Beleuchteter Reichstag
Pfeil links 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 Pfeil rechts

Das Reisebüro der DDR

19.7.2011

Die Auslands-IM des MfS




Maria Grosser alias IM "Severle" war als Reiseleiterin häufig im Ausland eingesetzt.Maria Grosser alias IM "Severle" war als Reiseleiterin häufig im Ausland eingesetzt. (© BStU, MfS, BV Cbs. AGMS 32/84.)
Dass das MfS schon vor 1970 systematisch inoffizielle Mitarbeiter als ehrenamtliche Reiseleiter einsetzte, darf als bekannt vorausgesetzt werden. In einer solchen Funktion als Reiseleiterin des "Reisebüros der DDR" war zum Beispiel Maria Grosser[18] tätig. Die Behördenangestellte, seit 1966 als IM "Severle" registriert, durfte sich ihre Reiseziele jeweils im Frühjahr aus verschiedenen Vorschlägen ihres Führungsoffiziers aussuchen. Vor Reisebeginn wurden Grosser, die von der Spionageabwehr (Abt. II) der BV Cottbus gesteuert wurde, konkrete Aufgaben erteilt, zum Beispiel verdächtige Mitglieder ihrer Reisegruppe besonders im Auge zu behalten. Nach der Heimreise hatte sie dann unverzüglich ihrem Führungsoffizier in Cottbus einen Abschlussbericht zu erstatten. Zu Grossers Aufgaben als Reiseleiterin gehörte grundsätzlich die Beobachtung und Meldung Westkontakte aller Art und die Berichterstattung, ob es in ihrer Gruppe zu Verstößen gegen das Zollgesetz gekommen war. Im Bedarfsfall hatte sie im Urlaubsland Einfluss auf die Zimmerverteilung zu nehmen, um "verdächtige" Personen besser unter Kontrolle zu behalten.

Ein anderes Beispiel ist die Verwaltungsangestellte Inge Fischer, die als Reiseleiterin im Auftrag der Spionageabwehr der BV Cottbus unter dem Decknamen "Ilse" seit 1972 an der bulgarischen Schwarzmeerküste zum Einsatz kam, wo sie Komplexaufträge auszuführen hatte. In ihren Akten gibt es einen Bericht, der die Zusammenarbeit mit der Operativgruppe des MfS beschreibt: "Wie vereinbart habe ich mich sofort am ersten Tag, dreizehn Stunden nach meiner Ankunft in Albena, telefonisch bei dem dort stationierten Mitarbeiter gemeldet. Als ich anrief, war seinerseits eine Orientierung bezüglich meiner Person nicht vorhanden. Er bestellte mich aber trotzdem ins Hotel und wir haben uns persönlich gesprochen. Die erste Frage, die er mir stellte waren Probleme über die Reisegruppe und es war zu verzeichnen, dass er nicht gleich, wie mir gesagt wurde, eine Losung sprach, in der das Wort Weimar vorkam, sondern erst, als ich bereits schon im Begriff war, zu gehen, das Hotel zu verlassen, rückte er mit der Losung aus und ich habe dann entsprechend das Wort Häberle, wie mir gesagt wurde, eingebaut. Erst als das passiert war, erhielt ich Aufträge, die darin bestanden, auf gewisse Fragen der Gäste bzw. der Umwelt der Gäste zu achten. Es wurden Probleme einer eventuellen Flucht besprochen. Der Mitarbeiter wies mich in gewisse Details ein, die ich als Reiseleiter zu beachten habe. Es wurde auch ein Treff vereinbart, den ich aber aus dienstlichen Gründen, weil ich woanders hin bestellt war, vom Reisebüro aus, nicht einhalten konnte. Ich habe daraufhin den Mitarbeiter in seinem Hotel besucht, wie mir weiterhin bekannt ist, hatte er ein Hotelzimmer und zwar in dem Hotel [...], wo er mich schon außerhalb des Hotels abfing, bzw. mir entgegen kam, mich kurz fragte, was es gab und nachdem ich ihm sagen konnte, dass es bezüglich der Fragestellung und der Aufträge die er mir gegeben hatte, nichts gab, hat er mich verabschiedet bzw. sagte, wenn ich etwas habe, kann ich das auch seiner Frau sagen, wenn er nicht da ist, da seine Frau gleichzeitig als Sekretärin arbeitet."[19]

Bis 1970 bildeten die ehrenamtlichen Reiseleiter die wichtigste Säule im Überwachungsapparat des MfS. Ab 1970 kamen in der "Linie SRT" zu den auch weiterhin vom MfS gesteuerten Reiseleitern mehrere weitere Säulen hinzu, die hier vorgestellt werden sollen. Dabei handelte es sich zunächst um die Repräsentanten und Chefrepräsentanten des "Reisebüros der DDR", die dem MfS bei der Überwachung von Hotelanlagen, Reisegruppen und Restaurants "wertvolle"[20] Dienste leisten. Der Verfasser schlägt vor, die Repräsentanten und Chefrepräsentanten unter dem Begriff Inoffizielle Mitarbeiter im Reisebüro der DDR (IMRB) zusammenzufassen – wobei auch "Jugendtourist" einbezogen wird. Zu den vorrangigen IMRB-Aufgaben zählte das frühzeitige Erkennen von Vorbereitungshandlungen von Fluchtversuchen.[21]

Werbeprospekt für die Volksrepublik Bulgarien um 1980.Werbeprospekt für die Volksrepublik Bulgarien um 1980. (© Archiv Stefan Appelius)
Ein Reisebüro-Mitarbeiter der ersten Stunde war Uwe K. Er wurde 1971 von der BV Cottbus unter dem Decknamen "Ungarn" angeworben und ab 1972 als Repräsentant und später als Chefrepräsentant des Reisebüro an der bulgarischen Schwarzmeerküste eingesetzt.[22] Obwohl "Ungarn" jahrelang intensiv mit der Operativgruppe des MfS in der VRB zusammenarbeitete und zahlreiche Berichte lieferte, sogar konspirative Zimmerkontrollen bei DDR-Urlaubern durchführte, bei denen er verbotene Westzeitschriften beschlagnahmte, kann er sich im Gespräch mit dem Verfasser an diese Tätigkeit nicht mehr erinnern. In den 70er-Jahren hätten sich die DDR-Bürger, so IMRB "Ungarn", angeblich mit dem Thema Republikflucht noch nicht befasst: "Damals waren die Menschen in der Hinsicht noch genügsamer. Die waren froh, dort [in Bulgarien] zu sein. Offiziell ist mir über solche Fluchtversuche nichts bekannt geworden. Von der Generaldirektion [des "Reisebüros der DDR"] kamen da auch keine Anweisungen. Ich nehme an, dass das MfS da [an der Schwarzmeerküste] irgendwie präsent war. Aber davon weiß ich nichts."[23]

Bereits 1970 wurde dem Chefrepräsentant des "Reisebüros der DDR" in Nessebar vom MfS eine Sekretärin und ein Tonbandgerät zur Verfügung gestellt, um ihm seine FIM-Tätigkeit zu erleichtern. Später wurden auch den Repräsentanten des "Reisebüros der DDR" Kleintonbandgeräte zur Verfügung gestellt, die schon bald zu einem "unentbehrlichen Bestandteil" ihrer täglichen IM-Arbeit wurden. Im Winter, wenn die Repräsentanten wieder in die DDR zurückkehrten, erhielten sie dort zusätzliche Schulungen durch das MfS. [24] Doch das MfS ging sogar noch weiter, es warb neue Repräsentanten sogar – wie im Fall des 1974 eingestellten Wolfgang J. (IMV "Doktor") sogar direkt an, ohne das Reisebüro selbst in das Bewerbungsverfahren einzubeziehen.[25] Als Einstellungsvoraussetzungen galten bestimmte operativ-fachliche Voraussetzungen: politisch-ideologische Linientreue, die schnelle Erkennung und Meldung feindlicher "Angriffe", das Erkennen gegnerischer Kontakttätigkeit und die gezielte Abschöpfung von Personen.[26]

Zu den Mitarbeitern des Reisebüros kamen inoffizielle Mitarbeiter, die – als Urlauber legendiert – von den verschiedenen Bezirksverwaltungen mit sogenannten Komplexaufträgen in Reisegruppen eingeschleust wurden. Der Verfasser schlägt vor, die betreffenden Personen zukünftig als Inoffizielle Mitarbeiter in Reisegruppen (IMRG) zu bezeichnen.[27] Auch an ihre IMRG stellte das MfS grundsätzlich hohe Ansprüche, da diese in den "Bruderländern" mit "verstärkten Angriffen auf ideologischem Gebiet" zu rechnen hatten: "Sie müssen sich standhaft gegenüber diesen Einflüssen zeigen, Feinde erkennen und diese von Irregeleiteten differenzieren können sowie bei Notwendigkeit offensiv ideologisch wirksam werden."[28] Als Gegenleistung konnten die entsprechenden Personen zum Beispiel mit einer bevorzugten Erledigung ihres Reiseleistungsvertrages durch das "Reisebüro der DDR" rechnen, oder sie erhielten eine Reise zu einem begehrten Reiseziel vergleichsweise kurzfristig, also ohne sich dafür, wie sonst üblich, bereits Anfang des Jahres stundenlang in der für sie zuständigen Zweigstelle anstellen zu müssen.

Auch das bulgarische Staatsunternehmen "Balkantourist" war in die Überwachung der DDR-Urlauber einbezogen.Auch das bulgarische Staatsunternehmen "Balkantourist" war in die Überwachung der DDR-Urlauber einbezogen. (© Archiv Stefan Appelius)
Auch DDR-Bürger, die sich über einen längeren Zeitraum aus persönlichen oder beruflichen Gründen im sozialistischen Ausland aufhielten, waren für das MfS unter bestimmten Umständen von operativem Interesse. Der Verfasser schlägt vor, diese Personen, soweit sie als inoffizielle Mitarbeiter verpflichtet wurden, als Inoffizielle Mitarbeiter der Operativgruppe (IMO) zu bezeichnen. Dazu zählten einerseits – bedingt – Saisonarbeitskräfte in den Ferienzentren, vor allem aber Angestellte von ständigen Einrichtungen der DDR (einschließlich der Botschaft, Mitarbeiter von "Interflug", Hotelpersonal), Gastdozenten und Lektoren an Hochschulen, Studenten, Künstler und Journalisten. Sie wurden – im Gegensatz zu den bereits vorgestellten IMRB und IMRG – in der Regel direkt durch die Mitarbeiter der Operativgruppe angeworben und kamen in der Regel mindestens für drei Monate, häufig aber weit länger zum Einsatz.[29]

Diese Personengruppe stand einerseits über lange Zeiträume zur Verfügung und beherrschte andererseits häufig auch die Landessprache. Hinzu kam, dass diese Personen sowohl bei DDR-Bürgern als auch bei westlichen Urlaubern als besonders vertrauenswürdig galten. Waren IMO mit Bulgaren verheiratet, durfte deren Ehepartner allerdings nur im Ausnahmefall über die Spitzeldienste eingeweiht werden, um den konspirativen Status der Operativgruppe nicht zu gefährden.[30] Bei der Anwerbung von Studierenden konzentrierte sich die Operativgruppe auf Personen, die in Sofia, Burgas und Varna immatrikuliert waren, weil diese an Wochenenden zur Urlauberüberwachung in die nahe gelegenen Feriengebiete geschickt werden konnten.[31] In der bulgarischen Hauptstadt Sofia wurden IMO darüber hinaus oft im "Kulturzentrum der DDR" (KIZ) und in der bis heute bestehenden beliebten Nationalitätengaststätte "Berlin" eingesetzt. Die dort tätigen Auslandskader der DDR kamen von Berufs wegen häufig "mit Personen aus dem deutschsprachigen Raum in Kontakt", die "feindlich-negative Positionen" vertraten.[32]

Bei der vierten hier vorzustellenden Kategorie handelt es sich um Personen, die – von den Mitarbeitern der Operativgruppe selbst – als Inoffizielle Mitarbeiter im überörtlichen Einsatz (IMÜ) bezeichnet wurden.[33] Dabei handelte es sich um in der DDR oder im "Operationsgebiet" (Bundesrepublik/West-Berlin) angeworbene und häufig schon erfahrene IM, die in Bulgarien für begrenzte Zeiträume zur Erledigung bestimmter Aufgaben von den Mitarbeitern der Operativgruppe gesteuert wurden. IMÜ kamen zum Einsatz, um Individualreisende – zum Beispiel auf Campingplätzen – im Auge zu behalten. Es handelte sich dabei in erster Linie um persönlich ungebundene Menschen, die kurzfristig von ihren beruflichen Pflichten in der DDR abkömmlich waren.[34] Sie wurden durch das Referat 1 der Abteilung 2 des Bereiches Auslandstourismus in Zusammenarbeit mit den Bezirksverwaltungen des MfS ausgewählt. In der Volksrepublik Bulgarien spielten IMÜ eine wichtige Rolle für die Sicherungsarbeit der Operativgruppe.[35] Ihre vorrangige Aufgabe bestand laut Wolfgang Buck, der viele Jahre als Verbindungsoffizier des MfS zum bulgarischen Innenministerium arbeitete, in der "unmittelbare(n) Bearbeitung im Verdacht der Feindtätigkeit stehender Personen."[36] Die Reisekosten für einen IMÜ-Einsatz wurden grundsätzlich durch das MfS beglichen. Wie ein langjähriger früherer Mitarbeiter der Operativgruppe des MfS in der VRB im Gespräch mit dem Verfasser erklärte, hatten IMÜ meistens "ganz spezielle" Aufträge. Ihre Arbeit galt als besonders wertvoll, weil sie sich einerseits besonders gründlich mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut machen und andererseits ihre Aufträge "mit ausreichend Zeit und daher größerer Gründlichkeit" verrichten konnten.[37] Die Einsatzzeit von IMRG und IMÜ betrug üblicherweise 14 bis 21 Tage.[38] Soweit es sich um längerfristige IMÜ-Einsätze handelte, setzte die Staatssicherheit in den 80er-Jahren auch hauptamtliche informelle Mitarbeiter (HIM) ein, die bevorzugt als Journalisten oder Fotoreporter legendiert wurden.[39] Bei dem zu Beginn dieses Aufsatzes erwähnten "Hardy" dürfte es sich mithin um einen IMÜ gehandelt haben.

Hotelordnung von "Balkantourist" für den Touristenkomplex Sonnenstrand: "Nur nach Genehmigung des Hotelleiters dürfen Ihre Gäste Ihr Zimmer aufsuchen."Hotelordnung von "Balkantourist" für den Touristenkomplex Sonnenstrand: "Nur nach Genehmigung des Hotelleiters dürfen Ihre Gäste Ihr Zimmer aufsuchen." (© Archiv Stefan Appelius)
Weil der Individualtourismus aus der DDR seit Ende der 60er-Jahre erheblich an Bedeutung gewann, wurde auch die "Urlauberbetreuung" des MfS in diese Richtung hin ausgebaut. Vor allem in den 70er- und 80er-Jahren wurden zahlreiche DDR-Bürger für Spitzeldienste angeworben, um den Individualtourismus – und zwar insbesondere Campingurlauber – besser zu kontrollieren. Der Verfasser schlägt vor, diese IM zukünftig als Inoffizielle Mitarbeiter zur Überwachung des Individualtourismus (IMIT) zu bezeichnen.[40] Wie eine solche Tätigkeit aussah, wird hier exemplarisch am Fall eines Ehepaares aus Sachsen (Deckname "Baum") beschrieben, das von der Kreisdienststelle (KD) Aue des MfS seit 1981 alljährlich an die bulgarische Schwarzmeerküste entsandt wurde, wo es mit den zuständigen Mitarbeitern der Operativgruppe für die Beobachtung des Individualtourismus zuständig war.

Einmal jährlich brach das Ehepaar mit seinem dunkelgrünen Lada in den Urlaubsort Drushba ("Freundschaft") auf, um dort "operativ bedeutsame" Bundesbürger zu beobachten, Gespräche zu belauschen und verdächtige Kontakte zwischen DDR-Bürgern und Bundesbürgern zu entdecken.[41] Das Ehepaar leistete gute Arbeit, wurde für "hohe Einsatzbereitschaft und Ausdauer bei der Erfüllung der ihm übertragenen Aufgaben" gelobt. Einzelne "Baum"-Berichte gelangten sogar bis in die Hauptverwaltung Aufklärung (HV A).

Dieses Engagement machte sich für das Ehepaar durchaus bezahlt: "Baum" wurde in Lewa ausgezahlt, womit die Beiden sich in Bulgarien einen erheblich besseren Lebensstandart leisten konnten als andere DDR-Individualtouristen, die pro Person lediglich 100 Mark der DDR in Lewa umtauschen durften und deren Verpflegungsanteil für das Mittag- und Abendessen in sogenannten "Talons" ausbezahlt wurde, einem internen Zahlungsmittel, das ausschließlich in Restaurants des bulgarischen Staatsunternehmens "Balkantourist" eingelöst werden konnte. Außerdem wurde das Quartier des Ehepaars am Urlaubsort durch den zuständigen Mitarbeiter der Operativgruppe besorgt.



Fußnoten

18.
BStU, MfS, BV Cbs. AIM 1871/78 u. BV Cbs. AGMS 32/84.
19.
Bericht über die Verbindungsaufnahme mit dem Mitarbeiter in Albena, 30.8.1972, BStU, MfS, Cbs AIM 105/84.
20.
Wolfgang Lotter, Zum Einsatz von IM aus dem Kreise der Repräsentanten der Generaldirektion des Reisebüros der DDR bei der Sicherung des Reise- und Touristenverkehrs aus der DDR nach der VR Bulgarien, BStU, MfS, JHS MF 001 659/76, S. 31.
21.
BStU, MfS, VVS JHS o0001-1247/86 (Buck), Bl. 23.
22.
BStU, MfS, BV Cbs. AIM 4519/79.
23.
Interview d. Vf. m. Uwe. K. (Cottbus), 6.7.2008.
24.
Wolfgang Lotter, Zum Einsatz von IM aus dem Kreise der Repräsentanten der Generaldirektion des Reisebüros der DDR bei der Sicherung des Reise- und Touristenverkehrs aus der DDR nach der VR Bulgarien, BStU, MfS, JHS MF 001 659/76, S. 40–62, enthält zwei komplette Schulungspläne für IMRB.
25.
BStU, MfS, AIM 4664/79.
26.
Wolfgang Lotter, Zum Einsatz von IM aus dem Kreise der Repräsentanten der Generaldirektion des Reisebüros der DDR bei der Sicherung des Reise- und Touristenverkehrs aus der DDR nach der VR Bulgarien, BStU, MfS, JHS MF 001 659/76, S. 30f.
27.
Eine Definition zur Rolle der IMRB [bei Faust: IM R] und IMRG liefert auch Bernd Faust, Politisch-operative Prozesse der Sicherung von Bürgern der DDR beim Campingtourismus nach sozialistischen Ländern unter Nutzung der Möglichkeiten der Operativgruppen der Hauptabteilung VI, HA VI AT 2, 3.12.1981, BStU, MfS, JHS 0001-348/81 (MF), Bl. 45f.
28.
BStU, MfS, MF VVS o0001-295/83 (Zamzow), Bl. 45.
29.
Vgl. zum Thema ausführlich: Günter Schulze, Zur Vorbereitung und Zusammenarbeit mit IM aus Personenkreisen die langfristig zur Absicherung touristischer Schwerpunkte im sozialistischen Ausland eingesetzt werden, HA VI AT, JHS 14.2.1975, BStU, MfS, JHS 0001-380/74 MF. Eine Definition zur Rolle der IMO liefert auch Bernd Faust, Politisch-operative Prozesse der Sicherung von Bürgern der DDR beim Campingtourismus nach sozialistischen Ländern unter Nutzung der Möglichkeiten der Operativgruppen der Hauptabteilung VI, HA VI AT 2, 3.12.1981, BStU, MfS, JHS 0001-348/81 (MF), Bl. 44f.
30.
BStU, MfS, VVS JHS 001-307/77 (Anders), Bl. 18.
31.
BStU, MfS, VVS JHS o0001-1247/86 (Buck), Bl. 32.
32.
BStU, MfS, JHS VVS o0001-338/88 (Grünert/Jäschke), Bl. 17.
33.
Vgl. zum Thema ausführlich: Peter Mitschke, Organisatorische Vorbereitung und Auswertung des überörtlichen Einsatzes von IM anderer Diensteinheiten des MfS im Auftrage der Hauptabteilung VI in den anderen sozialistischen Staaten unter Berücksichtigung der spezifischen Bedingungen und Anforderungen an diese IM, HA VI AT, JHS 15.12.1978, BStU, MfS, JHS 0001-555/79 MF. Eine Definition zur Rolle der IMÜ liefert auch Bernd Faust, Politisch-operative Prozesse der Sicherung von Bürgern der DDR beim Campingtourismus nach sozialistischen Ländern unter Nutzung der Möglichkeiten der Operativgruppen der Hauptabteilung VI, HA VI AT 2, 3.12.1981, BStU, MfS, VVS JHS o0001-348/81, Bl. 43f.
34.
Bernd Faust, Politisch-operative Prozesse der Sicherung von Bürgern der DDR beim Campingtourismus nach sozialistischen Ländern unter Nutzung der Möglichkeiten der Operativgruppen der Hauptabteilung VI, HA VI AT 2, 3.12.1981, BStU, MfS, VVS JHS o0001-348/81, Bl. 43f.
35.
BStU, MfS, VVS JHS o0001-1247/86 (Buck), Bl. 19.
36.
BStU, MfS, VVS JHS o0001-1247/86 (Buck), Bl. 21.
37.
Interview d. Vf., Berlin 27.5.2011.
38.
Günter Schulze, Zur Vorbereitung und Zusammenarbeit mit IM aus Personenkreisen die langfristig zur Absicherung touristischer Schwerpunkte im sozialistischen Ausland eingesetzt werden, HA VI AT, JHS 14.2.1975, BStU, MfS, JHS 0001-380/74 MF, S. 7.
39.
BStU, MfS, JHS VVS o0001-338/88 (Grünert/Jäschke), Bl. 13.
40.
Vgl. exemplarisch hierzu: Bernd Faust, Politisch-operative Prozesse der Sicherung von Bürgern der DDR beim Campingtourismus nach sozialistischen Ländern unter Nutzung der Möglichkeiten der Operativgruppen der Hauptabteilung VI, HA VI AT 2, 3.12.1981, BStU, MfS, VVS JHS o0001-348/81, BStU, MfS, JHS 0001-348/81 MF.
41.
BStU, MfS, HA VI 10874.

 

Publikationen zum Thema

Deutschland Archiv 2016

Deutschland Archiv 2016

Der Band enthält eine Auswahl der wichtigsten Artikel, die im Jahr 2016 erschienen sind.

Schriftenreihe Bd. 1664 "Deutschland Archiv 2015": Cover

Deutschland Archiv 2015

Der Band enthält eine Auswahl der wichtigsten Artikel, die im Jahr 2015 erschienen sind.

Schriftenreihe Bd. 1544 "Deutschland Archiv 2014": Cover

Deutschland Archiv 2014

Der Band enthält eine Auswahl der wichtigsten Artikel, die im Jahr 2014 erschienen sind.

Coverbild Deutschland Archiv 2013

Deutschland Archiv 2013

Der Band enthält eine Auswahl der wichtigsten Artikel, die im Jahr 2013 erschienen sind.

WeiterZurück

Zum Shop

Deutschlandarchiv bei Twitter

Junge Pioniere mit ihren typischen Halstüchern vor dem Gebäude einer GrundschuleSchwerpunkt

Tagungsdokumentation

Zu dem Thema "Children of Transition, Children of War, the Generation of Transformation from a European Perspective" diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Deutschlandforschertagung 2016 vom 3. bis 5. November 2016 in der Universität Wien. Weiter... 

Bei der Aufarbeitung der DDR - Vergangenheit sind die Archive der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU) von grundlegender Bedeutung.Dossier

Geschichte und Erinnerung

Wird die DDR-Diktatur verharmlost? Und warum begann die intensive Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit erst so spät? Die Deutung von Geschichte ist oft umstritten - und nicht selten ein Politikum. Weiter... 

Brandenburger TorDossier

Deutsche Teilung - Deutsche Einheit

13. August 1961: In den frühen Morgenstunden beginnt der Bau der Mauer. Die Teilung bekommt eine konkrete Gestalt. Mehr als 20 Jahre nach dem Mauerfall ist Deutschland in vielem noch immer ein Land mit zwei Gesellschaften. Weiter... 

DDR-Demonstration, Ministerium für Staatssicherheit Stasi, ÜberwachungsmonitoreDossier

Stasi

Alles wissen, alles kontrollieren, Menschen manipulieren. Aus der Arbeitsweise der DDR-Geheimpolizei "Stasi" ist auch viel zu lernen über die Mechanismen von Diktaturen der Gegenwart. In der DDR überwanden couragierte Bürgerinnen und Bürger allerdings 1989 ihre Angst vor der "Staatssicherheit". Weiter... 

www.chronik-der-mauer.de

Chronik der Mauer

Es erwarten Sie ein Fülle von herausragenden und multimedial aufbereiteten Informationen zum Thema. Weiter... 

jugendopposition.deOnline-Angebot der bpb und der Robert-Havemann-Gesellschaft

jugendopposition.de

Wie haben junge Menschen in der DDR mit Mut und Musik gegen Stasi und SED-Diktatur gekämpft? Zeitzeugen berichten. Mit zahlreichen Texten, Videos, Audios, Fotos und Dokumenten. Weiter...