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Deutschland Archiv

"Deutschland Archiv Online" bietet wissenschaftlich fundierte, allgemein verständliche Beiträge zur gemeinsamen deutschen Nachkriegsgeschichte und zum deutschen Einigungsprozess im europäischen Kontext.

Die Geschichte des "Deutschland Archivs" (DA) als publizistisches Forum zur deutsch-deutschen Geschichte ist vielfältig und wechselhaft - von seinen Anfängen im Jahr 1968 bis heute. Als Spiegel seiner Zeit entwickelte sich auch das DA stets weiter. Mit der Einführung des Portals "Deutschland Archiv Online" im Januar 2011 hat das DA den Weg in die digitale Welt eingeschlagen. 2013 erfolgte der nächste Schritt: An Stelle der ehemaligen Themenausgaben erscheinen dynamische Themenschwerpunkte, die fortlaufend erweitert werden.

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Aktuelle Beiträge

Wolfgang Gedeon (r) sitzt am 29. Juni 2016 im Landtag in Stuttgart während einer Regierungserklärung auf seinem neuen Platz in der letzten Reihe (© picture-alliance / dpa)

Wolfgang Benz

Die "Alternative für Deutschland" und der Antisemitismus

Verbreitet Wolfgang Gedeon antisemitische Stereotypen und ist Antisemitismus in der AfD, sowohl in westlichen als auch in östlichen Landesverbänden, kein Hindernis für eine Politikerkarriere? Diesen Fragen widmet sich der Experte der Antisemitismusforschung Wolfgang Benz in seinem Beitrag. Weiter...

Das Berliner Marx-Engels-Denkmal, von Unbekannten besprüht mit dem Spruch "Wir sind unschuldig", aufgenommen im Oktober 1990

David Johst

Demokratischer Denkmalsturz? Über den Umgang mit politischen Denkmälern der DDR nach 1989

Sie zeugen noch heute vom Legitimationsanspruch der untergegangenen DDR – die in den östlichen Bundesländern zwischen 1949 und 1989 errichteten Denkmäler. David Johst zeigt die wechselnden Umgangsformen mit dem künstlerischen Erbe der DDR im Straßenbild. Weiter...

Anfang der 1950er Jahre wurde in Eisenhüttenstadt die erste "sozialistische Stadt" der DDR (seit 1953 "Stalinstadt") errichtet.

Lena Kuhl

Regionale Macht-Räume im Zentralismus? Die "Eigenverantwortung" der örtlichen Organe der DDR

Funktionäre und Fachplaner waren in der DDR politischen Planvorgaben verpflichtet, die für die drängenden Probleme in ihren Städten und Gemeinden oftmals keine adäquaten Lösungen boten. Lena Kuhl verfolgt in ihrem Beitrag die Frage, inwieweit solche Konstellationen zur Entwicklung von "Macht-Räumen" in den Handlungsbereichen der Regionalpolitik beitrugen. Weiter...

Unter Aufsicht von US-Militärpolizisten wird vor der Innenstadt von Kaiserslautern ein Schild angebracht, das Angehörigen der US-Streitkräfte das Betreten verbietet, 1957

Christian Könne

"Flugplatz, Mord und Prostitution". Wie die DDR-Medien die Amerikaner in der Pfalz inszenierten

Durch die Stationierung von Besatzungsstreitkräften in der westpfälzischen Provinz änderten sich dort schlagartig die Lebensverhältnisse. Die DDR-Medien nutzten ihre Berichterstattung, um Feindbilder zu bedienen und die angebliche Dekadenz des Westens aufzuzeigen. Weiter...

Abbildung 1: Der kiezPARK Fortuna in Berlin-Marzahn ist eine attraktive Nachnutzung eines ehemaligen Schulstandorts

Nico Grunze

Ostdeutsche Großwohnsiedlungen und soziale Herausforderungen der Zukunft

Großwohnsiedlungen waren in der DDR oft begehrter, moderner Wohnraum. Heute sind einige zu Symbolen einer verfehlten nachhaltigen Wohnungsbaupolitik und des demografischen Umbaus der Bevölkerung in den östlichen Bundesländern geworden. Nico Grunze analysiert anhand der beiden Siedlungen in Berlin-Marzahn und Suhl-Nord die Herausforderungen, welche sich im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung für die Politik ergeben. Weiter...

Der frühere stellvertretende Vorsitzende des Bremer Sondergerichts Dr. Emil Warneken, 1933

Christine Schoenmakers

Die Rückkehr der "Ehemaligen": Personelle und ideologische Kontinuitäten in der Bremer Justiz nach 1945

Die Entnazifizierung als Versuch der Alliierten, die deutsche Nachkriegsgesellschaft zur strafrechtlichen und moralischen Auseinandersetzung mit ihrer jüngsten Vergangenheit zu zwingen, ist zum größten Teil gescheitert. Am Beispiel Bremen zeigt dieser Beitrag die mangelhafte Aufarbeitung der NS-Vergangenheit unter den vielfach wiedereingestellten Juristen. Weiter...

Der Eingang der "Wilhelm-Pieck-Schule" in Berlin-Pankow, April 1955

Emmanuel Droit

Wie Schulräume politisiert wurden. Strategien und Grenzen der DDR-Erziehungsdiktatur in den frühen 1950er Jahren

Mithilfe des trialektischen Raumkonzepts von Henri Lefebvre lassen sich die Schulräume der DDR auf drei verschiedenen Ebenen analysieren. Es verdeutlicht die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit bei der politisch-ideologischen Durchdringung des schulischen Raumes während der Nachkriegszeit in der DDR. Weiter...

Kurt Hager, Walter Ulbricht, Leonid Breshnew und Erich Honecker im Jahr 1967

Andreas Kötzing

Grünes Licht aus Moskau. Die SED-Führung am Vorabend des "Kahlschlag"-Plenums

Auf das 11. Plenum des SED-Zentralkomitees im Dezember 1965 folgte die größte Zensurwelle der DDR-Kulturgeschichte. Doch handelten die Hardliner der SED dabei auf eigene Faust? Ein neuer Quellenfund zeigt, dass der SED-Chefideologe Kurt Hager wenige Tage vor dem 11. Plenum überraschend nach Moskau reiste. Von dort gab es "grünes Licht" für den von langer Hand geplanten "Kahlschlag". Weiter...

Einstufungsveranstaltung der Leipziger Punk-Gruppe "Wutanfall", 1983

Florian Lipp

"Keinerlei Textverständlichkeit" – "Keyboard oft nicht rhythmisch"

Die DDR-Kulturpolitik bewegte sich in einem Spannungsfeld zwischen Liberalisierungstendenzen und dem allgegenwärtigen Kontrollzwang eines umfassenden Partei- und Staatsapparates. Florian Lipp zeigt am Beispiel von Punk- und New-Wave-Bands, wie widersprüchlich dieses Spannungsfeld durch die Einstufungskommissionen für Amateurkünstler gehandhabt wurde Weiter...

Interviews

 "Im Osten auf Wanderschaft"

"Im Osten auf Wanderschaft"

Interview mit den Autoren Theresa Damm und Manuel Slupina vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung über die Ergebnisse ihrer neuen Studie.

Themenschwerpunkte

Trabantkarosserien im VEB Sachsenring Zwickau

Schwerpunkt

Transformationsprozesse und Deutsche Einheit

Der Einigungsvertrag zwischen der Bundesrepublik und der DDR von 1990 schuf die staatliche Einheit Deutschlands. In ihm waren bereits Bestimmungen enthalten, die es vielen Bereichen der Gesellschaft erlaubten, nach 40-jähriger Trennung wieder zusammenzuwachsen. Alles konnte er aber nicht regeln. In oftmals schwierigen Prozessen mussten Menschen und Organisationen (wieder) zusammenfinden. Das gelang mal mehr, mal weniger. Weiter...

Satellitenbild Europas

Schwerpunkt

Außensichten auf die deutsche Einheit

Fast 25 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer blicken Autoren aus verschiedenen Staaten Europas in diesem Schwerpunkt auf das vereinigte Deutschland. Die anfänglichen Bedenken gegen eine wiedererstarkte Zentralmacht in Mitteleuropa waren bald überwunden. Heute wünschen sich einige Kommentatoren sogar eine stärkere Führungsrolle der Bundesrepublik, andere warnen vor einer dominanten Wirtschaftsmacht. Weiter...

Menschen auf der Berliner Mauer am Brandenburger Tor am 10.11.1989.

Schwerpunkt

25 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit

Viele Menschen in der DDR und der Bundesrepublik wurden von den Ereignissen des Herbstes 1989 und des Frühjahrs 1990 überrascht. 25 Jahre danach veröffentlicht das Deutschland Archiv einige Artikel aus dieser Zeit erneut und lässt die Autoren von damals ihre Analyse der Ereignisse in der Rückschau noch einmal kommentieren. Weiter...

Abgebildet sind zahlreiche Porträts von Kindern- und Jugendlichen.

Schwerpunkt

Un-Rechts-Staat DDR

Das Deutschland Archiv geht in diesem Schwerpunkt der Frage nach, in welchen Bereichen des SED-Systems die eigenen Gesetze übergangen und der Prämisse des Machterhalts untergeordnet wurden, und wie sich die unterschiedlichsten Zweige der staatlichen Verwaltung und Rechtspflege daran beteiligten. Weiter...

 
Junge Pioniere mit ihren typischen Halstüchern vor dem Gebäude einer GrundschuleTagung

Deutschlandforschertagung 2016: Wendekinder, Kriegskinder.

Die Umbrüche der 1990er Jahre zeitigten für die Generation, die als Kinder den Zerfall der sowjetisch dominierten Gesellschaften erlebten, langfristige Folgen. Zu dieser Generation zählen die deutschen "Wendekinder" ebenso wie die Kinder der politischen Umwälzungen in Mittel- und Osteuropa. Wie geht diese Generation mit ihrer Geschichte, ihrer Gegenwart und ihrer Zukunft in Europa um? Weiter... 

Publikationen zum Thema

Schriftenreihe Bd. 1664 "Deutschland Archiv 2015": Cover

Deutschland Archiv 2015

Der Band enthält eine Auswahl der wichtigsten Artikel, die im Jahr 2015 erschienen sind.

Schriftenreihe Bd. 1544 "Deutschland Archiv 2014": Cover

Deutschland Archiv 2014

Der Band enthält eine Auswahl der wichtigsten Artikel, die im Jahr 2014 erschienen sind.

Coverbild Deutschland Archiv 2013

Deutschland Archiv 2013

Der Band enthält eine Auswahl der wichtigsten Artikel, die im Jahr 2013 erschienen sind.

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Bei der Aufarbeitung der DDR - Vergangenheit sind die Archive der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU) von grundlegender Bedeutung.Dossier

Geschichte und Erinnerung

Wird die DDR-Diktatur verharmlost? Und warum begann die intensive Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit erst so spät? Die Deutung von Geschichte ist oft umstritten - und nicht selten ein Politikum. Weiter... 

Brandenburger TorDossier

Deutsche Teilung - Deutsche Einheit

13. August 1961: In den frühen Morgenstunden beginnt der Bau der Mauer. Die Teilung bekommt eine konkrete Gestalt. Mehr als 20 Jahre nach dem Mauerfall ist Deutschland in vielem noch immer ein Land mit zwei Gesellschaften. Weiter... 

www.chronik-der-mauer.de

Chronik der Mauer

Es erwarten Sie ein Fülle von herausragenden und multimedial aufbereiteten Informationen zum Thema. Weiter...