Beleuchteter Reichstag

Dokumentation

Der Volksaufstand vom 17. Juni 1953 war Gegenstand verschiedener literarischer Abhandlungen von Schriftstellern in der DDR. Auch der bekannte Literaturwissenschaftler Hans Mayer, der 1963 die DDR verließ, setzte sich mehrfach damit auseinander. In seinen Stasi-Akten fand sich ein unveröffentlichter Aufsatz, der unmittelbar nach dem Aufstand entstanden war – hier dokumentiert und mit anderen Darstellungen Mayers zum 17. Juni verglichen.

Hans Mayer (1907–2001), undatierte Aufnahme.

Hans Mayer

Wir sollten anfangen, aus der Geschichte zu lernen

Hans Mayer versuchte 1953 nachzuweisen, dass beim Aufstand des 17. Juni in der DDR wie bei der Exekution der Rosenbergs zwei Tage darauf in den USA faschistische Tendenzen wirksam waren. Dieser verschollene Text des von 1948–1963 in Leipzig lehrenden Germanisten tauchte vor einem Jahr wieder auf.

Mehr lesen

Sowjetische Panzer vor dem ehemaligen Reichsgericht (Georgi-Dimitroff-Museum) in Leipzig, 17. Juni 1953.

Jörg Bernhard Bilke

Hans Mayer und der 17. Juni 1953

Unmittelbar nach der Niederschlagung des Aufstandes vom 17. Juni 1953 verfasste Hans Mayer seine Gedanken dazu. Er erkannte darin einen "faschistischen Putschversuch". Diese frühen Äußerungen werden verglichen mit zwei späteren Interpretationen Mayers aus den Jahren 1984 und 1991.

Mehr lesen

Ausgebombt! Eine Zeitreise ins kriegszerstörte Berlin

31 Bildmontagen des Berliner Fotografen Alexander Kupsch, aus historischen Fotos vom zerstörten Berlin und Aufnahmen aus dem Jahr 2015, rücken die zerstörerische Kraft des Krieges erneut ins Bewusstsein, indem sie die Ruinen aus dem Mai 1945 ins Berlin von heute übertragen.

Mehr lesen

NEU: Videoreportagen

Vom Einläuten der Friedlichen Revolution

Rund um den 7. Oktober 1989 herrschte Ausnahmezustand in mehreren Städten der DDR. Polizei, Betriebskampfgruppen und Stasi gingen gewaltsam gegen Demonstranten vor, die friedlich für Reformen, Demokratie und Reisefreiheit eintraten - und sich mit Kerzen, Worten und Zivilcourage gegen die Staatsmacht durchsetzten. Ein filmischer Überblick.

Jetzt ansehen

Themenseite

30 Jahre Mauerfall

Die Berliner Mauer war über 28 Jahre das Symbol der deutschen Teilung und des Kalten Krieges. Am 9. November 1989 reagierte die DDR-Regierung mit Reiseerleichterungen auf den Ausreisestrom und monatelange Massenproteste – die Mauer war geöffnet. Wir präsentieren ausgewählte Angebote zur Geschichte der Mauer und des Mauerfalls.

Mehr lesen

Deutschlandarchiv bei Twitter

Ausstellung + Film

Die Mauer. Sie steht wieder!

Was wäre, wenn die Mauer Berlin erneut halbieren würde? 30 Jahre nach dem Mauerfall erinnert das Deutschland Archiv der bpb mit 30 Bildmontagen und einem Film von Alexander Kupsch an das Bauwerk, das die Stadt über 28 Jahre lang teilte.

Mehr lesen

Chronik der Mauer

Es erwartet Sie eine Fülle von multimedial aufbereiteten Informationen über Mauerbau und Mauerfall - und über die Opfer der Grenze.

Mehr lesen auf chronik-der-mauer.de

Dossier

Stasi

Alles wissen, alles kontrollieren, Menschen manipulieren. Aus der Arbeitsweise der DDR-Geheimpolizei "Stasi" ist auch viel zu lernen über die Mechanismen von Diktaturen der Gegenwart. In der DDR überwanden couragierte Bürgerinnen und Bürger allerdings 1989 ihre Angst vor der "Staatssicherheit". Vor 30 Jahren wurde sie gänzlich entmachtet.

Mehr lesen

Online-Angebot der bpb und der Robert-Havemann-Gesellschaft

jugendopposition.de

Wie haben junge Menschen in der DDR mit Mut und Musik gegen Stasi und SED-Diktatur gekämpft? Zeitzeugen berichten. Mit zahlreichen Texten, Videos, Audios, Fotos und Dokumenten.

Mehr lesen auf jugendopposition.de

Online-Archiv

www.wir-waren-so-frei.de

Fast 7.000 private Filme und Fotos aus der Umbruchzeit 1989/90 sowie über 100 begleitende Erinnerungstexte. Dazu ost- und westdeutsche Medienberichte. Die persönlichen Erfahrungen der Fotografen und Filmemacher bieten zusammen mit der öffentlichen Berichterstattung vielfältige Blicke auf die historischen Ereignisse und deren Auswirkungen auf den Alltag in Ost und West.

Mehr lesen auf wir-waren-so-frei.de

Wird die DDR-Diktatur verharmlost? Und warum begann die intensive Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit erst so spät? Die Deutung von Geschichte ist oft umstritten - und nicht selten ein Politikum.

Mehr lesen

13. August 1961: In den frühen Morgenstunden beginnt der Bau der Mauer, die Deutsche Teilung wird zementiert. Am Abend des 9. November 1989 kommt es zum Mauerfall. Bald 30 Jahre danach ist Deutschland in vielem noch immer ein Land mit zwei Gesellschaften.

Mehr lesen

Zu dem Thema "Children of Transition, Children of War, the Generation of Transformation from a European Perspective" diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Deutschlandforschertagung 2016 vom 3. bis 5. November 2016 in der Universität Wien. Die Tagungsdokumentation gibt Einblick in die Themen und Ergebnisse.

Mehr lesen

Messenger-Projekt

Der Mauerfall und ich

Es ist Leipzig im Spätsommer des Jahres 1989. Die Studentin Kathrin und ihre Freundinnen und Freunde erleben eine Zeit des Umbruchs in der DDR. Im November fällt die Mauer und damit die Grenze, die Deutschland und die Deutschen viele Jahrzehnte trennte. Über ihre Erlebnisse hat Kathrin von August bis November 2019 im bpb-Messengerprojekt "Der Mauerfall und ich" berichtet.

Mehr lesen

Gedenkstätten, Museen, Dokumentationszentren, Mahnmale, Online-Angebote - zahlreiche Einrichtungen und Initiativen erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus, bieten Bildungsangebote zur Geschichte des Nationalsozialismus und engagieren sich für Überlebende und Jugendbegegnungen. Wo Sie welche Erinnerungsorte mit welchem pädagogischen Angebot finden, erfahren Sie in der Datenbank.

Mehr lesen auf bpb.de

Der Tag in der Geschichte

  • 9. Juli 1951
    Die drei Westmächte beschließen die formelle Beendigung des Kriegszustandes mit Deutschland. Sie tritt für England am 9. 7., für Frankreich am 13. 7. und für die USA am 19. 10. 1951 in Kraft. - Als erster Staat hatte die Republik Indien den Kriegszustand mit... Weiter
  • 9. - 12. Juli 1952
    Die 2.Parteikonferenz der SED beschließt den »planmäßigen Aufbau der Grundlagen des Sozialismus« und die Kollektivierung der Landwirtschaft (14. 4. 1960). Wegen der unvermeidlichen »Verschärfung des Klassenkampfes« sei es geboten, bürgerliche Ideologien zu... Weiter
  • 9. Juli 1986
    RAF-Terroristen der 3. Generation ermorden bei München das Siemens-Vorstandsmitglied Karl Heinz Beckurts sowie seinen Fahrer mit einer ferngezündeten Sprengladung am Straßenrand. Weiter
  • 9./ 10. Juli 1992
    Im Anschluss an das 4. KSZE-Folgetreffen findet das KSZE-Gipfeltreffen in Helsinki statt. Es beschließt das Wiener Forum für Sicherheitskooperation (FSK), das der vorausschauenden Konfliktverhütung im KSZE-Raum zwischen Vancouver und Wladiwostok dient. Der... Weiter
  • 9./ 10. Juli 1994
    Der 20. Weltwirtschaftsgipfel der sieben wichtigsten Industriestaaten in Neapel erweitert die G7-Runde (USA, Kanada, Japan, Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien) erstmals um Russland. Es ist durch die Teilnahme Jelzins ein gleichberechtigter,... Weiter