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Literaturbericht "Medien"


26.1.2011
Literaturbericht unter dem Themenschwerpunkt "Medien".

Einleitung




Wolfgang Hardtwig, Alexander Schug (Hg.): History Sells! Angewandte Geschichte als Wissenschaft und Markt, Stuttgart: Steiner 2009, 448 S., € 44,–, ISBN 9783515093361.

Klaus Arnold, Christoph Classen, Susanne Kinnebrock, Edgar Lersch, Hans-Ulrich Wagner (Hg.): Von der Politisierung der Medien zur Medialisierung des Politischen? Zum Verhältnis von Medien, Öffentlichkeiten und Politik im 20. Jahrhundert, Leipzig: Leipziger Universitätsverlag 2010, 471 S., € 32,–, ISBN 9783865834973.

Stefan Zahlmann (Hg.): Wie im Westen, nur anders. Medien in der DDR, Berlin: Panama 2010, 424 S., € 29,–, ISBN 9783938714119.

Tobias Ebbrecht, Hilde Hoffmann, Jörg Schweinitz (Hg.): DDR – Erinnern, Vergessen. Das visuelle Gedächtnis des Dokumentarfilms, Marburg: Schüren 2009, 176 S., € 29,90, ISBN 9783894726874.

Karin Hartewig: Wir sind im Bilde. Eine Geschichte der Deutschen in Fotos vom Kriegsende bis zur Entspannungspolitik, Leipzig: Leipziger Universitätsverlag 2010, 311 S., € 29,50, ISBN 9783865834898.


"Geschichte" hat unzweifelhaft Konjunktur, wie sich nicht nur an der Produktion zahlreicher Dokumentationen, Dokudramen, an aktuellen Formaten wie "Wir Deutschen" im ZDF und der Ausstrahlung von Historienspielfilmen im deutschen Fernsehen in den letzten Jahren verfolgen lässt. Historische Romane und Sachbücher, Comics ebenso wie genrenahe Computerspiele, Reenactments oder Geschichtsinszenierungen in Themenparks haben eine starke Ausweitung erfahren. Nicht zuletzt deshalb zeigte sich wohl auch auf dem letztjährigen Historikertag in Berlin gedrängtes Interesse an der Sektion "Public History – Geschichte in der Öffentlichkeit". Praktiker solcher "Angewandten Geschichte" kamen mit Vertretern der akademischen Geschichtswissenschaft zusammen, um die Zusammenarbeit, ihre Grenzen und das Selbstverständnis als Historiker in diesem Spannungsfeld zu erörtern. Aus Geschichte ist "living history" geworden, die sich mit dem Unterhaltungsanspruch zum "Histotainment" vereint und in Deutschland wie in vielen anderen Ländern einen ertragreichen Markt darstellt. Auch die universitäre Geschichtsschreibung, respektive die Vertreter ihres Fachs, müssen sich inzwischen auf einem Markt behaupten, auf dem mit immer schärferen Mitteln um die Aufmerksamkeit von Lesern und Zuschauern gerungen wird. Geschichte ist nicht nur Medienereignis, sondern der Umgang mit Geschichte ist einem umfassenden Medialisierungsprozess unterworfen. Die audiovisuellen Medien prägen das Geschichtsbewusstsein weit stärker als das in Schulen und Universitäten vermittelte Geschichtswissen.








 
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