Themen Mediathek Shop Lernen Veranstaltungen kurz&knapp Die bpb Meine Merkliste Geteilte Merkliste PDF oder EPUB erstellen Mehr Artikel im

Wachstum | bpb.de

Wachstum

W. ist ein volkswirtschaftlicher Begriff, der die Veränderung der Interner Link: Produktion an Interner Link: Gütern und Dienstleistungen (Interner Link: Dienstleistung/Dienstleistungsgesellschaft) eines Jahres (im Vergleich zum Vorjahr) angibt. Der Zuwachs (positives W.) bzw. die Abnahme (negatives W.) der volkswirtschaftlichen Leistung spiegelt sich im Interner Link: Bruttoinlandsprodukt (BIP). Bestimmende Faktoren für W. sind technischer Fortschritt, die Zunahme der Erwerbsbevölkerung und die Höhe des Einsatzes von Interner Link: Kapital.

Die W.-Politik wird seit den 1970er-Jahren (Ölkrise, Grenzen des Wachstums) kontrovers diskutiert; im Mittelpunkt der Kontroverse steht die Frage, ob dem quantitativen (Zunahme des Bruttoinlandsprodukts) oder dem qualitativen (Zunahme der Lebensqualität) W. der Vorzug zu geben ist.

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2020. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

Siehe auch:

Fussnoten

Weitere Inhalte

Vorsorge

Wirtschaftswachstum – ein Schicksal?

Wirtschaftswachstum hat Millionen Menschen Wohlstand beschert. Gleichzeitig bedroht es die Umwelt. Muss die Wirtschaft daher schrumpfen? Hilft „grünes Wachstum“? Oder müssen wir neu denken?

Schriftenreihe
5,00 €

Verkaufte Zukunft

5,00 €

Warum gelingt es modernen Gesellschaften kaum, ihren CO₂-Ausstoß zu senken – trotz des Wissens um die Konsequenzen? Jens Beckert legt die strukturellen Blockaden im Umgang mit der Klimakrise offen.

Postwachstum

Wachstum: Weder nachhaltig noch wünschenswert

Wirtschaftswachstum ist ein schlechtes Mittel, um gesellschaftliche Ziele wie Gemeinwohl oder Nachhaltigkeit zu erreichen. Wachstum ist nicht nachhaltig – und scheint sich sowieso dem Ende zu nähern.