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Zwischen Faszination, Grauen und Vereinnahmung

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Zwischen Faszination, Grauen und Vereinnahmung Die wechselvolle Resonanz der Massenmedien auf die Proteste von '68

Katrin Fahlenbrach

/ 9 Minuten zu lesen

Happenings, Sit-Ins, öffentliches Leben in der Kommune – die Revolte der 68er war auch ein mediales Ereignis. Die Medien wurden beschimpft und bekämpft und zugleich gezielt für die Mobilisierung der Öffentlichkeit genutzt.

Neue Protestformen sorgten für die breite Aufmerksamkeit der Medien: Sitzblockade in Frankfurt/Main am 30.05.1968. Foto: AP (© AP )

In ihrem vierzigsten Jubiläumsjahr sind die Bilder und Erinnerungen an die Revolte von '68 in den Medien wieder omnipräsent: Mit kanonischen Fotos und Fernsehmitschnitten von Straßenkämpfen, Demonstrationen und Happeningaktionen, unterlegt mit dem Rocksound der 1960er Jahre feiern die Medien ein weiteres Mal '68 als Medienereignis und als herausragendes Moment der bundes-deutschen Geschichte.

Neue Protestformen sorgten für die breite Aufmerksamkeit der Medien: Sitzblockade in Frankfurt/Main am 30.05.1968.Die '68er-Jubiläen sind längst zu Medienritualen geworden, in denen diese sich ihrer Interpretationshoheit über die Geschehnisse Ende der 1960er Jahre vergewissern. Hierbei können sie auf eine lange Geschichte zurückgreifen. Denn die Medien haben sich als kulturelle Deutungsinstanzen bereits zu Beginn in die Entstehungsgeschichte der Revolte eingeschrieben. Schon damals erkannten sie den medialen Ereignischarakter symbolischer Protestformen wie Happenings und Sit-Ins sowie von polarisierenden Bildern studentischer Barrikadenkämpfe mit der Polizei.

Gleichzeitig war die Studenten- und Jugendbewegung die erste emanzipatorische Protestbewegung, die gezielt die Massenmedien für die breitenwirksame Mobilisierung der Öffentlichkeit nutzte. Ein wesentliches Merkmal der '68-er Bewegung, wie ihre symbolische Chiffre lautet, ist, dass sie dabei in einem widersprüchlichen Wechselverhältnis zu den Massenmedien stand: Während sie diese einerseits als "kapitalistisch" und "bürgerlich" ablehnte, nutzte sie die neuen öffentlichen Mobilisierungsmöglichkeiten, die ihnen das massenmediale Interesse bot. Gleichzeitig musste die Bewegung zusehen, wie die Medien sich ihrer Protestkodes bemächtigte und sie zur Modernisierung ihrer eigenen Darstellungsformen und Themen nutzte.

Anlässlich der Demonstration gegen den Berlin-Besuch des Schah von Persien am 2. Juni 1967 verteilten Mitglieder der Kommune I Papiertüten mit Karikaturen des Herrscherpaares. (© Benjamin Pritzkuleit / '68 - Brennpunkt Berlin)

Wenn man die zeitgenössischen medialen Reaktionen auf die Revolte von '68 betrachtet, müssen zunächst zwei Tendenzen in der Protestbewegung unterschieden werden: Zum einen die politisch motivierten Proteste der Studentenbewegung um den Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS) und zum anderen jene der subversiven Happeningbewegung, die vor allem auf den restaurativen kulturellen Common Sense der 1960er Jahre abzielen und die sich im Wesentlichen um die Mitglieder der Kommune 1 formieren.

Beide Protestgruppierungen haben gemeinsame Wurzeln, vor allem in den anti-autoritären Grundüberzeugungen und in ihren symbolischen Aktionsformen. Während die Proteste um den SDS allerdings konkrete politische Konfliktsituationen aufgreifen (wie den Vietnamkrieg) und provozieren (wie die Konfrontationen anlässlich des Schah-Besuchs), weiten die Kommunarden ihre Rebellion aus auf eine "revolutionäre Lebenspraxis", die sich nicht nur in einzelnen Protestaktionen manifestiert, sondern auch in der öffentlichen Verkörperung und Inszenierung eines hedonistischen und selbstbestimmten Lebensstils, der den autoritären und materialistischen Werten der älteren Generation im Nachkriegsdeutschland den Kampf ansagt. Vor allem die Aufhebung der Privatsphäre, das polygame Zusammenleben in einer Kommune und die Auflösung des bürgerlichen Familienverständnisses werden provokativ öffentlich zur Schau gestellt.

Zwar handelt es sich bei beiden Tendenzen der Studenten- und Jugendbewegung um in sich heterogene Strömungen, die im Verlauf der Jahre 1967 und 1968 in immer kleinere Gruppierungen zerfallen. In der öffentlichen Wahrnehmung aber dominiert das Bild einer mehr oder weniger einheitlichen Front rebellierender Studenten, in der einige prominente Leitfiguren herausragen, welche immerhin die beiden Grundtendenzen der Bewegung repräsentieren: Rudi Dutschke und die Mitglieder der Kommune 1.

Rudi Dutschke und die politischen Proteste in den Medien

Umringt von Journalisten: Rudi Dutschke (Bildmitte) war für die Medien der Idealtypus des romantisch euphorischen Revolutionärs. (© AP)

Rudi Dutschke ist in den zeitgenössischen Medien der wichtigste Repräsentant der (im engeren Sinne) politischen Strömung – auch wenn dieser Status im SDS damals keineswegs unumstritten ist. Wie kein anderer deutscher Aktivist zu dieser Zeit verkörpert er den Idealtypus des romantisch euphorischen Revolutionärs, der seine Anhänger durch mitreißende Reden und Aufrufe elektrisiert. Die Medien erkennen damals sehr schnell die visuelle und emotionale Attraktivität von Dutschke auf dem Bildschirm und auf den Zeitungsseiten.

Aber sie setzen sich zum Teil auch mit seinen Zielen und den Hintergründen der Studentenunruhen auseinander. Gerade linke und liberale Medien wie Der Spiegel, Die Zeit, Stern, aber auch Fernsehsender wie WDR oder SWF sympathisieren teilweise mit der Rebellionen der Studenten im restaurativen Adenauer-Deutschland. Etwa in der Ablehnung von innenpolitischen Entwicklungen wie den Notstandsgesetzen oder außenpolitischen wie dem Vietnamkrieg gibt es Gemeinsamkeiten. Auch diese Medien benötigen eine herausragende Figur, an der sie die komplexen politischen, kulturellen und habituellen Protesthintergründe der Studentenbewegung festmachen können. Dutschke wird daher von ihnen regelmäßig als Studentenführer interviewt und porträtiert.

Die 68er als Medienereignis: Die rebellierenden Studenten sind 1968 mehrmals Titelgeschichte des SPIEGEL./bild> Als die Studentenunruhen im Sommer 1967 erstmals eskalieren, befragt Stern Dutschke unter der Rubrik "Fragen an den Experten" nach den Zielen der protestierenden Jugend. Auch Der Spiegel druckt im Oktober 1967 ein Interview mit ihm ab und präsentiert ihn fortan als Wortführer der Studenten ("Revolutionär Dutschke"). Günter Gaus lädt ihn 1967 in seine Sendung "Zu Protokoll" (SWF) ein. Während Dutschke hier ausführlich Gelegenheit bekommt, vor einem breiten Fernsehpublikum die Ziele der Proteste zu erklären, untermalt die Studiokamera das emotionale Pathos seiner expressiven Gestik und Mimik und entdeckt seine telegenen Qualitäten.

Der Tenor dieser linken und liberalen Medien ist auch, dass man sich mit den Hintergründen der Studentenunruhen auseinandersetzen muss, um eine Eskalation im Generationenstreit zu verhindern. Sie zeichnen dabei oft ein Bild von Dutschke als romantischen Rebellen, dessen politische Schwärmerei für rätedemokratische Modelle zwar unrealistisch und auch wenig wünschenswert ist. Seine Kritik an überkommenen Autoritätsstrukturen in der Universität, in den Familien und in den politischen Institutionen sowie an der Verdrängung der nationalsozialistischen Vergangenheit aber findet hier Zustimmung.

Was die linken und liberalen Medien an Dutschke fasziniert, bietet der Boulevardpresse eine breite Angriffsfläche für das Schüren konservativer Ängste und die Polarisierung der Öffentlichkeit. Vor allem die Springer-Presse vermittelt ein Zerrbild Dutschkes als "Bürgerschreck" und "Kommunistenführer". Zeitungen wie Bild, BZ oder Der Abend entwerfen die Angstvision eines "maoistischen Terrorregimes" unter seiner Führung, in dem der nach dem Krieg errungene Wohlstand und die demokratische Freiheit wieder zunichte gemacht werden. Entsprechende Karikaturen zeichnen Dutschke als finsteren Agitator.

Mit Dutschke als Hassfigur facht die Boulevard-Presse den Konflikt zwischen Jung und Alt, zwischen "Bürgern" und "Gammlern" sowie zwischen den politischen und ideologischen Fronten im späten Nachkriegsdeutschland an. Die Studenten erklären ihrerseits dem Springer-Verlag den Krieg. Mit Protestaktionen unter dem Motto "Enteignet Springer!" und einem Kongress zur Pressekonzentration an der TU Berlin, der unter dem kämpferisch anklagenden Titel "Springer-Tribunal" steht, fordern sie um den Jahreswechsel 1967/1968 die Entflechtung des deutschen Printmedienmarktes, den der Verlag damals mit 33% Marktanteil dominiert. Über 1000 Studenten beteiligen sich bereits an einer Vorbereitung des "Springer-Tribunals" an der TU. In einer Resolution wird die Enteignung Axel C. Springers und die Besetzung der Redaktionen von Bild und BZ durch gewählte Vertreter der Studentenschaft gefordert. Der Plan: falls dieser "Kontrolle der Redaktionsarbeit" nicht innerhalb von zwei Wochen nachgegeben werde, würden "direkte Aktionen" gegen den Pressekonzern durchgeführt.

Die Fronten zwischen "Bild" und den Studenten verhärten sich: "Bild" warnt vor dem "Terror der Jung-Roten" - Demonstranten verbrennen Springer-Zeitungen und attackieren das Verlagshaus. Foto: Günter Zint (© Günter Zint )

Die linksliberalen Medien unterstützen die studentische Kritik durch weitere Hintergrundrecherchen zur Pressekonzentration in Deutschland. Der Spiegel etwa, der bereits im Vorjahr Dutschke zur "Enteignungs"-Kampagne befragt hatte, berichtet im Vorfeld des "Springer-Tribunals" in einer Serie über "Axel Springer und seinen Konzern". Auch Der Stern druckt Ende 1967 zwei Folgebeiträge von Manfred Bissinger zur "Axel-Springer-Story", die einige Forderungen der Studenten unterstützen.

Der damit massiv öffentlich angegriffene Konzern wehrt sich im Februar 1968 mit einer weiteren Steigerung der Angriffe auf die Studenten: Unter der Überschrift "Stoppt den Terror der Jung-Roten jetzt!" erscheint ein mit dem Foto von Dutschke versehener Artikel, in dem es heißt: "Man darf über das, was zur Zeit geschieht nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Und man darf nicht die ganze Drecksarbeit der Polizei und ihren Wasserwerfern überlassen. (...) Unsere Jung-Roten sind inzwischen so rot, dass sie nur noch rot sehen, und das ist gemeingefährlich und in einem geteilten Land lebensgefährlich. Stoppt ihren Terror jetzt!"

Die Stimmung in der Öffentlichkeit und den Medien ist bis zum Äußersten gespannt. Am 11.4.1968 wird Rudi Dutschke von dem jungen Hilfsarbeiter Josef Bachmann auf dem Berliner Kurfürstendamm mit den Worten: "Du dreckiges Kommunistenschwein!" niedergeschossen. Auch wenn Bachmanns Motive nie ganz aufgeklärt werden konnten, lässt die rechtsextreme Nationalzeitung, die er mit sich führte, auf entsprechende Hintergründe schließen.

Das Attentat, das Dutschke nur knapp überlebt, leitet einen Umschwung in der öffentlichen Meinung ein. Denn nun wird auch der konservativen und bürgerlichen Öffentlichkeit das Ausmaß der Polarisierung zwischen den Generationen bewusst, die von den Springer-Blättern angeheizt worden war. Prominente Politiker, wie der Berliner Bürgermeister Klaus Schütz und Bundesjustizminister Gustav Heinemann räumen eine Mitschuld des Staates an der Eskalation der Gewalt ein. Unter dem Druck der öffentlichen Beschuldigungen übernimmt schließlich auch Axel Springer eine Teilverantwortung.

Die Kommune 1 und die subversive Happeningszene in den Medien

Mit neuen Protestformen immer wieder Aufmerksamkeit erregen: Party der "Kommune I" vor der Berliner Gedächtniskirche am 12. August 1967. (© AP )

Die Happeningszene um die Kommune 1 bezieht noch strategischer als die Vertreter des SDS die Medien in ihre Provokationen ein. Subversiv handeln sie dabei vor allem, indem sie gezielt die mediale Ereignisorientierung bedienen und diese vorführen. Ihre öffentlichen Spektakel und Aktionen sichern ihnen nicht nur mediale Aufmerksamkeit, sondern zeigen, nach welchen kommerziellen und sensationslüsternen Mechanismen "Medienwirklichkeit" konstruiert wird. Zunehmend werden die Medien dabei zum bevorzugten Ort der Selbstinszenierung der Kommunarden. Mit der steigenden Medienpräsenz wächst bei ihnen der Eindruck, über die pure Selbstdarstellung kulturelle Tabus wirksam brechen zu können.

Ein eindrückliches Beispiel für das subversive Vorführen der Medien durch die Kommune 1 und die unterschiedlichen medialen Reaktionen ist das "Puddingattentat" im April 1967: Im Vorfeld des Besuchs von US-Außenminister Hubert Humphrey bemerken die Mitglieder der Kommune 1, dass sie vom Verfassungsschutz beobachtet werden. Um den Staat und seine öffentlichen Organe, samt ihrer "Hofberichterstattung" – wie der Vorwurf der Studenten lautete – lächerlich zu machen, schmieden sie vermeintliche Attentatspläne. Unter polizeilicher Beschattung testen sie ihre mit Pudding gefüllten Bomben und werden sofort festgenommen. Am nächsten Tag titeln die Springer-Blätter: "FU-Studenten fertigten Bomben mit Sprengstoff aus Peking" (Berliner Morgenpost), "Attentat auf Humbert Humphrey" (Bild), "Mit Bomben und hochexplosiven Chemikalien, mit Sprengstoff gefüllten Plastikbeuteln – von Terroristen 'Mao-Cocktail' genannt – und Steinen haben Berliner Extremisten einen Anschlag auf den Gast unserer Stadt vorbereitet" (Bild). Das darauf folgende Gerichtsverfahren nutzt die Kommune, um die überzogenen Autoritätsstrukturen des Staates öffentlich lächerlich zu machen, wie der Kommunarde Dieter Kunzelmann rückblickend im Fernsehgespräch mit dem SWF betont.

Nach zwei Tagen wird das Verfahren erfolglos abgebrochen. Die Kommunarden werden aus der U-Haft freigelassen und geben ihre erste Pressekonferenz: Dort präsentieren sie ihre Version des Geschehens und für ein Fernsehteam des SFB stellen sie den gesamten Verlauf von der Planung bis zu ihrer Festnahme noch einmal nach.

So reißt auch nach Aufklärung der subversiven Aktion das mediale Interesse an den "Bombenattentätern" nicht ab. Linksliberale Zeitungen berichten ironisch über die gelungene Irreführung der Polizei und die überzogenen Reaktionen des Boulevards. So etwa Kai Herrmann in der Zeit in einem Artikel mit dem Titel "Elf kleine Oswalds". Selbst die die New York Times berichtet über das "Puddingattentat".

Wie das Nachstellen der Aktion durch den SFB zeigt, sympathisieren auch Teile des öffentlich-rechtlichen Fernsehens mit den Kommunarden und stellen das Puddingattentat als eine harmlose Spaßaktion vor, die dennoch erfolgreich übertriebene Kontrollmechanismen des Staates und populistische Meinungsmache der Boulevardblätter decouvriert. Das Beispiel zeigt damit, dass das öffentlich-rechtliche Fernsehen gerade im Kampf gegen den Springer-Konzern tendenziell auf Seiten der protestierenden Studenten und Kommunarden stand.

Das Interesse der Medien an der Kommune geht aber bald weit über die Berichterstattung solcher Aktionen hinaus. Journalisten und Fotografen besuchen regelmäßig die Kommuneräume und berichten vom anti-bürgerlichen Lebensstil der Kommunarden – nicht ohne hierfür satte Honorare bezahlen zu müssen (nach dem Motto: "Erst blechen dann sprechen!"). Da gleichzeitig in den Medien, der Werbung und der Konsumgüterindustrie Jugend als Zielgruppe mit eigenen Bedürfnissen und Identitäten entdeckt wird, werden die Rebellen von '68 zu Stars der Gegenkultur stilisiert, als Avantgarde eines lustbetonten und selbstbestimmten Lebensstils. Als solche verlieren sie schließlich die öffentliche Deutungsmacht über ihre ursprünglich gesellschaftskritisch motivierten Protestkodes und werden zu Protagonisten des medial und kommerziell forcierten popkulturellen Zeitgeistes – dessen medialen Gesetzen sie am Ende selbst erliegen.

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Dr. Kathrin Fahlenbrach, geboren 1967, arbeitet als wissenschaftliche Assistentin am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaften der Universität Halle. Ihre Promotion schrieb sie zu dem Thema "Protestinszenierungen. Visuelle Kommunikation und kollektive Identitäten in Protestbewegungen".