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Die Villa in der Pücklerstraße | bpb.de

Die Villa in der Pücklerstraße Hugo Heymann und die Vernichtung der wirtschaftlichen Existenz von Juden im Nationalsozialismus

von Claudia Kramatschek

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Inhaltsbeschreibung

Eine Villa im Berliner Ortsteil Dahlem ist heute der dienstliche Wohnsitz des amtierenden Bundespräsidenten. Bis Februar 1933 lebte dort das Ehepaar Heymann, das unter der existenziellen Bedrohung durch die nationalsozialistische Herrschaft zum verlustreichen Verkauf seines Zuhauses genötigt wurde, denn der Kunstperlenfabrikant Hugo Heymann war jüdischer Herkunft. Ihm setzten wirtschaftliche und physische Verfolgung derart zu, dass er 1938 starb. Seine Ehefrau Maria überlebte mittellos und blieb in der Nachkriegszeit weitgehend erfolglos in ihrem Bemühen um Anerkennung und Entschädigung für das erlittene Unrecht.

Claudia Kramatschek erzählt diese belastete Geschichte des Wohnhauses des höchsten Repräsentanten der Bundesrepublik Deutschland mit viel Empathie. Ein ausführlicher Anhang dokumentiert die archivalischen Spuren des Schicksals von Hugo und Maria Heymann. Dass es sich dabei nicht um einen Einzelfall handelte, unterstreichen die kontextualisierenden Beiträge der Historiker Christoph Kreutzmüller und Michael Wildt.

Der Band ist auch im Volltext als Interner Link: PDF" verfügbar.

Produktinformation

Bestellnummer:

10397

Reihe:

Schriftenreihe

Autor/-innen:

Claudia Kramatschek

Ausgabe:

Bd. 10397

Seiten:

96

Erscheinungsdatum:

15.01.2020

Erscheinungsort:

Bonn

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