Andersherum

Beschreibung


Ausschlüsse und Zuschreibungen von Menschen aufgrund von Herkunft, sozialem Status, Geschlecht, Religion oder sexueller Orientierung finden permanent statt. Politische Bildungsarbeit und in diesem Sinne der hier vorgeschlagene WS möchte diese gesellschaftlichen und individuellen Ungleichbehandlungen reflektieren und mögliche Ansatzpunkte für einen Umgang in der politischen Bildungsarbeit bieten. Hierbei werden zwei Dimensionen fokussiert: einerseits der Blick auf die gesellschaftlichen Verhältnisse und die eigenen Erfahrungen darin, und andererseits der Blick auf die eigene Arbeit in der politischen Bildungsarbeit. Dabei geht es zum einen um eine Sensibilisierung und Reflexion der individuellen als auch strukturellen Erfahrungen, um Mechanismen und Formen der Diskriminierung. Zum anderen bietet der WS den Teilnehmenden die Möglichkeit, unterschiedliche Methoden für die eigene politische Bildungsarbeit zu den Themen Exklusion/ Inklusion vor Ort kennen und anwenden zu lernen und damit mögliches Handwerkszeug für deren lebenswelt- und empowermentorientierte Bearbeitung. Die Gruppe wird in den 1,5 Stunden mittels 5 unterschiedlicher Methodentools das Thema Exklusion/ Inklusion in der Gruppe reflektieren, diskutieren, Beispiele finden, Fakten erfahren, Erfahrungen austauschen, Ansatzpunkte für das eigenen Handeln in der politischen Bildungsarbeit entdecken, weiterentwickeln, und mögliche Schritte der Umsetzung planen. Im Rahmen dieses WS werden die gesellschaftliche Erfahrung und der persönliche Umgang /Weiterentwicklung mit den Themen integriert, und so Lebensweltbezug sichergestellt. Das Ergebnis des WS soll darin bestehen, den Teilnehmenden nicht nur den Raum zur abstrakten Reflexion zu geben, sondern mittels vielfältiger Methoden den Einzelnen Handwerkszeug zur konkreten Weiterbearbeitung der Themen an die Hand zu geben.

Veranstalter/Workshopleitung


freiberufliche Trainerin/ Weiterbildung
Brigitte Dinkelaker

Format


unterschiedliche Methoden der Gruppenarbeit


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