Meine Merkliste

Zivildienst

Zivildienst

Vor Aussetzung der allgemeinen Wehrpflicht (zum 01.07.2011) und damit auch des Z. musste im Falle der Interner Link: Anerkennung als Wehrdienstverweigerer ein Ersatzdienst geleistet werden. Das Interner Link: Grundgesetz (GG) garantiert das Grundrecht auf Kriegsdienstverweigerung (Art. 4 Abs. 3 GG). Der Z. musste in einer der öffentlichen Wohlfahrt dienlichen Einrichtung (z. B. im Heil- und Pflegebereich) abgeleistet werden. Zuständig für das Anerkennungsverfahren war das Bundesamt für Zivilschutz.

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2020. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

Siehe auch:

Fussnoten

Weitere Inhalte

Hintergrund aktuell

1956: Das Wehrpflichtgesetz tritt in Kraft

Am 21. Juli 1956 trat ein Gesetz in Kraft, das Männer in der Bundesrepublik Deutschland zum Dienst an der Waffe verpflichtete. Zuvor wurde heftig über die Einführung der Wehrpflicht gestritten.

Verteidigungspolitik

Kriegsdienstverweigerung und Zivildienst

Kriegsdienstverweigerung ist in Deutschland seit 1949 ein Grundrecht. Doch wer den Dienst an der Waffe verweigerte, wurde lange als "Drückeberger" geächtet und musste einen zivilen Ersatzdienst…

Schriftenreihe
7,00 €

Gegen mein Gewissen

7,00 €

Hannah Brinkmann rekonstruiert in ihrer Graphic Novel die Geschichte ihres Onkels Hermann, die zeigt, unter welchem gesellschaftlichen Druck Wehrdienstverweigerer in der Bundesrepublik lange litten.

Deine tägliche Dosis Politik (dtdp)

1. April 1957: Einzug der ersten Wehrpflichtigen

Am 1. April 1957 zogen die ersten Wehrpflichtigen in die Kasernen der Bundeswehr. 54 Jahre später wird die allgemeine Wehrpflicht ausgesetzt. Ein Blick zurück und auf die Situation heute.

Verteidigungspolitik

Wehrgerechtigkeit

Bis 2011 galt in Deutschland die Wehrpflicht. Doch seit der Gründung der Bundeswehr gab es immer mehr wehrfähige Männer, als für die Armee benötigt wurden. Die Folge: Nicht jeder musste den…