Beleuchteter Reichstag

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26.10.2012 | Von:
Henrik Bispinck

Kulturelite im Blick der Stasi

Die Nachwehen der Biermann-Ausbürgerung im Spiegel der ZAIG-Berichte des Jahres 1977

Beobachtung im Westen

Die ZAIG berichtete auch nach deren Übersiedlung in den Westen über die Künstler und Intellektuellen, über ihre private und berufliche Situation sowie über ihre Beziehungen untereinander. Besonders interessant ist ein 29-seitiges Dossier vom Oktober 1977 "über die Situation und soziale Lage ehemaliger Kulturschaffender der DDR, die in die BRD, nach Westberlin und andere kapitalistische Staaten übergesiedelt sind".[41] Die Information stellt die Anpassungsschwierigkeiten und materiellen Probleme der Übersiedler in den Vordergrund. Fast alle kämen mit den "vorgefundenen kapitalistischen kommerziellen Gepflogenheiten" im Showgeschäft nicht zurecht und hätten Schwierigkeiten, sich eine materielle Existenz aufzubauen.

So wird über Eva-Maria Hagen berichtet, sie habe außer "gelegentlichen Auftritten mit Biermann […] keine anderen Erwerbsmöglichkeiten", über den Musiker Klaus Jentzsch ("Renft") heißt es, er lebe in "bescheidenen Verhältnissen" und habe es noch nicht geschafft, eine neue Band aufzubauen. Die Sängerin Christiane Wunder-Ufholz lebe in West-Berlin in einer "Kleinst-Altbauwohnung" und beziehe Arbeitslosenunterstützung, und auch die Schriftsteller Sarah Kirsch und Bernd Jentzsch sowie der Komponist Tilo Medek hätten es bisher nicht geschafft, sich eine gesicherte Existenz aufzubauen. Als Kronzeugen für diese Lage wurden vor allem Berichte der westdeutschen Presse sowie Äußerungen von ebenfalls ausgereisten Künstler-Kollegen herangezogen. Im Hinblick auf die Ursachen für diese Probleme verweist der Bericht auf die "Bedingungen der kommerzialisierten Unterhaltungsbranche" in der Bundesrepublik, "fehlende[] Beziehungen" sowie auf unterschiedliche Geschmäcker in Ost und West. Beispielsweise werde in der bundesdeutschen Presse diskutiert, ob Sarah Kirschs literarischer Stil im Westen überhaupt gefragt sei.

Eberhard CohrsEberhard Cohrs im Programm des Berliner Friedrichstadtpalastes "Er macht det schon", 1968 (© Bundesarchiv, Bild 183-G0309-0017-001; Klaus Franke/ADN-ZB)
Große Schwierigkeiten, im Showgeschäft der Bundesrepublik Fuß zu fassen, hatte der Komiker Eberhard Cohrs. Er hatte sich zwar nicht dem Protest gegen die Biermann-Ausbürgerung angeschlossen, war aber im Februar 1977 von einem Gastspielaufenthalt in West-Berlin nicht zurückgekehrt, auch deshalb, weil ihm aufgrund seiner zunehmend kritischen Witze in der DDR ein "Mentor" zur Seite gestellt werden sollte, der seine Texte schrieb bzw. kontrollierte. [42] Cohrs westdeutsches Fernsehdebüt in der Rudi-Carrell-Show "Am laufenden Band" wurde in der Presse als "peinigend" und "schlicht eine Katastrophe" verrissen, auch eine Tour durch Kleinstadtbühnen war wenig erfolgreich.[43] Der ZAIG-Bericht resümierte, Cohrs habe sich in Westdeutschland "als Komiker nicht profilieren" können und daher "bisher keine gesicherte Perspektive".[44]

Auch auf sozialpsychologische Schwierigkeiten bei der Eingewöhnung der Übersiedler in der Bundesrepublik geht der Bericht ein. Die Ehefrau von Wolf Biermann, Christine, wird mit den Worten zitiert, sie könne "mit der 'Kälte in den zwischenmenschlichen Beziehungen', der 'Selbstsucht'" in der westdeutschen Gesellschaft "nur schwer fertig werden" und habe "zunehmend 'Sehnsucht' nach ihrem in der DDR lebenden Vater sowie nach ihrem ehemaligen Umgangs- und Bekanntenkreis". Thomas Brasch und Katharina Thalbach fühlten sich dem Bericht zufolge "nach eigenen Äußerungen nach ihrer Ausreise nach Westberlin dort wie 'Fremdlinge'",
Thomas Brasch und Katharina ThalbachThomas Brasch und Katharina Thalbach nach ihrer Ausreise aus der DDR bei der Ankunft auf dem Stuttgarter Flughafen, 14. Dezember 1976 (© picture-alliance, Dick)
und die Kinder von Manfred Krug hätten "noch keine Beziehung und Bindung zu ihrer Umwelt gefunden".

Denjenigen Übersiedlern, um deren finanzielle und soziale Lage es besser bestellt war, wird im Gegenzug die Verfolgung vorrangig materieller Interessen und opportunistische Anpassungsfähigkeit unterstellt. Im Zentrum steht dabei Wolf Biermann selbst. Dieser habe sich zum "Sprachrohr der reaktionärsten Kräfte der BRD" gemacht, weshalb er in linken Kreisen der Bundesrepublik zunehmend auf Ablehnung stieße. Zudem stünde seine "immer deutlicher hervortretende[] Tendenz zur Kommerzialisierung" im Widerspruch zu seiner Selbstbezeichnung als "Kommunist". Seine Zustimmung für Auftritte mache er "grundsätzlich von der Höhe des Honorars abhängig". Manfred Krug unterstellte der Bericht ähnliche Absichten: Krug sei "eifrig bemüht, sich umfassende Kenntnisse über kommerzielle Praktiken im Unterhaltungsgewerbe der BRD anzueignen, um für sich die bestmöglichen Vertragsabschlüsse zu erzielen". Zudem habe er Rollenangebote bisher abgelehnt, "offensichtlich in dem Bestreben, damit Gagenangebote in die Höhe zu treiben". Der Schriftsteller Thomas Brasch wiederum habe es "bisher am besten verstanden […,] für seine finanziell-materielle Sicherstellung zu sorgen und sich ein Image als ernsthafter, produktiver Künstler zu schaffen", nicht zuletzt aufgrund seines "sicheren Umgang[s] mit in der DDR 'verpönten' westlichen Techniken und Stilmitteln" – ein kaum verhohlener Vorwurf des künstlerischen Opportunismus.

Die unterschiedlichen (Integrations-)Erfolge führten immer wieder zu Konflikten und Meinungsverschiedenheiten. Der Bericht enthält zahlreiche Äußerungen der Übersiedler übereinander, die von einer zunehmenden Entfremdung zeugen. So habe Sarah Kirsch in einem "internen Gespräch" über Thomas Brasch geäußert, "sie kenne ihn nicht wieder, sein ganzes Auftreten und Verhalten sei stark arriviert. Seine Wohnung sei hervorragend eingerichtet und alles zeuge von Geld und Besitz." Ein aus der DDR ausgereister Musiker kritisierte
Wolf Biermann und Nina HagenWolf Biermann und Nina Hagen in Rom, 13. Dezember 1976 (© picture-alliance/AP)
Nina und Eva-Maria Hagen, die "dämlich quatschen" würden über ihre "angeblich erlangte Freiheit" und keinerlei Ambitionen zeigten, eine Arbeit aufzunehmen. "Von derartigen 'Idioten und Typen'", so heißt es weiter, "würden er und Manfred Krug sich distanzieren." Weiter heißt es, Wolf Biermann sei Manfred Krug gegenüber kurz nach dessen Umzug "arrogant, belehrend und anmaßend aufgetreten" und habe – in Anbetracht von Krugs improvisierter Wohnsituation – geäußert: "Ihr habt in der DDR lange genug wie die Fürsten gelebt, nun könnt Ihr mal sehen, wie es den einfachen Menschen geht." Umgekehrt kritisierte Krug Biermanns Verhalten, das "widersprüchlich" sei und nicht mit dem Inhalt seiner Lieder übereinstimme. Auch zwischen Wolf Biermann, Gerulf Pannach, Christian Kunert und Jürgen Fuchs kam es im Vorfeld eines gemeinsamen Konzertes in West-Berlin zum Streit. So hatte Pannach kritisiert, dass Biermann im Westen Lieder über die DDR singe, "die 'zwar in der DDR wegen ihrer politischen Brisanz wichtig gewesen, jetzt im Westen […] jedoch ohne Bedeutung'" seien, "da sie von der Mehrheit der Zuhörer nicht verstanden würden."[45] Kunert kritisierte die Einstellung Biermanns "als zu kommerziell gedacht"; es sei nicht richtig, sich als "Moralapostel" hinzustellen und Lieder über die DDR zu singen, "die nur eine kleine linke Elite versteht". Biermann reagierte darauf verärgert: "er lebe schon ein Jahr in der BRD, und er [Kunert] habe das das 'System' bis jetzt noch nicht kennengelernt; Pannach, Kunert und Fuchs sollten erst eine Weile in Westberlin oder in der BRD leben, und dann würden sie ihre Meinung auch ändern."

Schlussbetrachtung

Die Berichte bestätigen damit scheinbar sowohl die düsteren Prophezeiungen gegenüber den ausgereisten Künstlern – soziale und berufliche Anpassungsschwierigkeiten im Westen – als auch die negativen Vorurteile: Die Übersiedler seien in erster Linie von materiellen Motiven getrieben und ließen sich durch die westdeutsche Politik und die Medien gegen die DDR vereinnahmen. Auch die Kennzeichnung der westdeutschen Gesellschaft entspricht der der DDR-Propaganda: Soziale Kälte in zwischenmenschlichen Beziehungen, Egoismus, Konkurrenzdenken und Materialismus werden hervorgehoben. Ebenso vorurteilsbeladen fallen die Charakterisierungen der Unterzeichner der Protesterklärung in den übrigen Berichten aus: Fast sämtlich werden sie als egoistisch und von sich selbst eingenommen gekennzeichnet, als arrogant, materialistisch und als leicht zu beeinflussen.

Zudem hebt die ZAIG den Einfluss des Westens besonders hervor. Zahlreich sind die Berichte über Journalisten, Schriftsteller, Verlagsmitarbeiter und Literaturkritiker aus der Bundesrepublik, die die DDR-Kulturschaffenden angeblich in ihrer "negativen" Haltung bestärkten oder sie – nach der Übersiedlung – als Sprachrohr für Propaganda gegen die DDR benutzten. Hier zeigt sich das für nicht wenige ZAIG-Informationen typische Bestreben der Staatssicherheit, der Erwartungshaltung der Adressaten entgegenzukommen – was freilich dadurch erleichtert wurde, dass SED und MfS die gleiche ideologische Brille aufhatten.

Auf der anderen Seite wirkte die ZAIG-Berichterstattung immer wieder auch als Korrektiv der SED-Politik. Dies wird etwa deutlich im Zusammenhang mit den Klagen der "progressiven" Schriftsteller über ihre geringe Beachtung durch die Partei – wenig später wurden sie zu einem Gespräch mit Kurt Hager eingeladen. Auch legte das MfS der Parteiführung indirekt nahe, die Genehmigungspraxis für Westreisen kritischer Künstler und Literaten restriktiver zu handhaben. Dieser Vorschlag kam nicht nur den Wünschen der "progressiven Kulturschaffenden" entgegen, sondern entsprach auch dem grundsätzlichen Sicherheitsdenken der Geheimpolizei, demzufolge Westkontakte von DDR-Bürgern, die als politisch unzuverlässig galten, möglichst unterbunden werden sollten.

Fußnoten

41.
Vgl. Information 636/77 v. 19.10.1977. Die folgenden Zitate ebd.
42.
Vgl. Dagmar Cohrs, Mensch Cohrs! Das Leben hat keinen Plan, es geschieht, Berlin 2008, S. 46–64. Zu Cohrs' Flucht siehe Information 110/77 v. 21.2.1977 u. 125/77 v. 3.3.1977.
43.
Hans-Joachim Noack, Über die Einsichten eines Clown. Die traurige Geschichte des Eberhard Cohrs, in: Frankfurter Rundschau v. 26.7.1977.
44.
Hierzu und zum Folgenden Information 636/77 v. 19.10.1977.
45.
Bericht K 3/23 v. 4.11.1977. Die folgenden Zitate ebd.

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