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20.6.2012 | Von:
Dennis Riffel
Ruth Wunnicke

Praktische Geschichtsvermittlung in der Migrationsgesellschaft

Ein Werkstattbericht

Die Familie, die seit Generationen am selben Ort lebt, hat in Deutschland inzwischen Seltenheitswert. Häufige Umzüge, Ortwechsel über Ländergrenzen hinweg – unsere Gesellschaft wird immer mobiler und vielfältiger. Ein Projekt versucht, diesen Gesellschaftswandel in der historisch-politischen Bildungsarbeit zu berücksichtigen.

Herausforderungen für die Geschichtsvermittlung

Der Anteil von Menschen mit Migrationsgeschichte in der Bundesrepublik Deutschland ist hoch und wird in Zukunft weiter steigen. Zurzeit leben in Deutschland ca. 15 Millionen Menschen mit einem Migrationshintergrund, das ist etwa ein Fünftel der Gesamtbevölkerung; bei den unter Fünfjährigen liegt der Anteil bereits bei einem Drittel. Die historisch-politische Bildung in Deutschland trägt diesem demografischen Wandel bisher nicht in ausreichendem Maß Rechnung.
Stuttgart Ausstellung "Liebe auf den zweiten Blick""Liebe auf den zweiten Blick": Blick in die Ausstellung des Stadtmuseums Stuttgart im Rathaus der baden-württembergischen Landeshauptstadt anlässlich des 50. Jahrestages der Unterzeichnung der Anwerbeabkommen zwischen Spanien und Griechenland sowie der Bundesrepublik, 2010 (© Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.)
Stärker als bisher muss die Vielfältigkeit von Geschichts- und Gesellschaftsbezügen in heterogenen Lerngruppen berücksichtigt werden. Notwendig ist daher zum einen die Erweiterung des Themenspektrums im Hinblick auf die Veränderung der Gesellschaft durch Zuwanderung, zum anderen die Entwicklung neuer Methoden der Vermittlung. Es ist sowohl notwendig, andere Themen aufzugreifen, als auch neue Perspektiven auf zeitgeschichtliche Themen wie zum Beispiel die NS- oder die DDR-Geschichte zu eröffnen. Insgesamt gilt es, einfache, monokausale Schwarz-Weiß-Konstruktionen zu brechen und eindeutigen Zuschreibungen entgegenzuwirken.

Während im Bereich der interkulturellen Pädagogik in verschiedensten Publikationen Themen und Methoden der Demokratieerziehung und Menschrechtspädagogik diskutiert und empfohlen werden, wird die interkulturelle Pädagogik in der praktischen Geschichtsvermittlung noch kaum berücksichtigt. Auch wenn es bereits erste grundlegende Arbeiten zur Problematik sowie zur Methodik und Didaktik der Geschichtsvermittlung in interkulturellen Gruppen gibt[1], so steht die Umsetzung am konkreten Beispiel noch am Anfang. Erste Schritte einer Bearbeitung von Themen zur Vermittlung in heterogenen Gruppen wurden bereits im Bereich der NS-Geschichte und der Migrationsgeschichte in Museen und anderweitigen außerschulischen Lernorten unternommen. Zu nennen sind unter anderen der am Haus der Wannseekonferenz entwickelte Dokumentenkoffer zur NS-Zeit[2], die Unterrichtsideen der Körber Stiftung zum Thema Migration[3], ein Arbeitsblatt der Bundeszentrale für politische Bildung zum 50. Jahrestag des Anwerbeabkommens mit der Türkei[4] oder museumspädagogische Unterrichtsmaterialien und Lehrerhandreichungen zu Ausstellungen im Themenfeld Migration des Hauses der Geschichte Baden-Württembergs[5].

Das Projekt "Praktische Geschichtsvermittlung in der Migrationsgesellschaft"

Die Vereinigung Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V. setzt sich seit 1993 dafür ein, die Erinnerung an die doppelte deutsche Diktaturerfahrung wachzuhalten, das Demokratiebewusstsein zu stärken und zivilgesellschaftliches Engagement zu fördern. Die Vereinigung ist mit ihren über 2.100 Mitgliedern, die in 26 Regionalen Arbeitsgruppen jährlich über 200 Veranstaltungen und Projekte mit Kooperationspartnern vor Ort durchführen, sehr aktiv im Bereich der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung. Zur Arbeit der Vereinigung gehört auch, immer wieder neu zu überlegen, wie in der Geschichtsvermittlung methodisch, didaktisch und thematisch neue Akzente gesetzt werden können, um der Lebenswirklichkeit in unserer Gesellschaft gerecht zu werden.[6]

Deshalb entwickelt Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V. seit Juli 2010 in Zusammenarbeit und mit Unterstützung der Bundeszentrale für politische Bildung eine Materialiensammlung zur "Praktischen Geschichtsvermittlung in der Migrationsgesellschaft"[7]. Die Materialiensammlung wird in der Reihe Themen und Materialien der Bundeszentrale für politische Bildung erscheinen.

Sich der praktischen Geschichtsvermittlung unter den besonderen Bedingungen einer immer heterogener werdenden Gesellschaft zu stellen, war eine Herausforderung, der sich Gegen Vergessen – Für Demokratie nur mit Hilfe eines weit verzweigten Netzwerkes von Schulen, Gedenkstätten, Jugendbildungshäusern, Lehrerfortbildungseinrichtungen, Migrantenselbsthilfeorganisationen und nicht zuletzt mit der Bundeszentrale für politische Bildung stellen konnte.

Zielgruppen

Im Zentrum der Materialiensammlung steht die praktische Vermittlung deutscher Zeitgeschichte vornehmlich des 20. Jahrhunderts mit einigen Rückgriffen auf das 19. Jahrhundert. Der Band richtet sich nicht nach den Vorgaben von Geschichtslehrplänen, sondern ist eine eigenständige und zusätzliche Ideen- und Methodensammlung sowohl für den Unterricht als auch für die außerschulische historisch-politische Jugend- und Erwachsenenbildung. In ihren Ansätzen und Lernzielen orientiert sich die Materialiensammlung an den Bedingungen der Migrationsgesellschaft. Alle Beispiele sollen anschlussfähig an Interessen und die Lebenswelt der Lerngruppe sein. Die Materialiensammlung ist kein Kompendium der deutschen, europäischen oder internationalen Geschichte. Vielmehr wird der Versuch unternommen, noch vorhandene Lücken in der Vermittlung von bestimmten Aspekten der Zeitgeschichte zu füllen. Es geht in der Materialiensammlung nicht darum, Vorschläge zur Geschichtsvermittlung für die besondere Zielgruppe der Migranten zu entwickeln, sondern für die Bevölkerung Deutschlands insgesamt – unter Berücksichtigung der Tatsache, dass diese zunehmend von Menschen mit unterschiedlichen Herkunfts- und Familiengeschichten geprägt ist. Das Endprodukt richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer, Pädagogen in Gedenkstätten und Museen sowie an andere Multiplikatoren der historisch-politischen Jugend- und Erwachsenenbildung. Ihnen soll es ermöglicht werden, mit Hilfe von methodischen Anleitungen und Materialien besser auf die Erfahrungen und Bedürfnisse von interkulturellen Gruppen einzugehen.

Aufbau der Materialiensammlung

Die Materialiensammlung wird nach einer Einführung, in der Aufbau, didaktisches Konzept und Ausrichtung der Materialiensammlung erläutert werden, folgende zehn Themenfelder enthalten:

I. Deutschland und Deutsche in der Migrationsgeschichte

II. Nationalsozialismus – Zweiter Weltkrieg – Holocaust

III. DDR – Staatsfeind, Fremder, Flüchtling

IV. Alliierte, "Gastarbeiter", Zuwanderer – Alltag in der Bundesrepublik

V. Demokratiegeschichte – Wähler und Gewählte im Wandel der Zeiten

VI. Partizipation/Selbstorganisation – "Sich in die eigenen Angelegenheiten einmischen"

VII. Familie und Herkunftsgeschichte

VIII. Minderheiten und Diskriminierungserfahrung

IX. 1989 – Umbruch in Europa – Migranten im wiedervereinigten Deutschland

X. Erinnerungskultur

Die zehn Themenfelder enthalten jeweils fünf konkrete Arbeitsbausteine im Umfang von fünf Seiten. Diese insgesamt 50 Bausteine stehen im Mittelpunkt des Bandes und können in verschiedenen Zusammenhängen für die Geschichtsvermittlung nutzbar gemacht werden. Sie dienen der konkreten Vorbereitung von Unterrichtsstunden und Projekten. Die Bausteine enthalten thematisches Hintergrundwissen, didaktische Hinweise sowie Materialien zur Vorbereitung und Gestaltung von Lehreinheiten. Und schließlich wird eine Sammlung von praxisnaher Literatur und Internetlinks angeboten, die zur Vertiefung genutzt werden kann.

Die Auswahl der zehn Themenfelder und ihre Anordnung folgen sowohl chronologischen als auch sachthematischen Kriterien. Berücksichtigt wird beispielsweise, dass gerade Lehrerinnen und Lehrer auf eine Verzahnung mit dem chronologisch angelegten Geschichtsunterricht angewiesen sind. Die Themen und Lernziele wurden so gewählt, dass sie vor allem jungen Menschen Anknüpfungspunkte an ihre eigenen Lebens- und Erfahrungswelten geben. Damit wird eine wichtige Grundlage der interkulturellen Pädagogik berücksichtigt.[8]

Die Ausgangslage bei der Bearbeitung der einzelnen Themenfelder erwies sich als sehr unterschiedlich. Während für die Themen Migrationsgeschichte oder Nationalsozialismus bereits einige Materialien und Projekte[9] zum historischen Lernen unter den Bedingungen in der Migrationsgesellschaft veröffentlicht wurden und hier eher verbliebene Lücken zu schließen sind, sind bei Themen zur DDR-Geschichte oder zur Demokratiegeschichte[10] noch wenig Materialien vorhanden, die auf das Lernen in heterogenen Gruppen ausgerichtet sind.

Die Materialiensammlung ist so angelegt, dass der Benutzer schnell Zugriff zu bestimmten Themen findet. Der Band ist als eine Art Loseblattsammlung konzipiert, das heißt, Lehrer und Multiplikatoren haben die Möglichkeit, einzelne Seiten herauszutrennen, zu kopieren und als Materialvorlage einzusetzen. Jeder einzelne Baustein enthält zudem Hinweise, wie er mit anderen Bausteinen des Bandes zu größeren (Sinn-)Einheiten verknüpft werden kann.

Fachgespräche

Fachgespräch NS/GeschichtsvermittlungFachgespräch zum Thema „Der Nationalsozialismus in der praktischen Geschichtsvermittlung“ und Diskussionsergebnisse (© Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.)
Ergebnissicherung Facngespräch NS/GeschichtsvermittlungDiskussionsergebnisse aus dem Fachgespräch "Nationalsozialismus in der praktischen Geschichtsvermittlung" (© Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.)
Um Expertenwissen zur Erarbeitung des Handbuchs zu erschließen, wurden insgesamt sechs Fachgespräche zu verschiedenen, für die Materialiensammlung relevanten Themen durchgeführt. Diese Gespräche wurden nicht als öffentliche Podiumsdiskussionen konzipiert, sondern als moderierte, an Sachfragen orientierte Gesprächsrunden. Großer Wert wurde auf die Auswahl der Expertinnen und Experten für die Fachgespräche und auf Multiperspektivität gelegt. So wurden sowohl Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen wie zum Beispiel der Geschichtsdidaktik, der Soziologie oder der Psychologie eingeladen wie auch Praktiker, etwa Lehrerinnen und Lehrer, Museumspädagogen und Schulbuchautoren sowie Mitarbeiter von Geschichtsinitiativen und Migrantenorganisationen. Von den teilnehmenden Expertinnen und Experten wurde das Format sehr gelobt und als großer Gewinn eingeschätzt. Aus den Fachgesprächen ergaben sich nicht nur viele Hinweise für die Gliederung der Materialiensammlung, es konnten auch acht Autorinnen und Autoren für einzelne Themenfelder gewonnen werden.

Workshops

Die in den Fachgesprächen ermittelten Desiderate im Bereich der historisch-politischen Bildungsarbeit und die davon ausgehend neu entwickelten Ansätze bedürfen einer Erprobung. Drei Workshops mit jeweils unterschiedlichen Zielgruppen dienten dieser praktischen Erprobung der bis dahin erarbeiteten inhaltlichen und methodischen Vermittlungsmöglichkeiten und Bausteine. Gleichzeitig dienten die Workshops aber auch dem Zweck, Vorstellungen und Bedürfnisse an der "Basis" zu eruieren.

In zwei Workshops wurden Methoden der Vermittlung geprüft. Der Workshop "DDR-Geschichte als Lokalgeschichte in den alten Bundesländern", der in Kooperation mit der Kester-Haeusler-Stiftung in Fürstenfeldbruck stattfand, diente zum einen der Erprobung, inwieweit sich die Form des Gespräches von Schülern in den westlichen Bundesländern mit regionalen Zeitzeugen eignet, um Erkenntnisse über die DDR zu gewinnen. Zum anderen wurde untersucht, welche inhaltlichen und methodischen Anknüpfungsmöglichkeiten sich für Lehrer an die Erkenntnisse der Schüler bieten. In einem weiteren Workshop "Spurensuche. Lokal- und Regionalgeschichte als Migrationsgeschichte", der gemeinsam mit Manfred Grieger, dem Leiter der Historischen Kommunikation der Volkswagen AG, in Wolfsburg durchgeführt wurde, erprobten und analysierten die teilnehmenden Multiplikatoren aus der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung die Methode der historischen Spurensuche zur Vermittlung lokaler Migrationsgeschichte. Im Rahmen des Workshops wurde eine Art Leitfaden zur Durchführung von historischen Spurensuchen zur Migrationsgeschichte erarbeitet.

In einem dritten Workshop "Demokratiegeschichte vermitteln unter den Bedingungen der Einwanderungsgesellschaft", der in der Stiftung Reichspräsident Friedrich-Ebert-Gedenkstätte Heidelberg abgehalten wurde, hatten die teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrer die Möglichkeit, vorgefertigte Unterrichtsbausteine zu erproben und dahingehend zu bewerten, ob sie zur Vermittlung von Demokratiegeschichte in heterogenen Gruppen geeignet sind. Die Bausteine beruhen auf Beispielen der Zeitgeschichte, geben aber auch Anleitungen für Projekte wie zum Beispiel für die lokale Erforschung von Demokratiegeschichte.


Fußnoten

1.
U.a. Bettina Alavi, Geschichtsunterricht in der multiethnischen Gesellschaft, Frankfurt a. M. 1998; Heidi Behrens/Jan Motte, Politische Bildung in der Einwanderungsgesellschaft. Zugänge, Konzepte, Erfahrungen, Schwalbach/Ts. 2006; Viola B. Georgi/Rainer Ohliger (Hg.), Crossover Geschichte. Historisches Bewusstsein Jugendlicher in der Einwanderungsgesellschaft, Bonn 2009; Barbara Thimm u.a. (Hg.), Verunsichernde Orte. Selbstverständnis und Weiterbildung in der Gedenkstättenpädagogik, Frankfurt a. M. 2010.
2.
Franziska Ehricht/Elke Gryglewski (Hg.), Geschichte teilen. Dokumentenkoffer für eine interkulturelle Pädagogik zum Nationalsozialismus, Berlin 2009.
3.
Weggehen – Ankommen: Migration in der Geschichte, Hg. Schülerwettbewerb Deutsche Geschichte um den Preis des Bundespräsidenten/Edition Körber Stiftung, Hamburg 2002.
4.
Themenblätter im Unterricht extra: 50 Jahre deutsch-türkisches Anwerbeabkommen, Hg. BpB, http://www.bpb.de/shop/lernen/themenblaetter/60505/50-jahre-deutsch-tuerkisches-anwerbeabkommen [22.5.2012].
5.
Unterrichtsmaterialien und Lehrerhandreichungen, Hg. Haus der Geschichte Baden-Württemberg, http://www.hdgbw.de/geschichtsvermittlung/schule/materialien/ [22.5.2012].
6.
Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. hat, finanziert von der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft", z.B. ein innovatives Theaterprojekt "Kinder des Holocaust" gemeinsam mit dem Theater der Jungen Welt in Leipzig initiiert, in dem auf der Basis von Überlebensberichten jüdischer Kinder aus Polen jugendliche Laienschauspieler ihre Lebenswirklichkeit in Bezug zum Holocaust setzen. Aus der Theatercollage entstand auch ein theaterpädagogischer Materialienkoffer, mit dem Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. seit zwei Jahren, ebenfalls gefördert von ders. Stiftung, Fortbildungen für Lehrer und Multiplikatoren durchführt.
7.
Während der ursprüngliche Titel der Materialiensammlung "Praktische Geschichtsvermittlung in der Einwanderungsgesellschaft" lautete, hat die Arbeit an dem Band gezeigt, dass "Einwanderungsgesellschaft" ein Begriff der 2000er-Jahre ist. Der Begriff "Migrationsgesellschaft" gibt die gesellschaftlichen Umstände und die aktuelle Migrationsdiskussion besser wieder.
8.
Vgl. Alavi (Anm. 1), S. 280ff.
9.
Siehe die Materialien (Anm. 2–5) sowie Angelika Rieber, "Ich konnte viele Dinge aus eigener Erfahrung nachvollziehen". Das Thema Holocaust im Unterricht in multikulturellen Klassen, in: Eduard Fuchs (Hg.), Holocaust und Nationalsozialismus, Innsbruck u.a. 2002, S. 58–73; Gerburg Harenbrock, "Das Thema interessierte mich sofort!". Kinder und Jugendliche erforschen Migrationsgeschichte(n), in: Praxis Geschichte 15 (2003) 4, S. 25–28. Auf folgende Projekte wird verwiesen: Lebenswege I Das Migrationsmuseum Rheinland-Pfalz im Internet, http://www.lebenswege.rlp.de/; Erzählte Migrationsgeschichte, http://www.migration-audio-archiv.de/; Lernen aus der Geschichte, http://lernen-aus-der-geschichte.de/Lernen-und-Lehren/Filter/Didaktik/257; Deine Geschichte – Labor für Medien und Zeitgeschichte, http://www.deinegeschichte.de/; Lernort Gedenkstätte. Historisch-politische Bildung für Kinder und Jugendliche (Stuttgart), http://www.lernort-gedenkstaette.de/; Das Internetportal migration-ausstellen.de http://www.lwl.org/LWL/Kultur/wim/portal/S/hannover/ort/migration/exponat/ [12.6.2012].
10.
Gleichwohl sind im Bereich Demokratiepädagogik in der Migrationsgesellschaft bereits verschiedene Arbeiten erschienen: u.a. Christa Kaletsch, Demokratietraining in der Einwanderungsgesellschaft. Aktive Schülervertretung für Schüler, Lehrer und Eltern, Schwalbach/Ts. 2007; Barbara Menke u.a. (Hg.), Kulturelle Vielfalt – Diskurs um die Demokratie. Politische Bildung in der multireligiösen und multiethnischen Gesellschaft, Schwalbach/Ts. 2006; Dirk Lange (Hg.), Migration und Bürgerbewusstsein. Perspektiven Politischer Bildung in Europa, Wiesbaden 2008.

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