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26.5.2002 | Von:
Hartmut Sangmeister

Finanzkrisen, Währungskrisen, Wirtschaftskrisen: Konstanten des lateinamerikanischen Entwicklungsprozesses?

Finanz- und Währungskrisen in Asien und Russland blieben nicht ohne destabilisierende Auswirkungen auch auf Lateinamerika. So bewerteten internationale Investoren die Länderrisiken ihrer Kapitalanlagen strenger.

I. Lateinamerika im Krisenstrudel

Lateinamerika, in den achtziger Jahren eine notorische Krisenregion mit sinkenden Pro-Kopf-Einkommen und einer unbezahlbar gewordenen Auslandsverschuldung, ist im Verlauf der neunziger Jahre zu einer Region monetärer Stabilität und wirtschaftlichen Wachstums geworden. In vielen lateinamerikanischen Staaten sind seit der zweiten Hälfte der achtziger Jahre weitreichende wirtschafts- und finanzpolitische Reformen eingeleitet worden; mit dem Abschied von staatsinterventionistischen, importsubstituierenden Industrialisierungsstrategien früherer Dekaden und mit der Öffnung gegenüber dem Weltmarkt hat in den lateinamerikanischen Volkswirtschaften zunehmend marktkonformer Wettbewerb Einzug gehalten. Die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate des lateinamerikanischen Bruttoinlandsprodukts (BIP), die während der achtziger Jahre lediglich 1,1 Prozent erreicht hatte, ist im Zeitraum 1990 bis 1999 auf 2,9 Prozent pro Jahr angestiegen [1] . Den Statistiken der Weltbank zufolge übertraf 1998 das lateinamerikanische Pro-Kopf-Bruttosozialprodukt (BSP) mit 3 860 US-Dollar die entsprechenden Vergleichswerte aller anderen Entwicklungsländer-Regionen [2] . Musste 1990 bei den Verbraucherpreisen im lateinamerikanischen Durchschnitt noch ein Anstieg um 660 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr registriert werden, so ist es im Verlauf der neunziger Jahre gelungen, die jährliche Preissteigerungsrate auf unter zehn Prozentpunkte zu reduzieren.


Die Nachhaltigkeit der Stabilisierungs- und Wachstumserfolge lateinamerikanischer Volkswirtschaften ist allerdings gegen Ende der neunziger Jahre deutlich in Frage gestellt worden. Wirtschaftskrisen in Asien und Russland blieben nicht ohne destabilisierende Auswirkungen auch auf Lateinamerika. Krisenbedingte Rezessionen ha-ben innerhalb eines Jahres die Erfolge bei dem Abbau von Armut zur Hälfte oder gar völlig zunichte gemacht, die zuvor in vier oder fünf Jahren anhaltenden wirtschaftlichen Wachstums erzielt werden konnten [3] .

1997 hatten die meisten lateinamerikanischen Länder den Test auf ökonomische Krisenresistenz trotz ungünstiger weltwirtschaftlicher Rahmenbedingungen noch relativ erfolgreich bestanden. Die Primärgüter exportierenden Staaten der Region mussten starke Erlöseinbußen durch anhaltend sinkende Preise hinnehmen, und infolge der Finanzkrise in Südost- und Ostasien sahen sich die lateinamerikanischen Exporteure auf den pazifischen Absatzmärkten mit rückläufiger Nachfrage konfrontiert; besonders betroffen waren Chile, Mexiko, Peru und Venezuela. Nachteilige Auswirkungen hatten auch die drastische Abwertung mehrerer asiatischer Währungen und die damit einhergehenden Wettbewerbsvorteile der asiatischen Konkurrenten gegenüber lateinamerikanischen Anbietern auf den Märkten der Industrieländer.

Schwerwiegender waren die Auswirkungen der Asienkrise auf den Kapital- und Finanzmärkten. Vor dem Hintergrund der Erfahrungen mit den asiatischen Krisenländern begannen internationale Investoren, die Länderrisiken ihrer Kapitalanlagen strenger zu bewerten. Ein besonders hohes Risikopotenzial wurde in Brasilien gesehen, mit Defiziten beachtlicher Größenordnung in der Leistungsbilanz und in dem öffentlichen Haushalt, zumal die brasilianische Regierung gleichzeitig eine Antiinflationsstrategie mittels Hochzinspolitik und einer überbewerteten Wechselkursfixierung der nationalen Währung, des Real, gegenüber dem US-Dollar verfolgte. Der drohende Abzug von Auslandskapital aus Brasilien konnte durch weitere Zinserhöhung - auf zeitweise 40 Prozent für kurzfristige Kapitalanlagen - und Kürzung der Staatsausgaben erfolgreich begrenzt werden - allerdings um den Preis einer Rezession, die sich 1998 fortsetzte. Trotz zeitweiliger Krisenstimmung summierten sich 1997 die ausländischen (Netto-) Kapitalzuflüsse nach Brasilien auf 23 Mrd. US-Dollar. Lateinamerika insgesamt konnte 1997 sogar einen Rekordzufluss ausländischen Kapitals von (brutto) etwa 80 Mrd. US-Dollar registrieren [4] , rund 4,5 Prozent des regionalen BIP. Ungeachtet der negativen externen Einflüsse erreichte Lateinamerika 1997 die zweithöchste gesamtwirtschaftliche Wachstumsrate seit 1980; in Argentinien und Mexiko lag das Wirtschaftswachstum mit 7,8 bzw. 7,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr sogar auf einer Rekordhöhe, die deutlich werden ließ, dass sich die beiden Länder von dem Krisenjahr 1995 relativ schnell erholt hatten.

Zum Jahreswechsel 1994/95 hatten Turbulenzen auf den mexikanischen Finanzmärkten zu einer Währungskrise mit einem drastischen Wertverfall des Peso geführt. Innerhalb von wenigen Tagen war das Land in einen Strudel von Kursstürzen, hohen Dollartransfers in das Ausland und Wertverlusten bei Neuinvestitionen in Milliardenhöhe gestürzt. Dank eines im Schnellverfahren geschnürten monetären "Hilfspaketes" von Krediten im Gesamtwert von ca. 50 Mrd. US-Dollar, an dem sich die Regierungen der führenden Industrieländer und Banken beteiligten, gelang es, die schwere Finanzkrise Mexikos relativ rasch zu überwinden; auch der Internationale Währungsfonds (IWF) beteiligte sich an dieser Rettungsaktion mit einem Kredit an Mexiko in Höhe von 17,8 Mrd. US-Dollar - die höchste Kreditsumme, die seit Bestehen des IWF einem Mitgliedstaat bewilligt worden war [5] .

Während es im Gefolge des mexikanischen "Tequila-Schocks" von 1995 auch in anderen lateinamerikanischen Finanzmärkten - vor allem in Argentinien - zu Turbulenzen und einem nennenswerten Abzug von Auslandskapital gekommen war, hielten sich die Auswirkungen des "Caipirinha-Schocks" von 1997 außerhalb Brasiliens in Grenzen. Chile und Venezuela konnten in diesem Jahr nennenswerte Zuwächse der Kapitalimporte registrieren, und es gelang sogar kleineren Ländern der Region - wie beispielsweise Guatemala und Jamaika - erstmals Anleihen auf den internationalen Kapitalmärkten zu platzieren. Die Risikoprämien (spread), die auf staatliche Anleihen lateinamerikanischer Emittenten 1997 im Durchschnitt gezahlt werden mussten, hatten sich zwar im Oktober 1997 - während der Finanzkrise in Hongkong - um knapp 200 Basispunkte [6] erhöht, waren dann aber sehr rasch wieder auf durchschnittlich 100 Basispunkte gegenüber den Risikoprämien des Vorkrisenniveaus gesunken. Diese Erhöhung des Risikozuschlags für lateinamerikanische Anleihen war relativ gering im Vergleich zu dem Anstieg des spread um 1 300 Basispunkte im Gefolge der Mexiko-Krise von 1995 [7] . Lateinamerika schien gegen die Ansteckungsgefahren internationaler Finanzkrisen weitgehend immun geworden zu sein.

Die Situation änderte sich jedoch in der zweiten Hälfte des Jahres 1998, als Lateinamerika - wie auch die meisten anderen Entwicklungsländer-Regionen - von der russischen Finanz- und Währungskrise in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die durchschnittlichen Risikoprämien auf lateinamerikanische Anleihen stiegen um mehr als 700 Basispunkte gegenüber dem Höchststand während der Mexiko-Krise von 1995. Die Aktienkurse an lateinamerikanischen Börsen sanken um mehr als ein Drittel, und Devisenspekulanten setzten erkennbar auf die Abwertung mehrerer Währungen in der Region. Zur Verteidigung ihrer Währungen erhöhten die betroffenen Länder das Zinsniveau, um weiteren Kapitalabflüssen zu begegnen, und/oder versuchten, durch Verkauf zentraler Devisenreserven die Wechselkurse ihrer nationalen Währungen zu stützen. Vor allem die brasilianische Währung geriet unter massiven Abwertungsdruck, nachdem internationale Rating-Agenturen die brasilianische Kreditwürdigkeit im September 1998 herabgestuft hatten. Zwischen Juli und Oktober 1998 sanken die Reserven der brasilianischen Zentralbank um mehr als 40 Prozent, und gleichzeitig wurde das Zinsniveau um über 17 Prozent erhöht [8] . Der Regierung des wiedergewählten Präsidenten Fernando Henrique Cardoso schien jedoch die Krisenbewältigung zu gelingen, als im November 1998 eine internationale Finanzhilfe von über 41 Mrd. US-Dollar angekündigt werden konnte, die der IWF, die Weltbank, die Interamerikanische Entwicklungsbank sowie bilaterale Kreditgeber grundsätzlich zugesagt hatten. Aber bereits wenig später, im Januar 1999, zwang eine erneute Spekulationswelle die brasilianische Regierung zur Aufgabe ihrer Wechselkurspolitik einer moderaten, kontinuierlichen Abwertung des Real. Hinter der massiven Kapitalflucht aus Brasilien stand vor allem die Furcht der internationalen Anleger, das gesamwirtschaftliche Risiko könne nicht mehr begrenzt werden, das sich aus dem "Zwillingsdefizit" in der Leistungsbilanz und im öffentlichen Haushalt der brasilianischen Volkswirtschaft ergab [9] .

Um das Vertrauen der ausländischen Kapitalgeber wieder herzustellen, vereinbarte die brasilianische Zentralregierung im März 1999 mit dem IWF ein für drei Jahre angelegtes Stabilisierungsprogramm einer strikten Inflationsbekämpfung und straffen Haushaltskonsolidierung durch Ausgabenkürzungen und Einnahmesteigerungen, bei gleichzeitiger Beibehaltung eines flexiblen Wechselkurses. Der mit diesem Anpassungsprogramm verbundene rezessive Effekt blieb 1999 geringer als ursprünglich befürchtet; das brasilianische BIP erhöhte sich um 0,4 Prozent, und damit sogar geringfügig mehr als im Rezessionsjahr 1998, in dem das gesamtwirtschaftliche Wachstum mit einer Zuwachsrate von 0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr praktisch stagniert hatte [10] .

Die Kosten der wirtschafts- und finanzpolitischen Krisenbewältigung hatte allerdings nicht nur Brasilien zu tragen. Negative Auswirkungen des Brasilien-Debakels bekam auch Argentinien zu spüren, dessen beachtliches Wirtschaftswachstum der letzten Jahre durch die intensivierten außenwirtschaftlichen Verflechtungen mit dem Nachbarland Brasilien begünstigt worden war. Zwar blieben die argentinischen Finanzmärkte von den Turbulenzen im Nachbarland weitgehend verschont, aber die Exporte nach Brasilien - die etwa ein Drittel der argentinischen Gesamtausfuhren ausgemacht hatten - gingen nach der Abwertung des Real deutlich zurück, während sich gleichzeitig die Einfuhren von Konsumgütern und Rohstoffen aus Brasilien infolge der wechselkursbedingten Verbilligung vervielfachten. Bereits 1998 war das Defizit der argentinischen Handelsbilanz auf rund drei Mrd. US-Dollar in die Höhe geschnellt, und der Passivsaldo in der Leistungsbilanz hatte 14,7 Mrd. US-Dollar erreicht. Infolge der gesetzlich verankerten festen Anbindung des argentinischen Peso an den US-Dollar konnte die Regierung in Buenos Aires nicht mit einer Abwertung der nationalen Währung reagieren. Die systembedingte Einschränkung der Geldmenge infolge des Leistungsbilanzdefizits sowie das damit steigende Zinsniveau begrenzten das Wachstumspotenzial der argentinischen Volkswirtschaft erheblich und erschwerten somit den Abbau der hohen Arbeitslosigkeit. 1999 ist das argentinische BIP um drei Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken, das Pro-Kopf-BIP preisbereinigt um über 200 US-Dollar [11] .

Die Währungskrise in der mit Abstand größten Ökonomie der Region hat die MERCOSUR-Partner Brasiliens - Argentinien, Paraguay und Uruguay - deutlich stärker getroffen als andere lateinamerikanische Volkswirtschaften; das Integrationsbündnis im südlichen Lateinamerika musste 1999 erstmals in seiner bislang sehr erfolgreichen Geschichte die Erfahrung machen, dass der Außenhandel zwischen den Mitgliedstaaten drastisch zurückging, um rund 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die außenwirtschaftlichen Verwerfungen hatten zur Folge, dass die gesamtwirtschaftliche Wertschöpfung in Paraguay und Uruguay - ebenso wie in Argentinien - rückläufig war, wenn auch weniger ausgeprägt.

Die negativen Folgen des Brasilien-Debakels blieben nicht auf den wirtschaftlichen Integrationsraum im Cono Sur beschränkt; auch in Kolumbien, Venezuela und Ecuador verstärkten sich die Krisensignale. In einigen zentralamerikanischen Staaten (Dominikanische Republik, Honduras, Nicaragua) kamen zu den widrigen außenwirtschaftlichen Bedingungen noch die verheerenden Auswirkungen der Wirbelstürme Georges und Mitch, so dass das wirtschaftliche Wachstum zusätzlich von der Angebotsseite her beeinträchtigt wurde. In allen lateinamerikanischen Krisenökonomien waren die Pro-Kopf-Einkommen 1999 rückläufig.

Wie Währungs- und Wirtschaftskrisen sich in Lateinamerika zu politischen Krisen ausweiten können, zeigt exemplarisch der Fall Ecuadors. Der Wechselkurs der Landeswährung Sucre befand sich 1999 in freiem Fall; innerhalb eines Jahres verlor der Sucre fast 200 Prozent seines Außenwertes gegenüber dem US-Dollar. Die wirtschafts- und finanzpolitischen Bemühungen der ecuadorianischen Regierung des Präsidenten Mahuad zur Krisenbewältigung - wie beispielsweise im März 1999 die vorübergehende Schließung aller Banken und das anschließende Einfrieren der Kundeneinlagen - hatten zu einem fortschreitenden Vertrauensverlust der wirtschaftlichen Akteure geführt und den Kursverfall des Sucre rasant beschleunigt. Einen Ausweg aus der Krise sah Präsident Mahuad schließlich nur noch in einer festen Anbindung der Landeswährung an den US-Dollar, die er am 9. Januar 2000 ankündigte.

Mahuad konnte allerdings seinen Dollarisierungs-Plan nicht mehr selbst durchsetzen. Tagelange Massendemonstrationen von Indio-Organisationen, Gewerkschaften und Teilen der Streitkräfte, die den Rücktritt des Präsidenten forderten und zeitweilig den Nationalkongress, den Obersten Gerichtshof sowie den Präsidentenpalast besetzten, gaben der Militärführung den willkommenen Anlass, Mahuad in der Nacht des 21. Januar 2000 abzusetzen, eine Regierungsjunta zu bilden und am Morgen des 22. Januar den bisherigen Vizepräsidenten Noboa als fünften Staatspräsidenten Ecuadors innerhalb von drei Jahren einzusetzen. Präsident Noboa gelang schon wenig später das, woran Mahuad gescheitert war: die Zustimmung der Parlamentsmehrheit für ein Paket neoliberaler Wirtschaftsreformen und die Dollarisierung der Währung zu erhalten. Am 9. März 2000 konnte Noboa ein Gesetz unterzeichnen, das die ecuadorianische Regierung verpflichtet, 80 Prozent des Bargeldumlaufs von Sucre gegen US-Dollar umzutauschen, zu einem festen Kurs von 25 000 Sucre je US-Dollar.

Fußnoten

1.
Vgl. Inter-American Development Bank, Annual Report 1999, Washington, D. C. 2000, S. 140.
2.
Soweit nicht andere Quellen angegeben, sind alle statistischen Daten in diesem Beitrag entnommen aus World Bank, World Development Indicators 2000 on CD-ROM, Washington, D. C. 2000.
3.
Vgl. Rolando Franco, La agenda social de América Latina al comienzo del tercer milenio y el papel de las políticas sociales, in: Contribuciones, 16 (1999) 4, S. 45.
4.
Vgl. Inter-American Development Bank, Annual Report 1997, Washington, D. C. 1998, S. 5.
5.
Vgl. Hartmut Sangmeister, Die mexikanische Verschuldung, in: Dietrich Briesemeister/Klaus Zimmermann (Hrsg.), Mexiko heute. Politik, Wirtschaft, Kultur, Frankfurt/M. 1996², S. 190.
6.
Preisveränderungen von Finanzmarktprodukten, wie beispielsweise Veränderungen von Zinssätzen oder von Renditen, werden in der Regel als Basispunkte angegeben; ein Basispunkt entspricht dabei einer Änderung der letzten notierten Stelle um eine Einheit. Der Unterschied zwischen einer Rendite von 4,64 Prozent und einer von 4,90 Prozent beträgt also 26 Basispunkte.
7.
Vgl. Ugo Panizza, Financial contagion in Latin America: Measuring Morbidity, in: Latin Amercian Economic Policies, 6 (1999) 1, S. 1.
8.
Vgl. Michael Gavin, Latin American Central Banks: Reticent to React, in: Latin American Economic Policies, 7 (1999) 2, S. 3.
9.
Vgl. Hartmut Sangmeister, Der MERCOSUR in der Krise?, in: Brennpunkt Lateinamerika, 1 (1999) 9, S. 68.
10.
Vgl. Inter-American Development Bank (Anm. 1), S. 140.
11.
Vgl. ebd., S. 142.