Beleuchteter Reichstag

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30.5.2012 | Von:
Henk Erik Meier
Marcel Reinold
Anica Rose

Dopingskandale in der alten Bundesrepublik

Öffentlicher Diskurs und sportpolitische Reaktionen

Die Brustmann-Affäre

Hintergrund

Die Brustmann-Affäre als erster deutscher Dopingskandal ist in doppelter Hinsicht bemerkenswert. Zum einen war der Vorwurf des negativen Dopings Auslöser der Affäre, zum anderen kündigte sich mit der Verwendung von Hormonen zur Leistungssteigerung bereits die Ära des Anabolikadopings an. Besonderes öffentliches Interesse erlangte die Affäre schließlich, weil sie den bekannten Sportarzt Martin Brustmann und den deutschen Unternehmer und Sportfunktionär Georg von Opel betraf.

Brustmann hatte als 100-Meter-Läufer 1906 an den Olympischen Zwischenspielen in Athen teilgenommen und war danach als Sportmediziner und Trainer tätig. Die Tatsache, dass er in einem 1912 veröffentlichten Buch zum Leichtathletiktraining der Dopingthematik ein ganzes Kapitel gewidmet hat, ist für die damalige Zeit bemerkenswert.[18] Brustmann hat sich schon früh mit dieser Thematik beschäftigt und vermutlich auch selbst mit der Verabreichung von Medikamenten an Sportler experimentiert.[19]

Georg von OpelGeorg von Opel, undatierte Aufnahme (© picture-alliance, ASA)
Georg von Opel war bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs Präsident des Ruderclubs RV Rüsselsheim 08, der in der Nachkriegszeit eine Rudergemeinschaft mit dem Ruderclub Flörsheimer RV 08 eingehen musste. Die entstandene Rudergemeinschaft Flörsheim-Rüsselsheim (RFR), in der Georg von Opel und der damals verantwortliche Trainer die treibenden Kräfte waren, erwies sich als sehr erfolgreich. Zudem spielte von Opel eine zentrale Rolle im "Wiederaufbau" des deutschen Rudersports, als der Deutsche Ruderverband (DRV) von der Teilnahme an internationalen Wettkämpfen noch ausgeschlossen war. Zugleich war von Opel Präsident der Deutschen Olympischen Gesellschaft (DOG), DRV-Vizepräsident sowie Mitglied des NOK. Darüber hinaus hatte er als Sportler hatte mehrere Nachkriegsmeisterschaften im Rudern gewonnen und war zum Zeitpunkt der Affäre Ruderer des RFR-Achters. Der Achter kämpfte um die Nominierung zu den Olympischen Spielen von Helsinki 1952, war aber vor dem entscheidenden Rennen auf der Duisburg-Regatta vom 29. Juni 1952 dem Achter des Kölner RV 1877 fünf Mal unterlegen.

Nach Darstellung Brustmanns hat der RFR ihn um leistungssteigernde Mittel gebeten. Brustmann empfahl die Verabreichung von Testoviron, ein Medikament, das das männliche Sexualhormon Testosteron als Wirkstoff enthielt, fünf Tage vor den deutschen Meisterschaften.[20] Nach Darstellung des verantwortlichen Trainers hingegen wurden dem Achter die Pillen durch Brustmann solange aufgedrängt, bis er als Trainer nachgegeben habe.[21] Die Pillen wurden letztlich nicht nach den Empfehlungen Brustmanns, sondern erst kurz vor dem Wettkampf, analog zu den damals verbreiteten klassischen Aufputschmitteln verabreicht. Doch berichteten die Achtermitglieder nicht von einer Leistungssteigerung, sondern von Lähmungserscheinungen nach den ersten 500 Metern des Rennens. Das Qualifikationsrennen wurde klar verloren. Sofort machte die RFR Brustmanns Pillen dafür verantwortlich und ließ diese analysieren. Eine "vorläufige" gerichtsmedizinische Analyse behauptete, dass es sich um Schlafmittel handelte.[22]

Auf der Basis dieser Untersuchung versuchte von Opel zunächst durchzusetzen, dass zumindest ein RFR-Boot nach Helsinki entsandt würde. Der NOK-Vorsitzende Karl Ritter von Halt wies eine solche "Kompensation" zurück.[23] Die DRV-Führung berief jedoch am 3. Juli 1952 eine Sondersitzung ein, in deren Folge Brustmann mit Blick auf vermeintliche Nebenwirkungen des verabreichten Testoviron unverzüglich von seiner Funktion als Arzt der Olympischen Rudermannschaft suspendiert wurde.[24]

Der öffentliche Skandal

Einer einfachen Bewältigung der Affäre standen die kaum entwickelten Antidopingregelungen der Sportverbände entgegen. Der DRV hatte keine Antidopingbestimmungen in seinen Regularien verankert, sondern solche nach einer Erhebung des DSB von 1978 nicht vor 1972 erlassen.[25] Allerdings hatte auch der internationale Dachverband erst in der ersten Hälfte der 1960er-Jahre Dopingbestimmungen in seinen Regularien verankert.[26] Das Fehlen von Antidopingbestimmungen war aber durchaus typisch für den zeitlichen Kontext. Noch im Jahre 1969 wiesen von den 42 vom DSB befragten nationalen Spitzenverbänden lediglich vier Dopingbestimmungen in ihren Ordnungen auf.[27]

Darüber hinaus stellte die Verwendung von Hormonen im Fall Brustmann eine Innovation im Bereich der leistungssteigernden Substanzen dar, die das bisherige auf Aufputschmittel konzentrierte Dopingverständnis herausforderte. Trotz fließender Grenzen des Dopingbegriffs zeigte sich durchaus ein historisch gewachsener Kern der Dopingdefinition, der sich auf Stimulanzien und Aufputschmittel bezog.[28] Das "Lexikon des Sports" von 1956 beispielsweise bezeichnet Doping als "Versuche, durch künstliche Reizmittel jeder Art die Leistungsfähigkeit des Körpers über seine natürliche Grenze hinaus zu heben".[29] Eine Sanktionierung des Hormonexperiments gestaltete sich auch wegen der noch unklaren leistungssteigernden Wirkung von Hormonen als schwierig. So wurde die Frage des tatsächlichen Effekts von Testoviron auf die sportliche Leistung in der öffentlichen Debatte zentral. Brustmann behauptete eine Leistungssteigerung, während die RFR vermeintliche Nebenwirkungen für ihre sportliche Niederlage verantwortlich machte. Obwohl die Affäre in den untersuchten Medien nur relativ wenig Aufmerksamkeit erhielt, stand das öffentliche Ansehen der beiden Hauptakteure auf dem Spiel. Gegen Brustmann waren sowohl Vorwürfe des "negativen Dopings" als auch der Bestechlichkeit erhoben worden. Von Opel dagegen drohte als schlechter Verlierer zu erscheinen, der das Ansehen eines anerkannten Sportmediziners aufgrund enttäuschter Ambitionen beschädigte. Dabei stellte sich der überwiegende Teil der Presse, inklusive der Wochenpublikationen "Spiegel", "Stern" und "Zeit", auf die Seite Brustmanns, lediglich die "FAZ" und andere regionale Zeitungen aus der Rhein-Main-Region unterstützten von Opel und die RFR.

Aus der Perspektive einer zeitgeschichtlichen Skandalforschung ist relevant, dass im Fall Brustmann keine klar definierte Norm verletzt wurde. Stattdessen war die entscheidende Frage, ob überhaupt Doping vorlag. Allerdings verdeutlichen die Verteidigungsstrategien der Beteiligten und die Reaktion des Ruderverbandes, dass der Vorwurf des Dopings als ehrenrührig empfunden wurde, obwohl innerhalb des deutschen Rudersports zum damaligen Zeitpunkt kein formal in den Regeln verankertes Dopingverbot existierte. Die Debatte belegt nicht nur, dass Doping dennoch moralisch negativ besetzt war. Sie zeigt auch, dass der Einsatz von Pharmazeutika im Leistungssport damals bereits eine akzeptierte Praxis darstellte, da eine entscheidende Differenzierung zwischen Aufbaupräparaten auf der einen und Doping- bzw. Arzneimitteln auf der anderen Seite vorgenommen wurde. Die Unsicherheiten bei der Bewertung des Vorfalls werden in der Frage der "Bild"-Zeitung: "War es Doping?", deutlich, die auch darauf hinweist, dass Testoviron, "ein Hormonpräparate für ältere Männer" sei, das im Handel frei verkäuflich sei.[30] Die "FAZ" bemüht sich zu erklären, dass es sich bei den verabreichten Pillen nicht um Doping handele: "Nach Ansicht medizinischer Kreise […] habe es sich um keinerlei Dope-Mittel gehandelt. Vielmehr haben die grünen Pillen, die von Dr. Brustmann als 'Aufbaupräparate' den Mitgliedern des Flörsheimer Achters vor dem Start verabreicht wurden, eine schwerwiegende und plötzliche Erschlaffung der Arm- und Beinmuskeln wenige hundert Meter nach dem Start zur Folge gehabt."[31]

Auch von Opels öffentliche Erklärung zur Affäre nimmt diese Differenzierung vor: Seiner Überzeugung nach war es "üblich und auch völlig korrekt, Aufbaupräparate, die den besonders starken Kräfteverbrauch bei Leistungssportlern ausgleichen, zu geben und zu nehmen."[32] Dabei wird von Opels Behauptung einer Leistungsminderung durch Testoviron von den untersuchten Zeitungen einzig von der "Frankfurter Allgemeinen" bejaht, die ausführt, dass Testoviron bei jungen Männern nicht angewandt werden dürfe, weil "es bei ihnen Ermüdungserscheinungen hervorruft"[33]. Diese Annahme wird jedoch in den anderen Zeitungen nicht geteilt. Von Opel wird stattdessen als schlechter Verlierer dargestellt, und seine Vorwürfe gegen Brustmann werden als "peinlich" qualifiziert.[34]

Während sich die öffentliche Debatte auf die Frage nach den Nebenwirkungen von Testoviron konzentriert, finden sich kaum grundlegende Erwägungen zur Verbreitung und zur Brisanz des Dopings als sportpolitischem Problem oder zur Medikalisierung des Leistungssports. Am klarsten äußert sich die "WAZ" zu den sportethischen Fragen: "Immerhin ist es interessant, dass sich der Achter von Flörsheim-Rüsselsheim, der in diesem Jahr noch kein bedeutendes Rennen gewinnen konnte und trotzdem von interessierte Seite immer wieder für die Teilnahme in Helsinki präsentiert wurde, vor dem bedeutendsten Rennen des Jahres, der Meisterschaft, 'Aufbau-Präparate' verabreichen lässt. Wenn auch abgestritten wird, dass man an aufpulvernde Dop-Mittel gedacht habe, so kommt eine solche Methode doch gewissen Grundsätzen sehr nahe, die im Sport eben nicht üblich sein sollten."[35]

Das Motiv für das (missglückte) Experiment mit leistungssteigernden Substanzen wird daher in übertriebenem sportlichem Ehrgeiz gesehen, der sowohl auf Pillen als auch auf politische Einflussnahme setzt: "Der NOK-Präsident Ritter von Halt atmete auf, als er in der […] Maschine saß, die ihn nach Helsinki brachte. Noch einen Tag vor seiner Abreise rissen die Telefongespräche nicht ab. Georg von Opel, ein harter Nehmer, nahm aufgrund seiner eingefädelten Pillen-Affäre nochmals Anlauf, den Flörsheimer Achter durchzuboxen."[36]

Sportpolitische Reaktionen

Für eine Einordnung der sportpolitischen Reaktionen ist relevant, dass in keiner der öffentlichen Erörterungen der Affäre sportpolitische Maßnahmen zur Bekämpfung des Dopings durch Sportverbände oder -politik gefordert werden. Umso bemerkenswerter ist, dass die Brustmann-Affäre erste sportpolitische Reaktionen im gesamten bundesdeutschen Sport auslöste. Der Deutsche Sportärztebund (DSpÄB) verabschiedete noch im selben Jahr seine vielzitierte Dopingdefinition. In den dazu gehörenden Erläuterungen wurde die Verwendung von Hormonpräparaten klar abgelehnt.[37]

Trotz vergleichsweise geringer öffentlicher Aufmerksamkeit zeigte sich auch der DRV in erheblichem Maße beunruhigt, dass die Diskussion um Doping die Reputation des deutschen Ruderns beeinträchtigen würde, zumal die Affäre angesichts der fehlenden Dopingregeln und der unklaren Effekte von Testoviron schwer zu bewerten war. Umso bemerkenswerter ist, dass es der Verbandsführung gelang, eine salomonische Entscheidung zu fällen, die die Zustimmung aller Beteiligten erhielt. Dies gelang, indem Brustmann vom Vorwurf des beabsichtigten negativen Dopings freigesprochen, aber gleichzeitig unterstellt wurde, Testoviron habe leistungsmindernde Effekte gehabt.[38] Diese Entscheidung ermöglichte es vor allem von Opel, sein Gesicht zu wahren. Brustmann war es dagegen – vielleicht mit Blick auf die Diskussion unter den Sportärzten – im Laufe der DRV-internen Verhandlungen immer mehr darum gegangen, dass der DRV öffentlich feststellte, dass er keine Dopingmittel verabreicht habe. Während die DRV-Verbandsführung bemüht war, von Opel nicht öffentlich zu kompromittieren, wurde das Experiment mit leistungssteigernden Präparaten intern heftig kritisiert: "Hinsichtlich der Einnahme der Pillen durch Herrn von Opel ist der [Verbandsausschuss] der Meinung, dass ein Doping im Sportbetrieb der deutschen Rudervereine unter allen Umständen abgelehnt werden müsste."[39]

Darüber hinaus inspirierte die Brustmann-Affäre den Deutschen Sportärzte-Bund, sich in der Dopingfrage zu positionieren. Am Tag der endgültigen Entscheidung des DRV veröffentlichte der DSpÄB seine "moralische" Dopingdefinition, die mit ihrer Betonung der Selbstbeschränkung der Athleten in der traditionellen Amateurethik verwurzelt war: "Die Einnahme eines jeden Medikaments – ob es wirksam ist oder nicht – mit der Absicht der Leistungssteigerung während des Wettkampfes ist als Doping zu bezeichnen."[40] Die Definition stellt erkennbar eine als zeitlos intendierte Aufforderung zur ethischen Selbstreflexion von Ärzten und Athleten über den Gebrauch von leistungssteigernden Substanzen im Sport dar. In den Erläuterungen stellte DSpÄB-Präsident Werner Ruhemann fest, dass Doping aufgrund der damit verbundenen Gesundheitsgefährdungen abzulehnen sei, aber auch, dass es Athleten ein (unfaires) Gefühl der Überlegenheit verschaffen würde.

Der DSpÄB präsentierte auch deshalb keine Positivliste verbotener Substanzen, um den Athleten keine Hinweise auf mögliche Dopingsubstanzen zu geben. Aus Ruhemanns Erläuterungen geht hervor, dass die Definition dem Paradigma des Dopings mit Aufputschmitteln verpflichtet war und dem durch die Brustmann-Affäre aufgeworfenen Problem des Dopings außerhalb von Wettkämpfen nicht gerecht wurde. Die Anwendung von Hormonen wurde mit der Begründung abgelehnt, dass sie ungeeignet seien, die fehlende Einhaltung sexueller Abstinenz zu kompensieren, und dass sie Nebenwirkungen zur Folge haben könnten. Mit diesen Ausführungen positionierte sich der DSpÄB klar gegen Brustmanns Experimente.

Auch der DSB sah sich veranlasst, auf die Brustmann-Affäre zu reagieren und seine Position zum Doping zu klären. Nachdem der DSpÄB seine Definition verabschiedet hatte, machte DSB-Präsident Willi Daume dies in einem Brief an Ruhemann einen Monat später deutlich: "Allgemein wird erwartet, dass der Deutsche Sportbund zu dieser Sache Stellung nimmt, damit die Fachverbände sich hierauf berufen können […] Ich würde Ihnen sehr dankbar sein, wenn das Präsidium des Deutschen Sportärztebundes, bzw. Sie eine klipp und klare Stellungnahme zu diesem ganzen Fragenkomplex ausarbeiten und damit ganz eindeutig Grenzen abstecken würden. In unseren Mitteilungsrundschreiben sowie im allgemeinen Mitteilungsblatt in der Presse würden wir dann dieses Resumé als amtliche Unterlage für alle Fachverbände bzw. alle Sportarten herausstellen".[41]

Der DSB übernahm die Dopingdefinition der Sportärzte schließlich im Jahr 1953.[42] Sie entfaltete nur begrenzte Wirkungen. Dies lag daran, dass die Definition von vornherein als Aufforderung zur ethischen Selbstreflexion intendiert war und die Einführung eines Dopingkontroll- und -sanktionsregimes nicht beabsichtigte. Ruhemann lehnte Dopingkontrollen aus "technischen und ethischen Gründen" ab und empfahl im Einklang mit erzieherischen Idealen eine bessere Aufklärung als Mittel der Dopingbekämpfung.[43] Dopingkontrollen in den 1950er-Jahren finden weltweit nur äußerst sporadisch statt und konzentrieren sich fast ausschließlich auf Italien und den Radsport.[44]


Fußnoten

18.
Martin Brustmann, Olympisches Trainierbuch, Berlin-Schönefeld 1912, S 79–91.
19.
Reinold/Meier (Anm. 14).
20.
Martin Brustmann, Zuschrift, in: Der Mittag, 7.7.1952; Ders., Testoviron, in: Der Spiegel, 30.7.1952; Günther Böhmer, Kraftpillen, in: Der Spiegel, 13.8.1952.
21.
136. Sitzung des Verbandsauschusses des DRV, Frankfurt a. M. 3.8.1952.
22.
Der vorläufige Bericht ist nicht verfügbar, die Unterlagen des DRV lassen es fraglich erscheinen, ob ihm jemals ein formaler Bericht übergeben worden ist. Zentrale Behauptungen werden jedoch wiedergegeben in: 136. Sitzung (Anm. 21), S. 2f.
23.
Ergänzungen zum Protokoll über die 137. Verbandsausschussberatungen des DRV, Hannover 18.10.1952.
24.
136. Sitzung (Anm. 21), S. 2–4.
25.
Schreiben DRV an DSB, 25.8.1978, DOSB-Archiv, Hefter Dopingumfrage des DSB Analyse BISp.
26.
Heinrich Pfeiffer, Der Schiedsrichter und das Regattarecht des Rudersports, Minden 1964, S. 111.
27.
Umfrage des DSB an Spitzenverbände, Frankfurt a. M. 28.5.1969, BArch, B322/9.
28.
In einschlägigen Lexika der Zwischenkriegszeit ist bei "Doping" bzw. "Dopen" stets von "Erregungsmitteln" und "aufpeitschenden Mitteln" die Rede. Vgl. Meyers Lexikon, Bd. 3, Leipzig 1925, S. 921; Der Große Brockhaus, Bd. 5, Leipzig 1925, S. 36; Hippolyt von Norman (Hg.), Deutsches Sportlexikon, Berlin 1928, S. 58; Beckmanns Sportlexikon A–Z, Leipzig/Wien 1933, S. 709.
29.
Alfred A. Boehmig, Lexikon des Sports. Ein sportwissenschaftlich-sportmedizinisches Nachschlagewerk, Freiburg 1956, S. 55. Vgl. auch "Doping" bzw. "Dopen": Der Große Brockhaus, Bd. 3, Wiesbaden, 1953, S. 319; Keysers Sportlexikon, Heidelberg 1952, S. 100.
30.
Bild, 15.7.1952.
31.
FAZ, 5.7.1952.
32.
FAZ, 17.7.1952.
33.
FAZ, 14.7.1952.
34.
WAZ, 8.7.1952; SZ, 9.7.1952.
35.
WAZ, 8.7.1952.
36.
SZ, 27.7.1952.
37.
Reinold/Meier (Anm. 14).
38.
Vgl. E. Maack, Das Urteil, in: Rudersport 2 (1952), S. 486.
39.
Ergänzungen (Anm. 23).
40.
Werner Ruhemann, Doping, in: Sportmedizin, 4/1953, S. 52.
41.
Schreiben Daume an Ruhemann, Dortmund 6.11.1952, DOSB-Archiv, Ordner 193.
42.
Deutscher Sportbund zum Thema "Doping", in: Sportmedizin, 4/1953, S. 61.
43.
Werner Ruhemann, Vorwort, in: Gesundheitserziehung, Hg. DSB, Frankfurt a. M. 1954, S. 11f.
44.
Marcel Reinold u.a., Die 1960er Jahre als Formationsphase von modernem Doping und Anti-Doping, in: Sportwissenschaft, 2012 (i. Ersch.); Paul Dimeo, A History of Drug Use in Sport 1876–1976. Beyond Good and Evil, London 2007.

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