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Dresden

Vom schnellen Scheitern der sozialistischen Städtebaukonzepte.
Der Weg zurück zur historischen Stadt

29.11.2012

Die Große Meißner Straße 15 und das Hotel "Bellevue"



Parallel zur Rekonstruktion der Semper-Oper sollte für die zu erwartenden Touristenströme ein neues Fünf-Sterne-Interhotel als Devisenbringer entstehen. Dafür wurde 1980 ein Ideenwettbewerb für den als "Canaletto-Blick" bekannten Elbufer-Bereich zwischen Blockhaus und Japanischem Palais ausgeschrieben.[22] Dieses prominente Areal entwickelte sich bereits in der Nachkriegszeit zum Politikum. Denn hier befanden sich auf vielen schmalen, sich bis in die Elbwiesen erstreckenden Parzellen historisch gewachsene Strukturen, die an der leicht geschwungenen Großen Meißner Straße einen der "kostbarsten Straßenzüge der barocken Stadt"[23] bildeten
Dresden, Innere Neustadt, 1947Dresden – Innere Neustadt, Blick vom Palaisgäßchen aus in die Große Meißner Straße, 1947. Das Gebäude ganz rechts, die "Regierung" in der Großen Meißner Straße 15 blieb auch nach der Sprengung des Areals 1950 erhalten (© Landeshauptstadt Dresden, Stadtplanungsamt)
, sich an der Elbe aber als dichtes Gewimmel von Seitenflügeln, Brandwänden, Gewächshäusern und Wäschehöfen präsentierten. Von 1933 bis 1936 war nahezu das komplette Königsufer mit terrassenartigen Freitreppen, Pavillons und Plastiken umgestaltet worden, lediglich die damals geplante Gedenkstättenanlage neben dem Blockhaus sowie die als Zubringer zur Reichsautobahn angedachte Trassenführung im Bereich der Großen Meißner Straße wurden nicht realisiert.

Da die kleinteiligen Strukturen rund um den Neustädter Markt auch weiterhin eine großzügige Neugestaltung des Areals behinderten, setzten bereits kurz nach 1945 erste Versuche der Stadtverwaltung ein, den Straßenzug von der Liste der erhaltenswerten Bauten zu streichen. Als dies aufgrund des Widerstandes der Denkmalpflege nicht gelang, wurden die ausgebrannten Ruinen der Häuser 3–13 trotzdem 1950 wegen fingierter "Einsturzgefahr" ad hoc abgerissen. Dies löste eine Protestwelle unter Bürgern und Fachleuten über diese "sinnlose Zerstörungswut"[24] aus. Die daraufhin einsetzenden Untersuchungen ergaben, dass die kurzfristig über die Pfingstfeiertage erfolgte Anmeldung der nicht näher genannten "Maßnahmen" (Landeskonservator Hans Nadler bot sogar an, die Sprengkapseln eigenhändig zu entfernen) nur den Zweck hatte, "den Einspruch der Denkmalpflege gegen diese Sprengung wie auch die Möglichkeit, die künstlerisch wertvollen Reliefplatten und andere Architektureinzelheiten musealen Wertes zu bergen"[25], auszuschalten. Um aufgrund der anhaltenden Proteste trotzdem einen Schuldigen präsentieren zu können, wurde der Leiter der örtlichen Denkmalpflege entlassen. Die Stelle wurde anschließend gestrichen[26], und die Mittel wurden so stark reduziert, dass statt der Ruinensicherung nur noch eine – meist ehrenamtliche – Inventarisierung des geborgenen Denkmalgutes möglich war.[27]

Dresden, Innere Neustadt, späte 1970er-JahreDresden – Innere Neustadt, Köpckestraße im Bau an der Ecke zur Straße der Befreiung (heute Hauptstraße), späte 1970er Jahre. Im Hintergrund das Gebäude der "Regierung" in der Großen Meißner Straße 15 (© Landeshauptstadt Dresden, Stadtplanungsamt)
Lediglich das Gebäude der "Regierung", das ehemalige Kanzleihaus in der Großen Meißner Straße 15, das den Bombenhagel vom Februar 1945 nahezu unversehrt überstanden hatte, war nicht gesprengt worden. Dieser teilweise noch aus dem 17. Jahrhundert stammende Gebäudekomplex war mehrfach umgebaut und erweitert worden, zuletzt 1734 für den Sächsischen Hof unter der Regie des Zwingerbaumeisters Matthäus Daniel Pöppelmann, der das Ensemble durch einen weiteren rückwärtigen Seitenflügel zu einer Doppelhofanlage vervollständigte. Während der DDR-Zeit wurden diese Bauten weiterhin genutzt, verfielen aber durch mangelnden Unterhalt immer mehr und wurden ab 1978 zusammen mit der gesamten Uferzone durch die neu angelegte Köpckestraße stadträumlich von der Inneren Neustadt abgetrennt.

Da beim Ideenwettbewerb viele der beteiligten Planungskollektive (auch die Hälfte der Preisträger) nachgewiesen hatten, dass eine Integration der Altbausubstanz möglich sei, votierte das Preisgericht aus denkmalpflegerischen Gründen für einen Erhalt, denn "mit der Einbeziehung dieses wertvollen historischen Gebäudes besteht die Möglichkeit, dem Hotel einen spezifischen und einmaligen Charakter zu geben, der gleichzeitig die günstige Einbeziehung in die vorhandene Bebauung der Umgebung vermittelt".[28] Diese Umgebung war mit Blockhaus, Japanischem Palais und dem genau gegenüber liegenden, zwar stark heruntergekommenen, aber immerhin noch vorhandenen Quartier rund um die Königstraße größtenteils barock. Selbst bei der Straße der Befreiung hatte man die Rekonstruktion einer Handvoll eher einfacher barocker Bürgerhäuser euphorisch gefeiert.

Dresden, Studie Interhotel "Bellevue"Dresden – Wettbewerb Interhotel "Bellevue" (1980), Wettbewerbsbeitrag des Kollektivs des Büros des Stadtarchitekten Dresden, Straßenansicht an der Köpckestraße. Entwurf für einen Hotelneubau zwischen Blockhaus ("Neustädter Wache", links) und Japanischem Palais (rechts) (© Landeshauptstadt Dresden, Stadtarchiv)
Zu diesem Zeitpunkt war die Bauindustrie der DDR jedoch nicht mehr in der Lage, Hotels auf internationalem Niveau zu errichten. Daher wurde das Projekt während des Japan-Besuches von Staats- und Parteichef Erich Honecker im Mai 1981 als Teil eines umfangreichen Auftragspaketes der Kajima Corporation, einem der größten japanischen Baukonzerne, angeboten.[29] Seit den 1970er-Jahren bestanden Kontakte der DDR-Wirtschaft zur Eisen- und Stahlindustrie Japans. Anfang der 1980er-Jahre war das Land der aufgehenden Sonne vor allem als Partner für den Aufbau der Halbleiter-Produktion interessant.[30] Anknüpfungspunkte zwischen beiden Ländern ergaben sich aus der vergleichbaren Kriegserfahrung als Opfer des Bombenkriegs. Außerdem bestand in Japan ein starkes Interesse an der deutschen Klassik. Neben dem Gewandhausorchester und dem Thomanerchor aus Leipzig genoss auch die Sächsische Staatskapelle Dresden durch zahlreiche Asien-Tourneen ein hohes Ansehen. Das Ausleihen von Kunstwerken aus der Dresdner Gemäldegalerie war ebenfalls üblich. Diese kulturellen Kontakte nutzte die DDR, um auch die wirtschaftliche Zusammenarbeit zu verstärken.

Die Kajima Corporation hatte mit dem Internationalen Handelszentrum an der Berliner Friedrichstraße (1976–1978) sowie dem Fünf-Sterne-Devisenhotel "Merkur" in Leipzig (1978–1981) bereits zwei vergleichbare Projekte realisiert, beide als knapp 100 Meter hohe Hochhäuser. Auch in Dresden kursierten zeitweilig Entwürfe für ein ähnlich imposantes Interhotel an der Prager Straße, sie wurden aber nicht realisiert. Mittlerweile hatte sich auch der Zeitgeist verändert – weg von der Ostmoderne hin zur "Pflege des kulturellen Erbes". Die Verhandlungen für das Interhotel am Elbufer liefen intern über den staatlichen Importausschuss in Berlin mit dem Ziel eines Vertragsabschlusses zum 18. Dezember 1981 ab.[31] Der Presse wurde bereits im Vorfeld jegliche Berichterstattung untersagt, und die Redakteure wurden über den Wert des historischen Regierungsgebäudes in der Großen Meißner Straße gezielt falsch informiert. Denn die Öffentlichkeit sollte ausgeschlossen und vor vollendete Tatsachen gestellt werden.[32]

Bereits für den 23. Dezember 1981 war die Sprengung angesetzt worden, da der Stadtarchitekt das Votum für den Erhalt der Altbauten gar nicht weitergereicht hatte.[33] Die Sprenglöcher waren schon gebohrt, als eine Gruppe von Dresdner Denkmalpflegern und namhaften Bürgern durch anhaltende Proteste bis zu den höchsten Stellen zuerst einen Aufschub des Abrisses und schließlich auch den Erhalt des geschichtsträchtigen Baudenkmals durchsetzen konnten.[34] Angeblich soll SED-Chef Honecker die Entscheidung sogar persönlich getroffen haben.[35] Mitte Januar kam endlich das erlösende Schreiben aus Berlin: Die alten Gebäude sollten in Gänze erhalten werden und die Architekten des Dresdner VEB Gesellschaftsbau die Projektierung für den Umbau der Altbauten sowie die Freiflächengestaltung übernehmen, die später in Anlehnung an barocke Formen erfolgte.[36] Die kurzfristig durchgeführten denkmalpflegerischen Untersuchungen brachten in mehreren Räumen wertvolle Ausmalungen und Architekturdetails zutage. Beim ersten Baggerhub für das neue Hotel am 15. März 1982 war neben SED-Bezirkschef Hans Modrow auch der japanische Großindustrielle Eishiro Saito anwesend, und die Ansprache "erinnerte daran, daß gerade die Dresdner vieles Gemeinsame mit den Bürgern von Hiroshima und Nagasaki für die Erhaltung des Friedens verbindet".[37]

Auch die Lokalpresse freute sich: "Das fünfgeschossige Gebäude – also kein Hochhaus als Dominante – erhält der Dresdner Bautradition folgend eine für die Bezirksstadt typische Sandsteinfassade und ein mit Kupfer eingedecktes Mansarddach."[38] Der ehemalige Kanzleibau, die einzige noch erhaltene barocke Doppelhofanlage Dresdens, wurde als zentraler Teil in den Neubau integriert und zum Restaurantbereich umgestaltet. Die Einweihung des Interhotels "Bellevue" fand parallel zur medienwirksam inszenierten Wiedereröffnung der Semper-Oper am 13. Februar 1985 statt, dem 40. Jahrestag ihrer Zerstörung.
Dresden, Hotel Bellevue 2008Dresden – Hotel Bellevue, Blick vom Elbufer 2008 (© Wikimedia)
Das "Bellevue" war danach jahrelang das erste Haus am Platz. "Die Bürgerinitiative von 1981/82 war der erste große Sieg über Funktionärsentscheidungen in Dresden."[39]

Die Frauenkirche



Trotz der Kriegszerstörungen und der staatlich verordneten Wiederaufbauplanungen hat die Dresdner Denkmalpflege immer versucht, die wichtigsten Baudenkmale als "Leit-Ruinen" für einen späteren Wiederaufbau zu erhalten. Um die Überreste der Frauenkirche vor dem Abtransport zu retten und gleichzeitig auch eine unsensible Überbauung des ansonsten freigeräumten Neumarktes zu verhindern, betonte der damalige Chefkonservator Hans Nadler immer wieder, dass es kein geeigneteres Mahnmal gegen den Krieg geben könnte. Daraufhin wurde der Altarbereich eingemauert und der Trümmerberg mit Rosen bepflanzt.

Denn Dresden spielte während des Kalten Krieges eine zentrale Rolle in der Erinnerungspolitik der DDR.[40] Durch das Aufgreifen des bereits durch die Nazi-Presse etablierten Topos des "angloamerikanischen Bombenterrors" sowie die Verbreitung völlig überhöhter Opferzahlen[41] wurde die Elbestadt mithilfe eines riesigen Propaganda-Apparates gezielt zum "Deutschen Hiroshima"[42] stilisiert. Die staatlich inszenierten Massenveranstaltungen[43] an den Jahrestagen der Luftangriffe etablierten zusammen mit verschiedenen Bestsellern[44] die Zerstörung Dresdens als schrecklichen Höhepunkt des Bombenkrieges. Als am 13. Februar 1982 etwa eintausend Jugendliche aufgrund eines spontanen Aufrufes ("Lasst Euch von der Polizei nicht provozieren. Bringt Kerzen und Blumen mit. Dann singen wir 'We shall overcome' und gehen nach Hause"[45]) trotz staatlicher Repressalien zur Ruine der Frauenkirche zogen und sich dort mit ihren brennenden Kerzen schweigend versammelten, etablierten sie – als Gegenbewegung zu den Propagandaveranstaltungen – ein für Dresden typisches Ritual der schweigenden Trauer und gaben der entstehenden Friedensbewegung wichtige Impulse.[46] Die Rede von Bundeskanzler Helmut Kohl am 19. Dezember 1989 vor der Kirchenruine, in der er "die Einheit unserer Nation" als sein persönliches Ziel betonte, lud die symbolische Bedeutung des Ortes zusätzlich auf.[47]

Schon die ersten Skizzen zum Wiederaufbau des Neumarktes aus den 1970er-Jahren zeigen – obwohl zu diesem Zeitpunkt eine Rekonstruktion weder politisch gewollt noch überzeugend möglich gewesen wäre – im Zentrum des Ensembles eine wiedererrichtete Frauenkirche. Bereits Anfang 1982 lautete ein offizielles Fazit der Teilnehmer des 3. Internationalen Entwurfsseminars für das Rekonstruktionsgebiet Neumarkt, dass die Ruine auch weiterhin erhalten werden soll, um eine Rekonstruktion für die "Generationen nach uns, die sich dann andere Möglichkeiten und Mittel erarbeitet haben werden, offen zu halten."[48] Die in den "Grundsätzen für die weitere Arbeit" – die nach 1989 als Grundlage für das städtebaulich-gestalterische Leitbild des gesamten Areals fungierten – enthaltene Formulierung "Der Wiederaufbau der Frauenkirche als entscheidender Akzent der historischen Stadtsilhouette und Hauptdominante des Neumarktensembles wird für die Zukunft berücksichtigt",[49] passierte dann auch den Stadtrat. Die "Gesellschaft zur Förderung des Wiederaufbaus der Frauenkirche" war der erste Verein, der nach der "Wende" in Dresden neu gegründet wurde. 1992 beschloss die Stadtverordnetenversammlung nach heftiger Diskussion den Wiederaufbau, die Kirche wurde daraufhin 1996–2005 rekonstruiert und gilt seitdem als Symbol für eine gelungene Wiedervereinigung.



Fußnoten

22.
Bauakten "Bellevue", StadtA DD, Sign. 10/15210.
23.
Fritz Löffler, Das alte Dresden, 16. Aufl., Leipzig 2006, S. 303.
24.
Matthias Lerm, "In Erfüllung des seinerzeitigen Bombardements" – Die Sprengung der Barockhäuser der Großen Meißner Straße im Juni 1950, in: Wiederaufbau und Dogma. Dresden in den fünfziger Jahren, Hg. Dresdner Geschichtsverein, 2. Aufl., Dresden 1995, S. 16–22, hier 20.
25.
Akte Köpckestraße, Archiv d. Landesamtes für Denkmalpflege Sachsen, Arbeitsstelle Dresden, f2, zit.: ebd., S. 19.
26.
Dezernat Aufbau, StadtA DD, Akte 37, zit.: ebd., S. 20.
27.
Lerm, Abschied (Anm. 6), S.115f.
28.
Empfehlung des Preisgerichts, Bauakten "Bellevue" (Anm. 22).
29.
Bauakten "Bellevue" (Anm. 22).
30.
Hans-Christian Herrmann, Japan – ein kapitalistisches Vorbild für die DDR?, in: DA 39 (2006) 6, S. 1032–1042, hier 1037. Das Folgende ebd., S. 1040f.
31.
Bauakten "Bellevue" (Anm. 22).
32.
Fritz Löffler an Oberbürgermeister Gerhard Schill, 23.1.1982, zit.: Ingrid Wenzkat (Hg.), Fritz Löffler. Dresden – Vision einer Stadt, Dresden 1995, S. 292f.
33.
Schölzel (Anm. 5), S. 8.
34.
Ebd., S. 8f, sowie Annette u. Jenni Dubbers (Hg.), Die Innere Neustadt. Aus der Geschichte eines Dresdner Stadtteils, Dresden 2003, S. 64.
35.
Uwe Schieferdecker, Das war das 20. Jahrhundert in Dresden, Gudensberg-Gleichen 2000, S. 90.
36.
Bauakten "Bellevue" (Anm. 22).
37.
Rolf Gründig, Erster Baggerhub für Hotelneubau am Elbufer in Dresden, in: Sächsische Zeitung, 16.3.1982.
38.
Rolf Gründig, Historisches und Neues harmonisch verbinden, in: Sächsische Zeitung, 16.3.1982.
39.
Wenzkat (Anm. 32), S. 291.
40.
Gilad Margalit, Der Luftangriff auf Dresden. Seine Bedeutung für die Erinnerungspolitik der DDR und für die Herauskristallisierung einer historischen Kriegserinnerung im Westen, in: Susanne Düwell/Matthias Schmidt (Hg.), Narrative der Shoah. Repräsentation der Vergangenheit in Historiographie, Kunst und Politik, Paderborn u.a. 2002, S. 189–208; Malte Thießen, Gemeinsame Erinnerungen im geteilten Deutschland. Der Luftkrieg im "kommunalen Gedächtnis" der Bundesrepublik und der DDR, in: DA 41 (2008) 2, S. 226–232.
41.
Vgl. Die Zahl der Dresdner Luftkriegsopfer vom Februar 1945. Ergebnisse der Dresdner Historikerkommission, in: DA 41 (2008) 6, S. 1037–1042.
42.
Thomas C. Fox, East Germany and the Bombing War, in: Wilfried Wilms (Hg.), Bombs Away! Representing the Air War Over Europe and Japan, in: Amsterdamer Beiträge zur neueren Germanistik 60 (2006), S. 113–130.
43.
Vgl. Neutzer (Anm. 4), S. 148.
44.
U.a. Richard Peter, Dresden – eine Kamera klagt an, Dresden 1950; David Irving/John Cawdell, The Destruction of Dresden, London 1963; Kurt Vonnegut, Slaughterhouse Five, New York 1969.
45.
Neutzer (Anm. 4), S. 158.
46.
Markus Lammert, Gegengeschichte in der Diktatur? Der 13. Februar 1945 und die Entstehung einer unabhängigen Gedenkkultur im Dresden der Achtzigerjahre, in: DA 43 (2010) 2, S. 237–242.
47.
Vgl. Markus Driftmann, Mythos Dresden: Symbolische Politik und deutsche Einheit, in: APuZ, 21–22/2009, S. 33–39.
48.
Werner Wachtel/Heinz Michalk, 3. Internationales Entwurfsseminar – Rekonstruktionsgebiet Neumarkt in Dresden, in: Architektur der DDR 31 (1982) 1, S. 36–48, hier 37.
49.
Pkt. 3 der "Grundsätze für die weitere Arbeit" für das Rekonstruktionsgebiet Neumarkt (1982). Vgl. dazu auch Heinz Schwarzbach, Ein Abriss der Planungsgeschichte des Dresdner Neumarktes nach 1945, in: Der Dresdner Neumarkt. Auf dem Weg zu einer städtischen Mitte, Hg. Dresdner Geschichtsverein, Dresden 1995, S. 47–54, hier 53; hier werden diese "Grundsätze" als "8-Punkte-Papier" bezeichnet.

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