Beleuchteter Reichstag

Politische Bildung

Demokratie lebt von Teilhabe. Teilhabe am gesellschaftlichen Leben setzt allerdings Kompetenzen voraus, die unter anderem durch die politische Bildung vermittelt werden. Dabei geht es nicht allein um Wissensvermittlung, sondern zunächst vor allem um die Befähigung, Diskurse und Deutungsangebote wahrnehmen und verfolgen zu können. Erst daraus erwächst die Fähigkeit, an politischen Debatten teilzunehmen und sich in das gesellschaftliche Leben einzumischen und einzubringen. Dazu gehört auch der Umgang mit der Entwicklung unserer Gesellschaft, sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart. Im Zeichen des demografischen Wandels, nicht allein durch die Veränderung der Altersstruktur unserer Gesellschaft, sondern auch durch ihre wachsende kulturelle Vielfalt, steht die politische Bildung vor der Aufgabe, neue Zugänge zu Zeitgeschehen und Zeitgeschichte zu eröffnen.

"Meinungsforschung in der Sowjetzone"

Rüdiger Thomas

Antikommunismus zwischen Wissenschaft und politischer Bildung

Eine inhaltsanalytisch orientierte Betrachtung zeigt, dass sich die Bundeszentrale für Heimatdienst (ab 1963: Bundeszentrale für politische Bildung) und das Ostkolleg schon in ihrem Gründungsjahrzehnt mit zielgruppenspezifischen Publikationen und Seminaren für "Bildungseliten", die durch ein autonomes wissenschaftliches Leitungsgremium konzipiert wurden, überwiegend substanziell und argumentativ mit Theorie und Praxis des internationalen Kommunismus auseinandergesetzt haben.

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Früher war alles besser, Tagung Radebeul 2012

Johannes Meyer-Hamme

Subjektorientierte historische Bildung

Was heißt historische Bildung in der Auseinandersetzung mit der Zeitgeschichte? Zur Beantwortung dieser Frage wird das Verhältnis zwischen der öffentlichen Debatte in der Geschichtskultur, den subjektiven Perspektiven der Lernenden in einer kulturell heterogenen Gesellschaft auf diese Debatte und einer Theorie historischen Lernens beleuchtet.

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Centro Italiano Wolfsburg

Dennis Riffel, Ruth Wunnicke

Praktische Geschichtsvermittlung in der Migrationsgesellschaft

Die Familie, die seit Generationen am selben Ort lebt, hat in Deutschland inzwischen Seltenheitswert. Häufige Umzüge, Ortwechsel über Ländergrenzen hinweg – unsere Gesellschaft wird immer mobiler und vielfältiger. Ein Projekt versucht, diesen Gesellschaftswandel in der historisch-politischen Bildungsarbeit zu berücksichtigen.

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Somewhere-Präsentation

Peter Wurschi, Leonard Schmieding

"Hallo?! – Hier kommt die DDR"

"Was fällt euch denn zur DDR ein?" – Zögern, Scharren, Blicke nach unten. Seit 2009 wird für Thüringer Schulen das Halbtagesseminar "Somewhere" angeboten. Zwar ersetzt das Seminar nicht den Besuch eines historischen Ortes, aber die Arbeit mit externen Experten im Klassenzimmer eröffnet den Schülerinnen und Schülern durchaus neue Einblicke in "Das Land hinter dem Zaun".

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Vergangenheit verstehen, Demokratiebewusstsein stärken

Thomas Heimann

Medien: Vergangenheit verstehen, Demokratiebewusstsein stärken

Das Kino als Lernort zu nutzen, Anleitungen zu geben, um Filme als authentische Quellen zu verstehen, Medienkompetenz zu schaffen und neue Zugänge zur unmittelbaren Vergangenheit anzubieten … All das sollte heute, ob in der Forschung, in der politischen Bildung oder im schulischen Alltag als fortwährende Aufgabe gelten. Aber wie geht man hier am besten vor?

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Dokfestival Leipzig 1970

Andreas Kötzing

Keine einfachen Wahrheiten

Die Leipziger Dokumentar- und Kurzfilmwoche wurde seit den 1960er-Jahren vom MfS überwacht, insbesondere wegen der viele Gäste aus dem Westen. Dabei kamen auch zahlreiche Inoffizielle Mitarbeiter (IM) zum Einsatz. Der prominente Fall IM "Walter" zeigt, wie komplex und widersprüchlich die IM-Tätigkeit im Einzelfall sein konnte.

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Schick/Ebbrecht, Kino in Bewegung

Literaturjournal

Annäherungen an das westdeutsche Nachkriegskino, den deutschen Gegenwartsfilm und den "Untergrundfilm" in der DDR, Berichte politischer Häftlinge des SED-Regimes sowie die staatlichen Geschichtspolitiken und die gesellschaftlichen Erinnerungskulturen, in denen sich die Auswirkungen des Hitler-Stalin-Paktes widerspiegeln, sind Gegenstand der hier besprochenen Bücher.

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Ausstellung + Film

Die Mauer. Sie steht wieder!

Was wäre, wenn die Mauer Berlin erneut halbieren würde? 30 Jahre nach dem Mauerfall erinnert das Deutschland Archiv der bpb mit 30 Bildmontagen und einem Film von Alexander Kupsch an das Bauwerk, das die Stadt über 28 Jahre lang teilte.

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NEU: Videoreportagen

Vom Einläuten der Friedlichen Revolution

Rund um den 7. Oktober 1989 herrschte Ausnahmezustand in mehreren Städten der DDR. Polizei, Betriebskampfgruppen und Stasi gingen gewaltsam gegen Demonstranten vor, die friedlich für Reformen, Demokratie und Reisefreiheit eintraten - und sich mit Kerzen, Worten und Zivilcourage gegen die Staatsmacht durchsetzten. Ein filmischer Überblick.

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Themenseite

30 Jahre Mauerfall

Die Berliner Mauer war über 28 Jahre das Symbol der deutschen Teilung und des Kalten Krieges. Am 9. November 1989 reagierte die DDR-Regierung mit Reiseerleichterungen auf den Ausreisestrom und monatelange Massenproteste – die Mauer war geöffnet. Wir präsentieren ausgewählte Angebote zur Geschichte der Mauer und des Mauerfalls.

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Publikationen zum Thema

Cover APuZ 35-37/2019

Das letzte Jahr der DDR

In der tradierten Erfolgsgeschichte von "1989" wird kaum abgebildet, dass der Ausgang der friedliche...

Wer wir sind

Wer wir sind

Der Umbruch war gewaltig, und er hat mehr und tiefere Spuren hinterlassen, als manche wahrhaben woll...

Coverbild Die Einheit

Die Einheit

Wie wurde die Einheit Deutschlands vertraglich vorbereitet? 170 Dokumente aus dem Auswärtigen Amt d...

Coverbild falter Geschichte der DDR

Geschichte der DDR

Von der Staatsgründung über den Mauerbau bis zur Wiedervereinigung: Die Zeitleiste macht die Gesch...

Herbst ´89 in der DDR

Herbst ´89 in der DDR

Kaum ein Ereignis in der deutschen Nachkriegsgeschichte hat so viele Emotionen ausgelöst wie der "M...

Coverbild Geteilte Ansichten

Geteilte Ansichten

Jungen Menschen ist oft nicht (mehr) bewusst, dass Deutschland von 1961 bis 1989 geteilt war. Zuglei...

Die Todesopfer des DDR-Grenzregimes an der innerdeutschen Grenze 1949-1989

Die Todesopfer des DDR-Grenzregimes an der innerdeutschen Grenze 1949-1989

327 Männer, Frauen und Kinder aus Ost und West fielen während der deutschen Teilung dem DDR-Grenzr...

Coverbild 3. Oktober: Tag der Deutschen Einheit

3. Oktober: Tag der Deutschen Einheit

Im Herbst 1990 wurde die DDR Teil der Bundesrepublik Deutschland. Doch was wuchs da zusammen? Warum ...

Stasi auf dem Schulhof

Stasi auf dem Schulhof

Die Bespitzelung der DDR-Gesellschaft durch das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) machte auch ...

Deutschland Archiv 2018

Deutschland Archiv 2018

Der Band enthält eine Auswahl der wichtigsten Artikel, die im Jahr 2018 erschienen sind.

Deutschland Archiv 2017

Deutschland Archiv 2017

Der Band enthält eine Auswahl der wichtigsten Artikel, die im Jahr 2017 erschienen sind.

Deutschland Archiv 2016

Deutschland Archiv 2016

Der Band enthält eine Auswahl der wichtigsten Artikel, die im Jahr 2016 erschienen sind.

Schriftenreihe Bd. 1664 "Deutschland Archiv 2015": Cover

Deutschland Archiv 2015

Der Band enthält eine Auswahl der wichtigsten Artikel, die im Jahr 2015 erschienen sind.

Schriftenreihe Bd. 1544 "Deutschland Archiv 2014": Cover

Deutschland Archiv 2014

Der Band enthält eine Auswahl der wichtigsten Artikel, die im Jahr 2014 erschienen sind.

Coverbild Deutschland Archiv 2013

Deutschland Archiv 2013

Der Band enthält eine Auswahl der wichtigsten Artikel, die im Jahr 2013 erschienen sind.

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Chronik der Mauer

Es erwartet Sie eine Fülle von multimedial aufbereiteten Informationen über Mauerbau und Mauerfall - und über die Opfer der Grenze.

Mehr lesen auf chronik-der-mauer.de

Dossier

Stasi

Alles wissen, alles kontrollieren, Menschen manipulieren. Aus der Arbeitsweise der DDR-Geheimpolizei "Stasi" ist auch viel zu lernen über die Mechanismen von Diktaturen der Gegenwart. In der DDR überwanden couragierte Bürgerinnen und Bürger allerdings 1989 ihre Angst vor der "Staatssicherheit". Vor 30 Jahren wurde sie gänzlich entmachtet.

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Online-Angebot der bpb und der Robert-Havemann-Gesellschaft

jugendopposition.de

Wie haben junge Menschen in der DDR mit Mut und Musik gegen Stasi und SED-Diktatur gekämpft? Zeitzeugen berichten. Mit zahlreichen Texten, Videos, Audios, Fotos und Dokumenten.

Mehr lesen auf jugendopposition.de

Online-Archiv

www.wir-waren-so-frei.de

Fast 7.000 private Filme und Fotos aus der Umbruchzeit 1989/90 sowie über 100 begleitende Erinnerungstexte. Dazu ost- und westdeutsche Medienberichte. Die persönlichen Erfahrungen der Fotografen und Filmemacher bieten zusammen mit der öffentlichen Berichterstattung vielfältige Blicke auf die historischen Ereignisse und deren Auswirkungen auf den Alltag in Ost und West.

Mehr lesen auf wir-waren-so-frei.de

Wird die DDR-Diktatur verharmlost? Und warum begann die intensive Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit erst so spät? Die Deutung von Geschichte ist oft umstritten - und nicht selten ein Politikum.

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13. August 1961: In den frühen Morgenstunden beginnt der Bau der Mauer, die Deutsche Teilung wird zementiert. Am Abend des 9. November 1989 kommt es zum Mauerfall. Bald 30 Jahre danach ist Deutschland in vielem noch immer ein Land mit zwei Gesellschaften.

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Zu dem Thema "Children of Transition, Children of War, the Generation of Transformation from a European Perspective" diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Deutschlandforschertagung 2016 vom 3. bis 5. November 2016 in der Universität Wien. Die Tagungsdokumentation gibt Einblick in die Themen und Ergebnisse.

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Messenger-Projekt

Der Mauerfall und ich

Es ist Leipzig im Spätsommer des Jahres 1989. Die Studentin Kathrin und ihre Freundinnen und Freunde erleben eine Zeit des Umbruchs in der DDR. Im November fällt die Mauer und damit die Grenze, die Deutschland und die Deutschen viele Jahrzehnte trennte. Über ihre Erlebnisse hat Kathrin von August bis November 2019 im bpb-Messengerprojekt "Der Mauerfall und ich" berichtet.

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Der Tag in der Geschichte

  • 24. Januar 1962
    Das Wehrpflichtgesetz führt die allgemeine Wehrpflicht für männliche DDR-Bürger zwischen dem 18. und 50. Lebensjahr ein. Der Grundwehrdienst dauert 18 Monate. Im Verteidigungsfall übernimmt der Vorsitzende des Nationalen Verteidigungsrates den Oberbefehl über... Weiter
  • 24. Januar 1991
    Große Senatskoalition: Wahlsieger Eberhard Diepgen (CDU) wird zum ersten Regierenden Bürgermeister Gesamt-Berlins gewählt; er war 1984 - 1989 bereits Regierungschef im Westteil der Stadt. Gemäß der Koalitionsvereinbarung vom 23. 1. 1991 bildet Diepgen einen... Weiter