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Deutschland Archiv

"Deutschland Archiv Online" bietet wissenschaftlich fundierte, allgemein verständliche Beiträge zur gemeinsamen deutschen Nachkriegsgeschichte und zum deutschen Einigungsprozess im europäischen Kontext.

Die Geschichte des "Deutschland Archivs" (DA) als publizistisches Forum zur deutsch-deutschen Geschichte ist vielfältig und wechselhaft - von seinen Anfängen im Jahr 1968 bis heute. Als Spiegel seiner Zeit entwickelte sich auch das DA stets weiter. Mit der Einführung des Portals "Deutschland Archiv Online" im Januar 2011 hat das DA den Weg in die digitale Welt eingeschlagen. 2013 erfolgte der nächste Schritt: An Stelle der ehemaligen Themenausgaben erscheinen dynamische Themenschwerpunkte, die fortlaufend erweitert werden.

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Aktuelle Beiträge

Das Foto zeigt Hans Christange und Klaus Stenzel bei einer Lesung.

Hans Christiange und Klaus Stenzel

Ein Ost-West-Dialog in Briefen

Vor 30 Jahren ist die Berliner Mauer durch die friedliche Revolution gefallen, und im kommenden Jahr liegt die deutsche Wiedervereinigung 30 Jahre zurück. Das nehmen wir zum Anlass, um unseren Leserinnen und Lesern Einblick in einen privaten Ost-West-Briefwechsel zu geben, der seit 1996 bis heute andauert.

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Das Foto zeigt den Besuch von Bundeskanzler Adenauer von fünf Kompanien der neu aufgestellten westdeutschen Streitkräfte in Andernach 1956.

Frank Heinz Bauer

,,Geräuschlos“ und ,,ohne Geschrei!“ – Sicherheitspolitik von 1949 bis 1956

Ausgehend von den Entmilitarisierungsbeschlüssen der Potsdamer Konferenz des Jahres 1945, beschreibt der Autor Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Gestaltung der Sicherheitspolitik der beiden deutschen Staaten bis 1956. Die Darstellung stützt sich auf ehemals als geheim eingestufte Quellen aus dem Bundesarchiv-Militärarchiv in Freiburg (Breisgau).

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Auf dem Foto ist ein Teil der Wanderausstellung „Verboten und Verfolgt. Jehovas Zeugen im KZ Ravensbrück und in Haftanstalten der DDR“ zu sehen, die am 22. April 2018 anlässlich des 73. Jahrestages der Befreiung des Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück eröffnet wurde.

Falk Bersch

Jehovas Zeugen und die DDR-Erinnerungspolitik – Das Beispiel Ravensbrück

Jehovas Zeugen fanden in den Nationalen Mahn- und Gedenkstätten der DDR, die den Opfern des Nationalsozialismus (NS) gewidmet waren, keine Erwähnung. Von Gedenkzeremonien waren sie ausgeschlossen. Wenn eine Nennung dieser NS-Opfergruppe unumgänglich war, verwendete man Synonyme. Am Beispiel Ravensbrück lässt sich dies nachvollziehen.

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Titel des radix-Heftes "Aufrisse - Absage an Praxis und Prinzip der Abgrenzung", 1980er Jahre.

Peter Wensierski

Für die Freiheit verlegt - die radix-blätter

Vier Jahre vor dem Ende der DDR bauten junge Oppositionelle heimlich einen Verlag auf. In einer geheimen Kammer am Rande Ost-Berlins wurden bis zum Fall der Mauer – unentdeckt von der Stasi – mehr als 120.000 Seiten gedruckt. Umfangreiche Publikationen, in denen 136 Autorinnen und Autoren unter ihren vollen Namen systemkritische Texte veröffentlichten: die radix-blätter.

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Ihr Kindergarten wurde teilweise schon von den Eltern besucht. Er gehörte zu den ersten Sozialeinrichtungen, die die LPG Merxleben nach ihrer Gründung 1952 schuf.

Anna Kaminsky

(Verordnete) Emanzipation? – Frauen im geteilten Deutschland

In Fragen der Gleichberechtigung gilt die Frauenpolitik der DDR als vorbildlich. Auch wenn nach 1989 kaum noch etwas von der DDR Bestand hatte und alles kritisch hinterfragt wurde: Eines wurde gegen alle Vorwürfe verteidigt: Die Frauenpolitik der SED-Führung. Die sei doch gut gewesen.

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Ein sanierter Wohnblock und ein zum Rückbau vorgesehener benachbarter Wohnblock im Plattenbaugebiet Süplinger Berg in Haldensleben/Sachsen-Anhalt , 2005.

Karen Sievers

Stadtumbau Ost – Lösung einer Wohnungsfrage?

Nicht nur Schrumpfung, sondern in der Folge auch der Stadtumbau prägen die Lebenswelt ostdeutscher Städte und Kommunen. Was als Lösung einer Wohnungsfrage begann, war und bleibt auch fast 20 Jahre nach Einführung des Bund-Länder-Programms eine Herausforderung für Betroffene, Planung und Verwaltung.

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Reste des Grenzzaunes an der ehemaligen innerdeutschen Grenze in der Gedenkstätte Point Alpha.

Maximilian Kutzner

Die Generation 1989 und die deutsch-deutsche Vergangenheit

Im dreißigsten Jahr nach dem Mauerfall führen wir im „Deutschland Archiv“ eine Debatte über die Erinnerungskultur zur DDR-Geschichte. Die neue Reihe wird eröffnet mit einem Beitrag des Historikers Maximilian Kutzner, der – aus der Perspektive eines 1989 Geborenen – eine grundlegende Modernisierung der Erinnerungskultur fordert. Die Redaktion ist interessiert an weiteren Fach- und Debattenbeiträgen zu diesem Thema. Vorschläge können Sie an deutschlandarchiv@bpb.de senden.

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Die Abbildung zeigt die Illustration des Feuerdrachen "Zion", die in der DDR-Kinderzeitung ABC-Zeitung 1984 abgedruckt war.

Christian Gaubert

Der Nahostkonflikt und die Wahrnehmung Israels in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, Teil I

Anhand einer inhaltlichen Analyse von Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR zeigt Christian Gaubert, wie diese ein antisemitisches Israelbild unter dem Deckmantel des Antizionismus kommunizierten.

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Die Abbildung zeigt die illustrierte Doppelseite der Geschichte "Der Storch von Wadi Achat", die in der ABC-Zeitung, Nr. 4/1985, erschienen ist.

Der Nahostkonflikt und die Wahrnehmung Israels in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, Teil II

Die Zusammenstellung von Artikelbeispielen ermögliche, einzelne Eskalationsstufen einer von wachsender Drastik und zunehmender antisemitischer Enthemmung gekennzeichneten Nahostberichterstattung in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR sichtbar zu machen, schreibt Christian Gaubert in Teil II seines Beitrages.

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Auf dem Foto ist Karl-Eduard von Schnitzler abgebildet, der von 1960 bis 1989 im DDR-Fernsehen in der Sendung "Der schwarze Kanal" gegen die Bundesrepublik Deutschland polemisierte.

Clemens Escher

Israel im Schwarzen Kanal

Anhand der Aufzeichnungen und der Sendemanuskripte zu der DDR-Fernsehsendung „Der schwarze Kanal“ beschäftigte sich Clemens Escher mit dem Israelbild, das deren Chefkommentator Karl-Eduard von Schnitzler für die DDR-Bürgerinnen und Bürger lieferte. Dabei habe es sich um eine Israelisierung des Antisemitismus gehandelt, wie sie, als Kritik getarnt, auch noch heute vorkomme.

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Das Foto zeigt Grabschändungen auf dem jüdischen Friedhof in Berlin, Schönhauser Allee, die bereits im Jahr 1947 fotografisch festgehalten wurden.

Monika Schmidt

Die Bedeutung des offiziellen Antizionismus im Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil I

Schändungen jüdischer Friedhöfe hat es in der DDR, wo Antifaschismus angeblich zur Staatsräson gehörte, nachweislich gegeben. Und das bereits kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. In der Regel wurden diese Taten als "Dummejungenstreiche" von offizieller Seite in der DDR abgetan. In Ihrem Beitrag, der aus zwei Teilen besteht, arbeitet Monika Schmidt den Antisemitismus durch Friedhofsschändungen in der DDR auf.

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Auf dem jüdischen Friedhof in Potsdam wurden 1989 Grabsteine mit Hakenkreuzen  beschmiert.

Monika Schmidt

Die Bedeutung des offiziellen Antizionismus im Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil II

Antisemitische Schmierereien auf jüdischen Friedhöfen in der DDR sind im Wesentlichen ab den 1970er-Jahren dokumentiert. Das Umwerfen von Grabsteinen und andere Zerstörungen der Gräber und Friedhöfe haben sich bis 1990 bruchlos fortgesetzt. Darüber berichtet Monika Schmidt im Teil II Ihres Beitrags über die Schändungen jüdischer Friedhöfe in der DDR.

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Das Foto zeigt eine Szene aus der US-amerikanischen Fernsehserie "Holocaust" (übersetzt: "Massenvernichtung"). Darin werden Juden in ein Konzentrationslager nach Polen deportiert. Erzählt wird in dem insgesamt über sieben Stunden dauernden Film die Geschichte zweier Familien im Dritten Reich - einer jüdischen und einer nationalsozialistischen.

Katrin Hammerstein

Eine Fernsehserie schreibt Geschichte: Reaktionen auf die Ausstrahlung von „Holocaust“ vor 40 Jahren

Die Ausstrahlung der US-amerikanischen Fernsehserie „Holocaust“ jährt sich im Januar 2019 zum 40. Mal. Daher wird der Vierteiler noch einmal gesendet. Mit den Reaktionen, die der Film 1979 in den „Täterstaaten“ Bundesrepublik Deutschland, DDR und Österreich ausgelöst hat, befasst sich Katrin Hammerstein in diesem Beitrag.

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Die Staatssicherheit fotografierte die Mitglieder der Umweltbibliothek bei ihrer Verhaftung in der Nacht vom 24. auf den 25. November 1987. V.l.n.r.: Bodo Wolff, Till Böttcher, Bert Schlegel, Wolfgang Rüddenklau, Tim Eisenlohr.

Silke Kettelhake

Vom Suchen und Finden – Stasi-Razzia in der Umweltbibliothek

Die Stasi wollte die Oppositionsbewegung stoppen und stürmte in der Nacht vom 24. auf den 25. November 1987 die Umweltbibliothek an der Zionskirche in Ost-Berlin. Silke Kettelhake beschreibt, warum aus der so genannten Aktion Falle kein Erfolg für die Staatsmacht der DDR wurde.

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Rund 6000 Demonstranten, darunter auch Franzosen, beteiligten sich am 26.10.1980 in Kaiserslautern an einer Kundgebung der Friedensbewegung gegen neue Atomraketen.

Martin G. Maier

Geteilte Heimat? Der Patriotismus der Friedensbewegung und die politische Rechte in Deutschland

Diverse Akteure aus dem Spektrum des Konservatismus und der Neuen Rechten positionierten sich zur patriotischen Programmatik der anlässlich des NATO-Nachrüstungsbeschlusses auflebenden Friedensbewegung. Den daraus resultierenden Übereinstimmungen und Abgrenzungen zwischen rechts und links soll hier nachgegangen werden.

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Angehörige der DDR-Grenztruppen liegen beim Schießtraining mit ihrer Waffe auf dem Boden und zielen.

Michael Schneider

Über den Zaun und zurück – Flucht und Rückkehr des Bataillonskommandeurs der DDR-Grenztruppen Dietmar Mann

Oberstleutnant Dietmar Mann flieht im August 1986 in die Bundesrepublik. Dort offenbart er sein ganzes Wissen über die DDR-Grenzsicherung. Trotzdem setzt die DDR-Staatssicherheit alles daran, dass der Offizier zurückkommt. Michael Schneider über eine Flucht und eine Rückkehr mit Folgen.

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Blick auf die Großwohnsiedlung Märkisches Viertel in West-Berlin, 1970

Johannes Ludwig

Berlinförderung und Sozialer Wohnungsbau in der „Inselstadt“

Die besondere Situation West-Berlins und der politische Wille, die Stadthälfte als Schaufenster des Westens zu fördern, führten auch zu besonderen Förderprogrammen. Johannes Ludwig entwirrt für das Deutschland Archiv das komplexe System der Berlinförderung im Sozialen Wohnungsbau.

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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) begrüsst in der 19. Wahlperiode im Plenarsaal des Deutschen Bundestages die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Franzika Giffey (SPD). Die beiden Frauen haben einen ostdeutschen Hintergrund.

Hendrik Träger

Ostdeutschland bei der Regierungsbildung nach der Bundestagswahl 2017

Dem 16-köpfigen Kabinett, das im März 2018 vereidigt wurde, gehören mit Kanzlerin Angela Merkel und Familienministerin Franziska Giffey zwei Ostdeutsche an. Das ist im Vergleich zur letzten Legislaturperiode ein Kabinettsmitglied weniger. Die Koalitionsvereinbarung ist mit Blick auf den Osten wenig konkret und delegiert die Arbeit an neue Kommissionen. Lediglich für die Abschaffung des Solidarpaktes gibt es genauere Pläne.

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Demonstration in Köln anlässlich der 9. Weltkonferenz der International Lesbian and Gay Association (ILGA), 1987

Christian Könne

Homosexuelle und die Bundesrepublik Deutschland. Gleichberechtigte Mitmenschen?

Bis heute ist Homophobie ein politisch-gesellschaftlich relevantes Thema. Homosexuelle mussten sich in jahrzehntelangen Prozessen eine Entkriminalisierung und zunehmende Akzeptanz erkämpfen. Christian Könne über Kontinuitäten der Verfolgung und Diskriminierung in der Bundesrepublik.

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Am 21. August 1968 marschierten die Truppen des Warschauer Paktes in die ČSSR ein

Michael Lühmann

1968 OST - Was vom „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ übrig blieb

50 Jahre nach 1968 wird nicht nur die Bedeutung der 68er (West) neu diskutiert, auch die Frage nach einer Generation 68 Ost steht wieder im Fokus. Michael Lühmann über die Folgen der Ereignisse und warum es mit Blick auf den zunehmenden Rechtsruck notwendig ist, neue Debatten anzustoßen.

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Der Generalsekretär der SED, Walter Ulbricht, der tschechoslowakische Politiker Alexander Dubček und der sowjetische Parteiideologe Michail Suslow, 1968

Francesco Di Palma

Die SED vor der Herausforderung des „Prager Frühlings“ – eine transnationale Betrachtung

Welche Bedeutung hatte das Jahr 1968 und der „Prager Frühling“ für die SED? Francesco Di Palma analysiert die ökonomische und außenpolitische Situation der DDR in den 1960er Jahren sowie die Beziehung der SED zu den kommunistischen Parteien in Italien und Frankreich.

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Die Unterlagen zur politisch motivierten Kriminalität, veröffentlicht vom Bundesinnenministerium, 2015

Michael Kohlstruck

Rechte Gewalt in Ost und West. Wie lassen sich die höheren Zahlen in den neuen Bundesländern erklären?

Die statistischen Zahlen lassen keine eindeutige Bewertung der Verteilung rechter Gewalt in Deutschland zu. Zudem enthält der Ost-West-Vergleich innerdeutschen Sprengstoff. Michael Kohlstruck über Faktoren und Erklärungsmodelle zu diesem brisanten Thema.

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Die ehemalige Haftanstalt Hoheneck in Sachsen

Frank Beier

Politisch inhaftierte Frauen in der DDR: Binnenperspektiven auf das Frauenzuchthaus Hoheneck

In der Burg Hoheneck waren zu DDR-Zeiten zeitweise über 1000 Frauen untergebracht, darunter auch zahlreiche als politische Staatsfeinde verurteilte Frauen, die ihr Recht auf Ausreise wahrnehmen wollten. Die Inhaftierung war für sie ein tiefer biografischer Einschnitt.

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Interviews

„Es wäre traurig, wenn man mit 17 Jahren nicht die Illusion hätte, die Welt verbessern zu können.“

„Es wäre traurig, wenn man mit 17 Jahren nicht die Illusion hätte, die Welt verbessern zu können.“

Stefan Wolle verfolgte das Jahr 1968 in Ost-Berlin. 50 Jahre später setzt er sich mit der Zeit erneut auseinander.

Themenschwerpunkte

Demonstranten mit der tschechischen Flagge am 21. August 1968 in Prag neben einem brennenden sowjetischen Panzer

Schwerpunkt

1968 – Ost und West

„Epochenjahr“, „Jahr der Rebellion“ oder „Jahr des Umbruchs“ – mit vielen Bezeichnungen ist das Kalenderjahr 1968 in die Literatur und das internationale kollektive Gedächtnis eingegangen. Noch heute, 50 Jahre später, streiten sich Wissenschaft und Politik über die Bedeutung des Jahres, in dem weltweit die Menschenrechts- und Studentenbewegung teilweise gewalttätig eskalierten. Das Deutschland Archiv beleuchtet die Auswirkungen von „68“ in Ost- und Westdeutschland.

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Radfahrer fahren hinter einem Schild mit der Aufschrift „Achtung! Sie verlassen jetzt West-Berlin“ an der Berliner Mauer vor dem Brandenburger Tor entlang, 1984. Foto: Wolfgang Kumm

Schwerpunkt

Berlin – geteilte Stadt

„„Berlin“ – „Demokratisches Berlin“ – „West-Berlin“? An der Frage der Bezeichnung für die geteilte Stadt oder eine ihrer Stadthälften zeichneten sich über 40 Jahre ideologische und territoriale Grenzen ab. Dieser Schwerpunkt widmet sich der Geschichte Berlins im Kalten Krieg, dem lange einzigartigen Klima der (westlichen) Teilstadt und den Spezifika der Hauptstadt der DDR sowie den Verflechtungen miteinander.

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Alltag vor dem Warenhaus am Berliner Alexanderplatz, 1971

Schwerpunkt

Alltag und Gesellschaft

Nach der Gründung der beiden deutschen Staaten entwickelten sich nicht nur die unterschiedlichen politischen Strukturen weiter, sondern die Systemunterschiede wirkten sich in allen Gesellschaftsbereichen aus. Der Schwerpunkt thematisiert die gesellschaftlichen und politischen Auswirkungen der Systemkonkurrenz in vielen Bereichen des täglichen Lebens in Ost und West.

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Übersiedler aus Polen auf der Durchreise ins Grenzdurchgangslager Friedland bei Göttingen, 1971

Schwerpunkt

Migration

Insbesondere seit dem Zweiten Weltkrieg ist Deutschland immer wieder mit den Herausforderungen umfangreicher Migrationsbewegungen konfrontiert worden. Dieser Schwerpunkt nimmt diese in ihren Ursachen und Auswirkungen sehr unterschiedlichen Bewegungen von Menschen sowie das Besondere der deutsch-deutschen Migration in den Blick.

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Abfertigung der West-Berliner Besucher am Grenzübergang Bahnhof Friedrichstrasse, 1964

Schwerpunkt

Macht-Räume in der DDR

Das komplexe Herrschaftssystem der DDR wurde nicht nur durch den Partei- und Staatsapparat aufrecht erhalten, auch im informellen Bereich gelang es, überall Machtstrukturen zu manifestieren. Dieser Schwerpunkt blickt auf die räumliche Reichweite von Macht in der DDR in vielen gesellschaftlichen Bereichen. Er beleuchtet aber auch den "Eigen-Sinn" einiger lokaler Akteure: im kulturellen Bereich, in der Schule, im Alltag oder in der Kommunal- und Wohnungspolitik.

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Eine Frau und ein Kind an einem Zeitungskiosk in Berlin (Ost).

Schwerpunkt

Kultur- und Medienpolitik

Der Schwerpunkt beschäftigt sich mit verschiedenen Formen der Mediensteuerung und
-kontrolle in der DDR. Die Beiträge thematisieren verschiedene Mediengattungen und erkunden die Vielfalt der Steuerungsversuche, die häufig unterhalb der Schwelle direkter, leicht durchschaubarer Einflussnahme liegen.

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Trabantkarosserien im VEB Sachsenring Zwickau

Schwerpunkt

Transformationsprozesse und Deutsche Einheit

Der Einigungsvertrag zwischen der Bundesrepublik und der DDR von 1990 schuf die staatliche Einheit Deutschlands. In ihm waren bereits Bestimmungen enthalten, die es vielen Bereichen der Gesellschaft erlaubten, nach 40-jähriger Trennung wieder zusammenzuwachsen. Das gelang mal mehr, mal weniger.

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Abgebildet sind zahlreiche Porträts von Kindern- und Jugendlichen.

Schwerpunkt

Un-Rechts-Staat DDR

Das Deutschland Archiv geht in diesem Schwerpunkt der Frage nach, in welchen Bereichen des SED-Systems die eigenen Gesetze übergangen und der Prämisse des Machterhalts untergeordnet wurden, und wie sich die unterschiedlichsten Zweige der staatlichen Verwaltung und Rechtspflege daran beteiligten.

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Publikationen zum Thema

Deutschland Archiv 2018

Deutschland Archiv 2018

Der Band enthält eine Auswahl der wichtigsten Artikel, die im Jahr 2018 erschienen sind.

Deutschland Archiv 2017

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Der Band enthält eine Auswahl der wichtigsten Artikel, die im Jahr 2017 erschienen sind.

Deutschland Archiv 2016

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Der Band enthält eine Auswahl der wichtigsten Artikel, die im Jahr 2016 erschienen sind.

Schriftenreihe Bd. 1664 "Deutschland Archiv 2015": Cover

Deutschland Archiv 2015

Der Band enthält eine Auswahl der wichtigsten Artikel, die im Jahr 2015 erschienen sind.

Schriftenreihe Bd. 1544 "Deutschland Archiv 2014": Cover

Deutschland Archiv 2014

Der Band enthält eine Auswahl der wichtigsten Artikel, die im Jahr 2014 erschienen sind.

Coverbild Deutschland Archiv 2013

Deutschland Archiv 2013

Der Band enthält eine Auswahl der wichtigsten Artikel, die im Jahr 2013 erschienen sind.

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Zu dem Thema "Children of Transition, Children of War, the Generation of Transformation from a European Perspective" diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Deutschlandforschertagung 2016 vom 3. bis 5. November 2016 in der Universität Wien.

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Wird die DDR-Diktatur verharmlost? Und warum begann die intensive Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit erst so spät? Die Deutung von Geschichte ist oft umstritten - und nicht selten ein Politikum.

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13. August 1961: In den frühen Morgenstunden beginnt der Bau der Mauer, die Deutsche Teilung wird zementiert. Am Abend des 9. November 1989 kommt es zum Mauerfall. Bald 30 Jahre danach ist Deutschland in vielem noch immer ein Land mit zwei Gesellschaften.

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DDR-Demonstration, Ministerium für Staatssicherheit Stasi, Überwachungsmonitore
Dossier

Stasi

Alles wissen, alles kontrollieren, Menschen manipulieren. Aus der Arbeitsweise der DDR-Geheimpolizei "Stasi" ist auch viel zu lernen über die Mechanismen von Diktaturen der Gegenwart. In der DDR überwanden couragierte Bürgerinnen und Bürger allerdings 1989 ihre Angst vor der "Staatssicherheit".

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Es erwarten Sie ein Fülle von herausragenden und multimedial aufbereiteten Informationen zum Thema.

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Online-Angebot der bpb und der Robert-Havemann-Gesellschaft

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Wie haben junge Menschen in der DDR mit Mut und Musik gegen Stasi und SED-Diktatur gekämpft? Zeitzeugen berichten. Mit zahlreichen Texten, Videos, Audios, Fotos und Dokumenten.

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