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Oktober 2018

16.10.2018: Elektronische Patientenakte

Guten Morgen,

Röntgenbilder, Laborwerte und Diagnosen direkt aufs Smartphone? Mit der elektronischen Patientenakte soll dies ab 2021 möglich sein.

Worum geht es?
  • Ärzte und Ärztinnen, Krankenkassen und das Bundesgesundheitsministerium einigten sich gestern auf ein gemeinsames Vorgehen (Absichtserklärung).
  • Die elektronische Patientenakte soll medizinische Daten umfassen, wie Untersuchungen und Behandlungen, sowie einen Bereich für Krankenkassen und für persönliche Angaben.
  • Auch Informationen zu Bonusprogrammen oder Fitnessdaten könnten gespeichert werden.
  • Krankenversicherte sollen jederzeit in die eigene Akte schauen können, z.B. per App.
  • Zudem soll jede/-r selbst darüber entscheiden können, wer die Daten einsehen darf.
  • Ähnliche Angebote gab es bisher nur von einzelnen Krankenkassen.
Was sind die Vor- und Nachteile?
  • Das Bundesgesundheitsministerium erhofft sich u.a. einen transparenten und schnelleren Austausch von Informationen zwischen Krankenhäusern und Arztpraxen sowie eine bessere Informationslage bei den Versicherten.
  • Kritiker/-innen warnen vor mangelnder Sicherheit der Daten und befürchten Datenmissbrauch.
Du willst wissen, welche Folgen Digitalisierung und Big Data noch für die Medizin haben? Das kannst du in diesem Longread nachlesen: kurz.bpb.de/dtdp303

Also bleib' gesund und viele Grüße
die bpb Online-Redaktion

19.10.2018



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