Beleuchteter Reichstag

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20.9.2012 | Von:
Berthold Petzinna

Die Beobachtung
des westdeutschen Verlagswesens
durch das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) der DDR

Das Beispiel des Suhrkamp-Verlags

Die Arbeit des MfS galt auch der Abwehr der "Politisch-Ideologischen Diversion". Westverlage mit eher linkem Profil wie Suhrkamp gerieten ins Visier des MfS, das eine gesteuerte Kampagne argwöhnte. Politische und ökonomische Motive lagen auf diesem Feld in Konflikt.

I

Unter den bundesdeutschen Verlagen waren – sieht man einmal von politisch an DDR-Positionen angelehnten oder von dort unterstützten Unternehmen wie Pahl-Rugenstein in Köln ab – neben Luchterhand die Verbindungen des Suhrkamp-Verlags in die DDR besonders eng. Diese Kontakte wurzelten in dem nahen Verhältnis, das den Verlagsgründer Peter Suhrkamp mit Bertolt Brecht verband. Dieses Vertrauensverhältnis bewog Brecht, der im Ostteil Berlins lebte, Suhrkamps 1950 in Frankfurt am Main gegründetem Unternehmen die Rechte an seinem Werk einzuräumen, das für die DDR bei Aufbau erschien. Bedenkt man die Rolle, die Brechts Erbe im Selbstverständnis der DDR einnahm, so nimmt es nicht wunder, dass diese Konstruktion Spannungen erzeugte, die politischer Natur waren. Bereits diese Konstellation hätte ein Interesse des Ministeriums für Staatssicherheit an dem Westverlag motivieren können.

Suhrkamp VerlagBildnis des Verlegers Siegfried Unseld hinter einem Eingangsschild zum alten Verlagsgebäude von Suhrkamp in Frankfurt am Main, 2003 (© ddp/AP, Michael Probst)
Siegfried Unseld, der Nachfolger des 1959 verstorbenen Verlegers Suhrkamp, – und mit ihm der Suhrkamp-Verlag – gerieten jedoch am Rande einer anders gerichteten, groß angelegten Spähaktion ins Blickfeld des MfS. Zu den vielen nach der Machtübernahme durch die NSDAP 1933 emigrierten bzw. vertriebenen deutschen Intellektuellen gehörte auch der Philosoph Ernst Bloch. Und gleich manch anderen fiel Blochs Wahl nach 1945 auf die sowjetische Besatzungszone (SBZ), später DDR. Doch Bloch, Professor für Philosophie an der Leipziger Universität, geriet recht bald in Konflikt mit der politischen Linie der SED, der überdies auch die philosophische Orientierung dieses Denkers der Utopie suspekt war. In der Folge 1957 zwangsemeritiert, sah er sich zunehmend isoliert.

Schwierigkeiten mit seinem Hausverlag – Aufbau im Ostteil Berlins – ließen Bloch anderwärts – im Westen – nach einem Verleger Ausschau halten. Blochs Bemühungen entgingen auch seinen Überwachern aus dem MfS nicht. Zunächst erwog der ins Abseits gedrängte Philosoph den Kölner Verlag Kiepenheuer und Witsch, der Interesse an dem Hauptwerk "Das Prinzp Hoffnung" gezeigt hatte, so berichtete es ein Inoffizieller Mitarbeiter (IM).[1] Es waren politische Gründe, die Bloch die Verbindung mit dem bekannten Kalten Krieger Joseph Caspar Witsch scheuen ließen. Ebenfalls aus politischen Gründen, die diesmal vom Aufbau-Verlag ausgingen, kam der angesehene Verlag von Günther Neske nicht zum Zuge – er verlegte mit Martin Heidegger einen nationalsozialistisch belasteten Kollegen Blochs.[2] Blochs letztliche Entscheidung für den keine zehn Jahre alten Verlag von Peter Suhrkamp hatte auch einen politischen Hintergrund, und wieder berichtete ein IM darüber: "Dieser Verleger sei einer der fortschrittlichsten Westdeutschlands und habe auch die Verlagsrechte für Bert Brecht. Wenn der Aufbau-Verlag die Lizenz für Suhrkamp nicht gibt, will Bloch seinen Vertrag mit dem Aufbau-Verlag kündigen und alle Rechte Suhrkamp übertragen."[3]

In dem Frankfurter Verlag hatte noch sein im März 1959 verstorbener Gründer beabsichtigt, Auszüge aus Blochs Werk "Spuren" in der Bundesrepublik zu veröffentlichen. Sein Nachfolger Siegfried Unseld, der
Ernst BlochErnst Bloch auf dem XV. Deutschen Schriftsteller Kongress in Ost-Berlin, 13. Januar 1956 (© Bundesarchiv, Bild 183-35545-0009; ZB/Krüger)
Ernst Bloch 1958 bereits kennen gelernt hatte, entschied sich nun für das dreibändige Hauptwerk "Das Prinzip Hoffnung".[4] Den Bloch-Überwachern des MfS war er bereits vor der Publikation kein Unbekannter mehr. Die engmaschige Überwachung Blochs, die neben dem Einsatz von IM auch eine Verwanzung von dessen Wohnung einschloss, hatte auch bezüglich der Produktion des "Prinzips Hoffnung" in Frankfurt und Unselds Rolle sowie seines Verhältnisses zu dem Leipziger Emeritus manche Erkenntnisse erbracht.[5] Eine herausgehobene Gelegenheit ergab sich im Sommer 1960 – Ernst Bloch beging am achten Juli in Leipzig seinen 75. Geburtstag. Auch über diesen Besuch des Verlegers existieren detaillierte Berichte.[6]

Siegfried Unseld blieb in dem umfangreichen Vorgang zu Ernst Bloch und dessen Leipziger Umfeld weiterhin in den Akten des MfS präsent. Die Kontakte, die Unseld und der Verlag mit Jürgen Teller, Blochs in der DDR drangsaliertem Schüler, unterhielten,[7] ließen über die Jahre hin weiteres Überwachungsmaterial anfallen. In Teller und Unseld sah man bedeutsame Akteure für die "Organisierung einer feindlichen Tätigkeit in der DDR", wobei 1968 das Bonner Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen des SPD-Ministers Herbert Wehner als Steuerungsorgan angenommen wurde.[8]

Der Fall Ernst Bloch bildete den Auftakt, doch nicht den ganzen Umfang der Beobachtung des Suhrkamp-Verlags und seines Leiters durch das MfS. Unseld wurde seitens des Ministeriums durch die Verwaltung für Staatssicherheit Groß-Berlin (Abteilung XX) "operativ bearbeitet".[9] Zumindest in den Jahren 1963–1965 wurden seine Einreisen in die DDR registriert.[10]

II

Gleichsam den Rahmen dieser Überwachung bildete dabei ein Kernanliegen im Tätigkeitsprofil dieses Geheimdienstes – die Verhinderung bzw. Kontrolle der sogenannten "Politisch-ideologischen Diversion" (PID) sowie ihrer vermeintlichen Träger und Instrumente, insbesondere der häufig geargwöhnten "Kontaktpolitk". Diese Bedrohungsvorstellung steigerte sich im Zuge des proklamierten "Wandels durch Annäherung" und im Verlauf der Neuen Ostpolitik der sozialliberalen Bundesregierung – von DDR-Außenminister Otto Winzer als "Aggression auf Filzlatschen" bezeichnet – und der anschließenden Vertragspolitik noch.

Das MfS definierte die PID, die in den späten 1950er-Jahren für das Ministerium eine Rolle zu spielen begann,[11] in einem für den Hausgebrauch bestimmten "Wörterbuch der politisch operativen Arbeit" in einem Bandwurmsatz mit Verweiszeichen auf einen benachbarten festgelegten Begriff: "Mit der politisch-ideologischen Diversion strebt der Feind in einem langfristig angelegten, mehrstufigen Prozeß subversive Ziele an. Sie bestehen in der Zersetzung des sozialistischen Bewußtseins bzw. der Störung und Verhinderung seiner Herausbildung, in der Untergrabung des Vertrauens breiter Bevölkerungskreise zur Politik der kommunistischen Parteien und der sozialistischen Staaten, in der Inspirierung antisozialistischer Verhaltensweisen bis hin zur Begehung von Staatsverbrechen, in der Mobilisierung feindlich-negativer Kräfte in den sozialistischen Staaten, in der Entwicklung einer feindlichen, ideologischen, personellen Basis in den sozialistischen Staaten zur Inspirierung politischer → Untergrundtätigkeit sowie im Hervorrufen von Unzufriedenheit, Unruhe, Passivität und politischer Unsicherheit unter breiten Bevölkerungskreisen."[12]

Unter "Kontaktpolitik" wiederum verstand man ein Vehikel zu diesem Zweck und zur generellen Behinderung der erwünschten sozialistischen Entwicklung: "Zur Durchsetzung dieser Ziele werden durch Zentren der politisch-ideologischen Diversion, Massenmedien, Geheimdienste, staatliche und private Einrichtungen, Parteien und gesellschaftliche Organisationen, wissenschaftliche Institute, wirtschaftsleitende Organe, Konzerne, Betriebe und andere Einrichtungen des imperialistischen Herrschaftssystems zielgerichtete Kontakte aufgenommen und mißbraucht."[13] Kontakte auch rein beruflicher Art standen dabei tendenziell unter dem Generalverdacht, zumindest das Vorspiel eines solchen "Mißbrauchs" zu sein.[14] Grundsätzlich ging man im MfS bis in die letzten Jahre der DDR davon aus, dass es sich bei der PID um einen gesteuerten und konzertierten Angriff handelte. Dementsprechend neigte man dazu, die Westmedien als zentral dirigiert anzusehen.[15] Dies schloss auch Buchverlage aus der Bundesrepublik ein. Generell räumte das MfS im Zusammenhang der PID-Konzeption ästhetisch-kulturellen Faktoren einen hohen Stellenwert ein, weswegen Schriftsteller und Angehörige des Verlagssystems im Rahmen der Beobachtung bzw. Behinderung der sogenannten "Kontaktpolitik" gleichfalls in einem Brennpunkt der Aufmerksamkeit standen.

Eine Dienstanweisung des Ministers Erich Mielke aus dem Jahr 1969 beleuchtet in Teilen diesen Zusammenhang.[16] Ausgehend von der Annahme einer Intensivierung der PID und der ihr zugeordneten Kontaktpolitik heißt es grundsätzlich, die Beobachtung des schriftstellerischen, des buchhändlerischen und des Verlagsbereichs bildeten einen Schwerpunkt der MfS-Arbeit. Als konkrete Zielsetzung wird unter anderem bestimmt: "Durch den Einsatz des inoffiziellen Netzes und anderer operativer Maßnahmen ist das Auftreten von Kulturschaffenden und Mitarbeitern der Massenkommunikationsmittel aus Westdeutschland, Westberlin und dem nichtsozialistischen Ausland in der DDR ständig zu überwachen und zu analysieren. Versuche feindlichen Auftretens sind vorher aufzuklären und zu verhindern. Bestrebungen von Personen, feindliche Ideologie zu verbreiten, müssen in Zusammenarbeit mit der Partei und anderen gesellschaftlichen und staatlichen Organen durch geeignete operative Maßnahmen unterbunden werden." Darüber hinaus sollten durch IM "die kulturellen Einrichtungen und Massenkommunikationsmittel in Westdeutschland und Westberlin, die in besonderem Maße in das System der politisch-ideologischen Diversion einbezogen sind, nach ihrer Zielstellung, Wirkungsweise und ihrer Stellung im System der politisch-ideologischen Diversion" ausgeforscht werden. Ausdrücklich hieß es: "Dabei hat sich die Aufklärungstätigkeit neben den Geheimdiensten, staatlichen Organen und volksfeindlichen Organisationen in Westdeutschland und Westberlin auf Verlage, Verlagsgruppierungen und Einrichtungen der Massenkommunikationsmittel zu konzentrieren, deren Angriffe sich besonders gegen die kulturpolitische Entwicklung der DDR richten." – Eine spätere Überschau aus dem Jahr 1983 macht deutlich, dass im MfS die Publikationspolitik von liberalen bis linken Verlagen – genannt werden imter anderen Luchterhand, Suhrkamp, Wagenbach und Rotbuch – sowie deren Kontakte zu DDR-Autoren als besonders bedrohlich gewertet wurde.[17]


Fußnoten

1.
BV Leipzig, Abt. V/6, Leipzig, 6.3.1958. Treffbericht GI "Netzel" (Unterleutnant Heider), BStU, MfS, AOP 3215/87 Bd. 5, Bl. 88f. – Das Folgende ebd., Bl. 89.
2.
Vgl. Peter Michalzik, Unseld. Eine Biographie, München 2002, S. 120; auch Arno Münster, Ernst Bloch. Eine politische Biographie, Berlin u.a. 2004, S. 298.
3.
BV Leipzig, Abt. V/6, Leipzig, 25.2.1959. Betr.: Bericht des Prof. Mende (Jena) über seinen Besuch bei Prof. Bloch], BStU, MfS, AOP 3215/87, Bd. 6, Bl. 92.
4.
Vgl. Michalzik (Anm. 2), S. 119f.
5.
Vgl. MfS, BV Leipzig, Ref. 0, Leipzig, 18.5.1959. Informationsbericht II/17 v. 17.5.1959, BStU, Ast. Leipzig, AOP 2839/63 Bd. 9, Bl. 330f; MfS, BV Leipzig, Leipzig, 5.9.1959. Betr.: Auszug aus dem GI-Bericht "Wild" vom 5.9.1959, ebd., Bl. 399.
6.
Vgl. MfS, BV Leipzig, Abt. 0, Leipzig, 7.7.1960. Betr.: Auszug aus dem GI-Bericht "Wild" v. 7.7.1960, BStU, Ast. Leipzig, AOP 2839/63, Bd. 10, Bl. 261ff.
7.
Siehe zum Verhältnis Teller–Unseld auch Jan Robert Bloch u.a. (Hg.), Briefe durch die Mauer. Briefwechsel 1954–1998 zwischen Ernst & Karola Bloch und Jürgen & Johanna Teller, Mössingen-Talheim 2009.
8.
Vgl. Leiter der Objektverwaltung "W". Bemerkungen zum Vorgang Reg.-Nr. 226/65, 25.5.1968, BStU, Ast. Chemnitz, AOP 6/69 "W" VII, Bl. 3.
9.
Objektverwaltung "W" für Staatssicherheit, Karl-Marx-Stadt, an Verwaltung für Staatssicherheit Groß-Berlin, 19.2.1968, BStU, Ast. Chemnitz, AOP 6/69 "W" XI, Bl. 244.
10.
Vgl. die v. Feb. 1966 datierte Aufstellung, BStU, MfS, HA XX 13017, Bl. 163.
11.
Vgl. Siegfried Mampel, Das MfS der ehemaligen DDR als Ideologiepolizei. Zur Bedeutung einer Heilslehre als Mittel zum Griff auf das Bewußtsein für das Totalitarismusmodell, Berlin 1996, S. 38f.
12.
Siegfried Suckut (Hg.), Das Wörterbuch der Staatssicherheit. Definitionen zur "politisch-operativen Arbeit", Berlin 1996, S. 303.
13.
Ebd., S. 220.
14.
Siehe hierzu die bezeichnende Formulierung in einem Bericht über ein Treffen mit dem GI "Kant" v. 4.12.1963, BStU, MfS, AIM 16574/89, Bd. 3, Bl. 133: "Durch ein Gespräch mit dem Gen. [Klaus] GYSI hat der GI erfahren, daß es unter der neuen Bonner Regierung unter Erhard starke Tendenzen gibt, die Kontakte zur DDR unter Ausnutzung aller Möglichkeiten zu forcieren. Es ist zu vermuten, daß es im nächsten Jahr eine größere Anzahl von Besuchern aus westd. Verlagen geben wird, die hier vorerst auf rein fachlicher Ebene Kontakt suchen werden." (Hervorhebung v. Vf.).
15.
Vgl. Jochen Staadt u.a., Feind-Bild Springer. Ein Verlag und seine Gegner, Göttingen 2009, S. 244: "Die Mitarbeiter des DDR-Geheimapparates konnten sich die bürgerliche Presse nicht anders als von geheimen Machtzentralen des Monopolkapitals angeleitet vorstellen." Zu Recht weisen die Autoren darauf hin, dass diese Sichtweise "trotz aller Perfektion der Überwachung zu schwerwiegenden Fehlwahrnehmungen" geführt habe.
16.
Dienstanweisung 3/69, 18.6.1969. Zur Organisierung der politisch-operativen Arbeit in den Bereichen der Kultur und Massenkommunikationsmittel, BStU, MfS, BdL Dok. 2468.
17.
ZAIG. Berlin, Mai 1983. Arbeitsmaterial. Hinweise über antisozialistische Aktivitäten westlicher Verlage […], BStU, MfS, HA IX 13562, Bl. 5.

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