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Kleben!? Konsens!? Konflikt!? Kontrolle?! - Die Herausforderungen einer demokratischen Polizei | bpb.de

Kleben!? Konsens!? Konflikt!? Kontrolle?! - Die Herausforderungen einer demokratischen Polizei

Themenfelder:

Polizei, Staat und Gesellschaft
Menschenrechtsbildung

Stichworte:

Demokratie
Menschenrechte
Diversität
Vorurteile
Diskriminierung

Zielgruppe(n):

Studierende (Diplom, Bachelor)
Studierende (Master)
Einzeldienst
Geschlossene Einheiten
Führungskräfte (gehobener, höherer Dienst)
Multiplikator*innen; Dozent*innen

Bildungskontext(e):

Studium (gehobener Dienst)
Studium (höherer Dienst)
Fortbildung
Dienstunterricht/dezentrale Fortbildung/Schulungen

Format/Methodik:

Workshop
Übung/Training
Seminar
Vorlesung
Gruppenarbeit

Teilnehmerzahl:

12 bis 20

Zeitansatz:

1/2 bis 1 Tag
> 1 Tag bis < 2 Tage

Bedarf an externen Referent*innen:

Nein

Kosten:

Der Tagessatz wird je nach Dauer der Veranstaltung kalkuliert und mit dem/der Auftraggeber*in verhandelt.

In der Praxis seit:

2019

Inhaltliche Schwerpunktsetzung

Die Arbeit von Polizeibeamt*innen ist unmittelbar und mittelbar durch häufige Krisen- und Konfliktsituationen in einer sich ständig verändernden vielfältigen Gesellschaft geprägt. Hinzu kommt, dass polizeiliches Handeln häufig öffentlich stattfindet und in den Medien gespiegelt und diskutiert wird.
In einer Demokratie werden inhaltliche Konflikte ohne die Anwendung von Gewalt, sondern nach demokratischen Verfahren ausgetragen. Das Wissen um die Auseinandersetzung mittels demokratischer Prozesse (bis hin zu zivilem Ungehorsam) und die Reflexion zu vorurteilsbehaftetem Handeln, Diskriminierung und Rassismus sind Grundlagen der täglichen polizeilichen Arbeit und schaffen Sicherheit.
Dieses Angebot soll einen Raum bieten, um die eigene Rolle als Polizeibeamt*in und die der Institution Polizei zu reflektieren und über die polizeiliche Arbeit im demokratischen Rechtsstaat zu diskutieren.

Kompetenzerwerb/Zielsetzung

Das Angebot vermittelt Kenntnisse und Kompetenzen zu folgenden Themen und Aspekten:

  • Stärkung von Demokratie und Menschenrechten in der Organisation Polizei

  • Sicherer Umgang mit Vielfalt und Diversität

  • Kennen der Ursachen und Wirkungen von Stereotypen und Vorurteilen

  • Erkennen der Wirkungen von Diskriminierung und Rassismus im Kontext polizeilicher Arbeit

  • Erkennen interner Einflüsse auf die polizeiliche Arbeit und deren Wirkung

  • Stärkung der Handlungsmöglichkeiten bei Diskriminierung und Rassismus

  • Motivation und Stärkung im beruflichen Kontext

  • Stärkung der Unsicherheits- oder Ungewissheitstoleranz

  • Differenzierter beobachten und adäquater handeln

Ablaufplanung

In einem Vorgespräch werden die Wünsche, Bedarfe, Ziele und Probleme der Auftraggeber*nnen und Mitarbeiter*innen erfasst. Daraus werden die Angebotsinhalte und Schwerpunkte ermittelt und in ein schlüssiges Konzept gebracht.

Durchführungshinweise

Das Angebot kann dezentral bei der/dem Auftraggeber*in durchgeführt werden. Terminanfragen können über E-Mail Link: thomas.mueller@tm-seminare.de erfolgen.

Ergänzende Hinweise

Benötigt werden folgende Räumlichkeiten/Lehrmittel:

  • Ausreichend großer Raum mit der Möglichkeit für Gruppenarbeiten (oder externe Gruppenräume)

  • Aufbaumöglichkeit für einen Stuhlkreis

  • 2 Flipcharts

  • 4 Moderationswände

  • 1 Beamer

  • 1 Leinwand

Anbietende Person(en) bzw. Organisation(en)

Kontakt:
Thomas-Georg Müller
TM-Seminare
Schlachte 45
28195 Bremen
Tel.: +49 (421) 163 27 72
E-Mail: Externer Link: thomas.mueller@tm-seminare.de
Internet: Externer Link: www.tm-seminare.de

Profil

Thomas Müller ist Diplomverwaltungswirt und Kriminologe M.A. und war 40 Jahre in der Polizei Bremen als Polizei- und Kriminalbeamter tätig. Von 2008 bis 2019 war er der Integrationsbeauftragte der Polizei Bremen. Aktuell arbeitet er als freiberuflicher Trainer im gesamten Bundesgebiet.
Einer seiner Arbeitsschwerpunkte ist das Thema "Transkulturalität und Vielfalt in Deutschland". Im Zuge dieses Schwerpunktes erfolgte eine Ausbildung zum (inter-)kulturellen und transkulturellen Trainer mit Dozententätigkeiten im öffentlichen Dienst und der privaten Wirtschaft. Thomas Müller verfügt über eine zusätzliche Ausbildung zum Kommunikationstrainer.
Zu seinen weiteren Schwerpunkten zählen die Antidiskriminierungs- und Antirassismusarbeit in der Polizei und anderen "Blaulicht-Milieus" sowie die Auseinandersetzung mit Demokratie und Menschenrechten im Kontext des beruflichen und privaten Umfeldes. Neben seiner freiberuflichen Arbeit ist Thomas Müller ehrenamtlich für Amnesty International tätig.

Polizeibezug/Referenzen

Thomas Müller ist Diplomverwaltungswirt und Kriminologe M.A. und war 40 Jahre in der Polizei Bremen als Polizei- und Kriminalbeamter tätig. Von 2008 bis 2019 war er der Integrationsbeauftragte der Polizei Bremen. Aktuell arbeitet er als freiberuflicher Trainer im gesamten Bundesgebiet.
Einer seiner Arbeitsschwerpunkte ist das Thema "Transkulturalität und Vielfalt in Deutschland". Im Zuge dieses Schwerpunktes erfolgte eine Ausbildung zum (inter-)kulturellen und transkulturellen Trainer mit Dozententätigkeiten im öffentlichen Dienst und der privaten Wirtschaft. Thomas Müller verfügt über eine zusätzliche Ausbildung zum Kommunikationstrainer.
Zu seinen weiteren Schwerpunkten zählen die Antidiskriminierungs- und Antirassismusarbeit in der Polizei und anderen "Blaulicht-Milieus" sowie die Auseinandersetzung mit Demokratie und Menschenrechten im Kontext des beruflichen und privaten Umfeldes. Neben seiner freiberuflichen Arbeit ist Thomas Müller ehrenamtlich für Amnesty International tätig.