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Schriftenreihe (Bd. 10544)

Unser Raubgut

Unser Raubgut

Eine Streitschrift zur kolonialen Debatte

Während der Zeit des Kolonialismus geraubte Kunst- und Kulturschätze werden nach wie vor in europäischen Museen ausgestellt. Seit einigen Jahren wird allerdings die Debatte um eine Rückgabe dieser Kulturgüter geführt, deren Restitution Moritz Holfelder für moralisch geboten hält.

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Inhalt

Bis heute zeigen sich die Auswirkungen des Kolonialismus und ein Fortleben kolonialer Strukturen. Ein nicht zu vernachlässigender Aspekt der imperialen Gewaltherrschaft bestand in der massenhaften Plünderung und Verschiffung von Kunst- und Kulturgütern, die bis heute in Museen in Frankreich, Großbritannien, Deutschland und anderen europäischen Staaten präsentiert werden. Nun intensiviert sich jedoch die Debatte um den Umgang mit diesen Kulturgütern. So kündigte der französische Staatspräsident Emmanuel Macron an, das Raubgut, das sich in französischem Besitz befindet, zurückzugeben. In Deutschland sorgt unter anderem der Bau des Humboldt-Forums in Berlin und die dort geplante Ausstellung ethnologischer Sammlungen für eine kontrovers geführte öffentliche Diskussion. Der Journalist Moritz Holfelder hält die Restitution geraubter Kulturgüter für moralisch geboten. Die Rückgabe sei, so Hohlfelder, auch eine Gelegenheit für den Beginn einer neuen Beziehungsgeschichte zwischen Nord und Süd, in der der materielle, geistige und kulturelle Austausch auf Augenhöhe im Zentrum stehen müsse.



Autor: Moritz Holfelder, Seiten: 222, Erscheinungsdatum: 05.11.2020, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10544