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Das Quiz zum Global Recycling Day

Global Recycling Day

Wie viel Kilogramm Verpackungsmüll fällt in D. jährlich pro Kopf an? Seit wann gibt es den Grünen Punkt? Wie lange dauert es Schätzungen zufolge, bis sich eine Einwegmaske zersetzt hat? Teste dein Wissen in unserem Quiz!

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Erläuterung

Laut Abfallhierarchie des Bundesumweltministeriums (BMU) steht an erster Stelle die konsequente Abfallvermeidung, an zweiter Stelle die Wiederverwendung (z. B. mithilfe von Mehrweg-Flaschen) und erst an dritter Stelle das Recycling. An 4. Stelle folgt die "sonstige Verwertung", d.h. insbesondere energetische Verwertung (Verbrennen) oder Verfüllung. Am Ende steht die Beseitigung, z. B. durch Deponieren.

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Erläuterung

Laut Umweltbundesamt produzierte 2018 jeder und jede von uns 227,5 kg Verpackungsmüll pro Jahr – ein bisheriger Höchststand. Nur knapp die Hälfte des Mülls produzieren allerdings Privathaushalte. Gründe für die Zunahme sind vor allem der Online-Handel, aufwändigere Verpackungen, wie z.B. Sprühaufsätze bei Reinigungsmitteln oder bei Sonnencremes.

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Erläuterung

Seit 2019 gilt für Kunststoffverpackungen eine Recycling-Quote von 58,5 %, ab 2022 sollen es dann 63 % sein. Expert/-innen weisen aber darauf hin, dass die tatsächliche Quote derzeit geringer sein könnte. Denn nicht alles, was wir sammeln, wird auch tatsächlich recycelt.

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Erläuterung

1990 wurde mit dem "Grünen Punkt" ein duales System geschaffen: Unternehmen, die Verpackungen in den Verkehr bringen, müssen diese z.B. mit dem Grünen Punkt lizenzieren lassen und zahlen hierfür entsprechende Gebühren. Inzwischen gibt es zahlreiche weitere Anbieter auf dem Markt, deren Geschäftsmodell die Verwertung der Verpackungsabfälle ist.

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Erläuterung

Coating heißt ein Verfahren, das Lebensmittel vor dem Verderben schützen und gleichzeitig Verpackungsmüll einsparen soll. Obst und Gemüse erhalten dazu einen hauchdünnen, essbaren Überzug (einen "coat", englisch für Mantel), der die Zellatmung reduziert. Die Früchte sollen damit länger frisch bleiben.

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Erläuterung

Die Produktion von einer Packung Recyclingkopierpapier im Vergleich zu einer aus frischen Holzfasern spart umgerechnet 7,5 Kilowattstunden Energie. Das entspricht der Menge an Energie, um 525 Tassen Kaffee zu kochen. Und spart auch 5,5 kg Holz ein.

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Erläuterung

Der "Große Pazifische Müllstrudel" (The Great Pacific Garbage Patch) umfasste laut Schätzungen von Forscher/-innen im Jahr 2018 ca. 80.000 Tonnen. Er erstreckt sich von der Westküste Nordamerikas bis nach Japan und bedeckt eine Meeresfläche, die so groß ist wie ganz Mitteleuropa.

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Erläuterung

Einwegmasken werden in der Regel aus Polypropylen hergestellt, einem aus fossilen Brennstoffen gewonnenen Kunststoff. Bis dieser abgebaut ist, können nach Schätzungen von Greenpeace bis zu 450 Jahre vergehen. Das Recycling ist aufgrund des Materialmixes schwierig. Aktuell gehören Einwegmasken nach Gebrauch in den Restmüll, genauso wie Einweghandschuhe.

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Erläuterung

Deutschland ist EU-weit der größte Exporteur von Kunststoffabfällen. Größter Abnehmer ist seit Jahren Malaysia, wohin 2020 rund 170.000 Tonnen verschifft wurden. Auf Rang zwei folgen die Niederlande mit 142.000 Tonnen Kunststoffabfällen. Auf dem dritten Platz landete die Türkei. Ein Problem beim „Müll-Export“: Die Nachweis- und Kontrollsysteme beim Recycling sind nicht überall gleich. Zumindest EU-weit gelten daher seit Januar strengere Standards.

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Erläuterung

Müllverbrennung zählt zu den erneuerbaren Energien: Alles, was nicht recycelt werden kann, landet in Müllverbrennungsanlagen, um daraus Strom oder Wärme zu erzeugen. Derzeit wird etwa ein Prozent der Nettostromerzeugung aus Abfall in Müllverbrennungsanlagen erzeugt. Insbesondere die Entscheidung Chinas, Müllimporte zu verbieten, hat die Müllverbrennung in Europa in letzter Zeit deutlich angekurbelt. Jedes Jahr werden durch die Herstellung und Verbrennung von Plastik weltweit rund 400 Millionen Tonnen CO2 ausgestoßen. Hinzu kommt: Bei der Verbrennung von Plastik entsteht hochgiftiger und biologisch nicht abbaubare Filterstaub. Er wird durch Filter aufgefangen und in alten Bergwerken eingelagert.

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Erläuterung

Upcycling setzt sich aus den englischen Wörtern "up" (nach oben) und "recycling" (Wiederverwertung) zusammen und bedeutet, dass alte Materialien aufgewertet werden, z.B. durch handwerklich-kreative Bearbeitung. Dadurch können viele Materialien, ob alte Schuhe, Plastikflaschen, Holzreste etc. wiederverwendet und müssen nicht weggeschmissen werden.

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Erläuterung

Mehrweg-Glasflaschen können bis zu 50-mal wieder befüllt werden und schneiden deswegen aus Umweltschutzsicht sehr gut ab, anders als Einweg-Glasflaschen. Bei Einweg-Getränkeverpackungen schneiden laut Umweltbundesamt der Getränkekarton und Schlauch- oder Standbodenbeutel vergleichsweise gut ab.

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Ihre Auswertung

Was steht an erster Stelle der sogenannten Abfallhierarchie in D.?

Erläuterung

Laut Abfallhierarchie des Bundesumweltministeriums (BMU) steht an erster Stelle die konsequente Abfallvermeidung, an zweiter Stelle die Wiederverwendung (z. B. mithilfe von Mehrweg-Flaschen) und erst an dritter Stelle das Recycling. An 4. Stelle folgt die "sonstige Verwertung", d.h. insbesondere energetische Verwertung (Verbrennen) oder Verfüllung. Am Ende steht die Beseitigung, z. B. durch Deponieren.

<bild lid="mid:328612" breite="voll" ausrichtung="links"> </bild>Wie viel Kilogramm Verpackungsmüll fällt in D. jährlich pro Kopf an?

Erläuterung

Laut Umweltbundesamt produzierte 2018 jeder und jede von uns 227,5 kg Verpackungsmüll pro Jahr – ein bisheriger Höchststand. Nur knapp die Hälfte des Mülls produzieren allerdings Privathaushalte. Gründe für die Zunahme sind vor allem der Online-Handel, aufwändigere Verpackungen, wie z.B. Sprühaufsätze bei Reinigungsmitteln oder bei Sonnencremes.

Wie hoch ist die gesetzlich vorgeschriebene Recyclingquote in D.?

Erläuterung

Seit 2019 gilt für Kunststoffverpackungen eine Recycling-Quote von 58,5 %, ab 2022 sollen es dann 63 % sein. Expert/-innen weisen aber darauf hin, dass die tatsächliche Quote derzeit geringer sein könnte. Denn nicht alles, was wir sammeln, wird auch tatsächlich recycelt.

Seit wann gibt es den Grünen Punkt?

Erläuterung

1990 wurde mit dem "Grünen Punkt" ein duales System geschaffen: Unternehmen, die Verpackungen in den Verkehr bringen, müssen diese z.B. mit dem Grünen Punkt lizenzieren lassen und zahlen hierfür entsprechende Gebühren. Inzwischen gibt es zahlreiche weitere Anbieter auf dem Markt, deren Geschäftsmodell die Verwertung der Verpackungsabfälle ist.

Was versteht man unter Coating? Ein Verfahren…

Erläuterung

Coating heißt ein Verfahren, das Lebensmittel vor dem Verderben schützen und gleichzeitig Verpackungsmüll einsparen soll. Obst und Gemüse erhalten dazu einen hauchdünnen, essbaren Überzug (einen "coat", englisch für Mantel), der die Zellatmung reduziert. Die Früchte sollen damit länger frisch bleiben.

<bild lid="mid:328615" breite="voll" ausrichtung="links"> </bild>Die Energiemenge, die bei der Produktion einer Packung Recyclingkopierpapier (500 Blatt) im Vergleich zur Herstellung mit frischen Holzfasern eingespart wird, entspricht…

Erläuterung

Die Produktion von einer Packung Recyclingkopierpapier im Vergleich zu einer aus frischen Holzfasern spart umgerechnet 7,5 Kilowattstunden Energie. Das entspricht der Menge an Energie, um 525 Tassen Kaffee zu kochen. Und spart auch 5,5 kg Holz ein.

<bild lid="mid:328614" breite="voll" ausrichtung="links"> </bild>Im Pazifik treiben riesige "Inseln" aus Müll. Wie viele Tonnen Plastik umfasst der größte Müllstrudel schätzungsweise?

Erläuterung

Der "Große Pazifische Müllstrudel" (The Great Pacific Garbage Patch) umfasste laut Schätzungen von Forscher/-innen im Jahr 2018 ca. 80.000 Tonnen. Er erstreckt sich von der Westküste Nordamerikas bis nach Japan und bedeckt eine Meeresfläche, die so groß ist wie ganz Mitteleuropa.

Wie lange dauert es Schätzungen zufolge, bis sich eine Einwegmaske zersetzt hat?

Erläuterung

Einwegmasken werden in der Regel aus Polypropylen hergestellt, einem aus fossilen Brennstoffen gewonnenen Kunststoff. Bis dieser abgebaut ist, können nach Schätzungen von Greenpeace bis zu 450 Jahre vergehen. Das Recycling ist aufgrund des Materialmixes schwierig. Aktuell gehören Einwegmasken nach Gebrauch in den Restmüll, genauso wie Einweghandschuhe.

In welche Länder exportiert D. den meisten Plastikmüll?

Erläuterung

Deutschland ist EU-weit der größte Exporteur von Kunststoffabfällen. Größter Abnehmer ist seit Jahren Malaysia, wohin 2020 rund 170.000 Tonnen verschifft wurden. Auf Rang zwei folgen die Niederlande mit 142.000 Tonnen Kunststoffabfällen. Auf dem dritten Platz landete die Türkei. Ein Problem beim „Müll-Export“: Die Nachweis- und Kontrollsysteme beim Recycling sind nicht überall gleich. Zumindest EU-weit gelten daher seit Januar strengere Standards.

Die Verbrennung von nicht-recycelbarem Müll zählt in Deutschland…

Erläuterung

Müllverbrennung zählt zu den erneuerbaren Energien: Alles, was nicht recycelt werden kann, landet in Müllverbrennungsanlagen, um daraus Strom oder Wärme zu erzeugen. Derzeit wird etwa ein Prozent der Nettostromerzeugung aus Abfall in Müllverbrennungsanlagen erzeugt. Insbesondere die Entscheidung Chinas, Müllimporte zu verbieten, hat die Müllverbrennung in Europa in letzter Zeit deutlich angekurbelt. Jedes Jahr werden durch die Herstellung und Verbrennung von Plastik weltweit rund 400 Millionen Tonnen CO2 ausgestoßen. Hinzu kommt: Bei der Verbrennung von Plastik entsteht hochgiftiger und biologisch nicht abbaubare Filterstaub. Er wird durch Filter aufgefangen und in alten Bergwerken eingelagert.

<bild lid="mid:328617" breite="voll" ausrichtung="links"> </bild>Was versteht man unter Upcycling?

Erläuterung

Upcycling setzt sich aus den englischen Wörtern "up" (nach oben) und "recycling" (Wiederverwertung) zusammen und bedeutet, dass alte Materialien aufgewertet werden, z.B. durch handwerklich-kreative Bearbeitung. Dadurch können viele Materialien, ob alte Schuhe, Plastikflaschen, Holzreste etc. wiederverwendet und müssen nicht weggeschmissen werden.

Wie häufig kann eine Mehrweg-Glasflasche wiederverwendet werden?

Erläuterung

Mehrweg-Glasflaschen können bis zu 50-mal wieder befüllt werden und schneiden deswegen aus Umweltschutzsicht sehr gut ab, anders als Einweg-Glasflaschen. Bei Einweg-Getränkeverpackungen schneiden laut Umweltbundesamt der Getränkekarton und Schlauch- oder Standbodenbeutel vergleichsweise gut ab.