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20.9.2012 | Von:
Ingrid Sonntag

Langsamer Abschied von der DDR

Kommentar zu einer Festrede von Hans Mayer auf Anna Seghers am 26. Januar 1962

II. "… einen großen Eindruck auf das westdeutsche Verlagswesen hinterlassen"

[19]

In den Jahren 1954/55 sollte das Unternehmen Reclam "reprivatisiert" werden. Das politische Ziel der Jubiläumsfeier Nummer 8.000 im Dezember 1954 diente dem Amt für Literatur und Verlagswesen unter anderem "im Sinne der Wiedervereinigungspolitik unserer Partei und Regierung" zu: "einem wirkungsvollen und überzeugenden Anschauungsunterricht über die Bereitschaft der DDR-Behörden und des Verlagswesens der DDR, trotz aller politischen Trennungen und verlagsrechtlichen Divergenzen, die durch die Spaltung Deutschlands hervorgerufen sind, das Einigende in den Vordergrund zu rücken und eine reibungslose, faire Zusammenarbeit der noch getrennt arbeitenden sogenannten Parallelverlage herbeizuführen."[20] Dagegen freilich fürchteten "die Genossen vom Reclam-Verlag", den "westdeutschen Erben Reclam" als "Verwalter" unterstellt zu werden.[21]

Aus dem Jubiläumsjahr 1954 sind zwischen dem Verlag und seinem Festredner keine besonderen Differenzen bekannt geworden, seit dem Beginn der Gespräche über das bevorstehende RUB-Jubiläum 9.000 umso mehr. Nach dem Mauerbau hatte sich dem Kulturministerium, dem die Abteilung Literatur und Buchwesen nun angehörte, und dem Leipziger Reclam-Verlag im Herbst 1961 eine gute Gelegenheit eröffnet, Reclam endlich als eigenständigen Verlag zu etablieren. Den ersten Schritt sollte die Aufgabe der traditionellen Nummernzählung für die Universal-Bibliothek darstellen,[22] begründet mit "der republikfeindlichen Haltung des Zweigverlages Stuttgart und unter Berücksichtigung der Tatsache, daß allein das Stammhaus in Leipzig die fortschrittlichen Traditionen pflegt."[23]

Der Konflikt mit dem westdeutschen Literaturbetrieb lag aber nicht im Interesse Hans Mayers. Er war darauf bedacht, als Wissenschaftler und Autor in Ost- und Westdeutschland präsent zu sein und verstand sich auch nicht als "Lämpchen, was man in der DDR ausknipsen könne, in Westdeutschland aber jederzeit anknipsen könne".[24] Im Kulturministerium wurde penibel registriert, "dass sich Prof. Mayer durch die von ihm eingeschlagene Taktik und Praxis seiner Veröffentlichungen in Westdeutschland eine ziemlich feste ökonomische Basis schaffen könnte, die es ihm leicht und gesichert erscheinen lassen könnte, eines Tags die DDR zu verlassen."

Wegen seines Seghers-Nachworts, einer "Originalarbeit", die, wie Mayer gegenüber Marquardt anmerkte, "eigens für Sie geschrieben wurde", kam es zu einer ersten Verstimmung. Denn Mayer stellte dem Verlag für das Nachwort ein für die damalige Zeit ungewöhnlich hohes Honorar in Rechnung.[25] Da der Verlag es versäumt hatte, mit dem Autor vor Beginn der Arbeit einen Vertrag zu schließen, fehlten nun die Argumente, dessen Honorarforderung abzuwehren.[26]

Bevor Hans Mayer den Verlag darüber informierte, dass Peter Huchel, Chefredakteur der Zeitschrift "Sinn und Form", in der ersten Nummer des 1961er-Jahrgangs plane, das Seghers-Nachwort abzudrucken,[27] hatte der sich darum bemüht, Huchel als Autor eines Bandes im Jahr 1963 zu gewinnen.[28] Die Abdruckmöglichkeit in der Zeitschrift benutzte Marquardt, um das Honorarproblem doch noch zu seinen Gunsten zu wenden. Er schrieb an Mayer, dass er zwar "grundsätzlich" einverstanden sei mit einem Abdruck in "Sinn und Form", aber voraussetze, dass "die Honorarfrage für beide Teile eine zufriedenstellende Lösung" finde, und schlug deshalb vor, "daß die Hauptrechte an Ihrem Seghers-Nachwort bei Ihnen bleiben, Sie somit auch das volle Honorar für den Abdruck in 'Sinn und Form' beanspruchen können." Abschließend erklärte er sich einverstanden mit Mayers Angebot, eine Sammlung von Aufsätzen und Essays in der "cellophanierten" Reihe der RUB herausbringen. Er würde es begrüßen, "wenn uns Ihre Auswahl im Frühjahr kommenden Jahres vorliegen könnte." Und: "Eine nochmalige mündliche Aussprache wäre zweckmäßig".

Mayer reagierte erbost auf den "Dreh", den Marquardt mit "Sinn und Form" machen wollte: "Sie können doch gar nicht wissen, ob ich mit Huchels Vorschlag wirklich einverstanden bin, da mir unter Umständen daran liegen kann, einen umfangreicheren Essay in 'Sinn und Form' erscheinen zu lassen, um mir nicht selbst den Raum dafür durch einen Abdruck der 12 Seiten über Anna Seghers zu blockieren."[29] Den Band mit "ausgewählten Essays zur deutschen Klassik und Romantik" werde er "zunächst einmal" zurückzustellen, denn der sei "im Augenblick aus verschiedenen Gründen nicht spruchreif." Mayer arbeitete, neben einer beeindruckenden Reihe weiterer literarischer Projekte, an dem Band "Ansichten zur Literatur der Zeit" mit Studien zu Schriftstellern wie Franz Kafka, Eugen Ionesco und Boris Pasternak, die in Ostdeutschland zwar kritisiert, aber nicht gelesen werden konnten.[30]

III. "Seghers – ehrlich gesagt – im Augenblick – wichtiger als Festschrift Arnold Zweig"

[31]

Die Beschäftigung mit Anna Seghers diente Hans Mayer als Resonanzraum für die Frage, ob die DDR noch der Ort war, an dem sich mit der Kunst Brücken zwischen Ost und West, gestern und heute und zwischen den Exilanten aus Ost und West schlagen ließen. Während er am 9. November 1961 an Stephan Hermlin schrieb, dass ihm dieses Nachwort der RUB-Ausgabe 9.000 "wichtig" sei,[32] teilte er Verlagsleiter Marquardt bei der überpünktlichen Abgabe des Nachworts eine Woche später mit, dass er diesmal "bewusst" auf ein kulturpolitisches Statement verzichtet habe, "etwas zur Nr. 9.000 zu sagen, weil ich annehme, dass der Verlag in der Ausstattung auf diese Tatsache von sich aus hinweisen wird."[33] Stattdessen habe er am Beispiel der "Erzählung eine größere Studie über die erzählerischen Grundprinzipien von Anna Seghers in Form eines Nachworts geschrieben. Die Bedeutung der Geschichte und der Erzählerin verlangte es, dass man ausführlicher wurde."

Die Umstände, unter denen 1954 die Rede für RUB-Band 8.000 entstanden ist, waren nicht genauer zu ermitteln, weil dazu keine aussagekräftigen Dokumente im Verlagsarchiv aufzufinden sind.
Leonhard Frank signiertLeonhard Frank signiert die Vorzugsausgabe der RUB Nr. 8.000 "Karl und Anna", umringt von Cheflektor Hans Marquardt, Verlagsleiter Gerhard Keil und Franks Ehefrau Charlotte (© Verlag Philipp Reclam jun. Stuttgart/Strahlbild Leipzig)
In Mayers "Vorbemerkung" zu Leonhard Franks Erzählung "Karl und Anna" heißt es jedoch, dass die Ehrung in Reclams Universal-Bibliothek ein geglückter "Wurf" sei und damit auch das Diktum Friedrich Wolfs in der Festrede zum 125-jährigen Verlagsjubiläum nach "Meisterschaft und Volkstümlichkeit" erfüllt wäre.[34] Die Erzählung des linksbürgerlichen, in München beheimateten Schriftstellers zeige "höchste Meisterschaft", die "gleichzeitig höchste Einfachheit" sei. Interessant ist hier, dass Mayer es vermied, Franks Pazifismus zu denunzieren, der bei den ostdeutschen Machthabern Anstoß erregt hatte.[35] Dass Frank ein Reclam-Autor aus den 1920er-Jahren war, dazu ein alter Freund des damaligen Kulturministers Johannes R. Becher aus der Bad Uracher Künstlerkolonie – und ein Westemigrant, Exilland USA, verschwieg er. Die Nummer 7.000 sei einem "Ideologen der Menschenfeindschaft" zuerkannt worden: Erwin Guido Kolbenheyers Erzählwerk sei "nicht human, nicht meisterhaft, nicht volkstümlich in irgendeinem Sinne."[36] Die Programmentscheidungen des Vorkriegsverlags Reclam bewertete Mayer ideologisch: "Der Maßstab, der höchste nämlich, ist nicht immer im Verlaufe der Verlagsgeschichte eingehalten worden." Es sei doch eine "etwas fragwürdige Art der Popularität" gewesen, "die sich hier kundtat", gewiss nicht "künstlerische Meisterschaft".

Der Verzicht auf ein kulturpolitisches Statement zum Jahreswechsel 1961/62 kann als ein Wendepunkt in Hans Mayers Verhältnis zur ostdeutschen Gesellschaft gelten. Denn er entschied sich, sozusagen in der Diaspora jener Monate, von einem bewährten Arbeitsverfahren abzuweichen und wie üblich aus einer Arbeit mehrere öffentliche Anlässe zu bedienen. Er verzichtete darauf, aus der Studie "über die erzählerischen Grundprinzipien der Seghers" den "eigentlichen Redetext"[37] für die neue Festrede auszuschneiden. Für den gerade abgeschlossenen Vortrag "Heinrich von Kleist. Der geschichtliche Augenblick" zur Kleist-Ehrung hatte er dieses Verfahren in der bewährten Weise gehandhabt. Doch für das Seghers-Jubiläum trennte er Nachwort und Rede thematisch voneinander. Er erhoffte sich wohl damit, das befürchtete Statement hinauszuschieben, nicht schriftlich fixieren oder veröffentlichen zu müssen.

Der Apparat von Staat und Partei reagierte prompt. Hans Marquardt hatte seinen Dank für die Klärung der "verfahrene[n] Situation im Hinblick auf unsere Jubiläumspublikation" beim amtierenden Cheflektor des Aufbau-Verlages, Günter Caspar, nicht nur mit einer Bitte um eine Rezension in der Wochenzeitschrift "Sonntag" verknüpft, sondern den Kontakt auch genutzt, um ihn über die Bereitschaft des Aufbau-Autors Hans Mayer zu informieren, einen Artikel "über die UB" im "Neuen Deutschland" zu veröffentlichen.[38] Dieser Artikel wurde ebenso wenig gedruckt, wie man vergeblich nach dem Namen des "Direktors des Instituts für Deutsche Literaturgeschichte an der Karl-Marx-Universität Leipzig" im Verlagsbulletin sucht, das nach dem 14. Plenum, welches vom 23. bis 26. November 1961 im ZK der SED stattfand, erschienen ist.[39] Die Einschätzung, dass Reclams Universal-Bibliothek "unmittelbar mit den fortschrittlichen Traditionen der deutschen Bildungsgeschichte verbunden und aus unserer gegenwärtigen sozialistischen Kultur nicht wegzudenken ist", blieb nun den "namhaften Literaturwissenschaftlern der Deutschen Demokratischen Republik" aus dem Verlagsbeirat vorbehalten: Karl-Heinz Schönfelder, Werner Bahner, Dieter Bergner, Manfred Buhr, Claus Träger, Siegfried Streller, Kurt Kanzog, Stephan Stompor und Rudolf Fischer.


Fußnoten

19.
Aktennotiz Clemens Seifert, Amt für Literatur und Verlagswesen, HR Literaturaustausch, 20.6.1955, BArch, DR 1/1945.
20.
Ebd.
21.
Karl Böhm [stellv. Leiter im Amt für Literatur und Buchwesen], Kurze Information aus einer Besprechung mit […] Marquard[t]/Reclam-Verlag, 26.1.1954, BArch, DR 1/1945.
22.
Vgl. Carmen Laux, Philipp Reclam jun. Leipzig: "Eine Prestigefrage des Leipziger Buchhandels". Die Entwicklung des Verlages in den Jahren 1945 bis 1953, unveröff. Mag.-arb. Univ. Leipzig 2010, S. 156, Anm. 798. Nach der ersten Festlegung sollte Leipzig die Nummern bis 7700 und Stuttgart Nr. 7701–7900 belegen; ein Papier mit der Neufestlegung aus dem Jahr 1954 ist bisher nicht aufgefunden worden.
23.
Aktennotiz über ein Gespräch von Hans Marquardt mit Staatssekretär Erich Wendt, 2.10.1962 [sic], RAL, Ordner 232 [25].
24.
Jahn an die Leitung des Ministeriums (Anm. 12). – Das Folgende ebd.
25.
Hans Mayer an Hans Marquardt, 18.11.1961, RAL, Akte 114.
26.
Hans Marquardt an Hans Mayer, 6.12.1961, RAL, Ordner 232 [25] u. Akte 114.
27.
Hans Mayer an Hans Marquardt, 30.11.1961, RAL, Akte 114.
28.
Hans Marquardt u. Hubert Witt an Peter Huchel, 18.11.1961, RAL, Akte 111.
29.
Hans Mayer an Hans Marquardt, 13.12.1961, RAL, Akte 114. – Das Nachwort ist unverändert, aber mit verschiedenen Titeln erschienen: Hans Mayer, Nachwort, in: Anna Seghers, Der Ausflug der toten Mädchen [RUB; 9.000], Leipzig 1962, S. 63–78, u. ders., Anmerkung zu einer Erzählung von Anna Seghers, in: Sinn und Form 14 (1962) 1, S. 117–225.
30.
Das Buch ist im Nov. 1962 bei Rowohlt in Reinbek erschienen.
31.
Vgl. Hans Mayer an Stephan Hermlin, 9.11.1961, in: Lehmstedt, Mayer-Briefe (Anm. 1), S. 513.
32.
Ebd.
33.
Mayer an Marquardt, 18.11.1961 (Anm. 25).
34.
Vgl. Hans Mayer, Vorbemerkung, in: Leonhard Frank, Karl und Anna. Erzählung, Leipzig 1954, S. 5–7.
35.
Vgl. Verhinderung der Verbreitung pazifistischer Tendenzen 1952–1955, in: BArch, DR 1/1896.
36.
Mayer, Vorbemerkung (Anm. 34), S. 7.
37.
Mayer an Hermlin (Anm. 31).
38.
Hans Marquardt an Günter Caspar, 2.11.1961, RAL, Ordner 232 [25].
39.
"RUB Nr. 9 000. Ein Ruhmesblatt deutschen Verlagsschaffens", o.D., RAL, Ordner 232 [25], S. 1f. Im Dokument "Vorschläge der Abt. Absatz/Werbung/Vertrieb zur RUB" v. 20.10.1961, ebd., wurde das Erscheinen zum 30.11. [handschr. Marquardt] festgelegt.

Hans Mayer versuchte 1953 nachzuweisen, dass beim Aufstand des 17. Juni in der DDR wie bei der Exekution der Rosenbergs zwei Tage darauf in den USA faschistische Tendenzen wirksam waren. Dieser verschollene Text des von 1948–1963 in Leipzig lehrenden Germanisten tauchte vor einem Jahr wieder auf.

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Unmittelbar nach der Niederschlagung des Aufstandes vom 17. Juni 1953 verfasste Hans Mayer seine Gedanken dazu. Er erkannte darin einen "faschistischen Putschversuch". Diese frühen Äußerungen werden verglichen mit zwei späteren Interpretationen Mayers aus den Jahren 1984 und 1991.

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