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Rechtsextremer Propaganda an Schulen entgegentreten | Presse | bpb.de

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Rechtsextremer Propaganda an Schulen entgegentreten bpb und jugendschutz.net präsentieren pädagogische Konzepte

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Die rechtsextreme Szene möchte im Rahmen des "Projekts Schulhof" rund 250.000 CD-ROMs mit rassistischer Musik vor Schulen verteilen. "Dieser multimedialen Propaganda müsse gezielt durch Informations- und Bildungsangebote entgegen getreten werden", fordert bpb-Präsident Thomas Krüger.

In den kommenden Tagen wollen Rechtsextreme die von ihnen als "Projekt Schulhof" angekündigte Verteilaktion von 250.000 CD-ROMs mit rechtsextremer Musik und rassistischer Hetze im Bundesgebiet starten. "Dieser multimedialen Propaganda von Rechtsextremen muss gezielt durch Informations- und Bildungsangebote entgegen getreten werden", so der Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, Thomas Krüger. Für diese Auseinandersetzung hat jugendschutz.net im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung eine medienpädagogische Handreichung erarbeitet, die soeben in Neuauflagen erschienen ist. "Diese Handreichung liefert Pädagogen Projektvorschläge zur Sensibilisierung und Aktivierung von Jugendlichen gegen Hasspropaganda", so Krüger weiter.

Rechtsextreme planen ihre CD-ROMs kostenlos vor Schulen zu verteilen, um Jugendliche über das Medium Musik zu ködern und für rechtsextremes Gedankengut zu gewinnen. Darauf sollen auch die Web-Auftritte von rechtsextremen Kameradschaften beworben werden, die sich vor Ort für die Kontaktaufnahme von interessierten Jugendlichen anbieten.

Die Handreichung "Rechtsextremismus im Internet – Recherchen, Analysen, pädagogische Modelle zur Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus" bietet Hintergrundinformationen zum Phänomen Rechtsextremismus, ausgesuchte Materialien wie Musikbeispiele sowie in der Praxis erprobte Projekte für die pädagogische Arbeit mit Jugendlichen. Sie kann über die Bundeszentrale für politische Bildung bezogen werden. Weitere Informationen finden Sie im Internet auf den Seiten der bpb. Der Sonderbestellschein kann bei Raphael Dederichs (E-Mail: E-Mail Link: dederichs@bpb.de) angefordert werden.

jugendschutz.net geht bereits seit Jahren erfolgreich gegen strafbare rechtsextreme Inhalte im Internet vor und führt im Rahmen seines vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) geförderten entimon-Projekts medienpädagogische Workshops mit Jugendlichen und Pädagogen durch. Ziel ist es, über Rechtsextremismus zu informieren, jugendliche Internet-User für die Auseinandersetzung mit Hasspropaganda zu stärken und sie dazu zu ermuntern, sich für Demokratie und Toleranz im Netz aktiv einzusetzen. Die Handreichung basiert auf den praktischen Erfahrungen der durchgeführten Workshops.

Kontakt

jugendschutz.net
Friedemann Schindler
Wallstr. 11
55122 Mainz
Tel. +49 (0) 6131 3285 - 20
Fax. +49 (0) 6131 3285 - 22
E-Mail: E-Mail Link: buero@jugendschutz.net
Internet: Externer Link: www.jugendschutz.net

Pressekontakt

Bundeszentrale für politische Bildung
Swantje Schütz
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Adenauerallee 86
53113 Bonn
Tel.: +49 228 99515-284
Fax: +49 228 99515-293
E-Mail: E-Mail Link: schuetz@bpb.de

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