Beleuchteter Reichstag

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20.9.2012 | Von:
Julia Frohn

Versuche deutsch-deutscher Literaturzeitschriften 1945–1961

In den Jahren 1945–1961 existierten – trotz "Zeitschriftenbooms" und genuiner deutsch-deutschen Ambitionen – kaum Magazine in gesamtdeutscher Ausrichtung. Anhand der Beispielpublikationen "Ost und West" und "Das Buch von Drüben" wird dieser Zeitschriftentypus illustriert und im politisch-kulturellen Kontext analysiert.

Im vergleichsweise kurzen Zeitraum zwischen 1945 und 1961 war der Begriff "Zeitschrift" unterschiedlich konnotiert: Da unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg ein akuter Mangel an Papier und Druckutensilien herrschte, waren weder für die buchstäbliche "Illustrierte" noch für viele wissenschaftlich-fachliche Magazine Ressourcen vorhanden. So dominierten den Markt vor allem politisch-kulturelle Inhalte, verknüpft mit literarischen Beiträgen, die häufig mit nur mäßigen gestalterischen Ansprüchen als Standard der Bezeichnung "Zeitschrift" verstanden wurden, bis dank zunehmender Papierressourcen und Druckmöglichkeiten auch andere Formate entstehen konnten. Vor allem oppositionelle Schriftsteller aus der Zeit des Nationalsozialismus, in Deutschland wie im Exil, sowie Stimmen der jüngeren Nachkriegsgeneration suchten nach Publikationsmöglichkeiten. Deshalb wird in der Forschung häufig von einem regelrechten Zeitschriftenboom gesprochen, der jedoch im statistischen Vergleich an Wucht verliert. In den vier Jahren vom Kriegsende bis zur Gründung der beiden deutschen Staaten stieg die Anzahl der lizenzierten Magazine im gesamtdeutschen Gebiet von 661 auf 1.537, was trotz des Anscheins einer beachtlichen Entwicklung letztlich kaum mehr als ein Viertel der in den ersten Kriegsjahren erschienenen Zeitschriften ausmachte.[1]

In den Jahren zwischen 1950 und 1960 wurden in ununterbrochener Folge 223 Zeitschriften, die sich durch einen explizit literarischen Anteil auszeichneten, herausgegeben.[2] Bei den bis heute relevanten variierte die Auflagenhöhe dabei von 4.000 ("Merkur") bis zu 40.000 ("Sinn und Form"), wobei sich die Masse jener Druckerzeugnisse rückblickend in drei Kategorien einordnen lässt:
  1. Zeitschriften, die vornehmlich als Medium zur Meinungsbildung und -beeinflussung fungierten: Zwar war die direkte Zugehörigkeit nicht immer gekennzeichnet, dennoch dienten diverse Inhalte und Beiträge oft evidenter Propaganda oder sollten über Vorgänge innerhalb der Dachorganisation bzw. Partei informieren. Hierzu gehörten zum Beispiel "Der Monat" auf West- und "Die Einheit" auf Ostseite.
  2. Druckschriften, die literarisch, kulturell und politisch zu informieren suchten und dabei (wenn auch zum Teil politisch gefärbt) auf inhaltliche Unabhängigkeit bedacht waren: Trotz konkreter lokaler Zugehörigkeit in Ost wie West wurde vereinzelt der individuelle Dialog mit dem jeweils anderen "Drüben" gesucht, dennoch waren die deutsch-deutschen Ambitionen dieser Blätter häufig gering, was sowohl mangelndes subjektives Interesse als auch staatliche Intervention zum Grund haben konnte.[3]
  3. Zeitschriften, die – unterschiedlich motiviert – der Ost-West-Vermittlung dienen sollten: Dieser bisher kaum wissenschaftlich untersuchte Typus war der seltenste unter den Nachkriegszeitschriften, weil er unmittelbar politischen Schwankungen unterworfen und damit die auch ökonomisch unsicherste Magazinart war.
Obwohl seit der Vereinigung beider deutschen Staaten zunehmend Arbeiten über den deutsch-deutschen Literaturdialog entstanden sind,[4] ist eine umfassende Analyse der deutsch-deutschen Zeitschriften noch immer Desiderat sowohl in der Buch- als auch in der Literaturwissenschaft. Deshalb soll die letztgenannte Publikationsform im Folgenden knapp vorgestellt und im politisch-kulturellen Kontext untersucht werden. Dabei dienen zwei Publikationsorgane – die von Alfred Kantorowicz herausgegebene Zeitschrift "Ost und West" sowie die deutsch-deutsche Rezensionszeitschrift "Das Buch von Drüben" – als Fallbeispiele, mittels derer auch andere gesamtdeutsche Zeitschriftenunternehmen exemplifiziert werden. Ausschlaggebend für die Auswahl war, dass "Ost und West" bereits einen festen Platz in der deutschen Nachkriegsliteraturgeschichte einnimmt, "Das Buch von Drüben" indes weitgehend unbekannt geblieben ist. Gegenstandsverwandte Aspekte, wie die Verbreitungspraxis in "Ost und West", die Problematik der jeweiligen Postzeitungslisten und die Rezeption von Zeitschriften aus dem jeweils anderen Teil Deutschlands müssen ausgespart bleiben, gehören jedoch ebenfalls zu den Sachverhalten, deren Untersuchung noch aussteht.

Alfred Kantorowicz' "Ost und West"

Alfred KantorowiczAlfred Kantorowicz erinnert am 10. Mai 1947 vor der Berliner Universität an die Bücherverbrennung von 1933 (© Bundesarchiv, Bild 183-S75711; Foto: Heinscher)
Am 12. Februar 1947 stellte Alfred Kantorowicz zwei im Inhalt beinahe identische Anträge: einen in englischer Sprache zu Händen des General Robert A. McClure, den zweiten an Oberst Sergej Tjulpanow, beide Leiter der jeweiligen Propaganda- und Informations-Abteilung in der amerikanischen und sowjetischen Militärverwaltung. Die Anträge enthielten die Bitte um Lizenz für eine "unabhängige deutsche Monatsschrift, […] die unter dem Titel 'Ost und West' eine Freistatt geistiger Aussprache werden" und nicht als "Organ oder das Sprachrohr einer der Besatzungsmächte […] oder irgendeiner der deutschen Parteien" fungieren sollte.[5] Einkalkulierend, dass die Lizenzierung durch nur eine Besatzungsmacht eine unmittelbare Stigmatisierung mit sich brächte und dass jeder Lizenzstempel einem Propagandaverdikt gleichkäme, sah Kantorowicz den einzigen Weg für eine "friedliche Brücke" jenseits des "Schlachtfelde[s] parteipolitischer Polemiken"[6] in der Mehrfachlizenzierung. Da jedoch die Lizenzvergabe durch die Amerikaner scheiterte[7], wurde"Ost und West" schließlich unter sowjetischem Vorzeichen herausgegeben, bis finanzielle Schwierigkeiten und ein Beschluss des SED-Zentralkomitees der Zeitschrift nach nur zweieinhalbjährigem
"Ost und West"Die fünfte Ausgabe der Zeitschrift "Ost und West", November 1947 (© Gedenkstätte Deutscher Widerstand)
Bestehen ein Ende setzten.

Rückblickend muss das Projekt als einziger ernstzunehmender Versuch gewertet werden, sich längerfristig publizistisch gegen die politisch-kulturelle Demarkationslinie auszusprechen und dabei Literatur als indirekte Stütze der Argumentation zu nutzen. Dass es sich bei dem proklamierten deutsch-deutschen Ansatz nicht um politische Rhetorik handelte, illustriert die facettenreiche Liste der Autoren, die der in der Nachkriegszeit öffentlich ausgetragenen Schriftstellerdebatte über politische Zugehörigkeit, Generationsfragen und innere versus De-facto-Emigration trotzte: Texte von unter anderem Ernst Bloch, Bertolt Brecht, Lion Feuchtwanger, Leonhard Frank, Stephan Hermlin, Ricarda Huch, Peter Huchel, Erich Kästner, Alfred Kurella, Elisabeth Langgässer, Heinrich und Thomas Mann, Theodor Plivier, Kurt Tucholsky, Günther Weisenborn und Arnold Zweig wurden in"Ost und West" veröffentlicht, was den Titelzusatz " mit Akzent auf dem und"[8] durchaus legitimierte.

Mit der Zuspitzung des innerdeutschen Konflikts zeichnete sich jedoch ein zeitnahes, beinahe zwangsläufiges Scheitern der Zeitschrift am realpolitischen Geschehen ab. Im November 1948 kündigte der Großteil West-Berliner und westdeutscher Beteiligter ihre Mitarbeit an der Zeitschrift auf, "manche mit Ausflüchten,
"Ost und West"Die fünfte Ausgabe der Zeitschrift "Ost und West", November 1947, Heftrücken (© Gedenkstätte Deutscher Widerstand)
andere mit dem offenen Eingeständnis, sie fürchteten Misshelligkeiten und materielle Nachteile, wenn sie weiter für eine sowjetisch lizenzierte Zeitschrift schrieben."[9] Die dadurch eklatant gewordene Diskrepanz zwischen ursprünglicher Intention und realer Sachlage führte zum endgültigen Urteil des seit Ende 1949 selbstständig agierenden ZK der SED; nach eingehender Beratung mit der sowjetischen Militärverwaltung wurde die Einstellung der Zeitschrift beschlossen.[10] Dass das Zeitschriftenwesen der Nachkriegsjahre weithin Spiegel und Sprachrohr politischer Intentionen war und dass veränderte ideologische Zielstellungen – vor allem in der Sowjetischen Besatzungszone und der späteren DDR – massiven Einfluss auf Buch- und Presselandschaft hatten, beweisen die Gründe, die seitens der SED zur Liquidierung der Zeitschrift angeführt wurden: "Als die Zeitschrift gegründet wurde, stand die Frage des Verhältnisses zwischen Ost- und Westdeutschland anders als heute. Damals kämpften wir um die Verhinderung der Spaltung und damals war das Programm [der] Zeitschrift eine wesentliche Hilfe für unseren Kampf."[11] Da nach der Neugründung zweier unabhängiger deutscher Staaten dieses Ziel obsolet geworden war, gab es keine weitere Existenzgrundlage der Zeitschrift.

Protestbriefe, etwa von Gustav Seitz und Heinrich Mann, Beileidsbekundungen von Lion Feuchtwanger und Walter von Molo sowie zahlreiche Lesermeinungen aus Ost und West[12] änderten nichts an dem Grundproblem, dass die Zeitschrift aufgrund des politischen Wandels ihrem ursprünglichen Anliegen nicht mehr folgen konnte und so zum Scheitern verurteilt war. Dass allerdings Kantorowicz, der sich – seinem Tagebuch zufolge – keinem der beiden Systeme in ihrer praktischen Umsetzung zugehörig fühlte, die letzte Ausgabe der Zeitschrift nicht nutzte, um ideologisch ungefärbte Inhalte nach eigenen Vorlieben zu veröffentlichen, wirkt zunächst überraschend. Anstelle von kritischen Worten gegen die Einstellung der Zeitschrift verfasste er eine Huldigung zu Stalins Geburtstag und brachte uneingeschränkte Freude darüber zum Ausdruck, "dass der Versuch, einen Nationalitätenstaat auf der Grundlage des Sozialismus zu bilden, vollauf geglückt"[13] sei. Außerdem wurden im Schlusswort nicht etwa die SED-Funktionäre, gegen die Kantorowicz erstaunlich undifferenziert in seinem Tagebuch polemisierte,[14] sondern die westdeutschen Machthaber, die die "alten, vorhitlerischen gesellschaftlichen Bedingungen wiederherzustellen" trachteten[15], angeklagt. Wenngleich der wahrheitsgemäße Vorwurf gegen restaurative Tendenzen in der jungen Bundesrepublik nicht zu kritisieren ist, so verblüfft doch die fehlende Offensivität gegenüber der DDR-Staatsmacht, wie sie zum Beispiel Peter Huchel mit der legendären letzten Ausgabe von "Sinn und Form" unter seiner Führung praktizierte.[16] Bei einer offenen Kritik am System jedoch hätte Kantorowicz nach dem Ende von "Ost und West" die bis dahin gediehenen Privilegien eingebüßt und mit großer Wahrscheinlichkeit keinen Lehrstuhl am literaturwissenschaftlichen Institut der Humboldt-Universität erhalten. Diesen Umständen muss bei einer retrospektive Verurteilung von Kantorowicz' Handlungsweisen Beachtung geschenkt werden, um die Diskrepanz zwischen intellektuellem Anspruch und faktischer Repression zu illustrieren und leichtfertigen Schuldzuweisungen vorzubeugen.


Fußnoten

1.
Vgl. Anke-Marie Lohmeier, Zeitschriftenkultur in den Westzonen zwischen Kriegsende und Währungsreform, in: Günter Häntzschel (Hg.), Neue Perspektiven der deutschen Buchkultur in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts, Wiesbaden 2003, S. 16: Zum Ende der Weimarer Republik existierten in Deutschland ca. 18.000 Zeitschriften, in den ersten Kriegsjahren noch knapp 5.000.
2.
Vgl. Adrian Hummel, Rezensionswesen der fünfziger Jahre, in: Häntzschel (Anm. 1), S. 87. – Das Folgende ebd., S. 101.
3.
Vgl. zu grenzüberschreitenden Ambitionen in literarischen Zeitschriften z.B.: Alexandra Birkert, Das Goldene Tor. Alfred Döblins Nachkriegszeitschrift, in: Archiv für Geschichte des Buchwesens 33 (1989), S. 261–294; Matthias Braun, Im Visier des MfS: "Sinn und Form" und "Neue Deutsche Literatur", in: Simone Barck u.a. (Hg.), Zwischen "Mosaik" und "Einheit", Berlin 1999, S. 360–366; Uwe Schoor, Vom "sowjetisch-trojanischen Panjepferd" zum "geheimen Journal der Nation". "Sinn und Form" bis 1962, in: ebd., S. 339–345; Graeme Cook, Literary Conversations. Hans Werner Richterʼs Role in the Literary Relations Between the Two German States, in: Rhys W. Williams et al. (eds.), German Writers and the Cold War 1945–61, Manchester 1992, S. 115–131; Stephen Parker, Peter Huchel and Sinn und Form. The German Academy of Arts and the Issue of German Cultural Unity, in: ebd., S. 132–158; Dennis Tate, Neue Deutsche Literatur: the Forum of the Divided Nation?, in: ebd., S. 47–64; Monika Estermann, Die Börsenvereine in Leipzig und Frankfurt – eine Problemskizze, in: Mark Lehmstedt/Siegfried Lokatis (Hg.), Das Loch in der Mauer, Wiesbaden 1997, S. 72–88; Martina Langermann, Westdeutsche Literatur in der NDL. Literaturen in Konkurrenz, in: ebd., S. 279–297; Susanne Krones, Akzente im Carl Hanser Verlag. Geschichte, Programm und Funktionswandel einer literarischen Zeitschrift 1954–2003, Göttingen 2009, S. 463–476.
4.
Dazu v. a. Roland Berbig (Hg.), Stille Post. Inoffizielle Schriftstellerkontakte zwischen West und Ost, Berlin 2005, sowie Lehmstedt/Lokatis (Anm. 3).
5.
Alfred Kantorowicz, Deutsches Tagebuch, München 1959, S. 165f.
6.
Barbara Baerns, "Ost und West": Eine Zeitschrift zwischen den Fronten. Zur politischen Funktion einer literarischen Zeitschrift in der Besatzungszeit (1945–1949), Münster 1968, S. 163.
7.
Zu den möglichen Gründen ebd., S. 217f, bzw. die ungleich polemischere Darstellung wegen Spionagevorwürfen durch die USA in: Kantorowicz (Anm. 5), S. 170–177, u. Ost und West 3 (1949) 12, S. 82–90.
8.
Ost und West 1 (1947) 1, S. 3.
9.
Kantorowicz (Anm. 5), S. 296.
10.
"Das Sekretariat hält die Zeitschriften 'Ost und West', 'Fuffzehn', 'Berliner Palette' und 'Roland von Berlin' für nicht notwendig und ersucht die sowjetische Militärverwaltung, die Papierzuteilungen für diese Zeitschriften einzustellen.": Reinschriftprotokoll der Sitzung des kleinen Sekretariats Nr. 60, Berlin 28.10.1949, BArch DY 30/J IV 2/3/60.
11.
Stefan Heymann vom ZK der SED an Alfred Kantorowicz, 1.11.1949, zit.: Baerns (Anm. 6), S. 179.
12.
Vgl. Ost und West 3 (1949) 12, S. 141–144.
13.
Ost und West 3 (1949) 12, S. 3.
14.
So bezeichnete er Becher nach dem ersten Wiedersehen in Berlin 1946 als "bösartigen Parteigeheimrat" mit "humorlosem Zynismus": Kantorowicz (Anm. 5), S. 144.
15.
Ost und West 3 (1949) 12, S. 96.
16.
Schon in der vorletzten Nummer unter seiner Herausgeberschaft Ende 1962, als seine Absetzung bereits abzusehen war, platzierte Huchel demonstrativ Ernst Fischers Essay "Franz Kafka" in der Zeitschrift und in der finalen Ausgabe "Entfremdung, Dekadenz und Realismus" von demselben, Essays von Hans Mayer und Werner Krauss sowie Arbeiten von Günter Eich, Paul Celan und Ilse Aichinger. Vgl. Parker (Anm. 3), S. 151.

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