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29.11.2012 | Von:
Wiebke Janssen

Medizinische Hochschulbauten als Prestigeobjekt der SED

Das Klinikum Halle-Kröllwitz

Die DDR brüstete sich häufig mit einem kostenlosen, gut ausgestatten Gesundheitswesen. Trotz großer Investitionen in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen, entstanden bis Mitte der 1960er-Jahre kaum neue medizinische Hochschulbauten. Die "baulich kompakte Lösung", wie sie schließlich beim Universitätsklinikum Halle-Kröllwitz umgesetzt wurde, hatte in der DDR richtungweisenden Modellcharakter.

Über den Stellenwert der Universitätskliniken im deutschen Gesundheitssystem schrieb der ehemalige Leipziger Stadtbaudirektor Hubert Ritter in seinem Standardwerk zum Krankenhausbau Mitte der 1950er-Jahre: "Wenn sie auch hinsichtlich ihrer Bettenzahl dabei keinen ausschlaggebenden Faktor bilden, so stellen sie doch in der Qualität ihrer Ärzte und des Pflegepersonals, im Bau und in der Einrichtung der Anstaltsgebäude meist eine Spitze dar, wie sie bei den anderen Krankenanstalten nicht immer in gleichem Maße erreicht wird. Die Universitätskliniken bilden sozusagen die Bekrönung des auf breiter Basis ruhenden Gebäudes der deutschen Gesundheitspflege. Von hier aus durchdringt die ärztliche Wissenschaft alle Arbeiten am Kranken, von hier aus gehen die jungen Ärzte gerüstet an ihre Aufgaben an der leidenden Menschheit, hier werden die Kenntnisse und Erfahrungen aus den Krankenanstalten ganz Deutschlands und darüber hinaus gesammelt und gesichtet, hierher werden die schwierigsten Krankheitsfälle zur Diagnose und Heilung gebracht."[1]

Ein für die Bürger kostenloses, gut ausgestattetes Gesundheitswesen war ein Pfund, mit dem die DDR im Systemwettstreit mit der Bundesrepublik Deutschland gerne wucherte. Seit der Staatsgründung 1949 investierte die DDR-Regierung große Summen in den Ausbau staatlicher Gesundheits- und Sozialeinrichtungen.[2] Von diesen Investitionen profitierten die Universitätskliniken nur teilweise. Trotz des hohen Zerstörungsgrades im Zweiten Weltkrieg an einigen Standorten, wie den Universitäten Berlin, Jena und Leipzig, waren in den 1950er-Jahren nur vereinzelt hochschulmedizinische Kliniken neu gebaut worden. Den Bau moderner Universitätskliniken in Westdeutschland im Blick setzten sich in der DDR seit Mitte der 1960er-Jahre allerdings Überlegungen durch, den Investitionsstau im Bereich des medizinischen Hochschulbaus aufzulösen. Dazu wurde an der Technischen Universität Dresden das Institut für Hoch- und Fachschulbau mit seinem Arbeitsbereich "Medizinischer Hochschulbau" gegründet, das in den folgenden Jahren die Federführung bei der Projektierung von Hochschuleinrichtungen übernahm.[3]

Aus der Fülle der einzelnen Projekte im medizinischen Hochschulbau sollen in diesem Beitrag die Planungen für das Universitätsklinikum Halle-Kröllwitz näher vorgestellt werden. Dabei handelt es sich um den einzigen ernsthaft unternommenen Versuch, die gesamten theoretischen Institute und Fachkliniken einer medizinischen Fakultät an einen neuen Standort zu verlagern. In einem ersten Teil wird zunächst die Geschichte des Universitätsklinikums Halle dargestellt. Welche Intentionen die SED mit dem Bau eines neuen Universitätsklinikums verfolgte, steht im Mittelpunkt des folgenden Abschnitts. In einem dritten Teil wird nach der Einordnung der Planungen für das Klinikum Halle-Kröllwitz in den Krankenhausbau der DDR gefragt. Abschließend wird resümiert, welche Innovationen vom Klinikum Halle-Kröllwitz für den medizinischen Hochschulbau in der DDR ausgingen.

Zur Geschichte des hallischen Universitätsklinikums

Ein erstes "medizinisch-klinisches Gebäude" erhielt die Medizinische Fakultät der Vereinigten Friedrichs-Universität Halle-Wittenberg[4] mit der Klinik am Domplatz. Diese medizinische Hochschuleinrichtung wurde als ein mehrgeschossiges Korridorgebäude mit Krankenzimmern für zehn bis 14 Patienten von Johann Justus Peter Schulze in den Jahren 1839/40 konzipiert und ausgeführt.[5] Die dynamische Entwicklung der Naturwissenschaften und der Medizin führte im Verlauf des 19. Jahrhunderts zu neuen Erkenntnissen in der Diagnostik, Therapie und Krankenpflege. Damit einher ging auch eine Spezialisierung der Medizin in neue Disziplinen wie etwa die Kinder- oder die Augen- und Ohrenheilkunde, deren Vertreter mit zunehmendem Standesbewusstsein ein eigenes Klinikgebäude für ihr jeweiliges Fach forderten. Seit den 1870er-Jahren bemühte sich die hallische Universität, die Raumnot der theoretischen medizinischen Institute zu lindern und zugleich die gewachsenen Ansprüche der Kliniker zu befriedigen. Mit dem Kauf eines im Osten der Stadt Halle (Saale) gelegenen ca. acht Hektar großen Geländes an der Maillenbreite (heute: Magdeburger Straße) waren die Voraussetzungen für den Bau einer medizinischen Lehranstalt geschaffen, die für die Institute und Kliniken der Medizinischen Fakultät ausreichend Platz bot.[6]

Klinikum Halle 1882Holzschnitt um 1882 (© Angela Dolgner, Die Bauten der Universität Halle im 19. Jahrhundert, Halle 1996, S. 157)
Innerhalb eines Jahrzehnts, von 1874 bis 1884, entstand unter der Ägide des preußischen Architekten Ludwig von Tiedemann "eine der damals größten und leistungsfähigsten Krankenhausanlagen" im Deutschen Reich.[7] In rascher Folge wurden die Gebäude für die Chirurgische, die Medizinische, die Frauen- und die Augen- und Ohren-Klinik sowie für das Anatomische, Physiologische und Pathologische Institut errichtet. Des Weiteren gehörten eine Kapelle, ein Verwaltungs- und Wirtschaftsgebäude, ein Kesselhaus sowie eine Isolierbaracke zum Gebäudekomplex. Als eine "Gartenstadt" konzipiert, vereinigte Tiedemanns Entwurf bauliche Elemente des für den damaligen Krankenhausbau üblichen Korridorsystems mit dem neu aufkommenden Pavillonstil. So bestand der Baukörper der Chirurgischen Klinik aus einem zweigeschossigen Korridorgebäude mit vier angeschlossenen Pavillons. Die großzügigen Parkanlagen zwischen den Kliniken und Instituten, die teils den französisch-regelmäßigen teils den englisch-landschaftlichen Gartenstil aufnahmen, wurden in den folgenden Jahrzehnten überbaut, so dass bereits 1930 der ursprüngliche Charakter der Anlage weitgehend verloren gegangen war.[8]

In den 1930er-Jahren galt das Gelände des Universitätsklinikums als baulich ausgeschöpft, sodass erste Überlegungen laut wurden, den Standort an der Magdeburger Straße aufzugeben und die gesamte Medizinische Fakultät auf ein der Universität gehörendes Gelände in der Dölauer Heide (Gemarkung Kröllwitz) zu verlagern. Das sogenannte "Heideprojekt" kam aber, bedingt durch die Pläne einer drohenden Schließung der hallischen Universität und den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, nicht über das Stadium erster Vorplanungen hinaus.[9] Im Gegensatz zu vielen anderen Hochschulstandorten blieb die Martin-Luther-Universität Halle von schweren Kriegsschäden weitgehend verschont. Die Klinik- und Institutsgebäude galten zwar als veraltet und sanierungsbedürftig, die bauliche Substanz war jedoch noch soweit intakt, dass die medizinische Versorgung der Bevölkerung in den ersten Nachkriegsjahren gewährleistet werden konnte.

Das Problem des Platzmangels blieb dennoch akut. Unmittelbar nach der Gründung der DDR versuchte die hallische Universität, bei dem zuständigen Staatssekretariat einen Fürsprecher für das "Heideprojekt" zu finden. Tatsächlich stellte das Staatssekretariat für das Hoch- und Fachschulwesen den Bau eines naturwissenschaftlichen Campus in Aussicht, in dessen unmittelbarer Nachbarschaft auch die Einrichtungen der Medizinischen Fakultät angesiedelt werden sollte. Die Klinik- und Institutsdirektoren der Medizin wurden aufgefordert, umfangreiche Raumpläne zu erstellen, auf deren Grundlage ein neues Universitätsklinikum entstehen sollte.[10] Von dem ursprünglich geplanten naturwissenschaftlichen Campus konnte die Universität wegen finanzieller Engpässe allerdings nur das Chemische Institut am Weinbergweg realisieren. Der Bau weiterer naturwissenschaftlicher Institute oder gar eines medizinischen Hochschulkomplexes wurde vom Staatssekretariat auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.[11]

Unter der Federführung des Dekans der Medizinischen Fakultät, des Pathologen Günter Bruns, unternahm die Martin-Luther-Universität zu Beginn der 1960er-Jahre einen erneuten Vorstoß zur Realisierung des "Heideprojektes" beim Staatssekretariat. Bruns selbst benannte den Bau eines neuen Universitätsklinikums als ein wichtiges Anliegen seiner Amtszeit. In enger Kooperation mit der Bauabteilung der Universität und der hallischen Stadtverwaltung erstellte eine Arbeitsgruppe der Medizinischen Fakultät zum Jahreswechsel 1960/61 eine Vorstudie.
Versorgungsschiene Klinikum Halle 1961Plan der Versorgungsschiene von 1961 (© UAH, Rep. 29, Med. Fakultät, Nr. 297)
Geplant war, für die einzelnen Kliniken jeweils ein Betten- und ein Funktionsgebäude entlang einer "Versorgungsschiene" zu bauen. Am Anfang und am Ende der "Versorgungsschiene" sollten Wirtschafts- und Technikgebäude positioniert werden.[12]

Das Staatssekretariat stand einem Klinikneubau in Halle anfänglich wohlwollend gegenüber und empfahl dem Dekan, in die Konzeption zur Verlagerung der Medizinischen Fakultät auch Vorschläge zur künftigen Nutzung der Gebäude am alten Standort aufzunehmen.[13] Anfang 1961 fiel jedoch im Staatssekretariat die Entscheidung gegen das hallische Bauvorhaben. Wahrscheinlich gaben erneut finanzielle Überlegungen den Ausschlag dafür. Gegenüber der Martin-Luther-Universität begründete das Staatssekretariat seine ablehnende Haltung nicht, sondern teilte lediglich mit, dass die konkrete Umsetzung des Bauvorhabens um mindestens zehn Jahre verschoben werden müsse.[14] Stattdessen nahmen die Pläne eines Klinikneubaus für die Friedrich-Schiller-Universität Jena immer deutlichere Konturen an. Wie in Halle sollte auch in Jena die gesamte Medizinische Fakultät an einen neuen Standort verlagert werden.[15] Somit bestätigten sich die Befürchtungen Bruns', der bereits im Oktober 1960 anlässlich eines Gesprächs mit Vertretern des Staatssekretariats den Eindruck gewonnen hatte, dass die Baupläne der Jenenser Kollegen das hallische "Heideprojekt" gefährdeten.[16]

Die Entscheidung des Staatssekretariats gegen die Verlagerung der Medizinischen Fakultät wurde in Halle mit großer Enttäuschung aufgenommen. Nach dem Bau der Berliner Mauer im August 1961 verschärfte sich das angespannte Verhältnis der Medizinischen Fakultät zum Staatssekretariat. Gegen das sogenannte "Medikamentengesetz" vom Oktober 1961, das die Einfuhr westlicher Arzneien in die DDR verbot und damit die medizinische Betreuung von chronisch Kranken empfindlich einschränkte, protestierte Dekan Bruns im Namen der Fakultät in einem Offenen Brief an die Staatsführung. Dieses unbotmäßige Verhalten der hallischen Mediziner ahndete das Staatssekretariat mit harten Zwangsmaßnahmen gegenüber der Fakultät, in deren Folge Bruns sein Ordinariat aufkündigte und die hallische Universität verließ.[17]


Fußnoten

1.
Hubert Ritter, Der Krankenhausbau der Gegenwart im In- und Ausland. Wirtschaft, Organisation, Technik, 3. Aufl., Stuttgart 1954, S. 39.
2.
Vgl. Herbert Erler (Hg.), Gesundheits- und Sozialbauten in der DDR, Berlin (O.) 1981.
3.
Vgl. Peter Korneli/Dietrich Gläser, Medizinischer Hochschulbau in der DDR, in: Hochschule Ost 7 (1998) 1, S. 21–30.
4.
Hervorgegangen 1817 aus der Zusammenlegung der wittenbergischen Leucorea (1502) und der hallischen Friedrichs-Universität (1694), 1933 umbenannt in Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg: vgl. Heinz Kathe, Die Vereinigung der Universitäten Halle und Wittenberg 1815–1817, in: Hermann-Josef Rupieper (Hg.), Beiträge zur Geschichte der Martin-Luther-Universität 1502–2002, Halle 2002, S. 46–67.
5.
Vgl. Angela Dolgner, Die Bauten der Universität Halle im 19. Jahrhundert. Ein Beitrag zur deutschen Universitätsbaugeschichte, Halle 1996, S. 143.
6.
Vgl. ebd., S. 149.
7.
Vgl. Axel Hinrich Murken, Vom Armenhospital zum Großklinikum. Geschichte des Krankenhausbaus vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart, Köln 1988, S. 168.
8.
Vgl. Dolgner (Anm. 5), S. 150–158; Murken (Anm. 7), S. 168–171.
9.
Vgl. Henrik Eberle, Die Martin-Luther-Universität in der Zeit des Nationalsozialismus 1933–1945, Halle 2002, S. 157ff.
10.
Vgl. Universitätsarchiv Halle (UAH), Rep. 29, Nr. 365 Raumprogramm für Neubauten 1952–1954.
11.
Vgl. Anlage 1 zur volkswirtschaftlichen Aufgabenstellung, Halle 18.2.1961, ebd., Nr. 322.
12.
Vgl. Volkswirtschaftliche Aufgabenstellung für die Ausarbeitung einer Vorplanung zur Verlagerung der Medizinischen Fakultät, Halle 18.2.1961, ebd., Nr. 297.
13.
Vgl. Aktenvermerk, Halle 25.10.1960, ebd., Nr. 474.
14.
Vgl. Volkswirtschaftliche Aufgabenstellung (Anm. 12).
15.
Vgl. Alfred Hecht/Kurt Eberlein, Zur Planung einer medizinischen Fakultät, in: Deutsche Architektur 15 (1966) 5, S. 306–308.
16.
Vgl. Aktenvermerk (Anm. 13).
17.
Vgl. Günter Bruns, Politischer Widerstand an den Medizinischen Fakultäten der DDR bis 1961, in: Felix Grigat (Red.), Zeitzeugen berichten. Wie die DDR die Universitäten unterdrückte, Bonn 1999, S. 49–79.

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