30 Jahre Mauerfall Mehr erfahren
Beleuchteter Reichstag

Neu im DA

In dieser Rubrik auf "Deutschland Archiv Online" erscheinen aktuelle Beiträge zum politischen Zeitgeschehen und zu Debatten über die Geschichts- und Erinnerungskultur in Deutschland.

Tanz auf der Mauer vorm Brandenburger Tor am 10.11.1989

Multimedia-Paket

9. November 1989. Der Mauerfall aus vielen Perspektiven

Wie kam es zum Mauerfall am 9. November 1989? Oder war es ein Mauer-Sturz? Dieses Beitragspaket bündelt mehrere Sichtweisen - aus Wissenschaft, Medien, Kultur und Politik. Fotoserien und Videodokumente ergänzen das Mini-Dossier und ermöglichen eine facettenreiche "Zeitreise" 30 Jahre zurück.

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9. November 1989, 23.20 Uhr im Grenzübergang Bornholmer Straße. Die Mauer ist offen.

Zeitdokument

Die Maueröffner

Am späten Abend des 9. November 1989 schrieben Ost-Berliner Bürger und Bürgerinnen Weltgeschichte. Sie setzten die "unverzügliche" Öffnung der Mauer durch - und infolge die der gesamten innerdeutschen Grenze. Augenzeuge wurde damals ein Fernsehteam von Spiegel-TV. Es hielt um 23.20 Uhr auf Videoband den historischen Durchbruch fest, der alle überraschte. Das Video in voller Länge.

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Schema der Grenzsperranlagen der DDR, technischer Stand ab 1979.

Fortsetzung der Debatte

Wer war Opfer des DDR-Grenzregimes?

Eine Studie des Forschungsverbunds SED-Staat hat eine Kontroverse ausgelöst. Wer war Opfer des DDR-Grenzregimes? Dr. Jochen Staadt, Dr. Jan Kostka und Dr. Michael Kubina eröffnen eine Debatte, die das Deutschland Archiv in loser Folge ergänzen wird.

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Der Text der Gedenktafel für Heinz Brandt.

Manfred Wilke

Ein widerständiges Leben: Heinz Brandt

Über 33 Jahre nach seinem Tod wurde in Berlin der Gewerkschaftsjournalist Heinz Brandt für sein widerständiges Leben in der Zeit des Nationalsozialismus und der DDR geehrt. Der einstige SED-Funktionär hatte die DDR 1958 frustriert verlassen und wurde 1961 dorthin zurück entführt. Eine Zeitreise durch sein Leben und die Geschichte der DDR - aufgezeichnet von Prof. Manfred Wilke.

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Die Leipziger Montagdemonstration vom 9. Oktober 1989, heimlich vom Kirchturm der Reformierten Kirche aus gedreht.

Video

Schlüsselmoment der Geschichte:
Der 9. Oktober 1989 in Leipzig

Eine wesentliche Rolle bei der Ausbreitung der Friedlichen Revolution 1989 in der DDR spielten Fernsehbilder. Siegbert Schefke, einer der beiden Kameramänner, die damals heimlich die entscheidende Montagsdemonstration am 9. Oktober filmten, beschreibt, wie viel Mut und Angst damals mit diesen Aufnahmen verbunden war.

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Das Foto zeigt Übersiedlerinnen und Übersiedler aus der DDR Mitte der 1980er Jahre, die von der Bundesregierung freigekauft wurden, bei ihrer Ankunft in einem Notaufnahmelager.

Laura Wehr

Von der (eigenen) Geschichte eingeholt?

Für Familien, die in den 1980er Jahren per Ausreiseantrag die DDR verlassen hatten, war die „Wende“ von besonderer biographischer Bedeutung: Nicht nur der Sinn der Ausreise stand rückblickend in Frage; auch die kulturellen Identitäten und familialen Zugehörigkeiten gerieten (erneut) auf den Prüfstand.

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Eine der Protagonistinnen des Filmbeitrags beim Interview an der innerdeutschen Grenze im Harz

Video

Ost-West-Kindheiten

In einer Fernseh-Reportage aus der ZDF-Sendung "Kennzeichen D" vom 21. Juni 1989 machen Kinder und Jugendliche von aus der DDR ausgereisten Eltern deutlich, wie sie das zweigeteilte Deutschland vor dem Mauerfall erlebten, in dem sie hin- und herreisen durften, ihre Eltern aber nicht. Pointiert bringen die befragten Kids ihre Wahrnehmungen über die Mauer und deutsch-deutsche Unterschiede zum Ausdruck.

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Das Foto zeigt den französischen Präsident François Mitterrand (r), der am 20. Dezember 1989 von DDR-Ministerpräsident Hans Modrow (l) begrüßt wird. Das französische Staatsoberhaupt hielt sich zu einem eintägigen Besuch in Ost-Berlin auf.

Cyril Buffet

„Die deutsche Regierung beschleunigt zu stark“

Der französische Präsident Mitterrand hatte zunächst ein ambivalentes Verhältnis zur deutschen Wiedervereinigung. Seine Reise in die DDR im Dezember 1989 belastete die Beziehungen zwischen der Bundesrepublik und Frankreich für kurze Zeit. Der französische Historiker Cyril Buffet berichtet über das Verhalten Mitterrands im Jahr 1989.

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Da Foto zeigt den Demonstrationszug, der sich am 9. Oktober 1989 nach dem Montagsgebet in der Leipziger Nikolaikirche als friedliche Montagsdemonstration in Bewegung setzte. Schließlich hatte diese Demonstration 70.000 Teilnehmer. Schweigend und ohne Transparente ging es vom Karl-Marx-Platz um den Leipziger Innenstadtring.

Angela Siebold

Das Jahr 1989 und sein Stellenwert in der europäischen Erinnerung

Ohne Zweifel lässt sich 1989 als europäischer Erinnerungsort bezeichnen. Doch die Kritik an der „Friedlichen Revolution“ in Europa nimmt zu. Sie dient der nationalen Abgrenzungspolitik populistischer Bewegungen, kann aber auch als Pluralisierung der Erinnerung verstanden werden.

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Konrad Adenauer spricht im Parlamentarischen Rat. Am 23.05.1949 wird das Grundgesetz wird offiziell verkündet.

Arne Hoffrichter

Einheitsrhetorik und Teilungspolitik

Bundesrepublik und DDR wurden im Jahr 1949 aus der Taufe gehoben. Obwohl die Politiker auf beiden Seiten beteuerten, die Deutsche Einheit zu wollen, vollzogen sie unter Schuldzuweisung an die Gegenseite dennoch Schritt für Schritt die „Doppelte Staatsgründung“.

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Das Foto zeigt einen leeren Chefsessel.

Holger Lengfeld

Kaum Posten für den Osten

Mit der deutschen Einheit kam es in Ostdeutschland zu einem Austausch der Eliten. Führungspositionen unterschiedlichster Bereiche wurden oftmals mit Westdeutschen besetzt, weil sie sich besser mit West-Institutionen und Gesetzen auskannten. Doch auch 30 Jahre später sind Ostdeutsche deutlich seltener in Spitzenpositionen in Ostdeutschland zu finden. Der Beitrag beschäftigt sich mit unterschiedlichen Studien dazu und fragt nach möglichen Ursachen.

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Das Foto zeigt die Schornsteine der Stadt Bitterfeld.

Jörg Roesler

Zwischen Realitätsakzeptanz und Planillusion

Der Autor weist anhand von Protokollen von Politbürositzungen u. a. parteiinternem Material nach, dass die SED-Führung 1989 die Augen keineswegs vor den anstehenden ökonomischen Problemen verschloss. Sie gab sich allerdings weiterhin Illusionen über die Möglichkeiten der Planwirtschaft hin und war nicht in der Lage, auf die ernste Situation angemessen zu reagieren.

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AfD-Wahlplakat bei den Landtagswahlen 2019 in Brandenburg.

Christian Booß

Braune Wurzeln?

Ganz neu sind Wahlerfolge von Rechtspopulisten in Deutschlands Osten nicht, so wie jüngst in Brandenburg und Sachsen. Auch andere Rechtsaußen-Parteien konnten dort nach der Wiedervereinigung bereits überproportional Erfolge erzielen - auffallenderweise häufig dort, wo früher auch Hitlers NSDAP viele Stimmen holte. Dazu Thesen von Christian Booß.

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Das Foto zeigt Elisabeth Käsemann, die 1977 wegen ihres politischen und sozialen Engagements von der argentinischen Militärdiktatur nach wochenlanger Folter ermordet wurde.

Daniel Rafecas

Schweigen brechen und Straftaten aufklären

Aktuell haben in Teilen Lateinamerikas erneut autoritäre Staatschefs die Führung übernommen. Deshalb ist es so wichtig, die Verbrechen früherer Diktaturen aufzuarbeiten, wie den argentinischen Staatsterror zwischen 1976 und 1983. Die Käsemann Stiftung setzt sich dafür ein und arbeitet mit dem argentinischen Bundesrichter Dr. Daniel Rafecas zusammen. Im Folgenden zieht er eine Zwischenbilanz der Terror-Aufarbeitung in Argentinien.

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Der Eingang der Versöhnungskirche in der Bernauer Straße wird durch die Berliner Mauer versperrt, 1961

Mauergedenken

„Niemand hat die Absicht, die Menschenwürde anzutasten"

Alljährlich am 13. August wird in der "Kapelle der Versöhnung" an der Bernauer Straße in Berlin eine Gedenkrede zum Mauerbau gehalten, diesmal von einem Zeitzeugen, Jörg Hildebrandt.

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Die Bildmontage zeigt die frühere Mauersituation hinter dem Reichstagsgebäude in der heutigen Stadtansicht. Im Vordergrund ist ein zu einer Stretch-Limousine umgebauter Trabbi zu sehen.

Ausstellung

Die Mauer. Sie steht wieder!

30 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer erinnert das Deutschland Archiv der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb vom 9. bis 30. November 2019 mit einer Ausstellung im Lichthof Ost der Berliner Humboldt-Universität an das Bauwerk, das die Stadt über 28 Jahre lang teilte.

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ORIGINAL-BU: Eine Ehrenparade der Nationalen Volksarmee leitete die Feierlichkeiten am 7.Oktober ein. Auf der Ehrentribüne in der Karl-Marx-Allee wurden herzlich begrüßt der Generalsekretär des ZK der SED und Vorsitzende des Staatsrates der DDR, Erich Honecker, und weitere Mitglieder der Partei- und Staatsführung der DDR sowie der Generalsekretär des ZK der KPdSU und Vorsitzende des Obersten Sowjets der UdSSR, Michail Gorbatschow (7.v.l.), und weitere Repräsentanten aus dem Ausland.

Ilko-Sascha Kowalczuk

Die Aufarbeitung der Aufarbeitung - Welche Zukunft hat die DDR-Geschichte?

Die DDR-Aufarbeitung könnte nun, fast dreißig Jahre nach dem Mauerfall, beginnen, die ganze Palette der DDR-Gesellschaft und die Transformationsgeschichte miteinander verknüpft zu erzählen. Dafür plädiert der Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk in seinem Debattenbeitrag.

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Fernmeldeverkehrsstelle des Bundesnachrichtendienstes (BND), Deckname Hortensie III, in Bad Aibling

Christopher Nehring

Nachrichtendienste in Deutschland. Teil II

Die Geschichte der DDR-Geheimpolizei Stasiist mittlerweile intensiv erforscht, die der westdeutschen Nachrichtendienste dagegen ein vergleichsweise weißer Fleck. Geheimdienste in einer Demokratie müssen sich aber der Betrachtung stellen, über ihre Geschichte und ihr Wirken in Vergangenheit und Gegenwart. Ein Blick auf die Nachrichtendienste der Bundesrepublik Deutschland in den 1970er, 1980er und 1990er Jahren.

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In einer Feierstunde am 9.11.1960, dem 22. Jahrestag der von den Nationalsozialisten 1938 veranstalteten Reichspogromnacht, wurde an der Stätte des ehemaligen jüdischen Altersheimes in der Großen Hamburger Straße in Berlin-Mitte ein Gedenkstein enthüllt. Während der Feierstunde ergriffen Hans Seigewasser, Vizepräsident des Nationalrats der Nationalen Front, und Rabbiner Martin Riesenburger das Wort.

Alexander Walther

Keine Erinnerung, nirgends? Die Shoah und die DDR

Die Shoah war kein prominentes Thema in der Erinnerungskultur der DDR, aber tabuisiert wurde sie nicht. Es gab immer Versuche, die jüdische Verfolgungserfahrung zu würdigen und kritische Fragen zu stellen. Der Beitrag untersucht dieses Spannungsverhältnis im Antifaschismus der DDR.

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Das Foto zeigt die alternative Modegruppe Chic, Charmant und Dauerhaft (CCD).

Interview mit Andrea Prause

Die Freiheit der Distanzierten – die alternative Modeszene der DDR

In den 1980er Jahren formierte sich in den Städten der DDR eine alternative Modeszene. Es wurde nicht nur Mode privat in kleinen Werkstätten produziert und auf Märkten verkauft, vor allem die Modeshows bildeten ein Ventil für die Macher/innen und ihr Publikum, um den Anpassungsdruck des Staates aushalten zu können. Andrea Prause hat im Rahmen ihrer Dissertation zu diesem Phänomen geforscht.

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"Wir sind ein Volk" - fotografiert bei einer Kundgebung am 9. Dezember 1989 in Ost-Berlin.

Richard Schröder

Wer beherrscht den Osten?

Was ist mit dem Osten los? Eine Klischee-Antwort aus den Neuen Bundesländern lautet: die Ostdeutschen seien durch den Einigungsprozess gedemütigt worden, würden fremdbestimmt und die Treuhand habe eine bessere wirtschaftliche Entwicklung verhindert. Doch was ist dran an solchen Kränkungsthesen? Eine Betrachtung aus dem Blickwinkel von Prof. Richard Schröder.

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Die Außenminister Österreichs, Alois Mock (l.), und Ungarns, Gyula Horn, durchschneiden am 27. Juni1989 symbolisch den Eisernen Vorhang bei Sopron

Andreas Förster

Vor 30 Jahren: Das Loch im Eisernen Vorhang

Ohne großes Aufsehen wurde ab Mai 1989 in Ungarn der Grenzzaun nach Österreich entfernt. Der Eiserne Vorhang als Symbol des Kalten Krieges verlor seine Funktion. In der Folge flohen mehrere Tausend DDR-Bürgerinnen und Bürger via Ungarn in den Westen. Dies forcierte den Niedergang der DDR. Eine Spurensuche von Andreas Förster.

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Das Bild zeigt einen Hörsaal in einer Universität

Maja Apelt/Irene Zierke

„Im eigenen Leben nicht mehr mitspielen zu dürfen, ist hart.“

Die Soziologinnen Maja Apelt und Irene Zierke zeigen am Beispiel einer ostdeutschen Hochschule auf, dass bis heute bei dortigen Beschäftigten aufgrund des Transformationsprozesses Verunsicherungen aber auch widerständige Selbstbehauptungen erkennbar sind.

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Blick auf den Eingang der Zentrale des Bundesnachrichtendienstes in Pullach bei Muenchen, aufgenommen am 17.Oktober 2003. Der Bundesnachrichtendienst (BND) soll laut einem Medienbericht in die angeblich illegalen Auslandeinsaetze deutscher Polizisten in Libyen eingebunden gewesen sein. Der BND habe die Ausbildungskooperation von 2005 bis 2007 beratend begleitet, schreibt die "Berliner Zeitung" unter Berufung auf Sicherheitskreise. Der BND gab zu dem Bericht auf eine Anfrage der Nachrichtenagentur AP zunaechst keine Stellungnahme ab.

Christopher Nehring

Nachrichtendienste in Deutschland

Die Geschichte der deutschen Nachrichtendienste ist ein weißer Fleck. Misstrauen, Desinteresse und Vergleiche mit diktatorischen Geheimpolizeien bestimmen ihr Image. Ein demokratisch-gewachsener Umgang braucht jedoch Transparenz und Hintergrundwissen. Teil I beschreibt die Zeit von 1945 bis 1969.

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Bundespräsident Richard von Weizsäcker bei seiner vielbeachteten Rede im Bonner Bundestag am 8. Mai 1985 während der Feierstunde zum Ende des Zweiten Weltkrieges

Vortrag von Wolfgang Benz

Zwischen Amnesie und Erinnerungskultur - Die Deutschen und der 8. Mai 1945

34 Jahre nach der bedeutenden Rede von Bundespräsident Richard von Weizsäcker zum Ende des Zweiten Weltkriegs, hielt der Historiker Wolfgang Benz auf dem Symposium „Tag der Befreiung – Tag der Erinnerung“ in Rostock zur Rezeption des 8. Mai 1945 in beiden deutschen Staaten einen wichtigen Debattenbeitrag. Diesen können Sie hier nachlesen.

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Das Foto zeigt einen Teller mit der Aufschrift "die Jagd gehört dem Volke". Dieser eines von vielen Exponaten zur Staatsjagd in der DDR, die in der Ausstellung "Jagd und Macht" im Jagdmuseum Schorfheide gezeigt werden.

Inteview mit Helmut Suter

Die Jagd gehört dem Volke - Interview Teil I

In der Schorfheide bei Berlin jagten die preußischen Kurfürsten, Könige und deutsche Kaiser. Nach 1918 schossen der Ministerpräsident des Freistaates Preußen Otto Braun und Reichspräsident Paul von Hindenburg auf Wild. Von 1934 bis 1945 gab sich der Nationalsozialist Hermann Göring dort in Carinhall dem Größenwahn hin. In der DDR sollte jeder jagen können, aber nur im Kollektiv. Der Autor Helmut Suter äußert sich dazu im Interview mit dem Deutschland Archiv.

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Das Foto zeigt Erich Honecker und Mitarbeiter des Staatlichen Forstbetriebes nach erfolgreicher Hasenjagd mit ausgelegter Beute.

Interview mit Helmut Suter

Jagdfieber zahlte Bevölkerung - Interview Teil II

Offensichtlich störte es die führenden Repräsentanten der DDR nicht, welches Erbe sie als Kommunisten bei der Staatsjagd in der Schorfheide antraten und welche Tradition sie mit ihren eigenen Privilegien bis 1989 auf Kosten der DDR-Bevölkerung fortsetzten. Der folgende Teil des Interviews widmet sich der Diskrepanz zwischen dem Anspruch der DDR als sozialistischer Staat und der privilegierten Jagd.

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Das Foto zeigt Hans Christange und Klaus Stenzel bei einer Lesung.

Hans Christiange und Klaus Stenzel

Ein Ost-West-Dialog in Briefen

Vor 30 Jahren ist die Berliner Mauer durch die friedliche Revolution gefallen, und im kommenden Jahr liegt die deutsche Wiedervereinigung 30 Jahre zurück. Das nehmen wir zum Anlass, um unseren Leserinnen und Lesern Einblick in einen privaten Ost-West-Briefwechsel zu geben, der seit 1996 bis heute andauert.

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Das Foto zeigt den Besuch von Bundeskanzler Adenauer von fünf Kompanien der neu aufgestellten westdeutschen Streitkräfte in Andernach 1956.

Frank Heinz Bauer

,,Geräuschlos“ und ,,ohne Geschrei!“ – Sicherheitspolitik von 1949 bis 1956

Ausgehend von den Entmilitarisierungsbeschlüssen der Potsdamer Konferenz des Jahres 1945, beschreibt der Autor Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Gestaltung der Sicherheitspolitik der beiden deutschen Staaten bis 1956. Die Darstellung stützt sich auf ehemals als geheim eingestufte Quellen aus dem Bundesarchiv-Militärarchiv in Freiburg (Breisgau).

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Auf dem Foto ist ein Teil der Wanderausstellung „Verboten und Verfolgt. Jehovas Zeugen im KZ Ravensbrück und in Haftanstalten der DDR“ zu sehen, die am 22. April 2018 anlässlich des 73. Jahrestages der Befreiung des Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück eröffnet wurde.

Falk Bersch

Jehovas Zeugen und die DDR-Erinnerungspolitik – Das Beispiel Ravensbrück

Jehovas Zeugen fanden in den Nationalen Mahn- und Gedenkstätten der DDR, die den Opfern des Nationalsozialismus (NS) gewidmet waren, keine Erwähnung. Von Gedenkzeremonien waren sie ausgeschlossen. Wenn eine Nennung dieser NS-Opfergruppe unumgänglich war, verwendete man Synonyme. Am Beispiel Ravensbrück lässt sich dies nachvollziehen.

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Titel des radix-Heftes "Aufrisse - Absage an Praxis und Prinzip der Abgrenzung", 1980er Jahre.

Peter Wensierski

Für die Freiheit verlegt - die radix-blätter

Vier Jahre vor dem Ende der DDR bauten junge Oppositionelle heimlich einen Verlag auf. In einer geheimen Kammer am Rande Ost-Berlins wurden bis zum Fall der Mauer – unentdeckt von der Stasi – mehr als 120.000 Seiten gedruckt. Umfangreiche Publikationen, in denen 136 Autorinnen und Autoren unter ihren vollen Namen systemkritische Texte veröffentlichten: die radix-blätter.

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Ihr Kindergarten wurde teilweise schon von den Eltern besucht. Er gehörte zu den ersten Sozialeinrichtungen, die die LPG Merxleben nach ihrer Gründung 1952 schuf.

Anna Kaminsky

(Verordnete) Emanzipation? – Frauen im geteilten Deutschland

In Fragen der Gleichberechtigung gilt die Frauenpolitik der DDR als vorbildlich. Auch wenn nach 1989 kaum noch etwas von der DDR Bestand hatte und alles kritisch hinterfragt wurde: Eines wurde gegen alle Vorwürfe verteidigt: Die Frauenpolitik der SED-Führung. Die sei doch gut gewesen.

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Ein sanierter Wohnblock und ein zum Rückbau vorgesehener benachbarter Wohnblock im Plattenbaugebiet Süplinger Berg in Haldensleben/Sachsen-Anhalt , 2005.

Karen Sievers

Stadtumbau Ost – Lösung einer Wohnungsfrage?

Nicht nur Schrumpfung, sondern in der Folge auch der Stadtumbau prägen die Lebenswelt ostdeutscher Städte und Kommunen. Was als Lösung einer Wohnungsfrage begann, war und bleibt auch fast 20 Jahre nach Einführung des Bund-Länder-Programms eine Herausforderung für Betroffene, Planung und Verwaltung.

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Reste des Grenzzaunes an der ehemaligen innerdeutschen Grenze in der Gedenkstätte Point Alpha.

Maximilian Kutzner

Die Generation 1989 und die deutsch-deutsche Vergangenheit

Im dreißigsten Jahr nach dem Mauerfall führen wir im „Deutschland Archiv“ eine Debatte über die Erinnerungskultur zur DDR-Geschichte. Die neue Reihe wird eröffnet mit einem Beitrag des Historikers Maximilian Kutzner, der – aus der Perspektive eines 1989 Geborenen – eine grundlegende Modernisierung der Erinnerungskultur fordert. Die Redaktion ist interessiert an weiteren Fach- und Debattenbeiträgen zu diesem Thema. Vorschläge können Sie an deutschlandarchiv@bpb.de senden.

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Die Abbildung zeigt die Illustration des Feuerdrachen "Zion", die in der DDR-Kinderzeitung ABC-Zeitung 1984 abgedruckt war.

Christian Gaubert

Der Nahostkonflikt und die Wahrnehmung Israels in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, Teil I

Anhand einer inhaltlichen Analyse von Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR zeigt Christian Gaubert, wie diese ein antisemitisches Israelbild unter dem Deckmantel des Antizionismus kommunizierten.

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Die Abbildung zeigt die illustrierte Doppelseite der Geschichte "Der Storch von Wadi Achat", die in der ABC-Zeitung, Nr. 4/1985, erschienen ist.

Der Nahostkonflikt und die Wahrnehmung Israels in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, Teil II

Die Zusammenstellung von Artikelbeispielen ermögliche, einzelne Eskalationsstufen einer von wachsender Drastik und zunehmender antisemitischer Enthemmung gekennzeichneten Nahostberichterstattung in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR sichtbar zu machen, schreibt Christian Gaubert in Teil II seines Beitrages.

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Auf dem Foto ist Karl-Eduard von Schnitzler abgebildet, der von 1960 bis 1989 im DDR-Fernsehen in der Sendung "Der schwarze Kanal" gegen die Bundesrepublik Deutschland polemisierte.

Clemens Escher

Israel im Schwarzen Kanal

Anhand der Aufzeichnungen und der Sendemanuskripte zu der DDR-Fernsehsendung „Der schwarze Kanal“ beschäftigte sich Clemens Escher mit dem Israelbild, das deren Chefkommentator Karl-Eduard von Schnitzler für die DDR-Bürgerinnen und Bürger lieferte. Dabei habe es sich um eine Israelisierung des Antisemitismus gehandelt, wie sie, als Kritik getarnt, auch noch heute vorkomme.

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Das Foto zeigt Grabschändungen auf dem jüdischen Friedhof in Berlin, Schönhauser Allee, die bereits im Jahr 1947 fotografisch festgehalten wurden.

Monika Schmidt

Die Bedeutung des offiziellen Antizionismus im Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil I

Schändungen jüdischer Friedhöfe hat es in der DDR, wo Antifaschismus angeblich zur Staatsräson gehörte, nachweislich gegeben. Und das bereits kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. In der Regel wurden diese Taten als "Dummejungenstreiche" von offizieller Seite in der DDR abgetan. In Ihrem Beitrag, der aus zwei Teilen besteht, arbeitet Monika Schmidt den Antisemitismus durch Friedhofsschändungen in der DDR auf.

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Auf dem jüdischen Friedhof in Potsdam wurden 1989 Grabsteine mit Hakenkreuzen  beschmiert.

Monika Schmidt

Die Bedeutung des offiziellen Antizionismus im Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil II

Antisemitische Schmierereien auf jüdischen Friedhöfen in der DDR sind im Wesentlichen ab den 1970er-Jahren dokumentiert. Das Umwerfen von Grabsteinen und andere Zerstörungen der Gräber und Friedhöfe haben sich bis 1990 bruchlos fortgesetzt. Darüber berichtet Monika Schmidt im Teil II Ihres Beitrags über die Schändungen jüdischer Friedhöfe in der DDR.

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Das Foto zeigt eine Szene aus der US-amerikanischen Fernsehserie "Holocaust" (übersetzt: "Massenvernichtung"). Darin werden Juden in ein Konzentrationslager nach Polen deportiert. Erzählt wird in dem insgesamt über sieben Stunden dauernden Film die Geschichte zweier Familien im Dritten Reich - einer jüdischen und einer nationalsozialistischen.

Katrin Hammerstein

Eine Fernsehserie schreibt Geschichte: Reaktionen auf die Ausstrahlung von „Holocaust“ vor 40 Jahren

Die Ausstrahlung der US-amerikanischen Fernsehserie „Holocaust“ jährt sich im Januar 2019 zum 40. Mal. Daher wird der Vierteiler noch einmal gesendet. Mit den Reaktionen, die der Film 1979 in den „Täterstaaten“ Bundesrepublik Deutschland, DDR und Österreich ausgelöst hat, befasst sich Katrin Hammerstein in diesem Beitrag.

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Die Staatssicherheit fotografierte die Mitglieder der Umweltbibliothek bei ihrer Verhaftung in der Nacht vom 24. auf den 25. November 1987. V.l.n.r.: Bodo Wolff, Till Böttcher, Bert Schlegel, Wolfgang Rüddenklau, Tim Eisenlohr.

Silke Kettelhake

Vom Suchen und Finden – Stasi-Razzia in der Umweltbibliothek

Die Stasi wollte die Oppositionsbewegung stoppen und stürmte in der Nacht vom 24. auf den 25. November 1987 die Umweltbibliothek an der Zionskirche in Ost-Berlin. Silke Kettelhake beschreibt, warum aus der so genannten Aktion Falle kein Erfolg für die Staatsmacht der DDR wurde.

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NEU: Videoreportagen

Vom Einläuten der Friedlichen Revolution

Rund um den 7. Oktober 1989 herrschte Ausnahmezustand in mehreren Städten der DDR. Polizei, Betriebskampfgruppen und Stasi gingen gewaltsam gegen Demonstranten vor, die friedlich für Reformen, Demokratie und Reisefreiheit eintraten - und sich mit Kerzen, Worten und Zivilcourage gegen die Staatsmacht durchsetzten. Ein filmischer Überblick.

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Themenseite

30 Jahre Mauerfall

Die Berliner Mauer war über 28 Jahre das Symbol der deutschen Teilung und des Kalten Krieges. Am 9. November 1989 reagierte die DDR-Regierung mit Reiseerleichterungen auf den Ausreisestrom und monatelange Massenproteste – die Mauer war geöffnet. Wir präsentieren ausgewählte Angebote zur Geschichte der Mauer und des Mauerfalls.

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Der Umbruch war gewaltig, und er hat mehr und tiefere Spuren hinterlassen, als manche wahrhaben woll...

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Kaum ein Ereignis in der deutschen Nachkriegsgeschichte hat so viele Emotionen ausgelöst wie der "M...

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Im Herbst 1990 wurde die DDR Teil der Bundesrepublik Deutschland. Doch was wuchs da zusammen? Warum ...

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Die Bespitzelung der DDR-Gesellschaft durch das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) machte auch ...

Deutschland Archiv 2018

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Der Band enthält eine Auswahl der wichtigsten Artikel, die im Jahr 2018 erschienen sind.

Deutschland Archiv 2017

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Chronik der Mauer

Es erwartet Sie eine Fülle von multimedial aufbereiteten Informationen über Mauerbau und Mauerfall - und über die Opfer der Grenze.

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Dossier

Stasi

Alles wissen, alles kontrollieren, Menschen manipulieren. Aus der Arbeitsweise der DDR-Geheimpolizei "Stasi" ist auch viel zu lernen über die Mechanismen von Diktaturen der Gegenwart. In der DDR überwanden couragierte Bürgerinnen und Bürger allerdings 1989 ihre Angst vor der "Staatssicherheit".

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Online-Angebot der bpb und der Robert-Havemann-Gesellschaft

jugendopposition.de

Wie haben junge Menschen in der DDR mit Mut und Musik gegen Stasi und SED-Diktatur gekämpft? Zeitzeugen berichten. Mit zahlreichen Texten, Videos, Audios, Fotos und Dokumenten.

Mehr lesen auf jugendopposition.de

Online-Archiv

www.wir-waren-so-frei.de

Fast 7.000 private Filme und Fotos aus der Umbruchzeit 1989/90 sowie über 100 begleitende Erinnerungstexte. Dazu ost- und westdeutsche Medienberichte. Die persönlichen Erfahrungen der Fotografen und Filmemacher bieten zusammen mit der öffentlichen Berichterstattung vielfältige Blicke auf die historischen Ereignisse und deren Auswirkungen auf den Alltag in Ost und West.

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Der Tag in der Geschichte

  • 20. Nov. 1945 - 1. Okt. 1946
    Vor dem Internationalen Militärgerichtshof in Nürnberg werden die NS-Hauptkriegsverbrecher - wie zwischen den Alliierten vereinbart - angeklagt. Zwölf von ihnen werden wegen Verbrechen gegen den Frieden, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die... Weiter
  • 20. November 1945
    Der Kontrollrat billigt den zentralen Aussiedlungsplan, der vorsieht, ca. 3,5 Millionen Deutsche aus »Polen«, d. h. den polnisch verwalteten Gebieten östlich der Oder und Lausitzer Neiße, in die sowjetische und britische Besatzungszone umzusiedeln. Die... Weiter
  • 20. - 22. Nov. 1968
    Bonner Konferenz: Die von Bundesminister Schiller eingeladenen Notenbankpräsidenten und Fachminister der »Zehnergruppe« (Belgien, BRD, Großbritannien, Frankreich, Italien, Japan, Kanada, Niederlande, Schweden, USA) beraten über die internationale... Weiter
  • 20. November 1981
    Die Ruhrkohle/-gas AG und die Außenhandelsorganisation Sojuz-Gas-Export vereinbaren in Essen das Erdgasgeschäft. Es sieht langfristig umfangreiche Erdgaslieferungen aus Sibirien an die BRD vor. Am 13. 7. 1982 wird in Leningrad der Kreditrahmenvertrag für das... Weiter
  • 20. November 1989
    Kanzleramtsminister Rudolf Seiters sondiert erstmals in Ost-Berlin, welche Möglichkeiten bestehen, die angebotene deutsch-deutsche Vertragsgemeinschaft (17. 11. 1989) auszugestalten. Er konferiert mit SED-Chef Krenz, Ministerpräsident Modrow u. a., tags... Weiter
  • 20./21. November 1997
    Der EU-Arbeitsmarktgipfel in Luxemburg beschließt Leitlinien für die einzelstaatliche Beschäftigungspolitik. Danach müssen die Mitgliedstaaten jährlich »nationale Aktionspläne« vorlegen und über Fortschritte bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit berichten,... Weiter

Wird die DDR-Diktatur verharmlost? Und warum begann die intensive Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit erst so spät? Die Deutung von Geschichte ist oft umstritten - und nicht selten ein Politikum.

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13. August 1961: In den frühen Morgenstunden beginnt der Bau der Mauer, die Deutsche Teilung wird zementiert. Am Abend des 9. November 1989 kommt es zum Mauerfall. Bald 30 Jahre danach ist Deutschland in vielem noch immer ein Land mit zwei Gesellschaften.

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Zu dem Thema "Children of Transition, Children of War, the Generation of Transformation from a European Perspective" diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Deutschlandforschertagung 2016 vom 3. bis 5. November 2016 in der Universität Wien. Die Tagungsdokumentation gibt Einblick in die Themen und Ergebnisse.

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Messenger-Projekt

Der Mauerfall und ich

Es ist Leipzig im Spätsommer des Jahres 1989. Die Studentin Kathrin und ihre Freundinnen und Freunde erleben eine Zeit des Umbruchs in der DDR. Im November fällt die Mauer und damit die Grenze, die Deutschland und die Deutschen viele Jahrzehnte trennte. Was Kathrin erlebt, erzählt sie im bpb-Messengerprojekt "Der Mauerfall und ich".

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