausforderungen im schulischen Alltag sowie die Rolle muslimischer Gemeinden in der Präventionsarbeit. Zugleich thematisiert der Film, wie sich islamistisches und rechtsextremes Radikalisierungsgeschehen gegenseitig verstärken können und welche Verantwortung Politik und Gesellschaft im Umgang mit diesen Dynamiken tragen.
Zum Videobeitrag auf radis-forschung.de
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Meldungen aus dem Arbeitsfeld
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Forschungsverbund „RadiGaMe“ mit Sonderpreis ausgezeichnet
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Der Forschungsverbund „RadiGaMe – Radikalisierungsprozesse auf Gaming Plattformen und Messenger-Diensten“ wurde beim Deutschen Computerspielpreis 2026 mit dem Sonderpreis der Jury für sein Engagement gegen Extremismus in digitalen Räumen ausgezeichnet. Das interdisziplinäre Projekt erforscht Radikalisierungsprozesse auf Gaming-Plattformen und Messenger-Diensten und entwickelt Ansätze für Prävention, Früherkennung und Strafverfolgung. Die Jury würdigte insbesondere die gesellschaftliche Relevanz und den differenzierten Blick auf Gaming als wichtige Lebenswelt.
Zur Meldung auf prif.org
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Debatte um Neuausrichtung von „Demokratie leben!“ hält an
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Bereits in der letzten Ausgabe des Infodienst-Newsletters haben wir über die geplante Neuausrichtung des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ berichtet. Zu den Änderungen, die das Bundesfamilienministerium plant, gehören unter anderem striktere Prüfungen und eine mögliche Neuausrichtung der Extremismusprävention. Zivilgesellschaftliche Organisationen befürchten Einschränkungen unabhängiger Demokratiearbeit sowie negative Folgen für Projekte gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Islamismus und haben deshalb ihre Sorgen in einer Stellungnahme formuliert.
Zusätzliche Aufmerksamkeit erhielt die Debatte durch eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen. Darin wurde die Frage nach den Hintergründen der angekündigten Umstrukturierung sowie nach möglichen Verfassungsschutzprüfungen geförderter Träger und der künftigen Ausrichtung des Förderziels „Vielfalt gestalten“ aufgeworfen. In ihrer Antwort verteidigt die Bundesregierung die Reformpläne als Beitrag zu mehr Transparenz und einem breiteren Ansatz in der Extremismusprävention.
In einem Meinungsbeitrag für die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) kritisieren Canan Korucu und Götz Nordbruch die geplante Neuausrichtung des Bundesprogramms mit Blick auf die Islamismusprävention. Sie warnen davor, sich vorrangig aus sicherheitspolitischen Erwägungen mit Islamismus auseinanderzusetzen, weil die Gefahr bestünde, islamistische Ideologien vor allem sicherheitspolitisch zu rahmen und dadurch langfristig die pädagogische Arbeit ins Hintertreffen gerate. Prävention brauche stabile Bildungs- und Beziehungsarbeit statt kurzfristiger Kontrolllogiken.
Der Kooperationsverbund Rechtsextremismusprävention dokumentiert die anhaltende Diskussion in einem eigenen Pressespiegel. Darin werden zahlreiche Stimmen aus Wissenschaft, Bildungsarbeit und Zivilgesellschaft versammelt, die vor einem Vertrauensverlust zwischen Staat und freien Trägern warnen. Auch Familienministerin Karin Prien kommt zu Wort: Sie verteidigt die Reformen als notwendige Neuaufstellung der Demokratieförderung.
Zur Stellungnahme zivilgesellschaftlicher Träger auf bundesverband-mobile-beratung.de
Zum Videobeitrag mit Stimmen aus der Zivilgesellschaft auf rbb-online.de
Zur Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen auf dserver.bundestag.de
Zum Meinungsbeitrag von Canan Korucu und Götz Nordbruch auf gew.de
Zum Pressespiegel über die Debatte auf kooperationsverbund-rechtsextremismuspraevention.de
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Aufruf: Registrierung für den „KN:IX connect Expert*innenpool“
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Der Kooperationsverbund KN:IX connect baut eine neue Datenbank mit Expertinnen und Experten auf und sucht Fachpersonen aus Praxis, Forschung und Behörden, die zu Themen wie Islamismus, Extremismus, Radikalisierung, gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit oder Verschwörungserzählungen arbeiten. Ziel ist es, Anfragen aus Praxis, Politik und Medien gezielt an qualifizierte Expertinnen und Experten zu vermitteln. Wer seine Expertise in Veranstaltungen, Beratungen oder Publikationen einbringen möchte, kann sich registrieren und thematische Schwerpunkte angeben.
Zum Datenbankformular auf sibforms.com
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Aktuelle Meldungen zum Thema Islamismus
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Bayerns Verfassungsschutz rechnet mit weiterem Anstieg von Antisemitismus Laut eines Berichts des Bayerischen Landesamtes für Verfassungsschutz stellen Jüdinnen und Juden sowie der Staat Israel in vielen extremistischen Szenen ein zentrales Feindbild dar – sei es im Islamismus, Rechtsextremismus oder Linksextremismus. Nicht zuletzt aufgrund der Eskalation im Iran rechnet Bayerns Verfassungsschutz mit einem weiteren Anstieg antisemitischer Straftaten.
Zum Beitrag auf br.de
Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage zu Terrorverfahren seit 2024 In ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Fraktion zu Verfahren des Generalbundesanwalts seit 2024 äußert sich die Bundesregierung zu Ermittlungen wegen Straftaten gegen die innere und äußere Sicherheit Deutschlands – etwa Terrorismus, Spionage, Extremismus und staatsgefährdende Delikte. Laut Bundesregierung richteten sich Ermittlungsverfahren mit Bezug zum islamistischen Terrorismus im Jahr 2025 gegen insgesamt 202 Beschuldigte. Den größten Anteil machten Verfahren wegen Mitgliedschaft oder Unterstützung terroristischer Vereinigungen im In- und Ausland mit 161 Beschuldigten aus. Weitere Verfahren betrafen unter anderem die Bildung terroristischer Vereinigungen, Anschlagsvorbereitungen sowie Morddelikte mit Terrorbezug.
Zur Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen auf dserver.bundestag.de
Sicherheitsbehörden warnen vor einer wachsenden Bedrohung durch pro-iranische Extremisten in Europa Seit Anfang März hat es mehrere Attacken auf jüdische und US-amerikanische Einrichtungen gegeben, etwa in Belgien, aber auch in Großbritannien und Deutschland. Zu den Taten, meist Brandanschläge, bekannte sich die Gruppierung Harakat Ashab al-Yamin al-Islamiyya (HAYI), eine Gruppierung pro-iranischer Extremisten. Das Bundesamt für Verfassungsschutz warnt davor, dass die jüngsten Anschläge erst der Anfang sein könnten.
Zur Meldung auf handelsblatt.com
Festnahme eines 17-Jährigen in Hamburg wegen Terrorverdachts In Hamburg haben Ermittler einen 17-Jährigen festgenommen, der laut Behörden einen islamistisch motivierten Terroranschlag vorbereitet haben soll. Der Jugendliche steht im Verdacht, Anschlagspläne mit Bezug zur Terrormiliz „Islamischer Staat“ geschmiedet und sich im Internet radikalisiert zu haben. Die Ermittlungen zu möglichen Kontakten und konkreten Tatplänen dauern an.
Zur Meldung auf zdfheute.de
Razzien in Niedersachsen wegen Terrorverdachts Spezialkräfte der Polizei haben mehrere Objekte in Bremerhaven und in Cadenberge wegen Terrorismusverdachts durchsucht. Ermittler gehen dem Verdacht nach, dass eine Gruppe junger Männer eine islamistisch motivierte Gewalttat in Deutschland vorbereitet haben könnte. Konkrete Anschlagspläne oder Ziele gab es aber bislang nicht, auch Festnahmen blieben aus.
Zum Beitrag auf ndr.de
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Berlin: Generalstaatsanwaltschaft erhebt Anklage wegen Terrorverdachts Die Generalstaatsanwaltschaft Berlin hat Anklage gegen einen 23-Jährigen erhoben, dem die Vorbereitung eines islamistisch motivierten Terroranschlags in Berlin vorgeworfen wird. Nach Angaben der Ermittler soll der Mann gezielt Angriffe auf jüdische Menschen und andere Nicht-Musliminnen und Nicht-Muslime geplant sowie sich online radikalisiert und Material für mögliche Spreng- und Brandvorrichtungen beschafft haben.
Zur Meldung auf juedische-allgemeine.de
Düsseldorf: Mutmaßlicher Täter nach Angriff auf Lehrerin angeklagt Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen einen 17-Jährigen erhoben, dem ein mutmaßlich islamistisch motivierter Angriff auf drei Menschen vorgeworfen wird. Der Jugendliche soll im September 2025 an einem Essener Berufskolleg eine Lehrerin, einen Hausmeister sowie einen Passanten attackiert haben. Nach Einschätzung der Ermittler handelte er aus einer dschihadistischen Ideologie heraus und habe gezielt Menschen jüdischen Glaubens angreifen wollen. Der Fall wird vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf verhandelt.
Zur Meldung auf wdr.de
Berlin: 30-Jähriger wegen Social-Media-Posts und Terrorpropaganda zu Haftstrafe verurteilt Ein 30-jähriger Mann aus dem Berliner Bezirk Neukölln ist vom Kammergericht Berlin zu einer Haftstrafe von drei Jahren und neun Monaten verurteilt worden, nachdem er sich in den Sozialen Medien mit Kriegswaffen wie Kalaschnikows und einer Panzerabwehrwaffe präsentiert hatte. Obwohl das Gericht Anzeichen dafür sieht, konnte dem Angeklagten eine Mitgliedschaft in der Hisbollah nicht nachgewiesen werden.
Zur Meldung auf tagesspiegel.de
Münster: Oberverwaltungsgericht bestätigt Verbot von Moscheeverein Das Oberverwaltungsgericht Münster hat das Verbot des islamischen Kulturvereins „Nuralislam“ bestätigt. Nach Auffassung des Gerichts verbreitete der Verein islamistische Inhalte, hetzte gegen Andersgläubige und unterhielt enge Kontakte zur salafistischen Szene sowie zum Umfeld des „Islamischen Staats“ (IS).
Zur Meldung auf stern.de
Hannover: Verwaltungsgericht bestätigt Rechtmäßigkeit von Moschee-Überwachung Das Verwaltungsgericht Hannover hat die geheimdienstliche Überwachung mehrerer Personen aus dem Umfeld des „Deutschsprachigen Islamkreises Hannover“ für rechtmäßig erklärt. Nach Auffassung des Gerichts durfte der Verfassungsschutz bereits im Vorfeld möglicher Straftaten eingreifen, da konkrete Hinweise auf Radikalisierung und Verbindungen zu mehreren islamistisch motivierten Anschlagsplänen in Hannover vorlagen.
Zur Meldung auf verwaltungsgericht-hannover.niedersachsen.de
Paris: Strafgericht verurteilt Baukonzern wegen Terrorismusfinanzierung zu Geldstrafe Ein französisches Gericht hat den internationalen Baukonzern Lafarge und mehrere frühere Führungskräfte wegen Terrorismusfinanzierung schuldig gesprochen. Hintergrund seien Geschäftsaktivitäten des Unternehmens im syrischen Bürgerkrieg, bei denen Zahlungen an bewaffnete Gruppen, darunter dem „IS", erfolgt sein sollen. Das Urteil könnte Auswirkungen auf die rechtliche Bewertung wirtschaftlicher Aktivitäten von Unternehmen in Konfliktregionen haben.
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Geplanter Terroranschlag auf Taylor-Swift-Konzert in Wien: 21-Jähriger bekennt sich teilweise schuldig Knapp zwei Jahre nach den aus Sicherheitsgründen abgesagten Konzerten der US-Sängerin Taylor Swift in Wien hat der Prozess um einen mutmaßlich geplanten Anschlag begonnen. Vor Gericht steht ein 21-Jähriger, dem die Staatsanwaltschaft vorwirft, einen Angriff im Umfeld der Veranstaltungen vorbereitet zu haben. Nach Angaben der Ermittler soll er sich radikalisiert und entsprechende Vorbereitungen getroffen haben; zu Prozessbeginn räumte er Teile der Vorwürfe ein. Im Falle einer Verurteilung droht ihm eine mehrjährige Haftstrafe.
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Die Lage am Persischen Golf ist nach wie vor unübersichtlich - wir dokumentieren hier die wichtigsten Entwicklungen seit dem letzten Newsletter bis zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe (18.05.2026).
Im Konflikt zwischen den USA und Iran deutet sich eine überraschende Wende an: US-Präsident Donald Trump hat die erst vor kurzem gestartete Militärmission zur Sicherung der Straße von Hormus vorläufig ausgesetzt und stattdessen mögliche Verhandlungen mit Teheran in Aussicht gestellt. Trump sprach von „großen Fortschritten“ auf dem Weg zu einem möglichen Abkommen. Beobachter werten den Schritt als Versuch, eine weitere Eskalation in der strategisch wichtigen Golfregion zu vermeiden, durch die ein großer Teil des weltweiten Ölhandels verläuft.
Gleichzeitig wächst jedoch der Druck auf Washington. Expertinnen und Experten warnen laut aktuellen Analysen, dass Trump außenpolitisch nur noch zwischen zwei riskanten Optionen wählen könne: einer weiteren militärischen Zuspitzung oder einem diplomatischen Kurswechsel mit möglichen Zugeständnissen an Iran. Beide Szenarien bergen demnach erhebliche politische und wirtschaftliche Risiken – nicht zuletzt mit Blick auf die Stabilität der Region und mögliche Auswirkungen auf die globalen Energiepreise.
Während die geopolitischen Spannungen anhalten, rückt auch die Menschenrechtslage in Iran erneut in den Fokus. Internationale Aufmerksamkeit gilt derzeit besonders der Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi, die wegen ihres Engagements für Frauenrechte und gegen das iranische Regime seit Jahren verfolgt und bereits mehrfach inhaftiert wurde. Auch zuletzt saß Mohammadi im Gefängnis. Berichten zufolge hat sich ihr Gesundheitszustand nun deutlich verschlechtert und sie wurde in ein Krankenhaus verlegt. Der Fall steht exemplarisch für den harten Umgang der iranischen Führung mit Oppositionellen und der Protestbewegung im Land. Menschenrechtlerinnen und -rechtler sowie Politikerinnen und Politiker fordern deshalb ein entschiedeneres internationales Vorgehen gegenüber Teheran.
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Die Spannungen im Nahen Osten setzen sich fort. Wir dokumentieren hier die wichtigsten Entwicklungen seit dem letzten Newsletter bis zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe (18.05.2026).
Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums hat Israel seit Beginn der Waffenruhe im Libanon mindestens 393 Menschen getötet. Unter den Opfern seien demnach auch 108 Angehörige der Sicherheitskräfte sowie der Gesundheitsbehörden. Besonders brisant war zuletzt ein israelischer Luftangriff auf einen südlichen Vorort von Beirut, bei dem mehrere Menschen getötet und verletzt wurden. Israel erklärte, Ziel der Attacke sei ein ranghohes Mitglied der Hisbollah gewesen. Der Angriff nährt erneut die Sorge vor einer weiteren Eskalation zwischen Israel und der pro-iranischen Miliz.
Parallel dazu dauern auch die Kämpfe im Gazastreifen an. Bei israelischen Luftangriffen sollen der Hamas-Militärchef Izz ad-Din al-Haddad sowie der Sohn des Hamas-Unterhändlers Chalil al-Hayya getötet worden sein. Auch ein weiteres Hamas-Mitglied soll ums Leben gekommen sein. Die israelische Armee teilte mit, die Berichte zu prüfen.
Während die militärischen Auseinandersetzungen andauern, spitzt sich die humanitäre Lage im Gazastreifen nach Einschätzung internationaler Hilfsorganisationen und der Vereinten Nationen weiter zu. Berichtet wird von zunehmender Not unter der Zivilbevölkerung, akutem Mangel an Lebensmitteln, Medikamenten und Treibstoff sowie erheblichen Schwierigkeiten bei der Versorgung mit weiteren Hilfsgütern. Zugleich erschweren die anhaltenden Kämpfe diplomatische Bemühungen um eine Waffenruhe.
Innenpolitisch sorgt in Israel zudem ein neues Gesetz für Diskussionen: Das Parlament verabschiedete die Einrichtung eines speziellen Militärtribunals für mutmaßliche Beteiligte des Hamas-Angriffs vom 7. Oktober 2023. Vorgesehen sind öffentliche und teilweise live übertragene Verfahren; unter bestimmten Voraussetzungen könnte auch die Todesstrafe verhängt werden. Menschenrechtsorganisationen und Rechtsexperten warnen vor möglichen Einschränkungen rechtsstaatlicher Standards und kritisieren die Gefahr politisch aufgeladener Prozesse.
Zur Meldung über den israelischen Angriff auf einen Vorort von Beirut auf tagesschau.de
Zur Meldung über die seit der Waffenruhe im Libanon getöteten Menschen auf zeit.de
Zur Meldung über den getöteten Hamas-Militärchef al-Haddad auf stern.de
Zur Meldung über den getöteten Sohn von Hamas-Unterhändler al-Hayya auf tagesspiegel.de
Zur Meldung über die Situation im Gazastreifen auf tagesschau.de
Zur Meldung über die Einrichtung des Militärtribunals auf tagesschau.de
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In Großbritannien haben antisemitische Vorfälle und Angriffe auf jüdische Einrichtungen in den vergangenen Monaten stark zugenommen. Besonders betroffen ist das mehrheitlich jüdisch geprägte Londoner Viertel Golders Green. Dort wurden zuletzt vier Krankenwagen eines jüdischen Rettungsdienstes bei einem mutmaßlich antisemitischen Brandanschlag zerstört. Die britische Polizei stuft die Tat als Hassverbrechen ein.
Die Lage eskalierte weiter durch eine Messerattacke auf zwei jüdische Männer in Golders Green, die schwer verletzt wurden. Die britischen Behörden stuften den Angriff offiziell als Terroranschlag ein. Die islamistische Gruppierung Harakat Ashab al-Yamin al-Islamiyya (HAYI) reklamierte die Tat für sich und verbreitete Drohungen gegen Jüdinnen und Juden und Israel über pro-iranische Kanäle. Inzwischen wurde gegen den festgenommenen Tatverdächtigen Anklage wegen mehrfach versuchten Mordes erhoben. Die britische Regierung reagierte mit verschärften Sicherheitsmaßnahmen und einer deutlichen Erhöhung der Polizeipräsenz rund um jüdische Einrichtungen. Premierminister Keir Starmer kündigte zudem einen nationalen Aktionsplan gegen Antisemitismus an.
Die Angriffe haben in Großbritannien eine breite politische Debatte über Sicherheit, Radikalisierung und den Schutz jüdischen Lebens ausgelöst. Israels Außenministerium warf der britischen Regierung vor, die Bedrohungslage zu unterschätzen, und forderte ein härteres Vorgehen gegen antisemitische und islamistische Netzwerke. Britische Sicherheitsbehörden warnen inzwischen offen davor, dass iranisch unterstützte Gruppen versuchen könnten, kriminelle oder ideologisch motivierte Täter für Anschläge im Vereinigten Königreich zu nutzen.
Zur Meldung über die Angriffe auf die Rettungswagen eines jüdischen Rettungsdienstes auf zeit.de
Zur Meldung über den Messerangriff auf zeit.de und auf tagesspiegel.de
Zur Meldung über die Anklage und politische Reaktionen auf dw.com
Zur Meldung über die antisemitische Bedrohungslage in Großbritannien auf tagesschau.de
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Weitere internationale Meldungen
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Nigeria: Trump meldet Tötung von ranghohem „IS“-Kommandeur US-Präsident Donald Trump hat den Tod eines ranghohen Kommandeurs des „Islamischen Staats“ bekanntgegeben. Abu-Bilal al-Minuki sei bei einem gemeinsamen Einsatz von US- und nigerianischen Streitkräften in Nigeria getötet worden. Die USA sprechen von einem schweren Schlag gegen die globale Führungsstruktur der Gruppe.
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Australien bereitet sich auf Rückkehrerinnen und Rückkehrer aus syrischen Gefangenenlagern vor Australien bereitet sich auf die Rückkehr von 13 Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern aus syrischen Gefangenenlagern vor. Es handelt sich dabei um vier Frauen und neun Kinder. Die australische Regierung lehnt jegliche Unterstützung ihrer Rückkehr ab und kündigt harte Strafverfolgung bei möglichen Straftaten an. Gleichzeitig seien die Möglichkeiten begrenzt, ihre Einreise zu verhindern.
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Philippinen: Zehn mutmaßliche Anhänger einer Separatistengruppe getötet Bei einem Einsatz im Süden der Philippinen haben Sicherheitskräfte zehn mutmaßliche Mitglieder der islamistischen Separatistengruppe „Dawlah Islamiya-Maute“ getötet. Der Vorfall gilt als der bislang tödlichste Zusammenstoß in diesem Jahr. Die jahrzehntelange sezessionistische Gewalt in dem überwiegend katholisch geprägten Land ebbte erst 2014 deutlich ab, als die größte Rebellengruppe, „Moro Islamic Liberation Front“, ein Autonomieabkommen mit der Regierung unterzeichnete. Dennoch bleiben kleinere Splittergruppen aktiv und sorgen weiterhin für Instabilität im Land.
Zur Meldung auf apnews.com (auf Englisch)
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