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Das Quiz zum Tag des Artenschutzes

Der Europäische Feldhase

Wie lautet der Fachbegriff für Artenvielfalt? Wie viele Arten sterben schätzungsweise täglich weltweit aus? Was sind Neophyten? Teste dein Wissen in unserem Quiz!

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Erläuterung

Das pflanzenreichste Land ist Brasilien mit 56.000 Arten, gefolgt von Kolumbien mit 51.000 und China mit 32.000 Arten. Die 25 artenreichsten Gebiete der Erde machen gerade einmal 1,4 Prozent der Erdoberfläche aus. In ihnen existieren aber 44 Prozent aller Pflanzen und ein Drittel aller Wirbeltierarten. In Brasilien ist der Amazonas-Regenwald durch zunehmende (Brand-)Rodung akut gefährdet – pro Minute schrumpft er etwa um die Fläche von 3 Fußballfeldern.

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Erläuterung

Internationale Studien ergaben, dass die Gesamtmasse der gezählten Insekten in den letzten 27 Jahren um 76 % abgenommen hat. Neben vielen Obst- und Gemüsesorten sind z.B. auch Kakao, Kaffee oder Baumwolle auf die Bestäubung durch Insekten angewiesen. Schuld am Insektensterben ist unter anderem der Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft.

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Erläuterung

Der Götterbaum stammt ursprünglich aus Asien. Aufgrund seiner Widerstandsfähigkeit verbreitet er sich schnell und verdrängt damit andere Arten – und gefährdet so die Artenvielfalt. Deshalb hat die EU ihn auf die Liste der invasiven Pflanzenarten gesetzt. Derzeit umfasst die Liste 66 Arten, die absichtlich oder unabsichtlich eingeführt wurden und sich mit erheblich nachteiligen Auswirkungen für die Umwelt in der freien Natur verbreitet haben.

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Erläuterung

Experten gehen von weltweit etwa 15 Millionen Arten aus – einige Schätzungen sprechen sogar von bis zu 100 Mio.! Wissenschaftlich beschrieben sind zurzeit etwa 1,8 Millionen verschiedene Arten. Jährlich kommen 12.000 – 25.000 hinzu.

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Erläuterung

Die meisten entdeckten Arten werden mit 1 Million den Insekten zugeordnet. Spinnen kommen an 4. Stelle und Algen an 7. Stelle. Heutzutage sind ein Drittel aller Insektenarten weltweit vom Aussterben bedroht.

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Erläuterung

Die "Roten Listen", die von der Internationalen Naturschutzunion und anderen Naturschutzorganisationen aufgestellt werden, geben Auskunft über die aktuell weltweit gefährdeten Tier- und Pflanzenarten. Sie sind auch Grundlage für gesetzgeberisches Handeln und z.B. für umweltrelevante Planungen. Allein auf der "Roten Liste" der Weltnaturschutzunion IUCN stehen derzeit mehr als 35.000 bedrohte Tier- und Pflanzenarten.

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Erläuterung

(griechisch: neos = neu; phyton = Pflanze) Seitdem der Mensch reist, bringt er Pflanzen unbewusst oder bewusst in neue Gebiete (z.B. im Gepäck oder der Kleidung), in denen sie natürlicherweise nicht vorkommen. Einerseits bereichert das pflanzliche Vielfalt, andererseits kann es aber auch schädliche Auswirkungen auf die heimische Natur haben.

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Erläuterung

Im Rahmen des Weltumweltgipfel 1992 in Rio de Janeiro (Brasilien) wurde die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der Natur festgeschrieben – dazu gehört auch die Natur vor schädlichen Eingriffen des Menschen zu schützen, in dem z.B. Schutzgebiete eingerichtet werden.

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Erläuterung

Laut Angaben des Naturschutzbundes (NABU) sterben täglich etwa 150 Tier- und Pflanzenarten aus. Schuld daran trägt vor allem der Mensch – durch Landwirtschaft, Überfischung oder das Einbringen von Giftstoffen in die Natur ist die Aussterberate heute 1000-mal höher als ohne menschlichen Einfluss.

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Erläuterung

Zwischen 1970 und 2014 ging der Bestand an Wirbeltieren weltweit um 60 % zurück – in Süd- und Zentralamerika sogar um 89 %. Die Anzahl der im Süßwasser lebenden Arten reduzierte sich im selben Zeitraum um 83 %. Nie zuvor in der Weltgeschichte sind so viele Arten in so kurzer Zeit ausgestorben.

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Erläuterung

Biodiversität bezeichnet die Artenvielfalt, aber auch die genetische Variabilität innerhalb einer Art und die Vielfalt von Ökosystemen. Der aus den USA stammende Begriff wurde 1986 von W.G. Rosen als Kurzform von "biological diversity" (biologische Vielfalt) eingeführt.

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Erläuterung

Von diesen 3 Arten ist derzeit der Feldhamster am stärksten bedroht. Die IUCN gibt ihn als "kritisch bedroht", der letzten Stufe vor "Ausgestorben" an. Die Population von Braunbären wird derzeit auf ca. 110.000 Individuen geschätzt. Die Anzahl von Finnwalen stieg in den letzten Jahren wieder auf geschätzte 100.000 Tiere.

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Erläuterung

Während der Eurasische Luchs in Westeuropa ab etwa 1900 weitgehend als ausgestorben galt, überlebte die Art in Teilen Nord-, Ost- und Südosteuropas sowie Asiens. Dank verschiedener Wiederansiedelungsmaßnahmen seit 1970 gibt es wieder einen Bestand in West- und Mitteleuropa. In Deutschland sind inzwischen wieder ca. 125-135 ausgewachsene Luchse und 59 Jungtiere heimisch.

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Ihre Auswertung

<bild lid="mid:327828" breite="voll" ausrichtung="links"> </bild>Welches Land hat den höchsten Pflanzenreichtum?

Erläuterung

Das pflanzenreichste Land ist Brasilien mit 56.000 Arten, gefolgt von Kolumbien mit 51.000 und China mit 32.000 Arten. Die 25 artenreichsten Gebiete der Erde machen gerade einmal 1,4 Prozent der Erdoberfläche aus. In ihnen existieren aber 44 Prozent aller Pflanzen und ein Drittel aller Wirbeltierarten. In Brasilien ist der Amazonas-Regenwald durch zunehmende (Brand-)Rodung akut gefährdet – pro Minute schrumpft er etwa um die Fläche von 3 Fußballfeldern.

<bild lid="mid:327829" breite="voll" ausrichtung="links"> </bild>Um wie viel Prozent ist der Insektenbestand in den letzten 27 Jahren zurückgegangen?

Erläuterung

Internationale Studien ergaben, dass die Gesamtmasse der gezählten Insekten in den letzten 27 Jahren um 76 % abgenommen hat. Neben vielen Obst- und Gemüsesorten sind z.B. auch Kakao, Kaffee oder Baumwolle auf die Bestäubung durch Insekten angewiesen. Schuld am Insektensterben ist unter anderem der Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft.

<bild lid="mid:327830" breite="voll" ausrichtung="links"> </bild>Der Götterbaum zählt laut EU zu den invasiven Pflanzenarten. Das sind Arten, die…

Erläuterung

Der Götterbaum stammt ursprünglich aus Asien. Aufgrund seiner Widerstandsfähigkeit verbreitet er sich schnell und verdrängt damit andere Arten – und gefährdet so die Artenvielfalt. Deshalb hat die EU ihn auf die Liste der invasiven Pflanzenarten gesetzt. Derzeit umfasst die Liste 66 Arten, die absichtlich oder unabsichtlich eingeführt wurden und sich mit erheblich nachteiligen Auswirkungen für die Umwelt in der freien Natur verbreitet haben.

Schätzungen zufolge gibt es weltweit etwa 15 Millionen Arten. Wie viele davon sind wissenschaftlich beschrieben?

Erläuterung

Experten gehen von weltweit etwa 15 Millionen Arten aus – einige Schätzungen sprechen sogar von bis zu 100 Mio.! Wissenschaftlich beschrieben sind zurzeit etwa 1,8 Millionen verschiedene Arten. Jährlich kommen 12.000 – 25.000 hinzu.

Die meisten entdeckten Arten gehören zur Gruppe der...

Erläuterung

Die meisten entdeckten Arten werden mit 1 Million den Insekten zugeordnet. Spinnen kommen an 4. Stelle und Algen an 7. Stelle. Heutzutage sind ein Drittel aller Insektenarten weltweit vom Aussterben bedroht.

Was beschreibt die "Rote Liste"?

Erläuterung

Die "Roten Listen", die von der Internationalen Naturschutzunion und anderen Naturschutzorganisationen aufgestellt werden, geben Auskunft über die aktuell weltweit gefährdeten Tier- und Pflanzenarten. Sie sind auch Grundlage für gesetzgeberisches Handeln und z.B. für umweltrelevante Planungen. Allein auf der "Roten Liste" der Weltnaturschutzunion IUCN stehen derzeit mehr als 35.000 bedrohte Tier- und Pflanzenarten.

Was sind Neophyten?

Erläuterung

(griechisch: neos = neu; phyton = Pflanze) Seitdem der Mensch reist, bringt er Pflanzen unbewusst oder bewusst in neue Gebiete (z.B. im Gepäck oder der Kleidung), in denen sie natürlicherweise nicht vorkommen. Einerseits bereichert das pflanzliche Vielfalt, andererseits kann es aber auch schädliche Auswirkungen auf die heimische Natur haben.

Was ist kein Ziel der Konvention über biologische Vielfalt, die 1992 international verabschiedet wurde?

Erläuterung

Im Rahmen des Weltumweltgipfel 1992 in Rio de Janeiro (Brasilien) wurde die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der Natur festgeschrieben – dazu gehört auch die Natur vor schädlichen Eingriffen des Menschen zu schützen, in dem z.B. Schutzgebiete eingerichtet werden.

Wie viele Arten sterben schätzungsweise täglich weltweit aus?

Erläuterung

Laut Angaben des Naturschutzbundes (NABU) sterben täglich etwa 150 Tier- und Pflanzenarten aus. Schuld daran trägt vor allem der Mensch – durch Landwirtschaft, Überfischung oder das Einbringen von Giftstoffen in die Natur ist die Aussterberate heute 1000-mal höher als ohne menschlichen Einfluss.

Um wie viel Prozent ist der Bestand der Wirbeltiere (u.a. Fische, Vögel, Säugetiere) zwischen 1970 und 2014 zurückgegangen?

Erläuterung

Zwischen 1970 und 2014 ging der Bestand an Wirbeltieren weltweit um 60 % zurück – in Süd- und Zentralamerika sogar um 89 %. Die Anzahl der im Süßwasser lebenden Arten reduzierte sich im selben Zeitraum um 83 %. Nie zuvor in der Weltgeschichte sind so viele Arten in so kurzer Zeit ausgestorben.

Wie lautet der Fachbegriff für Artenvielfalt?

Erläuterung

Biodiversität bezeichnet die Artenvielfalt, aber auch die genetische Variabilität innerhalb einer Art und die Vielfalt von Ökosystemen. Der aus den USA stammende Begriff wurde 1986 von W.G. Rosen als Kurzform von "biological diversity" (biologische Vielfalt) eingeführt.

<bild lid="mid:327826" breite="voll" ausrichtung="links"> </bild>Welche dieser 3 Tierarten ist derzeit laut IUCN (International Union for Conservation of Nature) am stärksten bedroht?

Erläuterung

Von diesen 3 Arten ist derzeit der Feldhamster am stärksten bedroht. Die IUCN gibt ihn als "kritisch bedroht", der letzten Stufe vor "Ausgestorben" an. Die Population von Braunbären wird derzeit auf ca. 110.000 Individuen geschätzt. Die Anzahl von Finnwalen stieg in den letzten Jahren wieder auf geschätzte 100.000 Tiere.

Welches Tier galt ab ca. 1900 in West und -Mitteleuropa als ausgerottet und konnte dank Artenschutzprojekten seit den 1970er Jahren erfolgreich wieder angesiedelt werden?

Erläuterung

Während der Eurasische Luchs in Westeuropa ab etwa 1900 weitgehend als ausgestorben galt, überlebte die Art in Teilen Nord-, Ost- und Südosteuropas sowie Asiens. Dank verschiedener Wiederansiedelungsmaßnahmen seit 1970 gibt es wieder einen Bestand in West- und Mitteleuropa. In Deutschland sind inzwischen wieder ca. 125-135 ausgewachsene Luchse und 59 Jungtiere heimisch.