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Rendite

Rendite

Gerd Schneider / Christiane Toyka-Seid

Der Euro ist in den meisten europäischen Staaten die offizielle Währung. (© picture-alliance / dpa)

Frau Müller verleiht Geld

Frau Müller hat Geld gespart. Sie verleiht das Geld an Herrn Schmitz. Die beiden vereinbaren, dass das Geld mit Zinsen zurückgezahlt wird. Wenn Herr Schmitz später das Geld mit Zinsen an Frau Müller zurückzahlt, hat Frau Müller mit dem Geld einen "Gewinn" gemacht. Diesen Gewinn nennt man auch "Rendite".

Eine gute Rendite ist ein Erfolg

Mit der Rendite misst man also den Erfolg einer Geldanlage. Geldanlagen können ganz unterschiedlich sein. Es kann sich dabei um das Geld handeln, das an Herrn Schmitz verliehen wurde, es kann das Geld auf dem Sparbuch sein. Auch mit Aktien oder anderen Wertanlagen wie zum Beispiel mit einem Mietshaus können Gewinne erzielt werden. Wenn man also mit seiner Geldanlage nach einer bestimmten Zeit mehr Geld erhält als man eingesetzt hat, hat man eine gute Rendite gemacht.

Berechnung

Die Fachleute in den Banken berechnen die Rendite übrigens immer in Prozent auf das eingesetzte Geld. Dadurch können unterschiedliche Geldanlagen besser verglichen werden.

Quelle: Gerd Schneider / Christiane Toyka-Seid: Das junge Politik-Lexikon von www.hanisauland.de, Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2022.

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