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"... eine große Herzlichkeit"?

Helmut Schmidt und Erich Honecker im Dezember 1981


16.11.2011
Im Dezember 1981 trafen Helmut Schmidt und Erich Honecker zum zweiten deutsch-deutschen Gipfel zusammen. Die internationale politische Atmosphäre war spannungsgeladen. Der Symbolwert des Treffens war deshalb hoch: Statt Konfrontation sachliche Gespräche. Auch nationale Gemeinsamkeiten waren fühlbar. Beim abschließenden Güstrow-Besuch präsentierte die Staatssicherheit eine andere Seite "deutscher Normalität".

Ein "Arbeitsbesuch"




Staats- und Parteichef Erich Honecker begrüßt Bundeskanzler Helmut Schmidt auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld, 11. Dezember 1981.Staats- und Parteichef Erich Honecker begrüßt Bundeskanzler Helmut Schmidt auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld, 11. Dezember 1981. (© Bundesregierung, B 145 Bild 00005071, Foto: Engelbert Reineke)
Am Nachmittag des 11. Dezember 1981 landete Bundeskanzler Helmut Schmidt auf dem Flughafen Schönefeld im Süden der "Hauptstadt der DDR". Erich Honecker, Generalsekretär der SED und Vorsitzender des DDR-Staatsrates, begrüßte ihn "recht herzlich" in der Deutschen Demokratischen Republik. Die Begrüßung verlief ohne großes Protokoll und fand mit Ausnahme der zahlreichen Journalisten ohne Publikum statt, der Charakter eines "Arbeitsbesuches" sollte so unterstrichen werden. Unmittelbar nach der Ankunft ging es mit der Wagenkolonne in eine stille Waldgegend im Norden Berlins. Die Schorfheide war das Ziel, hier lagen das Jagdschloss Hubertusstock am Werbellinsee, in dem die Delegationen logierten, und das Gästehaus des DDR-Staatsrates am Döllnsee, in dem am 11./12. Dezember die offiziellen Delegationsgespräche geführt wurden. Am letzten Tag des Treffens der beiden deutschen Staatsmänner, am Adventssonntag des 13. Dezember, stand ein Besuch in der mecklenburgischen Kleinstadt Güstrow auf dem Programm.




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