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11. Festival „Politik im Freien Theater“ in Frankfurt eröffnet

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11. Festival „Politik im Freien Theater“ in Frankfurt eröffnet

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Ein Festival, das zum Mitmachen einlädt / „Macht“ als Festivalthema / Politische Bildung trifft Freies Theater / Frankfurt am Main wird bis zum 8. Oktober zum Theatermittelpunkt Deutschlands

Das Theaterfestival „Politik im Freien Theater“ der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb wurde am Donnerstag, 29. September 2022 im großen Haus des Schauspiel Frankfurt feierlich eröffnet. Zur Eröffnung sprachen Dr. Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main und Thomas Krüger, Präsident der bpb. Im Anschluss wurde die Inszenierung „Es war keinmal oder das Märchen von der Normalität“ vom Theater HORA und Henrike Iglesias aufgeführt. Ausgehend von bekannten Märchen dekonstruieren die Schauspielerinnen und Schauspieler mit kognitiver Beeinträchtigung des Theater HORA und die Performerinnen und Performer von Henrike Iglesias spielfreudig, witzig und zugänglich die mächtigen gesellschaftlichen Konzepte von Normalität, Schönheit und sozialem Geschlecht.

Noch bis zum 8. Oktober können sich alle Interessierten in rund 200 Theaterstücken, Diskussionen, Stadtrundgängen und Workshops an 50 Orten in ganz Frankfurt mit dem Thema „Macht“ auseinandersetzen.

Macht ist hierbei nicht nur als Herrschaft, sondern auch als Aktion gemeint: „Denn ‚Macht‘ kann man auch kleinschreiben – und dann hat man einen Imperativ zum Loslegen, um selbst etwas an den Dominanzverhältnissen zu ändern.“, sagte Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, in seiner Eröffnungsrede am Donnerstagabend in Frankfurt am Main.

Unter diesem Motto vereint das interdisziplinäre Programm aktuelle künstlerische Positionen und Veranstaltungen. Diese widmen sich gesellschaftlichen Herausforderungen und bewegen sich an den Schnittstellen von Performance, politischer Bildung, Diskurs und Aktivismus.

„Mit der Vielfalt unserer Formate möchten wir den Machtbegriff ausloten. Angesprochen wird dabei die gesamte Stadtgesellschaft: Bänker und Bäcker, Jung und Alt, Hiergeborene und Zugewanderte, die Mächtigen und die scheinbar Machtlosen, Sie und Du!“ – so Thomas Krüger weiter.

Pressebilder von der Eröffnung finden sich unter Interner Link: www.bpb.de/508951. Alle Inszenierungen und das Rahmenprogramm unter: Externer Link: www.bpb.de/pift2022. Für viele Veranstaltungstermine bietet die bpb für Medienschaffende Pressekarten an. Bestellungen vorab mit der Nennung des Veranstaltungstermins per E-Mail an E-Mail Link: presse@politikimfreientheater.de

Über das Festival

Alle 3 Jahre gastiert die bpb mit Politik im Freien Theater an wechselnden Orten, in diesem Jahr in Kooperation mit dem Schauspiel Frankfurt, dem Künstler*innenhaus Mousonturm und der Festival-AG. Dies ist ein Netzwerk aus der regionalen Freien Szene in Frankfurt, in dem ID Frankfurt e.V., laPROF Hessen e.V. (Landesverband Professionelle Freie Darstellende Künste Hessen) sowie das Produktionshaus NAXOS vertreten sind. Das Festival wird unterstützt und begleitet vom Dezernat für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main.

5 Highlights der kommenden Tage:

Ukraine-Thementag: Vom Kriege – Ukraine in Europa. 01.10., 15 bis 22.30 Uhr
Am 1. Oktober lädt die bpb von 15 bis 22.30 Uhr zu einem Ukraine-Thementag ins Haus am Dom ein. Mit dem designierten Träger des diesjährigen Friedenspreises des deutschen Buchhandels, dem ukrainischen Schriftsteller Serhij Zhadan, und vielen weiteren Kulturschaffenden aus der Ukraine widmet sich die Veranstaltung der Frage, wie der Krieg die Gesellschaft verändert. Zum ganzen Programm: Interner Link: www.bpb.de/510309

Podiumsdiskussion: Wieder da? Jemals weg? Rechte Gewalt seit 2000. 02.10., 20 Uhr
Auf der Veranstaltung diskutieren Thomas Krüger, Präsident der bpb, Serpil Temiz Unvar, Gründerin der Bildungsinitiative Ferhat Unvar, Matthias Meisner, Journalist und Rechtsextremismus-Experte, sowie Eyal Weizman, Architekt und Gründer der Rechercheagentur Forensic Architecture am Goldsmith College London, mit Moderatorin Aisha Camara. Journalistinnen und Journalisten können sich über presse@bpb.de anmelden. Weitere Informationen: Interner Link: www.bpb.de/510165

Planspiel: United in Power? 03.10., 11 Uhr
In diesem interaktiven Planspiel sind die Teilnehmenden zur Auseinandersetzung mit Entscheidungsprozessen und Machtkonflikten in der EU eingeladen. Dabei geht es auch um den Krieg in der Ukraine und dessen Auswirkungen auf Europa. Veranstaltet wird der dreistündige Workshop von den Young European Professionals (YEPs), einem Netzwerk junger Menschen aus ganz Deutschland mit dem Ziel, auf Augenhöhe über die EU und Europa ins Gespräch zu kommen. Zur Veranstaltung: www.bpb.de/510890

Kinder an die Macht – Museumsführungen für Familien
Mit einem Peer-to-Peer Ansatz führen an verschiedenen Terminen Kinder und Jugendliche aus dem kulturellen Bildungsprogramm „AntiAnti – Museum Goes School“ durch das jüdische Museum Frankfurt und das Museum Judengasse. Speziell für Familien mit Kindern sowie für Schulklassen eröffnen sie ihre Perspektiven auf jüdische Geschichte und Gegenwart. Zu den Terminen: Interner Link: www.bpb.de/511061

Frankfurter Finanznacht - Über die Macht des Geldes. 07.10., 19 Uhr
Mit Kulturwissenschaftler Joseph Vogl, Expertin für Sustainable Finance Kristina Jeromon und Internet-Theoretiker Jürgen Geuter alias tante geht es an diesem Abend um Kryptowährungen und Altersvorsorge, Finanzmärkte und Nachhaltigkeit. Zusätzlich zur Diskussion gibt es Videobotschaften von denen, um deren Vermögen es am Ende geht: den Leuten auf der Straße. Zur Anmeldung: Interner Link: www.bpb.de/510928

Interner Link: Diese Pressemitteilung als PDF.


Pressekontakt:
Bundeszentrale für politische Bildung
Daniel Kraft
Adenauerallee 86
53113 Bonn
Tel. +49 (0)228 99515-200
Fax +49 (0)228 99515-293
E-Mail Link: presse@bpb.de
Externer Link: www.bpb.de/presse

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