Katastrophenschutz

Katastrophenschutz durch die Freiwillige Feuerwehr in Magdeburg beim Hochwasser 2013.Katastrophenschutz durch die Freiwillige Feuerwehr in Magdeburg beim Hochwasser 2013. (© picture-alliance / ZB)

Was ist eine Katastrophe?

Eine Katastrophe ist ein großes Unglück. Das kann eine Epidemie sein (also die schnelle Ausbreitung einer hoch ansteckenden, gefährlichen Krankheit) oder ein Chemieunfall. Das kann eine große Zerstörung nach einem Sturm, einem Erdbeben oder einer Überschwemmung sein oder nach einem Terrorangriff. Plötzlich herrscht ein gefährlicher Notstand und dann muss schnell geholfen werden.
Feuerwehrleute bei einer Übung für einen Chemieunfall.Feuerwehrleute bei einer Übung für einen Chemieunfall. (© picture-alliance/augenklick)

Leben retten, vor Angriffen schützen

Menschen, die bei Katastrophen helfen, wollen immer Leben retten, aber auch vor Gesundheitsschäden oder vor Angriffen schützen. Alle Maßnahmen, die getroffen werden, damit bei einem solchen Notfall die Hilfe rechtzeitig kommt und erfolgreich sein kann, nennt man "Katastrophenschutz". Die Feuerwehr, das Technische Hilfswerk, das Deutsche Rote Kreuz, die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft und weitere Einrichtungen der Städte und Gemeinden sind für den Katastrophenschutz ausgerüstet. Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter üben regelmäßig für den Notfall. Sie üben im Voraus, was bei welcher Katastrophe getan werden muss, wer für welche Aufgaben zuständig ist und wie man alles schnellstens organisiert.


Quelle: Gerd Schneider / Christiane Toyka-Seid: Das junge Politik-Lexikon von www.hanisauland.de, Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2021.



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