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Bautyp DDR-Warenhaus?

Deutsche Warenhausarchitektur der Nachkriegszeit im Vergleich


29.11.2012
Warenhäuser prägten die Innenstädte in Ost und West. Der Vergleich von Bauten dieser Gattung in der Bundesrepublik Deutschland und in der DDR für die Zeit zwischen 1949 und 1989 zeigt Einflüsse, Entwicklungslinien und Gegensätze auf und macht den Wert dieser architektonischen Zeugnisse deutlich.

Die Architekturgeschichte hat sich im vergangenen Jahrzehnt in Europa verstärkt der Erforschung der Bauten der Nachkriegszeit und dem Umgang mit diesen Zeugnissen gewidmet.[1] Dabei gerieten neben Monografien zu prägenden Architekten besonders unterschiedliche Bauperioden oder -gattungen ins Blickfeld der Forscher. Erstaunlicherweise unterblieb ein Vergleich von Bauten bestimmter Typen, der den gesamten Zeitraum vor dem Hintergrund des die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts prägenden Ost-West-Gegensatzes umfasst.[2]

Erste Ansätze für eine Gegenüberstellung lieferte Ralf Lange mit der Veröffentlichung des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz zu Architektur und Städtebau der 1960er-Jahre.[3] In jüngster Zeit hat die Arbeitsgruppe Inventarisation der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland mit einer Veröffentlichung zu Verwaltungsbauten der 1960er-Jahre für die Erforschung und Dokumentation von Bautypen Neuland beschritten.[4]

Ein entsprechender Ansatz bietet sich nach Abschluss der Untersuchungen zur Entwicklungsgeschichte der DDR-Warenhausarchitektur auch für diese Baugattung im Ost-West-Vergleich an, um Einflüsse, Entwicklungslinien und Gegensätze aufzuzeigen.[5] Dem hat Wolfgang Pehnt in seinem jüngsten Werk zur Architekturgeschichte des 20. Jahrhunderts gleichsam vorgegriffen, wo es heißt: "Vom Warenhaus, diesem Hort des Kapitalismus, unterschied sich die gleichartige Versorgungseinrichtung im Arbeiter- und Bauernstaat zwar im Angebot […], doch kaum in der äußeren Gestalt. Nach übereinstimmender Meinung der Manager hüben wie drüben hatte ein modernes Kaufhaus ohne Tageslicht auszukommen. […] Curtain Walls aus Glas und Metall wurden durch gitterförmige Dekorfassaden ersetzt, bei Horten und Hertie wie bei Centrum und Konsument."[6] Diese sehr pauschale Aussage gilt es im Folgenden zu prüfen.[7]

I.



Die Bauaufgabe Warenhaus entstand in Europa ab der Mitte des 19. Jahrhunderts aus den bereits rund ein Jahrhundert zuvor in Paris bekannten Passagen.[8] Anstelle mehrerer kleiner Geschäfte innerhalb eines Gebäudes trat dabei ein großes Geschäftshaus, das unterschiedliche Warengruppen in einem Laden vereinte. Der Siegeszug der Kaufhäuser setzte sich in Nordamerika und Europa mit einem Höhepunkt um 1900 fort. In Deutschland sind die Neubauten dieser Zeit, die sich zumeist um Lichthöfe gruppierten, mit Architekten wie Alfred Messel für die Berliner Wertheim-Bauten verknüpft. Eine neue Blüte erreichte diese Bauaufgabe mit dem Wirtschaftsaufschwung der 1920er-Jahre. Die Grundrisse wurden nun teilweise unter Verzicht auf die Lichthöfe zu großen Flächen zusammengefasst, während für die Fassaden unterschiedliche Lösungen vom Fensterband bis hin zur Rasterfassade Anwendung fanden, verbunden mit bedeutenden Architekten dieser Zeit wie Erich Mendelsohn, Bruno Paul oder dem Schüler Joseph Maria Olbrichs, Philipp Schaefer.

Mit der Regierungsübernahme durch die Nationalsozialisten in einzelnen deutschen Ländern ab 1930 setzten zusätzlich zur Weltwirtschaftskrise erste Restriktionsmaßnahmen gegen die Warenhauskonzerne in Form erhöhter Steuern ein.[9] Die "Machtergreifung" auf Reichsebene im Januar 1933 bedeutete für die Firmen einen weiteren herben Schlag. Das 1920 durch Adolf Hitler verkündete Parteiprogramm der NSDAP hatte von Anbeginn an in dem Punkt 16, der auf den Mittelstand abzielte, eine Zerschlagung und Kommunalisierung der Warenhäuser zum Schutz des angeblich "arischen" Einzelhandels vorgesehen. Die jüdischen Unternehmen waren nach vorherigen gewaltsamen Aktionen im März 1933 unmittelbar nach der Reichstagswahl von organisierten Boykottmaßnahmen betroffen. Im Juli 1934 folgte die Einführung einer Konzessionspflicht für alle Warenhäuser, die mit einer Veränderungssperre für die Bauten verbunden war. In den folgenden Jahren wurden die jüdischen Eigentümerfamilien durch massiven Druck zum Verkauf gezwungen, die Warenhäuser "arisiert". Die vollkommene Abwicklung der Warenhäuser unterblieb allerdings aus Gründen der Warenversorgung – insbesondere während des Zweiten Weltkriegs.

II.



Als richtungsweisend für die folgende Entwicklung der Warenhausarchitektur in Europa nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kann der Entwurf Willem Marinus Dudoks von 1942 für den Wiederaufbau des Warenhauses Bijenkorf in Rotterdam angesehen werden, das zwei Jahre zuvor durch deutsche Luftangriffe fast vollständig zerstört worden war.[10] Hier wurde erstmals in Europa die Gestaltung der Warenhausfassade als geschlossene Fläche vorgeschlagen, die mit einem Rautenmuster überzogen sein sollte. Damit konnten die dahinterliegenden Verkaufsflächen flexibel eingeteilt werden.

In Deutschland orientierte sich die Warenhausarchitektur der direkten Nachkriegszeit in West und Ost zunächst vor allem an den Vorbildern der Zeit vor 1933.[11] Allerdings boten besonders die Handelsbauten im städtischen Kontext vielfältige Möglichkeiten für die Übernahme internationaler moderner Tendenzen und die Entwicklung neuer Visionen. Vielfach wurden Bauten der Moderne wiederhergestellt. Auch in der DDR wurden Ruinen wiederaufgebaut, wie etwa an der Wilsdruffer Straße in Dresden, oder ältere Gebäude modernisierend überformt. Das Bauen lag zunächst noch in der Regie privater Bauherrn und der bereits im Dezember 1945 mit sowjetischer Erlaubnis wiederbegründeten Konsumgenossenschaften,
Rostock, HO-WarenhausRostock, HO-Warenhaus, erster Bauabschnitt (Kollektiv Ferdinand Gerlach), August 1952 (© Bundesarchiv, Bild 183-15878-0001; ADN-ZB)
dann ab Dezember 1948 auch durch die neugegründete staatliche Handelsorganisation HO, die zunehmend die Tätigkeit des privaten Einzelhandels erschwerte.

Signifikant für die sachliche Linie war der Warenhausneubau in Rostock, der als erster Bauabschnitt des dortigen Hauses der HO im August 1952 an der Breiten Straße eröffnet wurde. Eine Zäsur bedeutete für den zweiten, 1957 fertiggestellten Bauabschnitt an der Magistrale "Lange Straße" die Hinwendung zu den "Nationalen Bautraditionen", die von der sowjetischen Besatzungsmacht unter anderem über die Staatspartei SED ab 1950/51 durchgesetzt worden war.[12]

Für jede der Aufbaustädte wurde eine spezifische historische Bezugsebene für Stilanleihen gewählt, so für Dresden der Barockstil, für Neubrandenburg die Renaissance und für
HO-Warenhaus in RostockRostock, HO-Warenhaus, zweiter Bauabschnitt (Kollektiv Heinz Lösler), Dezember 1956 (© Bundesarchiv, Bild 183-40084-0001; ADN-ZB)
Rostock die Backsteingotik. Dabei wurden klassizistische Formalisierungen im Sinne der stalinistischen Kulturtheorie und die Einbindung in einen repräsentativen, teilweise monumentalen Städtebau angestrebt. Die in dieser Zeit für die staatliche HO errichteten Warenhäuser mussten sich den städtebaulichen Vorgaben unterordnen und treten daher nicht markant als Einzelgebäude in Erscheinung. Gemäß dieser Haltung fügt sich das von Alexander Künzer entworfene und 1956 fertiggestellte Kaufhaus an der Nordwestecke des Dresdner Altmarkts bruchlos in die reiche Platzarchitektur von Johannes Rascher und Herbert Schneider ein.

Der neuerliche Schwenk der gestalterischen Vorgaben nach Stalins Tod und der Rede Nikita Chruschtschows auf der Allunionskonferenz der Bauschaffenden in Moskau 1953 brachte mit einigen Jahren Verzögerung die erneute Hinwendung zur Moderne. Auf dem Gebiet der Warenhausarchitektur wird dies insbesondere am damals geplanten Kaufhaus in Neubrandenburg deutlich, dessen Gestaltung von einem Bau der nordischen Renaissance mit Volutengiebeln schrittweise zu einer Rasterfassade in strengen Formen reduziert wurde.

Gleichzeitig entstanden in der Bundesrepublik Deutschland innovative Neubauten. In enger Anlehnung an Willem Marinus Dudoks Warenhausentwurf für Rotterdam von 1942 erfolgte mit dem Bilka-Kaufhaus an der Joachimsthaler Straße in Berlin-Charlottenburg von Hanns Dustmann 1955/56 bis 1958 die Erstellung eines nach außen hin abgeschlossenen Baukörpers, der von Kritikern auch als "Warenhauskiste" rezipiert wurde.[13] In städtebaulich markanter Position wurde hier unweit des Bahnhofs Zoologischer Garten im Zentrum von West-Berlin ein Kubus mit rautenförmiger Fassade geschaffen, der von einer Kuppel überhöht wird. Wie verbreitet die neue Form zu dieser Zeit bereits in Architektenkreisen war, zeigt auch der prämierte Entwurf Ernst Mays für die Gestaltung der Umgebung des Fennpfuhls in Berlin-Lichtenberg im ersten gesamtdeutschen Architekturwettbewerb 1956/57.[14] Er schlug für das Kaufhaus im Bezirkszentrum einen kubischen Baukörper mit gewölbtem Dach vor.

Ein wesentliches gestalterisches Problem dieser fast hermetisch abgeschlossenen Warenhauskuben stellte der Umgang mit den Fassaden dar. An die Stelle von Natur- und Kunststeinverkleidungen, in die Fensteröffnungen eingeschnitten werden konnten, trat durch die Architekten Harald Loebermann und Helmut Rhode 1958 die Netzfassade aus Kunststein, hinter der alle Öffnungen der Obergeschosse verschwinden konnten. Der Fassadenentwurf des Duisburger Merkur-Warenhauses von Helmut Rhode, einem der Protagonisten des westdeutschen Warenhausbaus der Nachkriegsjahre, lieferte für andere das Vorbild.[15] So schuf Egon Eiermann nur wenig später mit den Horten-Häusern in Stuttgart und Heidelberg vergleichbare Lösungen.[16] Ab der Mitte der 1960er-Jahre wurde dann eine von Helmut Hentrich und Hubert Petschnigg 1962 für das Warenhaus in Neuss entworfene Form unter dem Begriff "Horten-Fassade" zum Signet des Konzerns, wobei für die Ausführung sowohl keramische Werkstoffe als auch Leichtmetall verwendet wurden.



Fußnoten

1.
Vgl. insb. Michael Hecker/Ulrich Krings (Hg.), Bauten und Anlagen der 1960er und 1970er Jahre. Ein ungeliebtes Erbe?, Köln 2011; Adrian von Buttlar/Christoph Heuter (Hg.), denkmal!moderne. Architektur der 60er Jahre, Wiederentdeckung einer Epoche, Berlin 2007.
2.
Die Untersuchung von Bautypen geht zurück auf die für das 19. Jahrhundert entwickelten Überlegungen von Nikolaus Pevsner, A History of Building Types. The A. W. Mellon Lectures in the Fine Arts, 1970, Washington D.C. 1979.
3.
Ralf Lange, Architektur und Städtebau der sechziger Jahre, Bonn 2003.
4.
Zwischen Scheibe und Wabe. Verwaltungsbauten der Sechzigerjahre als Denkmale, Hg. Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland, Wiesbaden 2012.
5.
Vgl. hierzu: Tobias Michael Wolf, Das sozialistische Warenhaus als Bautypus? Entwicklungsgeschichte der DDR-Warenhäuser 1949–1989, Dresden 2010. Weitere Aspekte des Themas behandeln auch die Aufsätze d. Vf.: Ders., Zeugnis der sozialistischen Zentrumsplanungen. Zum Umgang mit der DDR-Warenhausarchitektur, in: Thomas Klemm/Kathleen Schröter (Hg.), Strategien im Umgang mit sozialistischer Repräsentationsarchitektur, Teil 2, Leipzig 2009, S. 29–36, u. Bedrohtes Erbe. Zum Umgang mit der DDR-Warenhausarchitektur der Nachkriegsmoderne, in: Mark Escherich (Hg.), Denkmal Ost-Moderne. Aneignung und Erhaltung des baulichen Erbes der Nachkriegsmoderne, Berlin 2012, S. 212–225. Die archivalische Überlieferung zu den Warenhäusern konzentriert sich für die Zeit nach 1965 auf den gut erschlossenen Bestand der VVW CENTRUM im Sächs. Staatsarchiv Leipzig (StA-L), Bestand 20994, sowie die weitgehend ungeordnete und durch diverse Umlagerungen in ihren Provenienzen teilweise unklare Überlieferung des ZU konsument in den Archiven des Genossenschaftsverbandes Zentralkonsum in Berlin und Chemnitz. Da die DDR-Warenhausarchitektur im Gegensatz zu den westdeutschen Bauten dieses Typs weniger bekannt ist, wird nur ihre Entwicklung durch die ausgewählten Bilder beispielhaft illustriert.
6.
Wolfgang Pehnt, Deutsche Architektur seit 1900, Ludwigsburg, München 2005, darin zur Warenhausarchitektur S. 320.
7.
Als Grundlage dienen die Erkenntnisse aus der Diss. d. Vf.: Wolf, Das sozialistische Warenhaus (Anm. 5).
8.
Vgl. zur Geschichte der Warenhausarchitektur: Thomas Irrgang, Deutsche Warenhausbauten. Entwicklung und heutiger Stand ihrer Betriebs-, Bau- und Erscheinungsformen, Berlin 1980; Peter Erbstößer, Warenhaus und Stadtstruktur. Geschichte, funktionelle Anforderungen und umgebende Stadtstruktur dargestellt an den innerstädtischen Häusern der vier großen deutschen Warenhausgesellschaften, Hannover 1979; Christian Schramm, Deutsche Warenhausbauten. Ursprung, Typologie und Entwicklungstendenzen, Aachen 1995; Hans-Georg Pfeifer, Entstehung und Entwicklung der Kauf- und Warenhäuser von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die 30er Jahre des 20. Jahrhunderts, in: Architektur für den Handel. Kaufhäuser, Einkaufszentren, Galerien, Geschichte und gegenwärtige Tendenzen, Basel u.a. 1996, S. 14–63; ders., Die Entwicklung von Kauf- und Warenhäusern in Deutschland von der Nachkriegszeit bis heute, in: ebd., S. 64–142.
9.
Vgl. zur Geschichte der Warenhausunternehmen im NS: Heinrich Uhlig, Die Warenhäuser im Dritten Reich, Köln/Opladen 1956; Erbstößer (Anm. 8), S. 7–86; Helmut Genschel, Die Verdrängung der Juden aus der Wirtschaft im Dritten Reich, Göttingen 1966.
10.
Schramm (Anm. 8), S. 138f.
11.
Vgl. zur Moderne in der frühen DDR: Andreas Butter, Neues Leben, neues Bauen. Die Moderne in der Architektur der SBZ/DDR 1945–1951, Berlin 2006, darin zu den Warenhäusern S. 351–365.
12.
Vgl. als Standardwerk zur Architekturgeschichte der DDR in den 1950er-Jahren: Werner Durth u.a., Architektur und Städtebau der DDR, 2. Bde., Frankfurt a. M./New York 1998.
13.
Rainer Haubrich u.a., Berlin. Der Architekturführer, 2. Aufl., Berlin 2005, S. 178.
14.
Florian Seidel/Ernst May, Städtebau und Architektur in den Jahren 1954–1970, München 2008, S. 39–42; Ausstellungskatalog Ernst May. 1886–1970, München u.a. 2011, S. 223 u. 299. Vgl. zum Wettbewerb: Durth u.a., Bd. 1 (Anm. 12), S. 476–480; Florian Seidel, "Städtebau ohne Zonengrenze"? Der deutsch-deutsche Wettbewerb zum Berliner Wohngebiet Fennfpuhl 1956/57, in: Horch und Guck, 77 (3/2012), S. 14–17; Prämiert und ausgeschieden. Dokumentation eines IRS-Sammlungsbestandes zu Städtebaulichen Wettbewerben in der DDR, Hg. Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS), Erkner 1998, S. 62.
15.
Marco Kieser, Vom Kettenhemd zur Wabe. Zur architekturgeschichtlichen Bedeutung des ehemaligen Merkur-Kaufhauses in Duisburg, in: Denkmalpflege im Rheinland 23 (2006) 4, S. 145–152; Schramm (Anm. 8), S. 139–142; Pfeifer (Anm. 8), S. 76–78.
16.
Die Zuschreibung der Erfindung der Horten-Fassade an Egon Eiermann wie u.a. bei Erbstößer (Anm. 8), S. 109–112, ist jedoch falsch. Allerdings entwickelte sich die Warenhausbox zum eigenen Typ: Vgl. Pfeifer (Anm. 8), S. 78–82; Schramm (Anm. 8), S. 156–159; Irrgang (Anm. 8), S. 176 u. 202.

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