Nachhaltigkeit und Entwicklungspolitik: Eine zentrale Herausforderung für die politische Bildung?

Beschreibung


Die Suche nach Kriterien und Umsetzungsstrategien für eine nachhaltige Entwicklung in einer ungleichen Welt ist ein zentrales Thema der nationalen wie internationalen Arbeits-, Umwelt-, Wirtschafts- und Entwicklungspolitik geworden, an denen nicht nur Wissenschaft und Politik beteiligt sind, sondern auch zivilgesellschaftliche Akteure. Die damit gestellten Fragen der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und der Demokratieentwicklung sind für die politische Bildung von zentraler Bedeutung. Die Gestaltung der Gesellschaft im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung kann allerdings nur gelingen, wenn die Menschen diesen Prozess als eine prioritäre Aufgabe begreifen. Nachhaltigkeit muss erfahrbar gemacht werden, um ein Bewusstsein für die sozialen, ökologischen und ökonomischen Dimensionen zu schaffen. Lernprozesse müssen deshalb initiiert und unterstützt werden, um Notwendigkeit und Möglichkeiten nachhaltiger Entwicklung ins Bewusstsein zu rufen und Handlung auf allen Ebenen der Gesellschaft zu ermöglichen. Diesen Ansatz auf Basis alltagsrelevanter Themen und Zugänge für Zielgruppen wie ArbeitnehmerInnen, (Berufs)SchülerInnen, MultiplikatorInnen, mit Blick auf lokale (nationale) und globale Perspektiven zu erweitern und die individuelle und gesellschaftliche Alltagspraxis (Einstellungen, Konsummuster, etc.) zu hinterfragen, bzw. die Frage nach individueller und gesellschaftspolitischer Verantwortung und Solidarität neu zu stellen, erlangt für die Angebote der politischen Bildung eine neue Relevanz. Die damit artikulierte Herausforderung bringt neue Entwicklungsmöglichkeiten zum Vorschein und erfordert die Auseinandersetzung mit neuen konzeptionellen und methodischen Ansätzen. Der Austausch über neue Angebote und das Zeichnen neuer Perspektiven für die Träger der politischen Bildung sind auch Themen des geplanten Workshops.

Veranstalter/Workshopleitung


ARBEIT UND LEBEN BAK Jean-Daniel Mitton

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