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Mindestlohn

Mindestlohn

Zum 1. Januar 2015 wurde in Deutschland ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn eingeführt. Verbanden einige mit dem arbeitsmarktpolitischen Instrument Hoffnungen auf bessere Verdienstmöglichkeiten und ein geringeres Armutsrisiko, prophezeiten andere einen massiven Abbau von Arbeitsplätzen und eine Schwächung der Wirtschaft. Die Bilanz der ersten fünf Jahre fällt in weiten Teilen positiv aus. Mit der Corona-Pandemie wird sich indes zeigen, welche Effekte die Lohnuntergrenze in Zeiten eines Konjunktureinbruchs zeitigt. Zugleich erhalten Forderungen neuen Nachdruck, den Mindestlohn weiter zu erhöhen.

Aus Politik und Zeitgeschichte Nr. 39-40/2020

Fünf Jahre gesetzlicher Mindestlohn

Kaum eine arbeitsmarktpolitische Maßnahme seit den Hartz-Reformen wurde in Deutschland so kontrovers diskutiert wie die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns 2015. Nach fünf Jahren lässt sich…

Arne Baumann, Oliver Bruttel

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Zur Höhe des Mindestlohns in Deutschland

Lange befürchteten die Gewerkschaften, die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns werde ihre Position im Niedriglohnsektor schwächen. Mittlerweile haben sie ihren Frieden mit dem Mindestlohn…

Hagen Lesch, Christoph Schröder

/ 12 Minuten zu lesen

Mindestlohn in Europa

Die EU-Kommission hat 2019 eine Initiative für gerechte Mindestlöhne angekündigt. Vor diesem Hintergrund wird die Vielfalt der Mindestlohnsetzung in der EU beleuchtet und Fairness und…

Christine Aumayr-Pintar

/ 13 Minuten zu lesen