30 Jahre Mauerfall Mehr erfahren
Beleuchteter Reichstag

counter
20.9.2012 | Von:
Uwe Sonnenberg

Marginalien?

Drei Blicke auf den westdeutschen linken Buchhandel (VLB)
und die DDR in den 1970er-Jahren

Ein zweiter Blick: Väter und Söhne

Wird nun ein zweiter Blick direkt auf die Programme der linken "Gesinnungsverlage"[17] aus dem Spektrum des VLB geworfen, so ist aus den oben erwähnten Erwägungen heraus von vornherein kaum ein anderes Ergebnis zu erwarten. Für die zentralen Debatten der radikalen Linken Westdeutschlands nach 1968 spielten Stimmen aus der DDR kaum eine Rolle. Zudem standen für die Auseinandersetzung mit der Geschichte des Sozialismus, der Sowjetunion oder des Ostblocks längst andere Publikationsorte zur Verfügung, insbesondere in den um 1968 von vielen etablierten Verlagen eilig aus dem Boden gestampften Reihen, die den gut bestückten "Markt für Marx"[18] bedienen sollten. So fanden in den Backlists der VLB-Verlage nur vereinzelt DDR-Autoren ihren Platz. Von dieser verlegerischen Leerstelle hoben sich einzig und allein die beiden auch literarisch ambitionierten Verlage Wagenbach und Rotbuch ab.

Klaus Wagenbach hatte seinen Verlag nach dem Bau der Berliner Mauer gezielt auch zur Förderung des deutsch-deutschen Literaturaustauschs begründet. Seine West-Ost-Projekte sind vergleichsweise breit rezipiert.[19] Auch der Rotbuch Verlag, nach einer Spaltung 1973 aus dem Hause Wagenbach hervorgegangen, agierte auf dieser Linie. Für das literarische Programm des Rotbuch Verlages zeichnete in den ersten Jahren der Schriftsteller Friedrich Christian Delius verantwortlich. Delius absolvierte in den 1960er-Jahren ein Germanistikstudium in West-Berlin. Nebenbei arbeitete er bei der Literatur-Zeitschrift "alternative". Bei Klaus Wagenbach absolvierte er ein Praktikum, als dieser noch beim Fischer Verlag angestellt war, und wurde im Wagenbach Verlag selbst zum Lektor. Für den Titel von Wolf Biermanns zweiter West-Veröffentlichung ("Mit Marx- und Engelszungen", 1968) fand er dort die entscheidenden Worte.[20] Nicht zuletzt Delius' Kontakten und seinen Talenten innerhalb des Verlagskollektivs war es zu verdanken, dass sich der Rotbuch Verlag bis in die 1980er-Jahre zu einer der ersten Anlaufstellen noch unbekannter Autoren und Dichter aus der DDR und aus Osteuropa entwickelte.[21] Die Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller debütierte hier 1984 mit ihrer Anthologie "Niederungen".

Von Autoren aus der DDR erschienen bei Rotbuch in den 1970er-Jahren Stücke und Gedichte von Karl Mickel und Schriften von Paul Gratzik, dessen schroffes Portrait im Film "Vaterlandsverräter" jüngst für die Kinos gezeichnet wurde. Vom Dramatiker Heiner Müller, der in den 1970er-Jahren allenfalls als Geheimtipp gehandelt wurde, veröffentlichte Rotbuch in Zusammenarbeit mit dem westdeutschen Verlag der Autoren und dem ostdeutschen Henschel Verlag "Gesammelte Schriften", zum Teil unter Umgehung des DDR-Büros für Urheberrechte.
Thomas Brasch, "Vor den Vätern sterben die Söhne"Thomas Brasch, "Vor den Vätern sterben die Söhne": Statt eines Klappentextes setzte der Rotbuch Verlag erstmals ein Foto des Autors mit biografischen Angaben auf die Rückseite eines seiner Titel (© Rotbuch Verlag)
Zu den herausragenden literarischen Rotbüchern aus dieser Reihe gehörte Thomas Braschs Prosasammlung "Vor den Vätern sterben die Söhne". Sein Erstlingswerk blieb das einzige Buch, das er bei Rotbuch veröffentlichen sollte.

Thomas Brasch war 1945 in eine Familie des kommunistischen Hochadels hinein geboren worden. Sein Vater, Horst Brasch, stieg nach seiner Remigration aus Großbritannien in der DDR zum stellvertretenden Kulturminister auf. Thomas jedoch geriet – wie so viele Kinder der Nomenklatura – schon früh in Konflikt mit den Organen des Staates. Bereits vom Studium der Journalistik wegen "Verunglimpfung führender Persönlichkeiten der DDR" und "existenzialistischer Anschauungen" relegiert, wurde er 1968 nach seinem Protest gegen den Einmarsch der Staaten des Warschauer Paktes in die Tschechoslowakei wegen "staatsfeindlicher Hetze" zu zwei Jahren und drei Monaten Gefängnis verurteilt. Neben Arbeiten, in denen er sich unter anderem in der "Produktion bewähren" durfte, war er ab 1972 als freischaffender Schriftsteller tätig.[22] Den Kontakt zwischen ihm und dem Rotbuch Verlag vermittelte Heiner Müller. Im Zusammenhang mit dessen Werkausgabe besuchte Delius Müller über mehrere Jahre etwa zweimal im Monat in seiner Pankower Wohnung, wo er 1975 auf Brasch traf und sofort von den literarischen Qualitäten seiner Texte eingenommen war. Schon "nach wenigen Minuten der Lektüre" sei ihm klar gewesen: "Das müssen wir drucken! Eine so luzide, illusionslose, gestochene, mitreißende Prosa, besser als alles, was in den siebziger Jahren in der DDR auf diesem Feld geschrieben wurde, davon war ich überzeugt."[23] Und anders als viele andere westdeutsche Verlage, die es sich wegen der Causa Brasch nicht mit der DDR verscherzen wollten, stimmte der Lektoratsausschuss des Rotbuch Verlages der Aufnahme des Titels ins Verlagsprogramm zu.

Durch einen befreundeten westdeutschen Journalisten wurde das Manuskript über die Grenze geschmuggelt. Der Verlag versprach, den Text 1977 zu veröffentlichen, sah sich aber durch eine unvorhergesehene Dynamik der Ereignisse gezwungen, ihn doch früher und außerhalb des turnusmäßigen Wechsels vom Herbst- zum Frühjahrsprogramm auf den Markt zu bringen. Denn auch Brasch hatte seine Unterschrift unter eine Protestresolution gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns gesetzt. Seine berufliche Perspektive in der DDR schien nun vollends verbaut. Selbst der zuvor schon Bedenken tragende Rostocker Hinstorff Verlag war nicht mehr in der Lage, seine Texte zu veröffentlichen.
Thomas Brasch und Katharina ThalbachThomas Brasch und Katharina Thalbach nach ihrer Ausreise aus der DDR bei der Ankunft auf dem Stuttgarter Flughafen, 14. Dezember 1976 (© picture-alliance, Dick)
Im Dezember 1976 reiste Brasch zusammen mit seiner Lebensgefährtin Katharina Thalbach und ihrer Tochter Anna aus der DDR aus.

Die 8.000 Exemplare von "Vor den Vätern sterben die Söhne" erschienen zum Jahreswechsel 1977 und waren im Handumdrehen vergriffen. Innerhalb der nächsten zwölf Wochen wurde die Auflage des Buches jeden Monat erhöht. Es erhielt während dieser Zeit über 70 Rezensionen. Für das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" wurde ein Hintergrundgespräch arrangiert. Funk und Fernsehen Westdeutschlands sendeten Interviews und aktuelle Berichte. Im Februar 1977 wählten die 27 Kritiker des SWR das Buch auf Platz 1 ihrer Bestenliste. Das ZDF strahlte am Pfingstsonntag ein Portrait des Autors aus. Schließlich bekam Brasch am 16. Mai 1977 auch den Förderpreis des Hamburger Lessing-Preises verliehen.[24] Sein Buch über eine Jugend in der DDR, die keine Zukunft hatte, über Arbeiter in depravierten Lebenslagen und über einen Sozialismus, den nur noch seine Funktionäre für real hielten, sollte bis zu seinem Tode im Jahre 2001 sein erfolgreichstes bleiben – eines, das noch in den 1990er-Jahren als erstes mit ihm in Verbindung gebracht wurde.[25]

Mit diesen Beispielen vor Augen kann in Bezug auf den linken Buchhandel und die DDR nicht unbedingt von einer Marginalie gesprochen werden. Die Literaturproduktion linker Verlage im Westen war nicht zu vernachlässigen, wenn es darum ging, Einblicke in die DDR oder zumindest in die durch Literatur vermittelte Landschaft ihrer Opposition zu bekommen. Darüber hinaus wirkungsvoll konnte sie in diesem Zusammenhang werden, wenn sie als Tamisdat verstanden wurde, als "dort verlegt" bzw. "Dort-Verlag", um diesen eigentlich eher in Bezug auf die sowjetische Dissidenz der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gebräuchlichen Begriff zu benutzen.
Rudolf BahroRudolf Bahro bei einer Pressekonferenz in Bonn, Oktober 1979 (© ddp/AP)
In diese Rubrik fällt ebenso Rudolf Bahros "Die Alternative", 1977 durch die Europäische Verlagsanstalt veröffentlicht. Jene zeitgenössisch wohl bedeutendste Kritik am "real existierenden Sozialismus" erzeugte nicht nur im Westen ein gewaltiges Echo, als deren Verstärker auch Verlage aus dem Spektrum des VLB fungierten,[26] sondern lieferte auf verschiedenen Kanälen in die DDR transportiert enormen Diskussionsstoff zur Zukunft des Kommunismus[27].


Fußnoten

17.
Zum Begriff "Gesinnungsverlage" vgl. Olaf Blaschke, Verleger machen Geschichte. Buchhandel und Historiker seit 1945 im deutsch-britischen Vergleich, Göttingen 2010, S. 285–287.
18.
Adelheid von Saldern, Markt für Marx. Literaturbetrieb und Lesebewegungen in der Bundesrepublik in den Sechziger- und Siebzigerjahren, in: AfS 44 (2004), S. 149–180.
19.
Vgl. Daniel Haufler, Das Volkseigentum wird streng bewacht. Klaus Wagenbachs West-Ost-Projekte, in: Mark Lehmstedt/Siegfried Lokatis (Hg.), Das Loch in der Mauer. Der Innerdeutsche Literaturaustausch, Wiesbaden 1997, S. 166–184; vgl. auch Klaus Wagenbach (Hg.), Warum so verlegen? Über die Lust an Büchern und ihre Zukunft, Berlin 2004, S. 11ff. – In Wagenbachs Verlagsprogramm lasse sich ein "Wandel von der Anerkennung der DDR-Literatur als einer zweiten deutschen Literatur zur programmatischen Orientierung auf eine neue Einheit der deutschen Literatur ablesen", so Helmut Peitsch, Nachkriegsliteratur 1945–1989, Göttingen 2009, S. 27f.
20.
Vgl. Kulturaustausch im Bereich der Ringbahn – Gespräch mit Friedrich Christian Delius, in: Roland Berbig (Hg.), Stille Post. Inoffizielle Schriftstellerkontakte zwischen West und Ost. Von Christa Wolf über Günter Grass bis Wolf Biermann, Berlin 2005, S. 172–187.
21.
Die Anekdoten, Zusammenhänge und ihre Hintergründe, zusammengefasst als "Mauer-Unterwanderungen", in: Friedrich Christian Delius, Als die Bücher noch geholfen haben. Biographische Skizzen, Berlin 2012, konnten hier nicht mehr eingearbeitet werden, bestätigen aber die vorgelegte Darstellung.
22.
Vgl. Christina Onnasch, Thomas Brasch, in: Karl Wilhelm Fricke u.a. (Hg.), Opposition und Widerstand in der DDR. Politische Lebensbilder, München 2002, S. 277–281.
23.
Friedrich Christian Delius, "Für meinen ersten Verleger", in: Martina Hanf/Kristina Schulz (Hg.), Das blanke Wesen. Thomas Brasch, Berlin 2004, S. 95–99, hier 95f.
24.
Vgl. Thomas Brasch – Zwischenbilanz nach 12 Wochen, in: Die Rotbuche, 4 (April 1977), unpag. [S. 3].
25.
Auch das Thema "Mauer" hat Brasch darin direkt aufgegriffen: In der ersten Erzählung der Sammlung trifft ein ausreisewilliger Robert – müde von den immer gleichen Ausführungen der Altvorderen – auf einen ehemaligen Spanienkämpfer, der am Ende des Bürgerkrieges in letzter Not sich über die französische Grenze hatte retten können. Robert wirft ihm vor: "Stell Dich nicht dümmer als Du bist […] Du hattest Deinen Text, jetzt habe ich meinen, und der heißt: Ich kann nicht machen, was Du konntest. Schließlich habt ihr um die schönen Häuser auch noch eine Mauer gebaut." Eine Mauer, an der Robert zugrunde gehen wird, wie sein Freund an anderer Stelle erklärt: "Als ich jetzt an die Mauer dachte, war sie für mich das Ende, und für Robert war sie nicht das Ende und darum war sie für ihn das Ende.": Thomas Brasch, Vor den Vätern sterben die Söhne, Berlin (W.) 1977, S. 18 u. 50.
26.
Z.B. durch den im Vorfeld des "Internationalen Kongresses für und über Rudolf Bahro" veröffentlichten Sammelband von Ulf Wolter (Hg.), Antworten auf Bahros Herausforderung des "realen Sozialismus", Berlin (W.) 1978. Auch die Protokolle des mit rund 10.000 Teilnehmern außergewöhnlich gut besuchten Solidaritätskongresses in West-Berlin, 16.–19.11.1978, wurde in dem linken Kleinverlag Olle & Wolter herausgegeben: Der Bahro-Kongress: Aufzeichnungen, Berichte und Referate, Hg. Komitee für die Freilassung Rudolf Bahros, Berlin (W.) 1979.
27.
Der Pfarrer und Philosoph Edelbert Richter erinnert sich: "Die breiteste Wirkung weit über oppositionelle Gruppen hinaus hat Rudolf Bahros 'Die Alternative' (1977) erzielt. Ich kenne überhaupt kein anderes Buch eines Intellektuellen aus der DDR, das international solchen Widerhall gefunden hat […]. Ich selber wurde in seiner Folge erstmals mit Zirkeln von kritischen SED-Genossen in Berlin bekannt. Wir trafen uns regelmäßig in wechselnden Wohnungen, um im Anschluss an Bahros Kritik zu klären, was das denn für eine Gesellschaft sei, in der wir lebten. Wir gingen die verschiedenen Theorien durch, die diesbezüglich damals vertreten wurden, und es waren lehrreiche Diskussionen für mich.": Der linke Flügel der DDR-Bürgerrechtsbewegung, in: Klaus Kinner (Hg.), Linke zwischen den Orthodoxien. Von Havemann bis Dutschke, Berlin 2011, S. 63–70, hier 64. Zu Bahro selbst vgl. Guntolf Herzberg/Kurt Seifert, Rudolf Bahro – Glaube an das Veränderbare. Eine Biographie, Berlin 2002.

Publikation zum Thema

Ein Loch in der Mauer: Blick nach Ost-Berlin, Februar 1990.

Das Loch in der Mauer

Auch nach dem Mauerbau bestand ein innerdeutscher Literaturaustausch fort. Ein Kolloquium in Leipzig befasste sich mit der Mauer in der Literatur, mit Ablegern gleicher Verlage in Ost und West und der Beobachtung von Literaturkontakten durch die Staatssicherheit. Weiter...

Zum Shop

NEU: Videoreportagen

Vom Einläuten der Friedlichen Revolution

Rund um den 7. Oktober 1989 herrschte Ausnahmezustand in mehreren Städten der DDR. Polizei, Betriebskampfgruppen und Stasi gingen gewaltsam gegen Demonstranten vor, die friedlich für Reformen, Demokratie und Reisefreiheit eintraten - und sich mit Kerzen, Worten und Zivilcourage gegen die Staatsmacht durchsetzten. Ein filmischer Überblick.

Jetzt ansehen

Themenseite

30 Jahre Mauerfall

Die Berliner Mauer war über 28 Jahre das Symbol der deutschen Teilung und des Kalten Krieges. Am 9. November 1989 reagierte die DDR-Regierung mit Reiseerleichterungen auf den Ausreisestrom und monatelange Massenproteste – die Mauer war geöffnet. Wir präsentieren ausgewählte Angebote zur Geschichte der Mauer und des Mauerfalls.

Mehr lesen

Publikationen zum Thema

Cover APuZ 35-37/2019

Das letzte Jahr der DDR

In der tradierten Erfolgsgeschichte von "1989" wird kaum abgebildet, dass der Ausgang der friedliche...

Wer wir sind

Wer wir sind

Der Umbruch war gewaltig, und er hat mehr und tiefere Spuren hinterlassen, als manche wahrhaben woll...

Coverbild Die Einheit

Die Einheit

Wie wurde die Einheit Deutschlands vertraglich vorbereitet? 170 Dokumente aus dem Auswärtigen Amt d...

Coverbild falter Geschichte der DDR

Geschichte der DDR

Von der Staatsgründung über den Mauerbau bis zur Wiedervereinigung: Die Zeitleiste macht die Gesch...

Herbst ´89 in der DDR

Herbst ´89 in der DDR

Kaum ein Ereignis in der deutschen Nachkriegsgeschichte hat so viele Emotionen ausgelöst wie der "M...

Coverbild Geteilte Ansichten

Geteilte Ansichten

Jungen Menschen ist oft nicht (mehr) bewusst, dass Deutschland von 1961 bis 1989 geteilt war. Zuglei...

Die Todesopfer des DDR-Grenzregimes an der innerdeutschen Grenze 1949-1989

Die Todesopfer des DDR-Grenzregimes an der innerdeutschen Grenze 1949-1989

327 Männer, Frauen und Kinder aus Ost und West fielen während der deutschen Teilung dem DDR-Grenzr...

Coverbild 3. Oktober: Tag der Deutschen Einheit

3. Oktober: Tag der Deutschen Einheit

Im Herbst 1990 wurde die DDR Teil der Bundesrepublik Deutschland. Doch was wuchs da zusammen? Warum ...

Stasi auf dem Schulhof

Stasi auf dem Schulhof

Die Bespitzelung der DDR-Gesellschaft durch das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) machte auch ...

Deutschland Archiv 2018

Deutschland Archiv 2018

Der Band enthält eine Auswahl der wichtigsten Artikel, die im Jahr 2018 erschienen sind.

Deutschland Archiv 2017

Deutschland Archiv 2017

Der Band enthält eine Auswahl der wichtigsten Artikel, die im Jahr 2017 erschienen sind.

Deutschland Archiv 2016

Deutschland Archiv 2016

Der Band enthält eine Auswahl der wichtigsten Artikel, die im Jahr 2016 erschienen sind.

Schriftenreihe Bd. 1664 "Deutschland Archiv 2015": Cover

Deutschland Archiv 2015

Der Band enthält eine Auswahl der wichtigsten Artikel, die im Jahr 2015 erschienen sind.

Schriftenreihe Bd. 1544 "Deutschland Archiv 2014": Cover

Deutschland Archiv 2014

Der Band enthält eine Auswahl der wichtigsten Artikel, die im Jahr 2014 erschienen sind.

Coverbild Deutschland Archiv 2013

Deutschland Archiv 2013

Der Band enthält eine Auswahl der wichtigsten Artikel, die im Jahr 2013 erschienen sind.

Zum Shop

Deutschlandarchiv bei Twitter

Chronik der Mauer

Es erwartet Sie eine Fülle von multimedial aufbereiteten Informationen über Mauerbau und Mauerfall - und über die Opfer der Grenze.

Mehr lesen auf chronik-der-mauer.de

Dossier

Stasi

Alles wissen, alles kontrollieren, Menschen manipulieren. Aus der Arbeitsweise der DDR-Geheimpolizei "Stasi" ist auch viel zu lernen über die Mechanismen von Diktaturen der Gegenwart. In der DDR überwanden couragierte Bürgerinnen und Bürger allerdings 1989 ihre Angst vor der "Staatssicherheit".

Mehr lesen

Online-Angebot der bpb und der Robert-Havemann-Gesellschaft

jugendopposition.de

Wie haben junge Menschen in der DDR mit Mut und Musik gegen Stasi und SED-Diktatur gekämpft? Zeitzeugen berichten. Mit zahlreichen Texten, Videos, Audios, Fotos und Dokumenten.

Mehr lesen auf jugendopposition.de

Online-Archiv

www.wir-waren-so-frei.de

Fast 7.000 private Filme und Fotos aus der Umbruchzeit 1989/90 sowie über 100 begleitende Erinnerungstexte. Dazu ost- und westdeutsche Medienberichte. Die persönlichen Erfahrungen der Fotografen und Filmemacher bieten zusammen mit der öffentlichen Berichterstattung vielfältige Blicke auf die historischen Ereignisse und deren Auswirkungen auf den Alltag in Ost und West.

Mehr lesen auf wir-waren-so-frei.de

Der Tag in der Geschichte

  • 18. November 1989
    Die Volkskammer bestätigt en bloc in öffentlicher Abstimmung das Kabinett Modrow. Der SED bleiben die Schlüsselressorts vorbehalten. Stellvertreter Modrows wird u. a. der seit 10. 11. 1989 amtierende neue CDU-Vorsitzende Lothar de Maiziére, zugleich Minister... Weiter
  • 18./19. Nov. 1999
    Auf dem OSZE-Gipfel in Istanbul unterzeichnen die 54 Staats- und Regierungschefs die Europäische Sicherheitscharta. Sie verpflichten sich darin, demokratische Institutionen aufzubauen und Konflikte zwischen den Staaten und innerhalb der Einzelstaaten soweit... Weiter

Wird die DDR-Diktatur verharmlost? Und warum begann die intensive Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit erst so spät? Die Deutung von Geschichte ist oft umstritten - und nicht selten ein Politikum.

Mehr lesen

13. August 1961: In den frühen Morgenstunden beginnt der Bau der Mauer, die Deutsche Teilung wird zementiert. Am Abend des 9. November 1989 kommt es zum Mauerfall. Bald 30 Jahre danach ist Deutschland in vielem noch immer ein Land mit zwei Gesellschaften.

Mehr lesen

Zu dem Thema "Children of Transition, Children of War, the Generation of Transformation from a European Perspective" diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Deutschlandforschertagung 2016 vom 3. bis 5. November 2016 in der Universität Wien. Die Tagungsdokumentation gibt Einblick in die Themen und Ergebnisse.

Mehr lesen

Messenger-Projekt

Der Mauerfall und ich

Es ist Leipzig im Spätsommer des Jahres 1989. Die Studentin Kathrin und ihre Freundinnen und Freunde erleben eine Zeit des Umbruchs in der DDR. Im November fällt die Mauer und damit die Grenze, die Deutschland und die Deutschen viele Jahrzehnte trennte. Was Kathrin erlebt, erzählt sie im bpb-Messengerprojekt "Der Mauerfall und ich".

Mehr lesen