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gestern ist jetzt [11] Jürgen

gestern ist jetzt [11] Jürgen Der Podcast für Familiengeschichte im Nationalsozialismus

von: Brigitte Baetz und Melanie Longerich

In dieser Folge haben kommt ein Hörer dieses Podcasts zu Wort. Jürgen erzählt seine Familiengeschichte und der Psychotherapeut Peter Pogany-Wnendt ordnet diese Geschichte ein. Jürgen hat eine interessante Familiengeschichte und sowohl jüdische Wurzeln wie auch Vorfahren, die überzeugte Nazis waren. Peter Pogany-Wnendt ist selbst Kind verfolgter ungarischer Juden.

Inhalt

Was haben meine Eltern, Großeltern, Onkel und Tanten in der NS-Zeit gemacht? Das Interesse an dieser Frage lässt nicht nach und steigt in der Kinder- und Enkelgeneration im Moment wieder an. Sie spüren: Da ist was nicht erledigt. Der Podcast "gestern ist jetzt" begleitet diese Menschen: Solche, die sich auf die Suche machen und gemacht haben, um mehr über ihre Großeltern zu erfahren – und solche, die sich institutionell mit dem Thema beschäftigen, um die Gespräche einzuordnen und Suchenden von ihrer Arbeit zu berichten und Tipps zu geben, wie man die Recherche und Aufarbeitung der eigenen Familiengeschichte am besten angeht. Historiker sollen ebenso zu Wort kommen wie Soziologinnen, Journalisten und Psychologen aber auch Mitarbeitende aus den unterschiedlichsten Archiven und mit dem Thema befasste Vereine. Externer Link: gestern ist jetzt erscheint ab Mitte September 2020 alle zwei bis vier Wochen.

In dieser Folge haben Brigitte und Melanie einen Hörer im Podcast. Jürgen erzählt ihnen seine Familiengeschichte, und sie haben den Psychotherapeuten Peter Pogany-Wnendt gebeten, diese Geschichte einzuordnen. Jürgen hat eine interessante Familiengeschichte und sowohl jüdische Wurzeln wie auch Vorfahren, die überzeugte Nazis waren. Der Experte für diese Folge ist Peter Pogany-Wnendt, Psychotherapeut in Köln und Kind verfolgter ungarischer Juden. Er hebt in seiner praktischen Arbeit und in seinen Büchern die zentrale Bedeutung der Liebe und den Wert der Menschlichkeit für das Überleben der Menschen hervor. Nur durch sie sei die Bildung und Bewahrung einer humanen Gesellschaft möglich. Für Jürgens Genesungsweg war Marsha Linehan und der Begriff der radikalen Akzeptanz von Bedeutung. Diese beruht auf dem Versuch, eine Situation, die nicht veränderbar ist, voll und ganz anzunehmen, inklusive der eigenen Gedanken und Gefühle dazu.

Mehr Informationen

  • Musikalische Beratung: Lew-Lyn Rectenwald

  • Musik: Linda Kühl

  • Sprecher: Sören Brinkmann

  • Produktion: 31.03.2021

  • Spieldauer: 37 Min.

  • hrsg. von: Melanie Longerich und Brigitte Baetz

Lizenzhinweise

Dieser Text und Medieninhalt sind unter der Creative Commons Lizenz "CC BY-NC-ND 4.0 - Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International" veröffentlicht. Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: by-nc-nd/4.0/deed.de Autor: Brigitte Baetz und Melanie Longerich